1860-Fans: Süddeutsche Zeitung höchste Neutralität in Berichten

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Für Berichte rund um den TSV München von 1860 sollte eine möglichst neutrale Berichterstattung erstrebenswert sein. Leserinnen und Leser sollten sich stets eine eigene Meinung bilden können. Das ist vor allem dann möglich, wenn die Berichte neutral sind. Dass Tendenzen vorhanden sind, ist sicherlich allen Fans klar. Eine zu tendenziöse Berichterstattung ist für die freie Meinungsbildung wohl kaum hilfreich. Wir haben deshalb eine Umfrage gestartet, die wir nach 1.000 Teilnehmern begonnen haben auszuwerten.

Um einige Ausfrageoptionen zu haben, haben wir auch ein paar Schlüsselfragen gestellt. So zum Beispiel welche Portale gelesen werden, wie alt die jeweiligen Fans sind und ob sie Mitglied zum Beispiel in der ARGE sind. So konnten wir herausfinden, ob unsere Umfrage auch einigermaßen repräsentativ ist. Klar ist, wir wollten nicht nur die Leser des Löwenmagazins erreichen.

78 Prozent: Süddeutsche Zeitung ist neutral

Es wird wohl kaum überraschen, aber die Fans, die an unserer Umfrage teilgenommen haben, sind der Meinung, dass die Süddeutsche Zeitung im Hinblick auf die Berichterstattung rund um den TSV München von 1860 am Neutralsten ist. Fast 80 Prozent sind dieser Meinung. Selbstverständlich ist das eine “gefühlte” Wahrnehmung. Die Beurteilung durch die Fans ist rein subjektiv.

Es folgt die tz München mit 63 Prozent vor der Abendzeitung mit 61 Prozent. Die BildZeitung bekommt immerhin noch über die Hälfte und hat 53 Prozent gefühlte Neutralität unter den Fans.

Fanorientierte Webblogs wurden ebenfalls bewertet. 47 Prozent der Fans sind der Meinung, dass der junge Webblog 1860-news.de neutral ist. Das Löwenmagazin wird von 45 Prozent als neutral wahrgenommen. dieblaue24 wird von lediglich 5 Prozent als neutral angesehen.

Grafik zur Umfrage

Tabelle zur Umfrage

tendenziös e.V. eher e.V. neutral eher Investor tendenziös Investor
SZ 04 % 15 % 78 % 02 % 01 %
tz / Merkur 02 % 19 % 63 % 14 % 02 %
AZ 02 % 17 % 61 % 17 % 03 %
Bild 04 % 18 % 53 % 17 % 08 %
db24 01 % 01 % 05 % 16 % 77 %
1860-news 12 % 37 % 47 % 03 % 01 %
LM 12 % 42 % 45 % 00 % 01 %

Weitere Umfrageergebnisse folgen

Unsere Umfrage hat noch viele weitere Erkenntnisse gewonnen. Weitere Ergebnisse werden im Laufe der kommenden 2 Wochen hier auf dem Löwenmagazin veröffentlicht.

Gerne dürft Ihr über dieses Thema im Kommentarbereich oder auch in unserem Forum diskutieren.

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Buergermeister
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Buergermeister

Der Sportteil der SZ ist leider seit dem Verkauf 2007 stetig schlechter geworden. Im Moment sogar meiner Meinung nach schwächer als AZ oder TZ.

Allgäuer Löwe
Gast
Allgäuer Löwe

Das Ergebnis ist für mich wenig überraschend. Die SZ profitiert von ihrer Gesamtreputation als Zeitung, die Boulevardmedien liegen im Mittelfeld und der Blogger db24 verfügt außerhalb seines Inner Circles über die Seriosität und Glaubwürdigkeit eines Zeugen Jehovas Heftchens. Soweit alles vorhersehbar. Dennoch mache ich mir Sorgen.

Ein User (Eurasburger) im Löwenforum hat meine Befürchtung in Worte gekleidet, die ich selbst nicht so gut formulieren könnte. Zitat: “Ich sehe in der permanenten Wiederholung von Halb- und Unwahrheiten auch eine echte Gefahr. Speziell diejenigen Löwenfans, die sich nicht über die Jahre hinweg mit den Zusammenhängen im Zusammenspiel aus Verein und Fussbalfirma beschäftigen, bekommen dort vermeintlich einfache Antworten auf komplexe Fragestellungen. Diese Form von Desinformation, kombiniert mit der permanenten Forderung endlich wieder einen “guten Führer” zu installieren erinnert stark an die Kampagnen der Populisten. Es fällt wirklich schwer auf diese Seite zu gehen und noch schwerer sich mit dem Blödsinn im Kommentarbereich auseinander zu setzen. Diese polemische Hetze allerdings unwidersprochen stehen zu lassen, hilft dem Ismaik-PR Unternehmen immens. Gerade für die kommende Mitgliederversammlung und die Abteilungsleitungsversammlung sehe ich großangelegte aus Abu Dhabi finanzierte Stimmungsmache auf uns zukommen. Schweigen wird nicht genügen!”

