Es gibt Dinge, die muss man nicht verstehen. Prinzipiell ist es natürlich in Ordnung, wenn sich “Die Bayerische” als Hauptsponsor des TSV 1860 München ein Kontingent an Tickets reserviert. Viele Karten wurden dabei verlost oder gingen an Mitarbeiter des Hauptsponsors. Eine gute Geste, die zudem die Bindung des Sponsors mit den Fans festigt.

Auch ein Leser unseres Löwenmagazins hatte Karten gewonnen. Prinzipiell eine gute Sache. Man macht Fans damit eine Freude.

Doch seltsam wirkt es dann, wenn ganze 10 Minuten vor dem Spiel ein Mitarbeiter von “Die Bayerische” vor dem Eingang der Stehhalle steht und mit einem noch recht großen Stapel Karten winkt. Und wir reden hier von keiner kleinen Anzahl an Karten.

Zufällig haben wir es mitbekommen. Ein Paar aus Schottland fragte diesen Mann: “Verkaufen Sie Karten?” Die Antwort: “Nein, die verschenke ich! Mit freundlichen Grüßen Ihres Hauptsponsors”. Dann gab er ihnen Karten. Mit dem restlichen Stapel ging er schließlich selbst ins Stadion.

Ganz ehrlich: Muss das sein? Gelingt es dem Hauptsponsor nicht, die Karten, die man als Kontingent erworben hat, rechtzeitig an den Mann zu bringen? Muss man 10 Minuten vor dem Spiel mit einem Bündel Tickets wedeln als wären sie nichts wert? Für uns ein absolutes NoGo und fast schon beleidigend für diejenigen Fans, die sich für Karten pünktlich beim Ticketing anmelden oder sich anstellen.

Vielleicht sollte man diese Vorgehensweise etwas überdenken.

 

 

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blau91
Leser

Habe mich gestern sehr gewundert, als der Schneider Stefan “nur” 12.200 zahlende Zuschauer verkündet hat. Für den Reporter während der BR-Übertragung Anlass genug um sich öffentlich zu wundern, ob des vorliegenden Spitzenspiels. Wo sind die Fans? Wenn ich jetzt euren Bericht lesen macht mich das richtig sauer. Wäre gerne vor Ort dabei gewesen. Aber selbst über Ebay-Kleinanzeigen, oder Facebook hatte ich kein Glück eine Eintrittskarte zu ergattern. Wirklich ärgerlich. Da muss der Verein handeln. Was ich am Ende aber immer noch nicht verstehe. Wenn der Sponsor ein Kontingent zugesprochen bekommt, dann gelten diese Karten doch als verkauft. Wie kann es sein, dass das Spiel nicht ausverkauft war? Hat Schweinfurt vielleicht Karten zurück gegeben, die nicht mehr in den Verkauf gegangen sind?

Stepanek
Leser

Könntet Ihr mal bei der Bayerischen nachfragen was denn zu diesem “Kartenangebot” geführt hat? Es ist schon sehr schade, dass es viele Fans gibt die ins Stadion gehen wollen und dann verfallen diese Karten ungenutzt.