Die Euphorie beim TSV 1860 München bröckelte bereits in den letzten beiden Spielen. Nun sind die Löwen auf dem Boden der Tatsachen zurückgekehrt. Mit einer Niederlage gegen Hansa Rostock wird nun klar, dass man nicht auf einer Wolke zum Aufstieg getragen wird.
Eine katastrophale erste Halbzeit, die sich kaum einer erklären kann. Zumindest wenn man sich noch von der Euphorie tragen ließ. Auch in den vergangenen Spielen wurden bereits Schwächen sichtbar. Gegen Rostock zeigte die Mannschaft wenig Engagement zu Beginn des Spiels, Hansa dominierte von Anfang an. „Wir sind weder in die Zweikämpfe gekommen, noch haben wir die Bälle festgemacht, waren viel zu weit weg vom Gegner. Vielleicht waren wir von der Kulisse beeindruckt. Es hat absolut alles an Mentalität und Einstellung gefehlt. Das kenne ich von der Mannschaft nicht. Deswegen war die 1. Halbzeit absolut zum Vergessen“, schimpfte Trainer Patrick Glöckner nach dem Spiel. Nach der Halbzeit wurde es besser, das Spiel drehen konnten die Löwen allerdings nicht. Glöckner erklärt: „Wir hatten keinen kühlen Kopf, sonst hätten wir die taktische Marschroute eingehalten und das Anlaufverhalten besser gestaltet. Aber das Entscheidende im Fußball, das sage ich immer wieder, ist es, die Zweikämpfe zu gewinnen. Das haben wir einfach nicht geschafft. Wir waren viel zu harmlos und der Gegner viel dominanter in Sachen Zweikampfführung und Galligkeit. Zum Glück konnten wir das in der 2. Halbzeit korrigierten!“
STENOGRAMM, 6. Spieltag, 17.09.2025, 18.60 Uhr
F.C. Hansa Rostock – TSV 1860 München 2:1 (2:0)
FCH: 1 Uphoff (Tor) – 23 Pfanne, 15 Gürleyen, 17 Carstens – 19 Mejdr, 8 Harenbrock, 5 Schuster, 33 Bergh – 42 Dietze, 35 Krauß – 11 Holten.
Ersatz: 30 Hagemoser (Tor) – 4 Fatkic, 6 Dirkner, 7 Neidhart, 20 Naderi, 22 Reichardt, 24 Gebuhr, 36 Bock, 44 Krohn.
1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 4 Verlaat, 3 Voet – 29 Rittmüller, 13 Christiansen, 5 Jacobsen, 27 Pfeifer – 30 Wolfram – 7 Niederlechner, 22 Haugen.
Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 8 Philipp, 9 Steinkötter, 20 Althaus, 26 Maier, 34 Hobsch, 36 Deniz, 37 Schifferl, 41 Lippmann.
Wechsel: Fatkic für Dietze (68.), Naderi für Holten (79.), Dirkner für Harenbrock (79.), Krohn für Krauß (90.), Gebuhr für Gürleyen (90.) – Schifferl für Verlaat (38.), Steinkötter für Haugen (46.), Philipp für Voet (46.), Deniz für Jacobsen (46.), Hobsch für Wolfram (76.).
Tore: 1:0 Dietze (31.), 2:0 Krauß (34.), 1:2 Dulic (89.).
Gelbe Karten: Dietze – Voet, Verlaat, Haugen, Steinkötter, Rittmüller, Deniz.
Zuschauer: 24.303 im Ostseestadion.
Schiedsrichter: Felix Prigan (Deizisau); Assistenten: Eric Müller (Bremen), Fynn Kohn (Husum); Vierter Offizieller: Alexander Roppelt (Bad Schwartau).


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