Präsident besucht Herbstversammlung der ARGE Region 2

Robert ReisingerRobert Reisinger, Präsident des TSV 1860 München, hat an diesem Wochenende die Versammlung der ARGE Region 2 in Adelzhausen besucht. Der Vorsitzende der Region lud die Fanclubs zur Herbstversammlung in die dortige Sportgaststätte.

Auch die Fanbeauftrage Jutta Schnell sowie ihr Mann Gerhard Schnell (Vorsitzender der ARGE) waren dabei anwesend.

Machbarkeitsstudie liegt seit Donnerstag auf dem Tisch

Eine der Fragen, die natürlich auch die organisierten Fans der ARGE Region 2 interessiert, ist der Fortschritt im Hinblick auf Investor Hasan Ismaik. Dabei kam vor allem die Frage auf, was nun mit dem Hoppen-Antrag sei. Reisinger erklärte den anwesenden Fans, dass man den Antrag zur Prüfung an eine externe Gesellschaft gegeben habe. Seit Donnerstag ist die Prüfung nun beendet. Es liegt ein äußerst ausführlicher Prüfungsbericht vor. Die Kurzversion habe 40 Seiten, ansonsten sei es ein recht großer „Wälzer“. Der Aufsichtsrat Verwaltungsrat* des TSV 1860 München müsse in den kommenden 14 Tagen diesen Prüfungsbericht der Machbarkeitsstudie prüfen und dann eine Entscheidung treffen. Voraussichtlich in 2 Wochen gäbe es dann von Vereinsseite ein offizielles Statement.

* Unser Mann vor Ort hat hier nicht richtig hingehört. Es wird natürlich dem Verwaltungsrat vorgelegt, nicht dem Aufsichtsrat. Wir bitten dies zu entschuldigen

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swaltl
Redakteur

In der SZ ist heute beschrieben, wieso eine Kündigung des Vertrages schwierig werden dürfte.
http://www.sueddeutsche.de/sport/tsv-muenchen-die-dunkle-jahreszeit-1.3759638!amp

Tami Tes
Redakteur

Hmmm … Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll. Mir macht mehr die Causa Fauser Angst, denn ich finde ihn gut und kompetent. Dass er nur bis Ende des Jahres eingestellt war, wusste ich, aber gehofft, dass er länger bleibt. Wenn das nun nicht der Fall ist/wäre … oh je.

swaltl
Redakteur

Mir macht der Punkt auch Angst.
Vor allem wird wahrscheinlich wieder eine Monat lang nichts passieren, wenn Fauser keine Chance hat, seinen Nachfolger vernünftig einzuarbeiten.
Ich kenne zwar bestimmt nicht jeden im Verein, aber mir würde niemand einfallen, der diese Rolle vernünftig ausführen könnte. Kann man bloß hoffen, dass nicht wieder jemand Anthony Power aus dem Hut zaubert. Bei dem ist ja anscheinend ziemlich viel liegen geblieben.

Tami Tes
Redakteur

Da Toni hat ja jetzt den Fanshop. Mehr traue ich ihm auch nicht zu. Wüsste nicht, was ihn je fur einen GF qualifiziert hat. Er scheint mehr Zeit in einer Mucki-Bude zu verbringen, als auf dem Schreibtisch und soziale Kompetenz soll auch Mangelware sein.

Oh je, oh je… es ist nicht einfach Löwenfan zu sein.

swaltl
Redakteur

Kann man nur hoffen, dass Fauser, wenn er wirklich Ende Dezember weg ist, jetzt schon an die Zeit nach ihm denkt. Wenn der Posten wirklich intern besetzt wird sollte man jetzt anfangen, seinen Nachfolger einzuarbeiten.

