Dreistes Angebot auf eBay

39 Euro verlangt ein Händler auf eBay für das Spiel gegen den FC Memmingen am Freitag. Und zwar für Stehplätze. Der besondere Bonus dabei: Alle 4 Karten sind nebeneinander. Wenn das kein Verkaufsargument ist, dann weiß ich auch nicht. Es wäre lustig, wenn es nicht so unverschämt wäre. Denn uns allen ist klar: In den Stehbereichen im Grünwalder Stadion gibt es keine festen Stehplätze. Das ist reine Bauernfängerei.

(HINWEIS: Titelbild ist ein Beispielbild unsererseits aus der Stehhalle!)

178 Prozent Aufschlag!! Erlaubt sind gerade mal 10 Prozent im Hinblick auf eine Bearbeitungsgebühr!

Wir haben das Angebot natürlich dem Verein gemeldet. Derartige Preise sind nicht mit den Geschäftsbedingungen vereinbar. Wir können alle nur davor warnen, illegal Tickets zu verkaufen. Das ist nicht nur unfair gegenüber ehrlichen Fans, es kann auch strafrechtliche Folgen haben.

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BlueLion1980
Leser

Wird das Spiel gegen Memmingen wieder übertragen ?

tomandcherry
Leser

Zunächst mal DANKE (!) Arik, dass Du dieses Thema weiterhin mit Nachdruck verfolgst.

Es ist gelinde gesagt eine Riesen-Schweinerei, was sich ein paar „clevere Geschäftsleute“ (sic!) immer wieder in Bezug auf Karten-ABZOCKE einfallen lassen.

Jetzt noch als „Highlight“ die Stehplätze „nebeneinander“ anzupreisen, ist fast schon wieder so dreist, dass man beinahe den imaginären Hut davor ziehen müsste, wenn es nicht so peinlich wäre.

Da ich juristisch keine Ahnung habe, meine Frage an Dich bzw. einen juristisch sattelfesten User des Loewenmagazins:

Kann man sich als Verein, der die Tickets seinen Fans anbietet und somit auch das Hausrecht während der Veranstaltung ausübt, nicht dahingehend absichern, dass jemand, der die Karten mit mehr als ca. 10 % Aufschlag auf den üblichen VVK-Preis zum Kauf anbietet, juristisch ggfs. besser absichern?

Mit einem Passus in den Ticket-AGB’s, dass es strafrechtliche Konsequenzen nach sich zieht, wenn Eintrittskarten für ein Löwen-Heimspiel zu mehr als max. 10 % Aufpreis gegenüber dem offiziellen VVK weiterverkauft werden sollen?

Wer es dann trotz Kenntnis der juristischen Lage weiterhin probiert und erwischt wird: Anzeige -> Staatsanwaltschaft -> Verhandlung -> Verurteilung. Im Wiederholungsfall halt mit noch härteren Konsequenzen für den „Dealer“?

Oder sehe ich das als juristischer Laie zu blauäugig?

Würde mich über eine (oder mehrere) fundierte Antworten sehr freuen.