Die Fußballnationalmannschaft aus Katar hat gegen Jordanien mit 3:1 im Finale des Asien-Cup gewonnen. Hasan Ismaik sieht einen Schiedsrichter-Skandal. Er fordert eine „Volksrevolution“ gegen die FIFA.
Zwanzig Minuten hat der Kreditgeber und Gesellschafter des TSV 1860 München nach jahrelanger Abstinenz am Trainingsgelände der Löwen verbracht. Um die Mannschaft des TSV auf den nächsten Gegner, den FC Ingolstadt, einzuschwören. Er sah „motivierte und lebendige Löwen“. Doch nicht nur für deutschen Drittliga-Fußball interessiert sich der palästinensisch-jordanische Geschäftsmann. Auch den Asien-Cup hat er angeschaut. Im Finale standen sich Jordanien und Katar gegenüber. Und Ismaik wittert einen Schiedsrichter-Skandal.
Finale war „ein besonderes Theaterstück“
Es sei „ein besonderes Theaterstück“ gewesen, ärgert sich Ismaik über den Sieg von Katar, „mit einem inspirierenden Schiedsrichterteam in der Hauptrolle“. Der Text wurde auf Instagram zunächst gestern auf arabisch veröffentlicht, Ismaik hat es jedoch auch auf Deutsch übersetzen lassen. Er hofft, dass „das Glück nächstes Mal an der Seite der jordanischen Mannschaft sei“ und sie vielleicht einen anderen oder sogar denselben Schiedsrichter aus China bekomme um „den Sieg durch Elfmeterschiessen“ geschenkt zu bekommen. Alle drei Tore von Katar waren nämlich jeweils durch Elfmeter entstanden.
Imago imagescFußball als Spielball der Politik?
„Ist der Fussball zum Spielball der Politiker geworden?!“, fragt Ismaik und beantwortet seine Frage gleich mit einem Beweis: „Der Präsident des internationalen Fussballverbandes (FIFA), und der Präsident des asiatischen Fussballverbandes saßen neben einem Staatsoberhaupt, als wären sie gekrönte Könige!
Sie vergaßen dabei, dass Fußball ein Volksspiel ist, das vor allen Dingen fair sein muss!“
Ismaik wirft der FIFA dabei Bestechung vor. Die FIFA-Funktionäre hätten ihrer Pflicht nachkommen und das Spiel unterbrechen müssen, so der Gesellschafter der Löwen. Stattdessen wären sie „lächelnd in den VIP Lounges“ gesessen und hätten „Floskeln“ ausgetauscht. In der Hoffnung, „dass ein Staatsoberhaupt ihnen Gutes schenkt, jetzt oder nach ihrer Abreise“. Es sei „der größte Fehler“, dass „wir Menschen“ Regierungen und Herrschern – überall im Osten und Westen -“ erlauben, uns unserer sportlichen Meinung zu berauben“. Ismaik räumt dabei ein, dass er einverstanden sei, dass „Staaten von manchen Politikern regiert werden, obwohl es besser geeignete Persönlichkeiten für diese Posten gibt“. Aber man sei nun auch gezwungen, „dass der Sport ebenso von Herrschern und Regierungen gelenkt wird“, kritisiert er.
Volksrevolution gegen Fußballverband
Ismaik will eine Volksrevolution gegen den Weltfußballverband: „Es ist an der Zeit, die Gesetze des Fußballs und die Systeme, die ihn regeln, zu ändern. Es ist an der Zeit, dass Politiker sich von unserem beliebten Fussball fernhalten, damit der Sport von jeglicher Einflussnahme befreit, und wieder ein Spiel für das Volk wird, und der Sieg ein Triumph für Diejeneigen bleibt, die ihn tatsächlich verdienen, egal wo, egal wann! Es ist Zeit für eine Volksrevolution gegen die FIFA!“


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