Marin Pongracic wechselt von RB Salzburg zum VfL Wolfsburg. Dabei wird auch der TSV 1860 München profitieren. Laut der Süddeutschen Zeitung in etwa eine Million Euro.

Marin Pongracic wurde in Landshut geboren. Er fing in der Jugend beim FC Bayern München an und wechselte dann im Junioren-Alter zum FC Ingolstadt 04. Dort spielte er in der U16, der U17 und in der U19, bevor er 2016 dann in die zweite Mannschaft des TSV 1860 München kam. Bei den Löwen schaffte er auch den Sprung zu den Profis. Auf sechs Einsätze in der Zweiten Liga kam Pongracic unter Trainer Vitor Pereira. Nach dem Abstieg wechselte er zu RB Salzburg, wurde 2018 und 2019 Meister und holte mit der Mannschaft 2019 den Pokal. Nun steht ein weiterer Wechsel an. Zum VfL Wolfsburg.

Marin Pongracic [Urheber: Werner100359 Lizenz: CC BY-SA 4.0]

Laut der Fußballzeitschrift „Kicker“ soll die Ablösesumme zehn Millionen betragen. Etwas über eine Million soll dabei an die Löwen gehen. Was die Löwen mit dem Geld machen ist noch nicht bekannt. Eine Möglichkeit wäre die Aufstockung des Gesamtbudgets der kommenden zwei Jahre. Aber auch die Rückzahlung des Darlehens von Hauptsponsor „die Bayerische“ ist eine Option.


[Titelbild dieses Artikels: Urheber ist Steindy / Lizenz CC BY-SA 4.0]
(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)
0 0 vote
Article Rating
27 Comments
neuste
älteste beste Bewertung
Inline Feedbacks
View all comments

United Sixties
Leser
United Sixties (@richard-ostermeiergmail-com)
6 Monate her

Für eine kluge und nachhaltige Transferpolitik eine tolle Zusatzeinnahme. So sollten eigentlich die nächsten zwei, drei Jahre in der dritten Liga ausreichend seriös planbar werden und wann war das zuletzt möglich?

Sportfan
Gast
Sportfan (@guest_41143)
6 Monate her

bitte endlich mal Rücklagen bilden. Das nächste „Unglück“ aus Abu Dhabi kommt mit Sicherheit.

jürgen (@jr1860)
Leser
jürgen (@jr1860) (@jr1860)
6 Monate her
Reply to  Sportfan

Sehe ich auch so.
Würde es solide auf die nächsten 3-4 Saisons verteilen.

Jetzt in blinden Aktionismus und Kaufwahn zu verfallen wäre ein Rückfall und fatal. Der Konsolidierungskurs muss weiter verfolgt werden.
Man sollte doch aus der Vergangenheit mit masslosem Geldausgeben (bzw -verbrennen) gelernt haben!

Ausserdem stehen wohl einige Verbindlichkeiten an, die noch bedient werden müssen (ua. FC Bäh und Arena Catering)…

#ELiL

Perlach60
Leser
Perlach60 (@perlach60)
6 Monate her
Reply to  Sportfan

Rücklagen bei 18 Mio Schulden… guter Witz

3und6zger
Leser
3und6zger (@3und6zger)
6 Monate her
Reply to  Perlach60

Wieso 18, es sind ungefähr 48 Mio € Schulden!!!

Bine1860
Bine1860 (@bine1860)
6 Monate her
Reply to  3und6zger

Ich denke sehr wohl, dass man das Geld als Rücklagen für den Kader für die nächsten 2 Saisonen zurück legen sollte, sofern Michael Köllner keine Notwendigkeit einer Verstärkung jetzt im Winter sieht.

Kein1860Fan
Gast
Kein1860Fan (@guest_41228)
6 Monate her
Reply to  3und6zger

 3und6zger
Nachfolgend die Daten zu den Verbindlichkeiten aus dem Jahresabschluss per 30. Juni 2018:

-Verbindlichkeiten: 32,1 Mio. € (davon HAM 17,2 Mio. €)
-Genussrechtskapital: 26,7 Mio. €
Gesamt: 58,8 Mio.€

Berechtigt ist der Einwand, dass das Genussrechtskapital bilanziell als Eigenkapital ausgewiesen wird. Es gibt aber in dem Jahresabschluss-Bericht leider folgenden Hinweis: „Danach kann der (Genussrechtskapital-) Vertrag … durch den Begünstigten (HAM) mit einer Frist von 3 Monaten … gekündigt werden.“

Anders als (echtes) gezeichnetes Eigenkapital können die Genussrechtskapital-Verträge kurzfristig gekündigt und fällig gestellt werden. Insoweit sollte man das Genussrechtskapital unter den Gesichtspunkten der finanziellen Situation der KGaA zu den Schulden rechnen, es sei denn, man gehört zu den Fans, die an eine Zoo-Arena glauben und auf den kurzfristigen Durchmarsch in die CL hoffen.