Ich bin dankbar für jede Alternative im Meinungsbereich und wünsche deshalb speziell dem Löwenmagazin, aber auch anderen Bloggern, eine gute Hand für 2018!

Dr. Klothilde Rumpelschtilz
Mitglied
Dr. Klothilde Rumpelschtilz

Ich sehe es ganz genauso.

Es macht ebend keinen Sinn die AfD und ihre Rechtspopulisten zu ignorieren, mann muss sie enttarnen und bloßstellen.
Die Macht der Fakten und Argumente, imer und immer wieder, so laut es geht.
Die Geschichte sollte uns der Lehrmeister sein.

Mir ist es teilweise echt zu kuschelig im Umfeld von 1860.

Buergermeister
Mitglied
Buergermeister

wo ist denn da der Zusammenhang?

Dr. Klothilde Rumpelschtilz
Mitglied
Dr. Klothilde Rumpelschtilz

Setze statt AfD, DB24 ein.
Das Prinzip wie dort Meinungsmache betrieben wird und andere Meinungen gelöscht bzw. ausgegrenzt werden, ist dass gleiche, wie in den diversen Foren der AfD.

Buergermeister
Mitglied
Buergermeister

also mal abgesehen davon, dass ich natürlich die AFD absolut ablehne, finde ich den vergleich schwierig. Die DB24 verbreitet auch nicht gezielt Falschmeldungen….. wenn ja nenne mir welche!

Dr. Klothilde Rumpelschtilz
Mitglied
Dr. Klothilde Rumpelschtilz

Willst du das wirklich?

Ein paar Kostproben gibt es z. B. auf dieser Seite:
https://www.facebook.com/Dieblaue24-WATCH-394687430929207/

Gestern behauptete er der eV wollte den Kooperationsvertrag aufkündigen, dabei war es ein Mitglied, welches den Antrag gegen die Empfehlung des Präsidiums einreichte.

Es gibt so viele bewußte Falschmeldungen von ihm …..google mal oder recherchier mal in neutraleren Foren.

Buergermeister
Mitglied
Buergermeister

na ja also wenn der Verein nicht interessiert gewesen wäre hätte er das Gutachte nicht erstellt. Der Antrag kam ihnen jetzt nicht gerade ungelegen. Einen Antrag den man nicht will, kann man auch verhindern. Im Übrigen kann natürlich nicht jeder Fan jeden Antrag stellen, der ihm gerade so einfällt.

Dr. Klothilde Rumpelschtilz
Mitglied
Dr. Klothilde Rumpelschtilz

Du hast ein komisches Demokratieverständniss.
Natürlich kann jedes Mitglied Anträge auf der MV einreichen.
Diesen Anträgen wird dann nachgegangen unabhängig davon ob man sie selbst gut findet (das Präsidium hat auf der MV komplett gegen den Antrag gestimmt).
Bevor es allerdings zu unkalkulierbaren Kosten eines langwierigen Rechtsstreits kommt und auch um sich beratend eine “sichere” Meinung zu einem komplexen Vertragswerk einzuholen, ist so eine Prüfung unabdingbar.

Sebastian Waltl
Editor

Und ein Gutachten bevor der Antrag angenommen ist, wäre definitiv ein Schmarn gewesen. Was wäre dann gewesen, wenn der Antrag abgelehnt worden wäre. Dann hätte es auch großes Geschrei gegeben.
Ich sehe es übrigens wie du. Man kann einen Antrag nicht einfach nicht zulassen, nur weil einem der Inhalt nicht gefällt.

Buergermeister
Mitglied
Buergermeister

ja ich sage ja nichts gegen die Vorgehensweise, war ja auch korrekt. Ich meine nur, dass der Verein Kenntnis hatte von dem Antrag.
Kann ich theoretisch auch einen Antrag stellen, dass nur noch Augustiner ausgeschenkt werden darf?

