Wahlkampf 2019: Die Aussagen von Hasan Ismaik auf dem Prüfstand

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Trainingsgelände

Hasan Ismaik hat der Fachzeitschrift Kicker ein ausführliches Interview gegeben. Nur wenige Tage vor der Mitgliederversammlung, was für Außenstehende durchaus berechnend rüber kommt. Der Journalist versäumt, kritisch zu hinterfragen. Vermutlich wäre das Interview aber sonst auch nicht entstanden. Denn Ismaik macht klar, dass er eigentlich auf Presseanfragen nicht reagiert. Weil man ihm das Wort im Munde herumdrehe, so seine Aussage. Die Fachzeitschrift Kicker macht das nicht. Im Gegenteil. Sie bietet ihm eine Bühne für die große Keule gegen das Präsidium. Ich habe einige Aussagen unter die Lupe genommen. Gerne dürft Ihr kommentieren und ergänzen. Ich habe jede Aussage dabei mit einer Ziffer versehen, damit Ihr darauf Bezug nehmen könnt.

(1) Hasan Ismaik wünscht sich, dass so viele Leute wie möglich zur Mitgliederversammlung gehen. Um ein Zeichen zu setzen. Es gäbe viele Löwen-Fans, die entscheiden müssten, was sie in Zukunft wollen. Von ihrer Entscheidung hängt es ab, ob man für immer in der 3. Liga oder sogar in der Regionalliga spielt, oder eben eine Aussicht hat, demnächst in die 2. Liga aufzusteigen.

Das Löwenmagazin schließt sich dem Wunsch an, dass möglichst viele Leute zur Mitgliederversammlung gehen und von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen. Wir haben einen Liveticker für Euch eingerichtet. Auch diejenigen, die vor Ort sind, können natürlich gerne ab und zu mal drauf schauen.

Ansonsten hat die Aussage eine erkennbare Methode. Es ist eine ähnliche Panikmache, die seit Wochen gefahren wird. Wählt man Reisinger, dann verschwindet Sechzig in den Niederrungen des Amateurfußballs. In das gleiche „Rufhorn“ hat auch Saki Stimonaris geblasen.

(2) Hasan Ismaik stellt in Frage, dass alle „in diesem Verein wirklich“ den sportlichen Erfolg wollen.

Die Aussage ist nicht nur reiner Populismus, sondern weit weg von Fairness gegenüber dem Mitgesellschafter.

(3) Hasan Ismaik sei der Sündenbock für alles. Auf Presseanfragen reagiere er nicht, weil ihm sowieso das Wort im Mund fünfmal umgedreht wird.

Auch Robert Reisinger hat einige Presseanfragen ausgeschlagen. Auf Nachfrage hat er sachlich argumentiert, wieso er einzelne Anfragen abgelehnt hat. Hasan Ismaik nimmt sich das Recht heraus, die gesamte Presse zu verallgemeinern. Das ist nicht im Sinne der Pressefreiheit und im Sinne von Transparenz.

(4) Meinungsfreiheit wird mit Füßen getreten, weil Vereinslegenden wie Bernhard Winkler, Peter Pacult, Peter Grosser und Werner Lorant diskreditiert werden.

Die Vereinslegenden bekommen immer wieder eine Plattform, um sich zu äußern. Meinungsfreiheit umfasst nicht nur, dass sie sich äußern dürfen, sondern dass andere wiederum im Gegenzug mit ihrer Meinung kontern können.

(5) Der Präsident hat ein Riesenproblem mit Trainer Daniel Bierofka. Er sei der einzige Präsident im deutschen Fußball, der seinem Trainer nachweislich aus dem Weg gehe.

Wer hat das gesagt? Der Präsident selbst? Oder Trainer Daniel Bierofka? Es ist eine provokative und populistische Unterstellung.

(6) Wir brauchen einen Präsidenten, der den Fußball liebt, den Verein eint und für alle Fans da ist. Nicht nur für diejenigen, die ihn wählen.

