Es ist wohl eine der sinnvollsten Spenden-Aktionen: Fans, die noch eine Arena-Card haben, können diese spenden. Und zwar für die Nachwuchsarbeit des TSV 1860 München.
Wer eine Karte noch daheim hat und sie bislang nicht an die Allianz Arena Payment GmbH zurückgeschickt hat, um sein Geld zurückzubekommen, der wird das vermutlich auch nicht mehr tun. So geht es zum Beispiel mir. Sinnvoller als es der Allianz Arena zu „schenken“ ist daher, es an die Nachwuchsarbeit zu spenden.
Entweder man wirft sie in eine der Boxen bei den Heimspielen oder aber sendet sie an:
TSV München von 1860 e.V. / Nachwuchsleistungszentrum, Stichwort „Arena-Cards“, Grünwalder Straße 114, 81547 München
Natürlich kann man, wenn man am Trainingsgelände ist, den Umschlag auch unfrankiert dort in den Briefkasten werfen.
Sechzig wäre natürlich nicht Sechzig, wenn in den sozialen Netzwerken sich nicht einige darüber „tierisch“ aufregen würden. Kommentare wie „Schämt Euch, so zu betteln“ oder „Es ist eine Schande, den Fans das Geld nicht zurückzuzahlen und zu fordern, dass man es spenden soll“ findet man auf Facebook und kann dabei nur den Kopf schütteln. Natürlich kann jeder auch die Karte daheim in den Schrank stellen und damit der Allianz Arena eine „Freude machen“. Eine weitere Option ist natürlich auch, sie an die Allianz Arena Payment GmbH zu schicken und selbst das Geld zurückfordern. Das ist jedem selbst überlassen. Warum einige das nicht verstehen ist seltsam. Es spiegelt aber leider wieder, wie frustriert manche sind. In jedem Fall ist es in keiner Weise moralisch irgendwie fragwürdig, diese Aktion durchzuführen.
Unser Fazit: Jeder sollte in jedem Fall sein Geld von der Allianz Arena Payment GmBH zurückfordern, oder eben das Geld in dieser Aktion spenden. Wir haben uns für die zweite Variante entschieden. Aber das entscheidet jeder selbst.

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