Sebastian Waltl
Editor

Könntest du machen. Wird zwar im Stadion nichts werden, weil es der Stadt gehört, aber für das Trainingsgelände könntest du das sehr wahrscheinlich machen. Ich glaube zwar nicht, dass es dafür eine Mehrheit gibt, aber von mir aus kannst du es probieren.

Ich muss jetzt aber doch nochmal fragen: du meinst, dass die Vorgehensweise richtig war, betonst aber, dass der Verein von dem Antrag wusste. Das ist allerdings bei jedem Antrag so, weil die einige Zeit vorher eingereicht sein müssen. Vielleicht könntest du es mir erklären. Hätte der Verein deiner Meinung nach den Antrag ablehnen oder “zufällig” vergessen sollen?
Übrigens hat der Verein an der Versammlung ja immerhin erreicht, dass er sechs Monate Bedenkzeit bekommen hat und das der Verwaltungsrat vorher zustimmen muss. Ursprünglich war der Antrag, dass der KV auf jeden Fall gekündigt wird, und zwar sofort.
Das einzige, was man vielleicht kritisieren kann ist, dass man nicht vorher erreicht hat, dass der Antrag abgemildert wird. Wobei ich nicht weiß, ob man das nicht bereits im Voraus versucht hat und Frau Hoppen erst auf der Mitgliederversammlung dazu überredet werden konnte.
Außerdem hat das Präsidium geschlossen gegen den Antrag gestimmt. Also bitte erklär mir, was der Verein bei diesem Antrag falsch gemacht hat bzw. was er anders hätte lösen sollen.

Buergermeister
Mitglied
Buergermeister

Nein nicht vergessen. Entweder im Vorfeld verhindern oder bei der MV vorher KLAR in der Rede Bedenken äußern, bzw sich davon distanzieren.
Danach hätte man den Antrag auch ohne Gutachten ablehnen können (was natürlich wenig populär gewesen wäre).
Aber gut ich finde die Herangehensweise wie sie es jetzt gemacht haben auch ok, aber man hat halt für ein negatives Gutachten Geld bezahlt was jetzt eher suboptimal ist 🙂

Sebastian Waltl
Editor

Einen Antrag sollte man meiner Meinung nach nur vorher verhindern, wenn er rechtlich nicht zulässig ist. Einen Antrag nicht zulassen, weil er die falsche Meinung vertritt geht gar nicht. Damit hätte man bei 1860 keine Demokratie mehr.
Der Antrag wurde ca. 5 Wochen vor der Mitgliederversammlung eingereicht, also war eine vollständige rechtliche Klärung nicht mehr möglich. Außerdem sollte man meiner Meinung nach auf keinen Fall Geld für die Prüfung eines Antrages im Voraus ausgeben. Sonst war es eine unnötige Ausgabe, wenn der Antrag hinterher abgelehnt wird.
Übrigens wurde auf der letzten Mitgliederversammlung eine Frist von sechs Monaten für die Einreichung von Mitgliederanträgen eingeführt (ebenfalls per Antrag). In Zukunft bleibt also tatsächlich mehr Zeit, einen Antrag zu prüfen oder mit dem Antragsteller zu reden, ob er ihn nicht vielleicht anders formulieren kann.

Robert Reisinger hat auf der Mitgliederversammlung klar gesagt, dass er nicht glücklich über diesen Antrag ist. Anschließend wurde tatsächlich im Gespräch mit Ulla Hoppen wohl versucht, sie zu überreden, den Antrag zurückzuziehen. Da das nicht möglich war hat man sie immerhin zur Einführung der Frist von sechs Monaten überredet.
Ich verstehe, dass es jetzt so aussieht, als ob der Verein Geld ausgegeben hätte für ein negatives Gutachten. Allerdings wusste man als das Gutachten in Auftrag gegeben wurde noch nicht, dass es negativ ausfällt. Außerdem hat laut Robert Reisinger das Gutachten auch über die Frage hinaus, ob der Vertrag im Moment gekündigt werden kann, wichtige Erkenntnisse für die weitere Zusammenarbeit mit Hasan Ismaik gebracht. Also war das Gutachten demnach zum nicht komplett nutzlos.

Buergermeister
Mitglied
Buergermeister

ja deinen angeführten Punkten muss ich zustimmen 😉
Ich sag auch nicht dass etwas falsch gemacht wurde, es wirkt halt etwas unglücklich aber ich hätte in keinem Fall tauschen wollen.