Es ist unverschämt, Herrn Reisinger unterschwellig zu unterstellen, er würde den Fußball nicht lieben. Zum zweiten Teil der Aussage ist festzustellen, dass Reisinger Präsident des e.V. ist und sich in erster Linie seinen Mitgliedern gegenüber verantworten muss. Auch rechtlich gesehen. Für die „Kundenbetreuung“ ist die KGaA verantwortlich. Hierfür wurde der Profifußball extra ausgegliedert.

(7) Hasan Ismaik hat in den vergangenen Jahren immer wieder Angebote bekommen, bei anderen Klubs einzusteigen, bei denen es weitaus bequemer wäre. Auch von Champions-League-Vereinen.

Namen nennt er nicht. Also müssen wir die Aussage einfach so stehen lassen.

(8) Wegen 50+1 fühlt sich Hasan Ismaik, als wäre er mit Handschellen gefesselt, weil Bürokratie und Machterhalt wichtiger sind als sportlicher Erfolg.

Hasan Ismaik hat Anteile eines Klubs gekauft, der in Deutschland liegt. Die Bürokratie ist wesentlicher Bestandteil in unserem Land und durch den TSV 1860 München nicht änderbar. Richtig ist, dass zum Beispiel in Ländern wie Jordanien oder den Emiraten mit entsprechenden finanziellen Mitteln die Bürokratie keine Rolle spielt. Bürokratie in Deutschland erscheint vielen Bürgern als sehr unkomfortabel und oft auch übertrieben. Sie ist jedoch das Resultat unserer klaren Richtlinien und Gesetzen. Der TSV hat primär damit mal nichts zu tun, außer dass er sich daran halten muss. Dass der Machterhalt wichtiger als der sportliche Erfolg ist, ist reiner Populismus.

(9) Hasan Ismaik hätte sich gewünscht, dass die Demokratie, die in Deutschland eigentlich oberstes Gebot sein sollte, auch bei 1860 angewandt wird und mehrere Kandidaten zugelassen werden.

Der Verein ist ein freiwilliger Zusammenschluss freier und gleicher Bürger. Ein wesentlicher Bestandteil dabei in Deutschland ist es, die Vereinsmitglieder zur Teilhabe zu motivieren und basisdemokratische Willensbildungs- und Entscheidungsprozesse zu organisieren. Wer zwei Kandidaten möchte, der kann dies auf demokratischem Weg einbringen. Der Verein hat hierzu einen transparenten Abstimmungs- und Entscheidungsprozess vorgesehen. Die Satzung wird in Deutschland im Übrigen sehr genau auch durch die Behörden überprüft. Gibt es etwas zu beanstanden, geht die Satzung nicht durch.

(10) Hasan Ismaik würde gerne wissen, warum Saki Stimoniaris durch den Verwaltungsrat abgelehnt wurde.

Der Verwaltungsrat und Saki Stimoniaris haben eine Verschwiegenheitserklärung unterzeichnet. Zumindest in der Öffentlichkeit hat Saki Stimoniaris nicht wirklich ein Konzept geliefert.

(11) Die Vereinsspitze sieht zu, wie sowohl er selbst als auch Saki Stimoniaris in der Fankurve massiv beleidigt werden.

Der Protest in der Kurve ist Teil der Meinungsfreiheit. Der DFB hätte ansonsten längst Strafen verhängt. In zahlreichen Fällen hat er dies in deutschen Fankurven bereits gemacht. Hasan Ismaik versucht hier gezielt dem Präsidium eine Mitschuld in die Schuhe zu schieben.

(12) Das Grünwalder Stadion führt den TSV 1860 München nicht in schwarze Zahlen.

Dass der TSV 1860 München keine schwarzen Zahlen schreibt, liegt nicht am Grünwalder Stadion, sondern an der Misswirtschaft in den vergangenen Jahren. Vor allem an der wahnwitzigen Überschuldung unter dem Kommando von Hasan Ismaik selbst. Eine Alternative gibt es aktuell nicht. Eine Machbarkeitsstudie wurde in Auftrag gegeben. Die Allianz Arena wäre tatsächlich das finanzielle Grab geworden, wenn man die Verträge nicht gekündigt hätte.

