Fanclubs verärgert – ARGE zieht wieder Mitgliedsbeiträge ein

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Zahlreiche Fanclubs, wie zum Beispiel die Tequila Löwen, sind überrascht. Die ARGE hat wieder Mitgliedsbeiträge eingezogen. Einen Termin für die Mitgliederversammlung gibt es immer noch nicht.

Richard Bartl zog jüngst seinen Antrag auf eine notwendige 2/3-Mehrheit für die Wahl des Präsidiums beim TSV München von 1860 zurück. Der Antrag sei ohne das Wissen des ARGE-Vorstandes gestellt worden. Das sorgte in den sozialen Medien für einige Lacher. Bartl ist ARGE-Vorstand. Was er wohl meint: Den Antrag hat er nicht in seiner Funktion als ARGE-Vorstand gestellt. Der Antragssteller meint, dass sein Antrag in den sozialen Medien der ARGE zugeordnet würde und das falsch wäre. Er wolle, um Irritationen und Fehlinterpretationen vorzubeugen, den Antrag deshalb zurück ziehen.

Für Unverständnis sorgt nun das nicht angekündigte Einziehen der Mitgliedsbeiträge in Höhe von 45 Euro. Für das Geschäftsjahr 2021/22 hatte man die Mitgliedsbeiträge ausgesetzt. Die offizielle Begründung: „Die Neustrukturierung der Fanclub-Betreuung.“ Rechtlich ist das auch gar nicht zu beanstanden, die Aussetzung war ursprünglich tatsächlich nur für das Geschäftsjahr 2021/22 angekündigt worden.

Die Fanclubs warten vor allem seit langer Zeit auf die Mitgliederversammlung. Richard Bartl wurde nicht von den Mitgliedern gewählt. Bartl ist am 15. März 2021 als Interims-Vorstand bestellt worden. Weil niemand von den gewählten Vertretern bereit gewesen sei, das Amt zu übernehmen, so die Begründung. Die letzte Mitgliederversammlung war im Oktober 2018.


Nachträglicher Hinweis: Es könnte sich um die Daueraufträge handeln, die von den Fanclubs eingerichtet wurden. In diesem Fall sollten sich die Fanclub-Vorsitzenden an die ARGE-Vorstandschaft wenden und die Sache klären.

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