Es war eine schöne Vollmondnacht als die Löwen im Grünwalder Stadion den Ligakonkurrenten aus Aue empfingen. Klar und deutlich stand der Mond im Osten des Stadions und war deutlich sichtbar. Bis Nebel aufzog. Der TSV 1860 München kann an einem mystisch wirkenden Abend gegen Erzgebirge Aue mit 2:1 gewinnen.
Nein, ein Zuckerschlecken war das Spiel der Löwen definitiv nicht. Zwar brachte Maximilian Wolfram die Löwen bereits in der 7. Minute in Führung, doch fünf Minuten später glich Ex-Löwe Marcel Bär aus. Zäh wirkte das Spiel. Ein fußballerischer Leckerbissen war dieser Spieltag garantiert nicht.
Beim 1:1 wollte Trainer Markus Kauczinski nachträglich seinem Spieler Max Reinthaler keinen Vorwurf machen. „Der rutscht ihm ab, aber wir haben seit sieben Spiele so ein Fehler nicht gehabt. Max ist ansonsten sehr konstant, sowas kann immer mal wieder passieren.“ Auf den Rängen war jedoch durchaus Frust zu erkennen. Die Fans erwarteten einen Sieg.

Nebel und Pyro
Klar und deutlich prangte zu dieser Phase noch der Vollmond im Osten, bis dann Nebel aufzog. Der Schiedsrichter ließ aufgrund der Nebelschwaden die Partie unterbrechen. Kurze Zeit später sorgten Fans dann in der Westkurve für ordentlich Stimmung. Während des unterbrochenen Spiels wurde ordentlich Pyrotechnik gezündet. Ein stimmungsvolles Bild, das natürlich eine Strafe seitens des Deutschen Fußball-Bundes nach sich zieht.
arenalens@web.dec
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arenalens@web.decErneuter Führungstreffer und Sieg
Die Mannschaft machten sich wieder warm. Dann wurde weiter gespielt. Mit einem verrückten Treffer gingen die Löwen erneut in Führung. Im Strafraum der Aue herrschte nach einem Kopfball von Maximilian Reinthaler bei der gegnerischen Abwehr Uneinigkeit, der Ball prallte auf die Schulter von Siemen Voet und dann nutzte Sigurd Haugen das Wirrwarr und schob mit einem Flugkopfball den Ball ins Tor.
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arenalens@web.decNervenaufreibende Schlussphase
Beim 2:1 blieb es dann auch, auch wenn Aue dann ordentlich Druck machte und in der Schlussphase mit vielen Ecken um ihre Chance rang noch auszugleichen. „Wir sind in der Coachingzone hin und her getigert. In unserem Fall muss man sagen: Wie ein Löwe, aber nicht auf die gute Art, sondern wir haben viele heikle Situationen zu überstehen gehabt“, kommentierte der 56- Jährige die Schlussphase. „Ich weiß nicht, wie viele Ecken es am Ende noch gegen uns gab und da kann immer einer reinrutschen!“, meinte Trainer Kauczinski nach dem Spiel.
Die Highlights aus dem Spiel
Die Pressekonferenz nach dem Spiel
STENOGRAMM, 27. Spieltag, 03.03.2026, 18.60 Uhr
TSV 1860 München – FC Erzgebirge Aue 2:1 (1:1)
1860: 21 Dähne (Tor) – 37 Schifferl, 16 Reinthaler, 3 Voet – 2 Danhof, 23 Dordan, 5 Jacobsen, 29 Rittmüller – 31 Volland, 30 Wolfram – 22 Haugen.
Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 4 Verlaat, 7 Niederlechner, 9 Steinkötter, 17 Schröter, 33 Faßmann, 34 Hobsch, 41 Lippmann, 44 Husic.
AUE: 1 Männel (Tor) – 17 Fallmann, 16 Malone, 11 Uhlmann, 29 Collins – 19 Guttau, 5 Simnica, 34 Stefaniak, 24 Ehlers – 10 Günther-Schmid, 15 Bär,
Ersatz: 36 Uhlig (Tor) – 7 Weinhauer, 8 Clausen, 9 Bornschein, 20 Fabisch, 27 Hetzsch, 30 Seiffert, 39 Schmid, 45 Ocansey.
Wechsel: Steinkötter für Wolfram (67.), Lippmann für Rittmüller (81.), Hobsch für Volland (82.), Niederlechner für Haugen (89.) – Ocansey für Günther-Schmid (64.), Clausen für Stefaniak (74.), Fabisch für Simnica (80.), Weinhauer für Guttau (80.).
Tore: 1:0 Wolfram (7.), 1:1 Bär (12.), 2:1 Haugen (50.).
Gelbe Karten: Reinthaler – Günther-Schmid, Collins, Malone, Fallmann.
Bes. Vorkommnis: Wegen Nebels war das Spiel 16:55 Minuten unterbrochen.
Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter: Tom Bauer (Mainz); Assistenten: Luca Schlosser (Montabaur), Timo Frenger (Kaiserslautern); Vierter Offizieller: Philipp Hofheinz (Niefern-Öschelbronn)


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