Der Chemnitzer FC steht in der Regionalliga Nordost auf Platz 1. Der Aufstieg in die 3. Liga ist wahrscheinlich. Somit wird der Verein vermutlich kommende Saison auch gegen den TSV 1860 München antreten.
„Gemeinsam für demokratische Grundwerte und Fairness“ stand auf einem Plakat, das die Spieler des Regionalligisten Chemnitzer FC gemeinsam mit dem Gegner Berliner AK hochhielten. Das ist sechs Monate her. Nun macht Chemnitz wieder Schlagzeilen. Zuschauer erheben sich beim Spiel des Chemnitzer FC gegen VSG Altglienicke zu einer Schweigeminute. Die Videoleinwand zeigt das Schwarz-Weiß-Portrait eines verstorbenen Fans, Ultras hissen ein Kreuz und ein Spieler hält ein Hooligan-Trikot in die Höhe. Die Fans trauern um einen aus ihren Reihen. Thomas H., ein stadtbekannter Rechtsradikaler und bekennender Hooligan. So Medienberichte.
Dass Stürmer Daniel Frahn ein schwarzes Shirt mit der Aufschrift „Support your local hools“ in die Höhe hält, wird Konsequenzen haben. Eine Geldstrafe wird es geben.“ „Für Äußerungen dieser Art ist auf dem Fußballplatz kein Raum“, erklärt der Verein. Auch der Verband wird vermutlich eine Strafe ansetzen. Am Sonntag trat Geschäftsführer Thomas Uhlig zurück. „Um weiteren Schaden vom Chemnitzer FC fernzuhalten, habe ich die Entscheidung getroffen, mit sofortiger Wirkung alle Ämter niederzulegen. In meiner Funktion als kaufmännischer Geschäftsführer und Veranstaltungsleiter trage ich die Verantwortung für die Spieltage des CFC und dessen Begleiterscheinungen.“ Die Stadt distanziert sich. Man sei weltoffen, tolerant und friedlich. Die Sparkasse kündigte ebenfalls Konsequenzen an. Man möchte als Hauptsponsor das Engagement nicht mehr weiter fortführen.
Die Verantwortlichen sind nun gefragt, klare Flagge zu zeigen. Gegen Intoleranz und gegen Rassismus und Gewalt, sagt die Stadt Chemnitz.
MDR – Neonazi-Skandal beim Chemnitzer FC
Weiterführende Links
Mehr zu diesem Thema? Wir präsentieren Presseartikel, um diese Thematik zu vertiefen. So könnt Ihr verschiedene journalistische Eindrücke bekommen und Euch ein klareres Bild machen.
Frankfurter Allgemeine – Beileidsbekundung für Rechtsradikalen
Frankfurter Rundschau – Schweigeminute für einen Nazi
Stuttgarter Nachrichten – Trauerbekundung für Rechtsradikalen?
MDR – Sparkasse steigt beim CFC aus – Kritik von vielen Seiten
Süddeutsche Zeitung – Chemnitzer FC erinnert mit Trauerminute an rechtsextremen Fan
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