(13) Hasan Ismaik kritisiert, dass das Präsidium fünf Tage vor der Mitgliederversammlung die Mitglieder über eine geplante Kapitalerhöhung informiert.

Hierbei ist festzustellen, dass das Präsidium die Öffentlichkeit bereits sehr frühzeitig über die Idee eines dritten Gesellschafters und eine damit verbundene Kapitalerhöhung informiert hat. Dass hierzu die Mitgliederversammlung zustimmen muss, ist bekannt. Am Montag vor der Mitgliederversammlung wurde nicht bekannt gegeben, dass man eine Kapitalerhöhung plant, sondern es wurden alle nichtsatzungsrelevanten Anträge durch den Wahlausschuss veröffentlicht. Der Antrag des Präsidiums ist einer davon. Reisinger hat nun die Möglichkeit, bei der Mitgliederversammlung die Beweggründe für die Planung einer Kapitalerhöhung zu erläutern. Das ist meiner Meinung nach auch der richtige Weg.

(14) Für Hasan Ismaik ist die Thematik einer Kapitalerhöhung erledigt, weil Präsident Robert Reisinger in der wichtigen Gesellschafter-Frage einen Saki Stimoniaris als Verhandlungspartner ablehnt.

Saki Stimoniaris ist Aufsichtsratsvorsitzender der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA. Sein Aufgabenbereich ist klar definiert. Im Hinblick auf eine Kapitalerhöhung entscheidet nicht der Aufsichtsrat, sondern die Hauptversammlung. Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, dass der Gesellschafter selbst daran teilnimmt. Das war in den vergangenen Jahren auch immer der Fall. Warum sich Hasan Ismaik in dieser wichtigen Frage durch Stimoniaris vertreten lassen möchte, erschließt sich mir nicht.

(15) Hasan Ismaik kritisiert, dass nach sechs Monaten bereits 1,5 Millionen Euro seiner Genussscheine verbraucht waren.

Richtig ist das nicht. Es wurde nach sechs Monaten diese Summe abgerufen, nicht verbraucht. Das ist deshalb eine rein populistische Aussage ohne Wert. Richtig ist, dass Geschäftsführer Michael Scharold mit einem höheren Sponsorenaufkommen gerechnet hat und es deshalb zu einer Fehlkalkulierung kam.

(16) Mit Adriano Grimaldi ist ein Publikumsliebling für wenig Geld zu einem Konkurrenten abgegeben worden.

Richtig, Adriano Grimaldi war anfänglich durchaus ein Publikumsliebling. Grimaldi wollte jedoch frühzeitig wieder weg von Sechzig, um ein scheinbar lukrativeres Angebot anzunehmen. Es war eine Entscheidung der sportlichen Leitung, in Abstimmung mit der Geschäftsführung, Grimaldi gehen zu lassen. Ob man mehr Geld hätte bekommen können, ist reine Spekulation.

(17) Hasan Ismaik behauptet, Robert Reisinger hätte sich als Geschäftsführer der KGaA angeboten. Deshalb sei er überrascht, dass genau dieser Mann ihn nun bekämpfe. Es gäbe viele, darunter auch Sitzberger, die eine 1860-Grad-Wendung hingelegt hätten.

In diese Aussage wird ganz bewusst die Behauptung versteckt, Reisinger und Sitzberger würden Ismaik bekämpfen. Ob Herr Reisinger sich irgendwann einmal für das Amt des Geschäftsführers beworben hat oder nicht ist vollkommen zweitrangig. Er ist nun gewählter Präsident des TSV München von 1860. Es gilt, seine aktuelle Amtszeit zu beurteilen.