Sebastian Waltl
Editor

Gut, dann hab ich dich anfangs wohl falsch verstanden. Ich dachte, du meinst, dass der e. V. etwas falsch gemacht hat.
Das die Sache im Nachhinein unglücklich aussieht sehe ich genauso. Aber egal wie man es gelöst hätte, es hätte hinterher blöd ausgesehen. Ich möchte da ehrlich gesagt auch nicht an Reisingers Stelle sein. Wobei ich sagen muss, er macht es bisher (soweit man es mitbekommt) ziemlich gut.

Buergermeister
Mitglied
Buergermeister

mein demokratieverständnis ist schon ok keine angst 😉

Buergermeister
Mitglied
Buergermeister

Die Anträge sind vorher einzureichen. Und man hätte sich einfach das Gutachten sparen können, dass ist halt meine Meinung.

Buergermeister
Mitglied
Buergermeister

dem Mitglied ist der Antrag einfach so mal eingefallen oder wie stellst du dir das vor!? 🙂

Dr. Klothilde Rumpelschtilz
Mitglied
Dr. Klothilde Rumpelschtilz

Ja, stell dir vor, genau wie all die anderen Anträge in der Vergangenheit.
Witterst Du eine Verschwörung?

niedabaya
Mitglied
niedabaya

Wie ich selbst feststellen musste, kann sich jeder user wiederholt an dieser Umfrage beteiligen.
Das Umfrage-Ergebnis ist daher von beschränkter bzw. ohne Aussagekraft.

Banana Joe
Mitglied
Banana Joe

Geht dummerweise bei des Grissens Umfragen auch, folglich sind Casallettis 36% ebenfalls mit beschränkter bzw. ohne Aussagekraft.

Aber die 77% hier kommen meiner persönlichen Einschätzung, wie die allgemeinen „Kräfteverhältnisse“ bei den Fans sind, dann doch eher nahe (ca. 2/3 bis 3/4). Das ist es jedenfalls, wenn man die Ohren auf der Straße offen hält und diverse Blogs, Foren und Socialmedia-Sites im Blick behält.

Dr. Klothilde Rumpelschtilz
Mitglied
Dr. Klothilde Rumpelschtilz

Genau wie in der Politik ist nicht die neutrale Berichterstattung dass erstrebenswerte, sondern die richtige Einordnung.
Es ist nämlich ein Trugschluß zu glauben wenn alle möglichst neutral berichten, kann sich jeder eine eigene Meinung bilden und alles wird gut.
Erst die richtige Einordnung der Geschehnisse macht die Berichterstattung für viele Leser sinnvoll.
Nicht jedem Leser ist es nämlich möglich Propaganda oder Hintergründe genau zu entschlüsseln.
Das alte Journalisten-Objektivitätsdogma von Hanns Joachim Friedrichs „Ein guter Journalist macht sich mit keiner Sache gemein, auch nicht mit einer guten“ scheint überholt zu sein.
Ein interessanter Beitrag aus 2014 hierzu.
http://www.message-online.com/specials/objektivitaet-im-journalismus-ende-einer-illusion/
Am besten ist, man liest möglichst viele Medien die sich mit dem Thema 1860 auseinandersetzten und bildet sich so seine eigene Meinung, je mehr Infos destso besser.
Wenn alle neutral berichten würden, hätte man keinen Erkenntnissgewinn.

hans meier
Gast
hans meier

Das sehe ich genauso, aber man sollte dann auch ehrlich zu seinen Lesern sein.
Wenn ich die Taz kaufe, erwarte ich Berichte aus einer linken Perspektive, wenn ich die Faz kaufe aus einer konservativen Perspektive. Das ist bekannt und wird von den jew. Zeitungen auch nicht bestritten.
Unredlich und eines Erkenntnisgewinn abträglich wird es, wenn zwar Objektivität und Neutralität vorgegeben, jedoch mit Halbwahrheiten Kampagnen betrieben werden.

Dr. Klothilde Rumpelschtilz
Mitglied
Dr. Klothilde Rumpelschtilz

Oder man machts wie die SZ oder SPIEGEL und “bedient” beide Lager.
Wenn man eine Zeitung kauft und man weiß von vornherein, dass es immer nur ein “Dogma” gibt, wirds schnell langweilig.
Jede Nachricht, jedes Interview sollte neu bewertet werden und natürlich kann es unterschiedliche Meinungen geben aber am Ende kann man die Macht der Argumente nicht überstreichen, zumindest nicht dauerhaft.