Lediglich 5 Euro kostet ein Stehplatz beim „kleinen“ Derby des FC Bayern München II gegen den TSV München von 1860. Bis Ende Februar war das sogenannte Anfragemodul freigeschaltet. Mitglieder des roten Rivalen sowie dessen Fanclubs konnten Karten bestellen.

Die Haupttribüne gibt es für 15 Euro, die Stehhalle für 10 Euro und einen Stehplatz in der Westkurve für 5 Euro. Man kann klar erkennen, dass der FC Bayern München versucht, möglichst viele seiner Fans zu aktivieren.

Wann das 1860-Kontingent vergeben wird, ist noch nicht bekannt. 10 Prozent der Tickets gehen an die Löwen. Das sind demzufolge 1.250 Karten in der Ostkurve.

Interessant wird, wie der FC Bayern München II die Westkurve nutzt. Aktuell bleiben offiziell die Oberränge von J, F1 und F2 noch gesperrt. Der Unterrang von J (nordwestlicher Bereich) ist eigentlich nun nutzbar. Die Löwen haben sich jedoch erst vor wenigen Tagen dagegen entschieden, Tickets hierfür zu verkaufen. Weil man hierzu mehr Personal benötigt, neue Tickets drucken muss und zudem Werbebanner in diesem Bereich genutzt werden. Mehr Fans darf man ohnehin bis zur neuen Saison nicht reinlassen. Der FC Bayern hingegen könnte diesen Unterrang jedoch nutzen.

Das Derby ist am 29. April 2018 um 15.00 Uhr.

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Buergermeister
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faire Preise 🙂

Faktenchecker
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Die ~1.200 Löwen könnten ja einfach nicht hingehen, auch wenn’s die Meisten nichts übers Herz bringen würden. Auf die paar Almosentickets von denen ist doch gesch… Nach dem Motto: keinen € für Hoeneß. Dann können die Roten einen Totentanz mit ihrem heterogenen Zirkel aufführen, denn gegen wen sollen sie dann Stimmung machen?

Wir machen stattdessen dann sozusagen ein „selbstauferlegtes Geisterspiel“. Es gäbe nämlich eine Alternative für alle Löwen die überhaupt ins GWS gelangen könnten aber darauf verzichten. Denn statt denen das Eintrittsgeld hinterherzuwerfen könnte man mit diesem Betrag einen mobilen Videoleinwandwand-LKW finanzieren und diesen auf dem Trainingsgelände aufstellen. 1.200 Löwen finden da nämlich auch locker Platz.

Hört sich verrückt an, würde aber für bundesweites Aufsehen sorgen > Löwenfans boykottieren FCB. Ich weiß, dass das z.B. bei den Ultras nicht mehrheitsfähig wäre, meine diesen Vorschlag aber durchaus ernst, noch wäre evtl. Zeit für die Organisation.

3und6zger
Leser

Wie wärs wenn 12500 Löwen auf der Grünwalder Straße stehen und ausserhalb vom Stadion die Mannschaft mehr anfeuern als die du-weisst-schon-wer Fans im Stadion. Des wär doch einmalig!

SechzgeMax
Redakteur

Die Roten sind clever. Die Stehplätze sind auch in der Liga vergleichsweise günstig. So halten die ihre treuen Fans bei der Stange und sorgen dafür, dass dort Stimmung gemacht wird.

Dafür verdienen sie mit den VIP-Tickets und mit den normalen Sitzplatz-Tickets viel Geld und diese Fans freuen sich dann im Gegenzug über die Choreo und die Stimmung der Ultras.

BruckbergerLoewe
Leser

Stimmung beim FCBäh ?

Tami Tes
Redakteur

Mensch, das wird so eine Platzverschwendung bei dem Spiel sein. Die ein paar roten Hansis werden wahrscheinlich die Stehhalle blockieren und wir dürfen in die Ostkurve. (Falls ich überhaupt ein Ticket bekomme)

swaltl
Redakteur

Ich fürchte, es werden nicht nur „ein paar Hanseln“. Für das Hinspiel gab es angeblich schon 9.000 Anfragen bei Bayern. Ich fürchte, dass die ihre 11.250 Karten loswerden.

Tami Tes
Redakteur

Und dennoch war die Ostkurve nicht voll…
Soll mir Recht sein – je voller, desto besser.

swaltl
Redakteur

Dass die Ostkurve nicht voll war lag wohl daran, dass Block P offiziell für etwas über 1.500 Leute zugelassen ist, jedoch nur etwa 950 für das Gästekontingent genutzt werden. Die Gäste bekommen ja 1.2500 Karten, davon ca. 300 Sitzplätze. Mit den verbleibenden Karten ist Block P nur zu 60 Prozent gefüllt. Bisher war dieser Block bei keinem Spiel ganz voll, weil nicht die ganze Kapazität genutzt wurde.