(18) Hasan Ismaik muss mit seiner Unterschrift die Fortführungsprognose um ein weiteres Jahr verlängern. Es gehe dabei um 18 Millionen Euro. Davon wurde zum Beispiel Stefan Aigner verpflichtet und fast alle Plätze auf dem Trainingsgelände renoviert und die Fitness-Halle gebaut. Nun gäbe es Trainingsbedingungen, die gut sind und sich nicht vor Profis in der Bundesliga verstecken müssen.

Die Frage nach der notwendigen Unterschrift für die Verlängerung der Stundung sowie die Umwandlung von Darlehen in Genussscheine beantwortet Hasan Ismaik nicht. Stattdessen stellt er es so da, als würde der TSV 1860 München noch immer von den Krediten – in Form der aktuellen Trainingsbedingungen – profitieren. Der überwiegende Teil der Darlehen wurde jedoch für Spieler und Berater ausgegeben. Das Geld war nach dem Zwangsabstieg komplett weg. Alle teuren Spieler konnten ohne Ablösesumme gehen.

Stundet Ismaik nicht, dann wird mit hoher Wahrscheinlichkeit die Geschäftsführung gezwungen sein, die Insolvenz zu beantragen. Die Nichtumwandlung von Darlehen wird wieder Strafzahlungen durch den DFB mit sich bringen und irgendwann auch zum Punkteabzug führen. Dennoch hält Ismaik immer wieder die Geschäftsführung hin. Das schadet der KGaA enorm. Es ist ein reines Machtspiel seinerseits.

(19) Der Kurs von Robert Reisinger wird nicht zurück in die 2. Bundesliga führen.

Hasan Ismaik nennt keine Alternative, außer einer potenziellen weiteren Verschuldung. Er reagiert ständig aus der Opposition heraus und blockiert Entscheidungen. Die KGaA kommt keinen Schritt weiter.

(20) Die Erhöhung der Ticketpreise sei aus seiner Sicht weder gesund noch fair. Zudem würde man die Kosten für den Kader auf einen Tiefpunkt schröpfen.

Der TSV 1860 München unterliegt einer Abwärtsspirale, weil Hasan Ismaik die KGaA derart mit Schulden belastet hat. Das Präsidium hat mehrere Optionen zur Diskussion gestellt, die Lösungen wären. Allzu gesprächsbereit zeigte sich Ismaik dabei nicht. Es drängt sich immer wieder der Verdacht auf, dass er die KGaA nur weiter verschulden möchte. Die Kritik an der Erhöhung der Ticketpreise ist ironisch. Gerade Ismaiks Merchandising-Firma zieht den Fans sehr gerne das Geld aus den Taschen.

(21) Hasan Ismaik wäre der erste, der dem Verein die Hand reichen würde, wenn wieder Ruhe und ein vernünftiges Miteinander einkehrt. Er sei weiter bereit zu investieren.

Hasan Ismaik hat in der Vergangenheit zahlreiche Kredite gegeben und damit den TSV 1860 München hoch verschuldet. Die Aussage, er sei weiter bereit zu investieren, klingt eher nach weiteren Darlehen und einer noch höheren Verschuldung. Das lehnen die Mitglieder mehrheitlich ab. Sollte er eine andere Form von Investition planen, so muss er dies kommunizieren.

(22) Der Aufstieg in die 3. Liga und der Klassenerhalt ist allein einer Person zuzuschreiben: Daniel Bierofka.

Es ist immer wieder schade, dass Hasan Ismaik den Trainer des TSV 1860 München derart instrumentalisiert. Bierofka ist eine Symbolfigur. Trotz auch immer wieder aufkommender Kritik, über die Lager hinweg. Ihn derart zu instrumentalisieren ist weder fair gegenüber dem Trainer, noch gegenüber den Fans.

(23) Das Team Profifußball habe Leute, die wissen wie man Geld verdient. Zum Beispiel der Burgerkönig, der dreistellige Millionen-Umsätze generiert, weil er gute Ideen hat.