Kranzberg
Leser

Der Power ist einfach an jeder Stelle falsch bei 1860.
Als Fauser-Nachfolger würde ich gerne den Florian Hinterberger sehen.

swaltl
Redakteur

Wäre ich auch dafür. Der hat ja schon einige Zeit lang vernünftige Arbeit bei uns geleistet. Und er hat schon vor einem Monat gemeint, dass er für Sechzig da wäre, wenn man ihn braucht.

jr1860
Leser

Power hat bei 60 garnichts verloren
Hinterberger wäre für Regionalliga ok, der ist zumindest von hier 😉 und war damals relativ vernünftig

Landshuter Löwe
Leser
Faktenchecker
Leser

Diese externe Prüfung wäre ohne Abschwächung des „Hoppen-Antrags“ schwergefallen weil dort ja die sofortige Aufkündigung verlangt war. Hoffentlich haben sie die 6 Monate genutzt um eine Klage zu formulieren die vor Gericht realistische Chancen hat.

Will man aus dem Würgegriff HIs heraus ist die Vertragsaufkündigung alternativlos. Aber Achtung, das ändert nix an den Besitzverhältnissen. Aber viel wichtiger: Der Passus, dass HI bei einem Fall von 50+1 die Geschäftsführungshoheit erhält, ist aber dann gekündigt!

Er kann und wird wohl gegen diese Kündigung klagen, aber sogar wenn vor einem Urteil darüber zwischenzeitlich 50+1 fallen sollte gilt bis zur letztrichterlichen Instanz der jetzige Vertragsinhalt. Und so ein Prozess kann sich hinziehen…
Demnach bestimmt bis dahin der Gesellschafter TSV München von 1860 e.V. wo der Hase in der KgaA (vgl. Geschäftsführer Fauser) langläuft.

Das ist jetzt letzte Patrone, vielleicht wissen wir in zwei Wochen schon näheres.

Tami Tes
Redakteur

Deshalb ist der Antrag sehr wichtig und wir können nur hoffen, dass wir aus dem Kooperationsvertrag auch rauskommen.

Boeser Zauberer Wurst
Leser

Prinzipiell sind das ja gute Nachrichten, auch wenn es nur eine Patrone ist. Der Hoppenantrag ist Gold wert und verschlechtert hoffentlich die Ismaikposition deutlich!

trackback

[…] das Löwenmagazin berichtet, hat der TSV 1860 München ein exernes Gutachten im Hinblick auf den Hoppen-Antrag in Auftrag […]

swaltl
Redakteur

Die entscheidende Frage ist doch, ob die nicht geleistet me Zahlung der nötigen Gelder für die Drittliga-Lizenz eine Verletzung der Hauptpflichten von Hasan Ismaik darstellt.
Wobei es meiner Meinung nach noch zwei Punkte dabei zu berücksichtigen gibt:

Zum einen die Art und Weise, wie die Sache bekannt wurde. Angeblich soll ja das Präsidium des e.V. aus der SZ erfahren haben, dass Ismaik nicht zahlt und nicht von ihm persönlich.

Zum zweiten gilt es zu berücksichtigen, dass Ismaik auch die für die Regionalliga nötige Stundung seiner Kredite so weit wie möglich herausgezögert hat. Die Begründungen dafür waren teilweise lächerlich. Einmal hieß es von ihm, dass er seit drei Wochen nicht unterschreiben hätte, weil in Arabien am Sonntag Feiertag war. Wenn es nicht so traurig wäre könnte man darüber fast lachen.

Tami Tes
Redakteur

Zitat: „Die entscheidende Frage ist doch, ob die nicht geleistet me Zahlung der nötigen Gelder für die Drittliga-Lizenz eine Verletzung der Hauptpflichten von Hasan Ismaik darstellt.“
Wenn ich mich noch recht entsinnen kann, war das doch u.a. der Punkt/Auslöser für den sog. Hoppen-Antrag

swaltl
Redakteur

Aber soweit ich weiß musste doch nach dem Antrag festgestellt werden, ob der Tatbestand der Hauptpflicht-Verletzung in diesem Fall auch wirklich vorliegt. Ich dachte, das war noch nicht wirklich klar, als über den Antrag abgestimmt wurde.

