Klare Worte von Anthony Power, dem Co-Geschäftsführer der TSV 1860 Merchandising GmbH: Er hat keinerlei Interesse am Posten des Geschäftsführers in der KGaA des TSV 1860 München. Das verkündete er heute gegenüber der Presse. Er sei mit seinem Job in der Geschäftsführung im Merchandising-Bereich, die zu 100 Prozent Hasan Ismaik gehört, glücklich. Damit ist die Diskussion im Hinblick auf eine mögliche Besetzung in der KGaA-Führung durch Power hinfällig.

Bitte Anmelden um zu kommentieren
  Abonnieren  
neueste älteste meiste Bewertungen
Benachrichtige mich bei
trackback

[…] hatten bereits in einem Beitrag geschreiben, dass Anthony Power kein Geschäftsführer der KGaA werden möchte. Die Abendzeitung hat gestern hierzu auch die Stellungsnahme als Video veröffentlicht. Power […]

Dr. Klothilde Rumpelschtilz
Leser

„Die Axt“ ist in der Merch-Firma Ismaiks gut aufgehoben.

Hab heute wieder ne Mail (Black Friday) bekommen und kurz überlegt was zu kaufen.
Schau jetzt doch lieber mal bei den Amateuren rein, da weiß ich dass mit meinem Geld Trainingslager finanziert werden.

swaltl
Redakteur

Aus einem Artikel der SZ im Dezember über Anthony Power:

Das Klima unter den Angestellten, die schon viele schwere Zeiten mitgemacht haben, ist angesichts von Powers Mitarbeiterführung gedrückt wie nie zuvor.

Etliche Mitarbeiter denken über eine Kündigung nach, und einige, die mit dem komplizierten Spezialthema Lizenzierung befasst waren, sind ohnehin schon nicht mehr da.

Ein Verantwortlicher meint, der aus Respekt vor Power namentlich nicht in Erscheinung treten möchte: dass Power „keinen blassen Schimmer von Finanzen hat“.

http://www.sueddeutsche.de/sport/-bundesliga-power-schafft-bei-ein-klima-der-angst-1.3290962#redirectedFromLandingpage

Deshalb kann man nur hoffen, dass Power nie mehr einen Job bei 1860 bekommt.

Stepanek
Leser

Abwarten bis es soweit ist! Das glaube ich erst wenn die Personalentscheidung durch ist.

buergi
Gast
buergi

was heißt das konkret, dass die TSV 1860 Merchandising GmbH Hasan Ismaik gehört?

Stepanek
Leser

Ja!

LNHRT
Leser

Soweit ich weiß gehört ihm diese seit 2011. Einnahmen bis zu 120K/Jahr gehen direkt an Ismaik, danach wird geteilt.

swaltl
Redakteur

Damit wird wohl tatsächlich nur noch Michael Scharold als Lösung übrig bleiben. Ihm traue ich diesen Posten durchaus zu.

Sechzig_Ist_Kult
Leser

Als Head of Finance ist er vor allem in der aktuellen Situation wohl mehr als passend… (Lizenzierung, Insolvenzrecht,…) Da hätte ich z.B. mit einem Benny Lauth in der aktuellen Situation mehr als Bauchschmerzen. Ohne Expertise zu Finanzierungsthemen geht es momentan halt auch kaum. Leider.

swaltl
Redakteur

Sehe ich genauso. Wobei Lauth für den Fall, dass wir aufsteigen, sicherlich eine gute Besetzung als Sportdirektor wäre, wenn wir mit Scharold einen Finanzexperten als Geschäftsführer bekommen. Vom Sportlichen hat Lauth bestimmt genug Ahnung, aber beim Thema Lizenzierung kennt er sich bestimmt (noch) nicht gut genug aus.

Sechzig_Ist_Kult
Leser

Sehe ich auch so! Aber in der RL können wir uns einen GF plus einen SD wohl einfach nicht leisten… Fände ich auch übertrieben.

swaltl
Redakteur

Ja, für Regionalliga wäre es übertrieben. Aber ein Sportdirektor hätte den großen Vorteil, dass weniger Interviews an Bierofka hängen bleiben würden.

Sechzig_Ist_Kult
Leser

Jaja, die Presse… 😉

swaltl
Redakteur

Wäre sicherlich gut. Vielleicht wäre es auch mal nicht schlecht, wenn die Presse auch mal öfter jemand anderen interviewen würde, zum Beispiel einen der Spieler oder der Co-Trainer.
Gerade von solchen Leuten, die man nicht allzu oft in den Medien sieht, wäre es doch interessant, etwas mehr zu hören.
Euer Interview mit Christian Köppel fand ich z. B. sehr interessant, davon könnte es gerne bei euch (soweit machbar 😉) oder dan anderen Medien mehr geben.

Sechzig_Ist_Kult
Leser

Klar, Biero würde entlastet werden. Der macht das ja alles mehr oder weniger in Personalunion 😉 Übrigens nicht nur bei Interviews… Da denke ich eher, die Interviews sind noch das kleinere „Problem“…

Allerdings sollten wir dahingehend auch die Arbeit von Wolfgang Schellenberg nicht auch außen vor lassen, der meines Wissens ebenfalls erheblich an der Zusammenstellung des Kaders beteiligt war/ist.

swaltl
Redakteur

Manchmal ist es halt schon komisch, wenn über mehrere Wochen eigentlich nur Daniel Bierofka den Verein nach außen darstellt.
Ich persönlich fände auch gerade Geschichten oder Interviews mit Spielern, Co-Trainern und so weiter, die nicht oft öffentlich auftreten, fast interessanter als das tausendste Interview mit Bierofka in dieser Saison.

Dr. Klothilde Rumpelschtilz
Leser

Kannst du genau sagen was ihn so gut für diesen Job qualifiziert?
Was hat er vorher gemacht und welche Kompetenz kan er bei 1860 einbringen.
Hat er diese mögliche Kompetenz schon mal unter Beweis gestellt?

swaltl
Redakteur

Er war bis März 2017 sieben Jahre lang bei Schalke 04 tätig, die letzten drei Jahre als „Leiter Finanzierung und Bilanz“ bei Schalke 04, also dort der Chef der Finazabteilung.
Seit April 2017 arbeitet er bei bei uns in der gleichen Funktion wie auf Schalke. Er war wohl seit Anfang Juni die rechte Hand von Markus Fauser.
Also kennt er sich bereits bei uns aus und kennt alle Unterlagen usw., muss also nicht erst von Markus Fauser eingearbeitet werden.

Im Artikel der Bild von vorgestern findet man noch ein Bild was über ihn:
http://m.bild.de/sport/fussball/1860-muenchen/scharold-wird-nachfolger-von-fauser-53940890.bildMobile.html?wtmc=mw

Sechzig_Ist_Kult
Leser

Ich mach drei Kreuzzeichen…