Dr. Rainer Koch: Klare Botschaft an die Stadt München

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1860 gg. Greuther Fürth II

Mit einem deutlichen Statement in Richtung Stadt München und Oberbürgermeister Dieter Reiter bezieht BFV-Präsident Dr. Rainer Koch klar Stellung im Hinblick auf das Grünwalder Stadion. Er habe sowohl die Stadtschulrätin als auch den Oberbürgermeister auf die leeren Ränge in der Nordwestkurve angesprochen. Es müsse möglich sein, zumindest den Unterrang den Fans schnellstmöglich zur Verfügung zu stellen. Der Ausbau auf 15000 Zuschauer sollte die Stadt zügig umsetzen.

Dr. Rainer Koch ist in Bayern einer der wichtigsten Funktionäre im Sport und steht als Präsident seit 2004 dem größten Verband im Bayerischen Sportverband vor. Der gelernte Jurist ist seit 2008 auch Richter am Oberlandesgericht in München.

Der Oberbürgermeister wird wohl kaum drumherum kommen, sich dieser Thematik zeitnah zu widmen.

Statement von Dr. Rainer Koch auf Facebook

“Heute waren Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter und die für den Sport zuständige Stadtschulrätin Beatrix Zurek im Grünwalderstadion. Beide haben das volle Stadion gesehen, die tolle Atmosphäre erlebt. Natürlich habe ich beide auf die derzeit nicht nutzbare Nordwestkurve im Stadion angesprochen. Zumindest der Unterrang dort müsste doch mit überschaubarem Mitteleinsatz den Fans sehr schnell zur Verfügung gestellt werden können. Das wäre doch das passende Geschenk der Stadt zur Herbstmeisterschaft in der Regionalliga Bayern. Ein Ausbau auf 15000 Zuschauer sollte schnell umsetzbar sein in einer Stadt, wo für viele Hundert Millionen Euro das Gasteig Kulturzentrum renoviert und eine neue Philharmonie (aus Mitteln des Freistaats, nicht der Stadt) gebaut werden kann. Ich bin optimistisch!”

Profil von Dr. Rainer Koch: http://www.bfv.de/cms/docs/2017-05-22_Profil_Dr._Rainer_Koch.pdf

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Tante Tornante
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Tante Tornante

In der AZ-Online von heute zum Ausbau/zur Aufstockung:

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Reiter: “Die Mittel sind vorhanden”
“Im Haushalt sind die Mittel vorhanden, das wollen wir uns für die tollen Fans leisten, und auch für die junge aufstrebende Mannschaft der Sechzger. Für eine Mannschaft, die mir gefällt, in der Münchner mitspielen. Das werden wir unterstützen”, meinte der Rathauschef. “Dann, wenn es technisch realisierbar ist. Ich werde nächste Woche klären, ob wir nicht schon früher damit anfangen können.” Hieße, dass die Löwen bestenfalls schon am 9. März beim Heimspiel gegen den SV Seligenporten 15.000 statt bislang 12.500 Zuschauer begrüßen könnten. Wenn, ja wenn das Wetter mitspielt. “Wenn es kalt wird, kann man schlecht betonieren. Ich bin aber überzeugt davon, dass wir das so schnell wie möglich lösen müssen. Das Stadion hat es verdient, dass das Eck nicht ganz so frei ist”, meinte Reiter weiter. “Das sieht schon verdammt leer aus.”
Und doch musste er seine Versprechen einschränken. “15.000 halte ich für möglich. Mehr Zuschauer ist nicht nur eine Lärmschutzproblematik. Wir müssen uns innerhalb der bestehenden Baugenehmigung bewegen. Eine neue Baugenehmigung für ein Stadion mitten in der Stadt wird es wohl nicht mehr geben”, erklärte er. “Ein einziger Einwand eines Nachbarn – und es geht nicht.”
Etwaige Kapazitätserweiterungen müssten deshalb vorsichtig geplant werden, meinte er. “Bei 15 000 Zuschauer sind wir uns sicher, dass wir im alten Baugenehmigungsverfahren bleiben können.” Ein endgültiges Nein gegen weitere Erweiterungen war das jedenfalls nicht.