Tami Tes
Redakteur

Ja, es war alles etwas verwirrend an dem Spätnachmittag und nicht jeder verstand zu 100% worum es geht (aich habe auch schon einige Diskussionen deshalb hinter mit). Hier kannst Du den Antrag von Ulla lesen: http://www.tsv1860.org/verein/2017/mv_antraege/antrag_ulla_hoppen.pdf

swaltl
Redakteur

Dankeschön. Das heißt also, dass bereits klar war, dass einige Verletzung der Hauptpflicht vorliegt. Es wurde also lediglich geprüft, wie groß die Chancen sind, das ganze durchzustehen, ohne dass es großen Ärger vor Gericht gibt. Hab ich das richtig verstanden?

Tami Tes
Redakteur

Richtig… Der Verein bzw. die Bitte von Reisinger, ihm 6 Monate Zeit zu geben, den Sachverhalt zu prüfen war sehr gut und richtig. Der Antrag wurde angenommen und der Verein steht in der Pflicht. So konnten nun die Profis prüfen was das genau für den Verein bedeutet und ob es machbar ist, ohne dass es größere Konsequenzen für den e.V. gibt.

Sollte das alles nicht so einfach sein und starke Konsequenzen haben, dann würde ich tatsächlich eine außerordentliche MV erwartet, in der die Mitglieder gefragt werden, ob sie sich sicher sind, dass der Kooperationsvertrag gekündigt werden soll.

swaltl
Redakteur

Vielen Dank für die Aufklärung Nachdem ich zu dem Zeitpunkt der Mitgliederversammlung im Urlaub war habe ich da wohl nicht alles ganz genau mitbekommen.

Tami Tes
Redakteur

Denke Dir nichts, das ist ein komplexes Thema und ich muss auch immer nachgrübeln. Sollte ich es auch nicht zu 100% richtig erklärt haben, hoffe ich, dass man mich hier korrigiert 😉

swaltl
Redakteur

Und vor allem, wenn man wie ich die gesamten Ergebnisse der Mitgliederversammlung erst zwei Wochen später liest, dann ist es noch komplexer als es wahrscheinlich schon ist, wenn man dabei war.

Tami Tes
Redakteur

Genau… und die Quellen der Lektüre sind da auch nicht unwichtig 😉
Ulla wurde und wird deshalb angegangen, dabei ist dieser Schritt nur zum Schutze und wohle des e.V’s… Damit sich Herr Ismaik nicht für ein paar Euro die Geschäftsführungs-GmbH unter dem Nagel reißen kann und somit das gesamte Konstrukt in Gefahr käme … http://www.tsv1860.org/verein/kgaa

swaltl
Redakteur

Mich würde echt mal interessieren, welcher Depp (entschuldigung für diese Formulierung) diesen Knebelvertrag unterschrieben hat. Leider finde ich auf die Schnelle nichts dazu. Da könnte man fast vermuten, dass derjenige eine Gegenleistung von Ismaik unter dem Tisch durchgeschoben bekommen hat.

Tami Tes
Redakteur

Dieter Schneider als damaliger Präsident … Wie ich wo anders schon geschrieben habe, ich denke, er hat es in guter Absicht gemacht, da es die Rettung in letzter Sekunde war und ihm wahrscheinlich „die Pistole auf die Bust gelegt wurde“. Er wollte eine Insolvenz vermeiden und dachte sicher, dass es schon gut gehen wird. Im Nachinein ist man eben schlauer.

swaltl
Redakteur

Man wird halt nie erfahren, wessen Idee dieser Vertrag war. Wir werden wohl nie erfahren, ob dieser Vertrag aufgrund einer Forderung von Ismaik oder seinen Beratern entstanden ist. Oder ob gar jemand vom e.V. Auf die „glorreiche“ Idee kam, diesen Vertrag zu verfassen, um Ismaik schneller zu einem Anteilskauf zu überreden.

Tami Tes
Redakteur
Tami Tes
Redakteur

Dieser Satz im Interview sagt was aus:
„Die Verhandlungen waren sehr intensiv, umfassend und zäh. Schneider und Schäfer haben alles versucht, um die beste Kooperation für den Verein zu erzielen. Ich aber wollte immer das Beste für Hasan. Ich muss zugeben, dass wir oft kurz davor waren, das Ganze scheitern zu lassen. Aber wir alle waren in einem Punkt einig: Wir wollten unbedingt die Rettung für 1860.“

swaltl
Redakteur

Vor allem der Satz „Ich aber wollte immer das Beste für Hasan.“ lässt in diesem Zusammenhang auf einiges schließen, nachdem durch den Gesellschaftervertrag ja eigentlich nur Hasan Ismaik dinen Vorteil hat.

