Der Transfer von Kilian Jakob zum FC Augsburg ist unter Dach und Fach. Der 19-jährige gelernte Linksverteidiger wechselt mit sofortiger Wirkung zum Bundesligisten. Da er bis 2018 einen gültigen Vertrag hatte, bezahlt FC Augsburg natürlich eine Ablöse. Über die Transfermodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart.
Jakob unterschreibt beim FCA einen 5-Jahres-Vertrag bis zum 30. Juni 2022.

„Kilian Jakob ist ein junger, deutscher Spieler mit großem Entwicklungspotential, der zudem mehrere Positionen auf der Außenbahn spielen kann“, erklärt Stefan Reuter (Geschäftsführer Sport beim FC Augsburg) auf der FCA-Homepage. “Wir sind uns sicher, dass er das Zeug hat, beim FCA zum Bundesliga-Spieler zu reifen und freuen uns, dass wir uns mit 1860 München auf einen Wechsel verständigen konnten.“

Mit Kilian verlässt ein Talent die Löwen, das aus der Mannschaft kaum wegzudenken ist, insbesondere, da er nicht nur als Verteidiger, sondern auch in der Offensive, an der rechten Außenbahn, eingesetzt wurde. Zum TSV kam er 2010 und durchlief alle Jugendmannschaften.

Seine bisherige Bilanz kann sich wirklich sehen lassen. Kilian hatte bereits zwei Einsätze in der U18-Nationalmannschaft, mit der U19 der Löwen stand er letztes Jahr im Halbfinale für die Deutsche Meisterschaft gegen den BVB, in den absolvierten 7 Regionalliga-Spielen 2017/18 erzielte er bereits 2 Tore. Und er durfte auch schon in der 2. Liga für den TSV 1860 letzte Saison spielen.

In einem Interview mit seinem Bruder Benedikt Jakob, der im Online-Bereich bei HalloMünchen arbeitet, erinnert sich Kilian unter anderem auch an sein Debüt in der 2. Liga gegen Erzgebirge Aue am 18. Oktober 2016, das mit 6:2 für die Löwen ausging.

Benedikt: Wenn Du Dein Profidebüt in der 2. Liga vergleichst – beispielsweise mit Deinem Tor gegen Illertissen im Grünwalder: Was ist bewegender?
Kilian: Mein Debüt kam recht unerwartet – ich hatte es ja einer Gelbsperre eines Mitspielers zu verdanken –, die Aufregung war dementsprechend hoch. Und dann stehst du da in dieser monströsen Allianz-Arena. Da ist man anfangs schon ein wenig eingeschüchtert. Im Gegensatz dazu ist das Grünwalder Stadion zwar kleiner, dafür überträgt sich die Stimmung von allen Seiten des Stadions auf das Spielfeld – nicht nur von einem Block. In der A-Jugend habe ich hier auch schon gespielt, aber nicht vor 12500 Zuschauern. Die Sprechchöre und das Rufen des Namens bei einem Tor sind schon Wahnsinn.

Das ganze Interview der Brüder könnt Ihr bei HalloMünchen lesen.

Der FC Augsburg freut sich nun über den Neuzugang. Stefan Reuter weiß welches Juwel er sich ins Team geholt hat.

Wir sagen DANKE Kilian und wünschen ihm viel Erfolg.

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