Ein Stadion in Giesing. Die Löwen können dabei auf die Unterstützung aus allen Fraktionen setzen. Das ist kein politisches Wahlkampfgetöse, meint Gernot Mang, der Präsident des TSV 1860 München. Gemeinsam mit Sport-Bürgermeisterin Verena Dietl stand er der Abendzeitung Rede und Antwort.
Unterstützung aller Fraktionen und der Bezirksausschüsse
Umbau des Grünwalder Stadions. Die Münchner Politiker wollen die Löwen bei ihrem Vorhaben in Giesing unterstützen. Nur Wahlkampfgetöse bis zum März diesen Jahres? Nein, meint Mang. „Das ist gar nicht mein Gefühl. Wir führen die Gespräche ja auch mit allen Fraktionen, alle im Rathaus unterstützen uns, auch die Giesinger Bezirksausschüsse. Wir haben politisch volle Unterstützung und das wird auch nach dem Wahltag so sein. Wir wollen eine gute Lösung, für die Stadt und für uns“, erklärt der Präsident der Löwen der Abendzeitung. Aktuell geht er von mindestens 25.000 Zuschauern aus, die machbar sind.
Auch die Sport-Bürgermeisterin ist zuversichtlich. Sie hatte die Erbpacht vor einigen Jahren überhaupt ins Gespräch gebracht. „Es ist ein Modell, das für Sechzig neue Möglichkeiten bieten würde, selbst Dinge zu entscheiden. Es ist ein städtisches Stadion, aber es wird hauptsächlich von Sechzig genutzt, die Münchner nennen es Sechzgerstadion. Wir können all das mehr in Einklang bringen. Ich bin froh, dass wir gewartet haben. Wir hätten ja schon einen Beschluss fällen können über 18.105 Zuschauer. Wir wollen hier ja auch ein Stadion haben, das getragen wird, das sich rechnet und das für München da ist“, so Dietl der AZ.
Die Finanzierung des Stadions
Die große Herausforderung wird die Finanzierung. Man will erst einmal die Machbarkeitsstudie abwarten, dann ergebe sich ganz sicher eine Möglichkeit es finanziell umzusetzen, meint Mang: „Es kann Unterstützung von Stadt und Land sein, es kann die Vermarktung der Namensrechte sein. Es kann auch ein Genossenschaftsmodell sein, wie es der FC St. Pauli gemacht hat. Eine weitere Möglichkeit ist eine Bankenfinanzierung.“
Der Standort Giesing
Ein anderer Standort ist in jedem Fall ausgeschlossen. Der Präsident will auch die Kritiker vom Standort Giesing überzeugen: „Die DNA von Sechzig ist Giesing, wir wollen in Giesing bleiben und müssen jetzt alles dafür tun, dass das klappt. Es stellt sich nicht die Frage nach einer Alternative. Wenn wir das hier hinkriegen, gewinnt der ganze Stadtteil, ein großer Impuls.“ Und auch Dietl sieht die Löwen klar in Giesing. Sie ist froh über das klare Bekenntnis: „Für uns als Stadt war dieses Bekenntnis wichtig. Dass nicht immer über einen anderen Standort gesprochen wird. Jetzt wissen wir, wo die Reise hingeht. Das finde ich gut, dass wir die Idee eines etwas größeren Stadions hier in Giesing voranbringen.“
Aich der Charakter soll möglichst erhalten bleiben. „Wir sollten, so gut es geht, die Architektur erhalten. Letztendlich wird die Machbarkeitsstudie zeigen, was man erhalten kann oder was wo modifiziert werden muss“, so Mang.
25.000 Zuschauer
Aber reichen 25.000 Zuschauer? „Wir wollen hoch in die Zweite Liga und weiter. Ein Stadion mit 25.000 ist doch eine, Stand jetzt, gute Größe für Sechzig. Schauen Sie, vor wie vielen Zuschauern wir in der Arena gespielt haben, da gab es auch Spiele vor 7000. Natürlich können wir es nicht allen recht machen. Aber wenn wir die Möglichkeit haben, hier so ein Stadion hinzubauen, das bundesligatauglich ist, da sollten wir wirklich alle glücklich sein“, meint Mang. Und Dietl erklärt: „Dass wir das Stadion so voll bekommen, hat schon auch sehr viel mit dem Standort zu tun, viele würden zu Löwen-Spielen nicht auf die grüne Wiese fahren.“
Ökologisches Stadion
Das Stadion in Giesing soll besonders ökologisch werden, erklärt der Präsident der Löwen: „Das ist unser Ziel. Wir möchten ein CO2-neutrales Stadion, überdacht, mit Solaranlage. Straßenbahn und U-Bahn fahren, der öffentliche Nahverkehr ist perfekt, viele können mit dem Radl oder zu Fuß kommen.“ Und Für die auswärtigen Fans? „Für die müssen wir kreative Lösungen finden, vielleicht auch noch mit Shuttlebussen von Park&Ride-Plätzen. Das wird alles machbar sein.“


Unsere Empfehlung
Im Grünwalder Stadion
Keine andere Band hat Löwen-Stadionlieder mehr geprägt als Lustfinger. Vor allem "Löwenmut" darf im Sechzger Stadion nicht fehlen. Nun hat die Punk-Band sich mit dem Kabarettisten Roland Hefter zusammengetan und ein neues Lied rausgebracht. Im Stadion wurde es bei den letzten Heimspielen bereits gespielt. Wer Amazon Music hat, der kann den neuen Song "Im Grünwalder Stadion" von Lustfinger & Roland Hefter kostenlos abspielen. Als Download kostet das Lied lediglich 1,29 Euro.
Erhältlich bei Amazon.
Unser Partner
Weidl Rolladenbau GmbH
Herstellung von Rollladenkästen, Insekten-Schutz-Systemen, Dämmzargen-Systemen, Montage und Vertrieb von Rollläden, Markisen, Terrassendächer, elektr. Steuerungen, Raffstore, Rollos, Flächenvorhänge, Plissee, Dämmstoff Zuschnitte und Dämmstoff Veredelung. Beratung vor Ort, erfahrene Mitarbeiter, individuelle Fertigung.Homepage Instagram Unternehmer für Sechzig