Loewenaufsteiger
Leser
Loewenaufsteiger (@loewenaufsteiger)
6 Monate her

Finde es sehr positiv, dass von ehemaligen Jugendspielern so viel Geld reinkommt! Da hat die Jugendabteilung der früheren Zeiten gut gearbeitet!

Das Geld sollte man in den Kader 20/21 stecken. Allen voran Ersatz für Mölders!

Kein1860Fan
Gast
Kein1860Fan (@guest_41127)
6 Monate her

Und die nächste Hiobsbotschaft für den Geldvernichter (*) Hasan Ismaik !!!

Was er in den letzten Monaten hat alles ertragen müssen:

-Das Präsidium wurde entgegen seiner Drohungen im Juni 2019 mit überwältigender Mehrheit im Amt bestätigt, obwohl Dr. Schummer eine unsägliche wie erfolglose Kampagne gestartet hatte.
-Der Betriebsrat Saki scheiterte kläglich bei der Kandidatenkür.
-Seine Beschimpfungen Richtung Präsidium und Fans sind erfolglos und werden als Selbstdemontage gewertet.
-Der Verwaltungsrat stützt die Arbeit des Präsidiums und enthält sich öffentlich jedweder Kritik.
-Zuletzt haben die vom Geldgeber gestarteten Anfeindungen die Arbeit von Pro1860 gestärkt, sodass diese eine geplante Auflösung zu den Akten gelegt hat und somit weiterhin für den TSV wirken kann.
-Zu seinem großen Missfallen hat der Klopp-Verschnitt Daniel Bierofka wegen Erfolglosigkeit seine Trainertätigkeit beendet, damit kann der Geldvernichter DB nicht mehr für seine Zwecke instrumentalisieren.
-Die Umwandlung der Darlehen in Genussrechtskapital musste Ismaik zähneknirschend vornehmen, denn sonst wäre die KGaA pleite gewesen und somit sein Investment endgültig wertlos geworden.
-Der von Axt Power angeschobene Wechsel des Ausrüsters droht zum finanziellen Desaster zu werden.
-Von Seiten der Stadt München wurde eine grundlegende Sanierung des Grünwalder Stadion in Aussicht gestellt.
-Der sportliche Erfolg nach dem Trainerwechsel beraubt ihn um Drohpotential.

Und nunmehr strömen auch noch in nennenswertem Umfang Nachzahlungen zu Spielerablösesummen in die KGaA-Kasse. Die Budgets für die nächsten zwei Jahre sollten gesichert sein. Es besteht keine Aussicht für Hasan, dass der Präsident unterwürfig um Audienzen in Dubai nachsucht um Darlehen zu erbetteln. Für Spielerverpflichtungen braucht niemand mehr bei Ismaik um läppische Kleinbeträge vorstellig werden. Verlängerungen von Spielerverträgen laufen fast wie von selbst.

Und dann wird auch noch über ihn gelästert, weil sein FB-Portal wohl mit gekauften „Freunden“ aufgemotzt wird. Nicht zuletzt wird sein Geburtstag-Gruß von den Fans als solcher enttarnt was er ist, ein gezielter Affront gegen den Präsidenten.

So langsam muss darüber nachgedacht werden, ob ihm nicht Mitgefühl entgegen gebracht werden sollte.

(*) Sein Vermögen ist um mehr als eine Milliarde eingebrochen.

Snoopy.
Leser
Snoopy. (@snoopy)
6 Monate her

Solange man nicht zum Zocken an der Börse damit anfängt … 😉

Irgendwer in der KGaA ist wohl so was wie der „Rain Maker“ im Moment für den TSV. Und so wird man weiterhin versuchen, Geld und Liquidität zu generieren. Jugend aufbauen, Jugend weitergeben und davon dann noch mal profitieren, wenn die Summen mal in 2stellige Millionen gehen. Das ist das Geschäftsmodell der nächsten Jahre, der gangbare Weg.

Hofmann
Leser
Hofmann (@blau1967)
6 Monate her
Reply to  Snoopy.

