Christian Neidhart möchte den SV Waldhof Mannheim als Cheftrainer in die 2. Bundesliga führen. Der Weggang von Jesper Verlaat zum Ligakonkurrenten TSV 1860 München bedauert der 53-Jährige.

Die Presseabteilung des Deutschen Fußball-Bundes hat mit Waldhof-Trainer Christian Neidhart gesprochen. Er ist neu in der Verantwortung bei den Baracklern. Die Arbeit in der Vorbereitung läuft bislang gut, meint er. “Der SV Waldhof ist ebenso wie mein vorheriger Verein Rot-Weiss Essen ein Arbeiter- und Malocherklub. Das ist Fußball pur und gefällt mir sehr”, beschreibt er Mannheim. Mit Waldhof möchte er in die 2. Bundesliga. Der Aufstieg ist das grundsätzliche Ziel und das deckt sich auch mit seiner eigenen Vorstellung. “Klar ist aber auch, dass mindestens sieben oder acht andere Vereine dieses Ziel ebenfalls verfolgen, auch wenn sie es vielleicht nicht immer sagen.”, so Neidhart. Welche Klubs sind das? Zum einen die Absteiger Dynamo Dresden, FC Erzgebirge Aue und FC Ingolstadt 04. Zudem der TSV 1860 München, der VfL Osnabrück, der SV Wehen Wiesbaden oder auch der 1. FC Saarbrücken. Die Konkurrenz sei groß.

Jesper Verlaat hätte ich sehr gerne gehalten. Auch mit Joseph Boyamba gab es Gespräche. Hier sind aber beide Seiten zu der Auffassung gelangt, dass eine Trennung die bessere Lösung ist”, so Neidhart. Beide Spieler wechselten zum TSV 1860 München. Deshalb benötigt es bei Waldhof noch Verstärkung. “Entscheidend ist dabei, dass der jeweilige Spieler dem Team sofort weiterhelfen kann und die ohnehin schon hohe Qualität im Kader noch weiter erhöht.”

Titelbild: IMAGO / regiopictures

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serkan

Den Abgang würde ich als Trainer auch bedauern. Für mich einer der elf interessantesten Spieler der Liga.