Buergermeister
Leser

soweit ich das sehe gibt es bisher keine Verletzung der Hauptpflicht, Frau Hoppen hat das so interpretiert. Der Verein hat den ganzen Sachverhalt nun extern prüfen lassen und ob man prinzipiell aus dem Vertrag rauskommt

Buergermeister
Leser

wenn der Vertrag gekündigt wird, dann werden die Darlehen auf einen Schlag fällig…. das könnte ein Problem werden.

swaltl
Redakteur

Mich würde ja mal interessieren, ob Hasan Ismaik überhaupt wirklich ein Recht hat, in Deutschland zu klagen. Er hat ja weder eine deutsche Staatsbürgerschaft noch einen deutschen Wohnsitz.

Tami Tes
Redakteur

Ich denke nicht, dass er als Privatperson klagen würde, sondern als Geschäftsführer der HAM International GmbH, die ja den Sitz in D hat?! Ist die HAM nicht in den Verträgen verankert ???

Loewenfan66
Leser

Wird Spannend sein was die Prüfung ergeben hat
habe zwar gegen den Hoppe antrag gestimmt weil er in meinen Augen nicht viel Positives bringen kann ausser ein Gericht wird die Kündigung bestätigen.
Und das wird dauern nur so lange ein derartiges Gerichtsverfahren dauert wird es mit Sicherheit nicht weiter vorwärts gehen und das genau zur unzeit nämlich wenn bei uns vermutlich um den Aufstieg gehen wird.
Es wird Unruhe in dem Verein geben und sich dann vermutlich auch auf die Mannschaft übertragen.
Wie gesagt nur eine Vermutung ich hoffe inständig das ich mich irre und der Vertrag gegenseitig so angepasst wird das jeder damit leben kann so lange wir HI noch haben.

Giorgo
Leser

Bin echt gespannt, welches Ergebnis da rauskommt.
Befürchte ein wenig, es könnte dazu führen, dass man die Sache fallen lässt oder zumindest bis zur nächsten Mitgliederversammlung vertagt.

Dr. Klothilde Rumpelschtilz
Leser

Finde es gut und professionell das der eV das extern prüfen lässt.

So kann niemand von interner Mauschelei sprechen und sich hinterher beklagen.

Hoffen wir das beste für den Verein und die Mehrzahl seiner Fans.

MalikShabazz
Leser

Das unbedingt und zeugt von Professionalität.

MalikShabazz
Leser

Die Konsequenzen wären dann welche genau?

Tami Tes
Redakteur

Das erfahren wir dann aus der Prüfung… Spekuliert wird ja viel unter den Fans, aber wissen tut es ja keiner wirklich. Wenn jetzt so lange Zeit Profis dies geprüft haben, dann ist es sicher kein einfaches Thema.

SechzgeMax
Redakteur

Also hat man ein Gutachten von einer Anwaltskanzlei erstellen lassen oder?

Bin gespannt, wie unsere Erfolgschancen prognostiziert wurden… Da hängt ja viel von ab. Auf jeden Fall eine heikle Angelegenheit, die wahrscheinlich wieder für Unruhe sorgen wird, aber hätte HI sich anders verhalten, dann wäre es wohl nie zu diesem Antrag gekommen bzw. er wäre wohl nicht angenommen worden.

Tami Tes
Redakteur

Sehr gute und wichtige Info ArikSteen … Jetzt hoffen wir nur, dass was Gutes drin steht. Dass wir ohne große Konsequenzen aus diesem Vertrag herauskommen. Daumen drücken.

Sechzig_Ist_Kult
Leser

Das hoffe ich auch!! Der Vertrag muss unbedingt weg. Jetzt heißt es einfach hoffen und bangen!

SechzgeMax
Redakteur

Gibt es den Vertrag eigentlich in voller Länge irgendwo zu lesen? Hab glaub ich bisher nur Auszüge im Wochenanzeiger gesehen…