Ein weiterer Blick auf den kommenden Gegner

Seit Juli diesen Jahres hat der SV Schalding-Heining einen neuen Kooperationspartner zur Förderung des Leitungssports. Und das ist ausgerechnet der SSV Jahn Regensburg. Der Verein, der sich durch den Sieg über die Münchner Löwen den Aufstieg in die 2. Bundesliga gesichert hat. Für den TSV 1860 war damit der Abstieg verbunden. Aber wir kennen alle diese Geschichte. Indirekt sorgte der Zwangsabstieg der 2. Mannschaft der Sechzger auch dafür, dass sich in der vergangenen Saison die Passauer von einem Relegationsplatz ins sichere Feld retten konnten. Der SV Schalding-Heining war nämlich abstiegsgefährdet. Und nun? Der TSV 1860 München fährt nach Passau und muss gegen den kleinen Kooperationspartner der Regensburger antreten.

“Wir sind Passau”

Der SV Schalding-Heining, der auf seiner Homepage mit “Wir sind Passau” wirbt, sollte für den TSV 1860 München machbar sein. Doch die Regionalliga ist durchaus auch für Überraschungen bekannt. Im vergangenen Jahr noch abstiegsbedroht, sind sie nach nunmehr zwei Siegen im Moment gut mit dabei. Die Mannschaft aus Passau spielt engagiert und mutig. Unter anderem besiegte die Mannschaft Buchbach. Als Löwen-Fan erinnert man sich an das Regenspiel vor knapp zwei Wochen. Es endete mit der bislang einzigen Niederlage für 1860 in dieser Saison.

“Der ganze Verein fiebert dem Spiel entgegen”

In Passau freut man sich. Markus Clemens, der sportliche Leiter des SV Schalding-Heining zu unserem Löwenmagazin: “Der ganze Verein fiebert natürlich dem Spiel gegen den TSV 1860 München entgegen. Ist schon eine besondere Ehre, den großen TSV 1860 München am Reuthinger Weg empfangen zu dürfen. Wir hoffen alle, dass es ein tolles, vor allem friedliches Fußballfest wird.”

Stürmer Christian Seidl

(c) sp4ort.de

Gefährlich ist vor allem Christian Seidl. Der 22-Jährige war in allen drei bisherigen Spielen spielbestimmend. Beim 2:0 Sieg gegen den TSV Buchbach schoss er das zweite Tor. Und auch beim 4:2 gegen den 1. FC Nürnberg II konnte er einen Treffer erzielen. Ein Spiel verloren die Passauer bereits. Und zwar gegen Rosenheim. Damit haben sie in 3 Spielen immerhin 6 Punkte geholt und stehen aktuell auf Rang 6. Seidl war vor zwei Jahren auch Thema für Wacker Burghausen. Der damalige Trainer Uwe Wolf (war auch Trainer beim TSV 1860 München von 1994 bis 1995) interessierte sich für den Stürmer. Damals spielte Seidl noch für den FC Künzing in der Bezirksliga Ost. Er wechselte dann jedoch zum SV Schalding-Heining. 3 Spielklassen über der Bisherigen.

Was können Christian Seidl und seine Mannschaft gegen den TSV 1860 München ausrichten? Aus Münchner Sicht fragen wir uns aber vor allem: Wie kann Daniel Bierofka und seine Mannschaft die Passauer knacken? Zweifelsohne wird es ein spannendes Spiel, denn beide Mannschaften sind für viele Tore gut. Die Passauer werden vermutlich vor allem Timo Gebhart fürchten. In fünf Spielen schoss er vier Tore (davon 1 Elfmeter).

“Sechzig gehört mit seiner Tradition und seiner Fankultur in eine der ersten beiden Ligen”

Der Trainer des SV Schalding-Heining ist der Meinung, dass der TSV 1860 München eigentlich in eine der beiden oberen Ligen gehört. “Ich finde es für die 60er einerseits schade, weil dieser Verein mit seiner Tradition und seiner Fankultur in einer der ersten beiden Ligen zu Hause sein sollte”, sagt er unserem Löwenmagazin. Er fügt jedoch hinzu: “Andererseits ist es natürlich toll für die Liga und die Vereine in der Regionalliga Bayern, da die Situation allen Mannschaften zwei tolle Spiele beschert.”

Wir freuen uns auf das Spiel und werden natürlich rechtzeitig auch über Stream und Liveticker berichten.

Das ist die Mannschaft:

SV Schalding-Heining
(c) sp4ort.de, mit freundlicher Genehmigung durch den Verein

Homepage: www.svs-passau.de

Kader: http://www.svs-passau.de/1-mannschaft

Bilderrechte: sp4ort.de

 

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