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Das hört sich doch sehr gut an, zumindest was die vorsichtige Aufstockung zur Rückrunde betrifft!

Stepanek
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Ich hoffe sehr, dass die Kapazitätserhöhung aber nicht nur die Westkurve betrifft, so wichtig die auch sein mag. In der Stehhalle sind sehr viele Plätze nicht belegt und werden auch nicht zum Kauf angeboten, damit man ausreichend Stehplätze verkaufen kann. Auch dort befinden sich “gute” Fans die viel Stimmung machen und seit vielen Jahren treu zum TSV stehen.

Dr. Klothilde Rumpelschtilz
Mitglied
Dr. Klothilde Rumpelschtilz

Könnte es sich um Dauerkarteninhaber handeln?

Stepanek
Mitglied

Ich gehe davon aus, dass in der Stehhalle fast nur Dauerkartenplätze verkauft sind. Es ist mir noch nicht aufgefallen, dass im freien Verkauf Plätze dort angeboten wurden. Und nachdem immer die gleichen Plätze frei sind, interpretiere ist das so, dass diese Plätze nicht verkauft werden.

Bereits jetzt könnten ja mehr als die maximalen 12.500 Zuschauer ins Stadion, wenn jeder Bereich maximal ausgelastet werden dürfte.

Man sieht ja auch, wenn der Stehbereich P mit 60er-Fans belegt wird, dass dieser nie auch nur im Ansatz voll belegt ist. Für eine Erhöhung der Gesamtkapazität müsste man also gar keine Umbauten in der Westkurve vornehmen. Aber auch mir ist klar, dass dort einfach mehr Fans hin müssen und der leere Bereich im J1 und J2 ist zwar schön für die Werbung und die Fanbanner, aber es gibt keine schönen Fernsehbilder.

Tante Tornante
Mitglied
Tante Tornante

Bezüglich Block P hast Du vollkommen recht. Allerdings ist es auch so, dass sich oben an der Kante mehr Leute “drängeln”. Klar, jeder will da soweit oben wie möglich stehen und wenigstens den Zaun nur auf einem möglichst kleinen Teil des Spielfelds in der Sicht haben.

Tante Tornante
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Tante Tornante

Ich fand es auch – gelinde gesagt – unglücklich, dass der Stephan Schneider den OB ankündigt, war ja klar was kommt. Andererseits brauchen wir den OB noch, egal ob wir ihn hassen oder lieben oder was auch immer… Deshalb ist die Reaktion (“Bayernsau”) einiger mehrerer ziemlich dämlich, sogar sehr dämlich.

Kollektives Schweigen hätte den Unmut auch zeigen können, etwas eleganter als diese blöden Rufe.

Sechzga
Gast
Sechzga

Wenn die Stadt sich bei einer minimalen Kapazitätsausweitung im GWS weiterhin quer stellt ist das kein Armutszeugnis mehr, sondern Böswilligkeit.
Die Roten konnten die Zuschauerkapazitätsausweitung in der AA um mehrere tausend auf jetzt 75000 ohne große Diskussion durchbringen. MVV/Stadt/Polizei usw wurden einfach mehr oder weniger vor vollendete Tatsachen gestellt.

jr1860
Mitglied
jr1860

Am Müllberg gibt’s halt keine Anwohner 🤓

Stepanek
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Das aber leider nicht ganz richtig. Es hat über ein Jahr gedauert bis Auflagen von Feuerwehr etc. umgesetzt worden sind. Der MVV hat lange Zeit eine Arte Veto eingelegt und nur durch die vom FC Ruhmreich eingesetzten und selbst bezahlten Shuttle-Busse konnte damals eine vorläufige Genehmigung erzielt werden.

jr1860
Mitglied
jr1860

Da hat aber der Schneider mit seiner Begrüßung und die anschließenden berechtigten Pfiffe der Fans gegenüber dem Roten OB, uns nicht unbedingt Symphatiewerte eingebracht. ..

pele60
Mitglied
pele60

gut gemacht arik