Wirklich nicht bös gemeint , aber muss wirklich jeder Artikel 24 Stunden am Tag von Dir kommentiert werden. Egal ob füher beim Griss oder nun seit einiger Zeit hier . Ich bin neutraler Löwen Fan seit 50 Jahren , aber fühle mich nicht genötigt meine Meinung in irgendwelchen Foren kund zu tun.
Ich will mich neutral informieren , sonst nichts .

anteater
Leser
anteater (@anteater)
6 Monate her
Reply to  Hofmann

So ist halt ein jeder Mensch anders. Der eine Mensch ist schon zufrieden damit, einen Artikel zu lesen (und sich ganz sicher auch seine Gedanken dazu zu machen), der andere Mensch möchte seine Gedanken kund tun.

Weiter so,  Snoopy. !

anteater
Leser
anteater (@anteater)
6 Monate her
Reply to  ArikSteen

Upsi…

tomandcherry
Leser
tomandcherry (@tomandcherry)
6 Monate her
Reply to  anteater

 anteater

Kein Grund sich zu schämen, Kollege anteater. Auch bei Dir empfinde ich die Anzahl an Diskussionsbeiträgen nicht störend, im Gegenteil. Bleib‘ auch weiterhin so mitteilungsfreudig. 😉

anteater
Leser
anteater (@anteater)
6 Monate her
Reply to  tomandcherry

Ich schäme mich nicht, war nur gefühlt gar nicht so aktiv  :wink:

Da geht mehr…

jürgen (@jr1860)
Leser
jürgen (@jr1860) (@jr1860)
6 Monate her
Reply to  anteater

 :lol:

Perlach60
Leser
Perlach60 (@perlach60)
6 Monate her

super jürgen Korus

anteater
Leser
anteater (@anteater)
6 Monate her
Reply to  Perlach60

?

Snoopy.
Leser
Snoopy. (@snoopy)
6 Monate her
Reply to  anteater

du hattest ja auch das Geplänkel mit LoeweELIL

Uraltloewe
Leser
Uraltloewe (@uraltloewe)
6 Monate her
Reply to  anteater

😁😁

Alexander Schlegel
Alexander Schlegel (@a-schlegel)
6 Monate her
Reply to  ArikSteen

Wenn ich auf den Link klicke, kommt bei mir nur eine Fehlerseite …

Kein1860Fan
Gast
Kein1860Fan (@guest_41126)
6 Monate her
Reply to  Hofmann

Niemand hindert Sie daran die Artikel zu lesen, die Sie nach Ihrer Meinung neutral informieren. Wobei neutrale Informationen eine unerfüllbare Fiktion sind.

Andere möchten daneben Entwicklungen diskutieren. Welche an der Theke im Stüberl, manche mit Snoopy in einem Forum, wo Sachargumente ausgetauscht werden.

tomandcherry
Leser
tomandcherry (@tomandcherry)
6 Monate her
Reply to  Hofmann

@Hofmann

Komisch, bei mir ist’s genau andersrum. Ich lese seine – und andere Kommentare von „Viel-Kommentierern“ wie z.B. anteater – sehr gerne, weil sie im Normalfall interessante Diskussionsbeiträge liefern. Nicht immer zu 100 % auf meiner Wellenlänge, aber doch recht häufig.

Was ist denn Deiner Meinung nach der grundsätzliche Sinn einer „Kommentarfunktion“ in Internet-Publikationen?

Snoopy.
Leser
Snoopy. (@snoopy)
6 Monate her
Reply to  Hofmann

 Hofmann

Musst ja die Kommentare (meine oder die von anderen) nicht lesen.

Alexander Schlegel
Alexander Schlegel (@a-schlegel)
6 Monate her
Reply to  Hofmann

Seltsame Argumentation, Hofmann. Statt sich zu freuen, dass hier einige Nutzer das Diskussionsforum lebendig halten, wird darüber gemotzt, dass in einem Diskussionsforum diskutiert wird? Ernsthaft? Zumal mir Snoopy bislang nie unangenehm aufgefallen ist, er keinen beleidigt oder aggressiv wird. Zumindest nicht in den Beiträgen, die ich gelesen habe.

Und was die Lust an „neutralen“ (was immer das sein soll) Informationen ist: ein Diskussionsforum ist das genaue Gegenteil: es gibt Meinungen wieder, nur selten Fakten. Wobei oft hier auch interessante Fakten in den Beiträgen zu finden sind, aber das ist nicht das primäre Anliegen eines Kommentarbereichs. Sagt ja eigentlich auch schon das Wort aus … 😉