Laut einem Bericht in der Bild-Zeitung vom 11. Januar 2019 haben sich insgesamt 25 Anwohner in Giesing zusammengetan, um der Stadt mit einer Klage zu drohen. Es geht um den Lärm im Grünwalder Stadion: „An Spieltagen ist der Lärm unerträglich. Vor allem die Trommler und die neuen Lautsprecher!“ Grundsätzlich hätten sie nichts gegen Fußball im Stadion, so einer der Bürger. Man habe bereits einen Anwalt. Man möchte die Stadt unter Druck setzen. „Wir wollen einen runden Tisch mit Stadt und Vereinen. Das fordern wir lange, aber die Stadt will nicht mit uns reden“.

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DaBrain1860
Leser

Also in einem Punkt kann ich die Anwohner verstehen, jedes mal im Stadion stört mich diese übertrieben laute Lautsprecheranlage, teilweise muss man seine Steh/Sitznachbarn anschreien um verstanden zu werden.
Wohlgemerkt bin ich selbst aber kein Anwohner.

jürgen (jr1860)
Leser

da geb ich Dir Recht, die neue Anlage ist zu laut und va. sind die Pfosten vollkommen im Weg…

DaBrain1860
Leser

Manchmal kann es ganz einfach sein, einfach etwas leiser drehen und schon ist zumal in einem Punkt Anwohner und Fans geholfen, ganz ohne Mehrkosten…….

anteater
Leser

Die Pfosten bleiben im Weg. Da hat eine/r bei der Planung vollkommen verpennt, dass die Lautsprechermasten zwischen Zuschauern und Spielfeld stehen, die Zuschauer aber eben das Spielfeld sehen wollen.

Reinhard Friedl
Leser

Die Stadt gab eine unabhängige Machbarkeitsstudie in Auftrag. Haben den die Gegner und Herr Baumgärtner jetzt schon wegen dem Ergebnis Angst? Es soll in der Studie doch auch der Lärmschutz abgeklärt werden. Es sollte nach Veröffentlichung der Studie eine Bürgerversammlung mit nur diesem Thema stattfinden. Dann hätten diese Herrschaften Ihre Gespräche. Mit Sicherheit werden deren Bedenken und Ängste in der Studie berücksichtigt. Dafür ist die Studie letztendlich da. Also erst einmal abwarten und nicht vorher drohen und versuchen über die Presse Druck zu machen. Das sollte auch für den Bezirksausschussvorsitzenden Herrn Baumgärtner gelten.

Rolandoz
Leser

Klar ist es neben einem Stadion lauter als am Starnberger See, aber
1. Ist ein verbesserter Lärmschutz / komplette Überdachung im Zuge eines Um- und Ausbaus selbstverständlich
2. Steht das Stadion da seit 1911.
Sprich wer noch nicht mindestens 107 Jahre alt ist ist neben das Stadion gezogen, der hat gewusst auf was er sich einlässt.
Es wurde ja nicht gestern Nacht ohne Vorankündigung hingestellt.

Und wer über 107 Jahre alt ist hört in der Regel eh nicht mehr so gut wink

swaltl
Redakteur

Bei Punkt 2 bin ich anderer Meinung. Nach der Eröffnung der Allianz Arena hat niemand damit gerechnet, dass die erste Mannschaft von Sechzig nochmal im Grünwalder Stadion spielt. Wer also von 2005 bis 2017 nach Giesing gezogen ist, ging davon aus, dass er neben ein Stadion zieht, in dem außer bei den beiden Amateur-Derbys nie mehr als 1.000 Zuschauer kommen.
Und 1.000 Zuschauer machen nun mal weniger Lärm als 15.000. Vor allem waren bei den 1.000 Zuschauern kaum Gästefans dabei, die ja heute eher ein Problem darstellen.
Insofern kann ich schon verstehen, wenn man sich beschwert, wenn von einem Tag auf den anderen plötzlich wieder 20 mal im Jahr deutlich mehr los ist.

Allerdings denke ich, dass die Beschwerden der Anwohner auch eine Chance für Sechzig sein können. Ein anderer Spielort als das Grünwalder Stadion ist wohl mindestens die nächsten zehn Jahre nicht realistisch. Und wenn sowohl die Anwohner als auch Sechzig ein Dach über dem Stadion wollen, dann sind die Chancen größer. Wenn man eine Lösung findet, dass man 25.000 Zuschauer rein bekommt und es dann auch noch leiser wird, dann dürften auch die Anwohner einverstanden sein.

Rolandoz
Leser

Ich halte an Punkt 2 fest: Jeder hat gewusst dass er neben ein Stadion zieht.
Klar war es in den letzten Jahren nicht so genutzt – aber wenn ich neben ein Stadion ziehe muss ich immer damit rechnen, dass dort wieder Betrieb sein könnte.
Ich kann jetzt auch nicht neben den Berliner Flughafen ziehen und dann bei Eröffnung (sollte diese wirklich einmal sein) wegen Fluglärm klagen weil die letzten Jahre da kein Flugzeug gestartet/gelandet ist und die Stadt auf einmal den Flughafen für Flüge nutzen will.

Aber ich gebe dir recht, dass der Anwohnerprotest auch eine Chance ist: die Stadt muss dann gezwungener Maßen umbauen oder eine Alternative suchen

jürgen (jr1860)
Leser

1) Lärmschutz ist einer der wichtigen Punkte bei der Planung der Kapazitätserweiterung
2) sind nur wenige (25) nicht die Mehrheit
3) wird von Mordor24 mal wieder brutal promotet

Sehe das also nicht als wirkliches Hindernis

Die Hoffnung stirbt zuletzt…