Das heißt nicht zwangsläufig, dass diese Personen einen Verein führen können. In der Zwischenzeit weiß man zudem, dass einige Personen aus dem Team Profifußball selbst sehr kritisch auf ihren damaligen Wahlkampf schauen. Thomas Hirschberger nicht namentlich zu benennen, sondern vom „Burgerking“ zu sprechen, erscheint mir respektlos.

(24) Hasan Ismaik habe in den letzten Jahren immer wieder angeboten, die Kosten für die Jugendarbeit zu übernehmen.

Hasan Ismaik spricht gerne davon, dass er Kosten übernimmt. Grundsätzlich bietet er jedoch eine Verschuldung der KGaA an, in dem er Darlehen vergibt.

(25) Hauptsponsor „die Bayerische“ hat eine Grenze überschritten, weil sie sich in das operative Geschäft einbringt. 1860 habe den größten Werbewert in der Liga und dieser Wert sei auch mit der Erhöhung des Sponsoringpaketes längst nicht erreicht.

Uns sind keine besseren Angebote bekannt. Gerade im Hinblick auf das Nachwuchsleistungszentrum wurde in den vergangenen Jahren kein einziger Cent erwirtschaftet. Nun sind es 250.000 Euro mehr pro Jahr.

(26) Die Bayerische wollte im Abstiegsjahr mit dem Verein einen Zehn-Jahres-Vertrag unterschreiben, behauptet Ismaik. Das sei sittenwirdrig.

Hasan Ismaiks Firma HI Squared International hat die Markenrechte des TSV 1860 München für ganze 20 Jahre gekauft. Das entzieht dem Klub eine unglaubliche Einnahmequelle.

(27) Hasan Ismaik sei gegen die Vergabe der Namensrechte am Nachwuchsleistungszentrum gewesen, weil er nicht wollte, dass 1860 alles verramscht, was nicht niet- und nagelfest ist. Er habe deshalb ein Darlehen für die selbe Summe geboten, bei einer Verzinsung von 0,01 Prozent.

Die Namensrechte gibt es temporär für 2 Jahre. Es ist dringend benötigtes Geld. Man verkauft damit nichts, sondern vergibt praktisch eine Werbefläche. Die Summe, die dadurch erwirtschaftet wird, ist weder verzinst, noch muss sie zurückgezahlt werden. Es ist richtig, dass Ismaik im Gegenzug ein niedrig verzinstes Darlehen angeboten hat. Allerdings hat er zur Bedingung gemacht, dass der Deal mit dem Hauptsponsor vom Tisch ist. Die Bedingung war auch, dass das Darlehen nicht in Genussscheine umgewandelt werden kann und innerhalb von 5 Jahren zurückzuzahlen ist. Es sollte jedem klar sein, warum man sich am Ende für das Sponsoring entschieden hat und nicht für ein weiteres Schuldenpaket.

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)

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Hans Roschatt
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Hans Roschatt

Lieber Bluwe, ich will jetzt nicht über Personen urteilen, die ich nicht persönlich kenne. Ich beziehe meine Informationen aus den öffentlich zugänglichen Quellen.
Ich habe Herrn Reisinger seit der Übernahme des Präsidentenamts genau beobachtet. Ich halte ihn für dieses Amt komplett ungeeignet.
Es geht ihm nur um Machterhalt, und dazu bedient er sich der Organisation, pro 1860, die allerdings nur einen kleinen Teil der Löwengemeinde repräsentiert.
Warum ungeeignet? Nur ein paar nicht abschließende Fakten:
– Mangelnde Bereitschaft zur Kommunikation (relevante Medien – Interviews nur in “seinem“‘ Wochenanzeger-; mit dem Trainer, mit dem Mitgesellschafter, mit Sponsoren usf)
– Mitwirkung (aktiv und passiv) an Diffamierungen, zB Scheiß FCB, keine Distanzierung von Beschimpfungen (Scheichlied, Scheissossis)
– Keine Distanzierung von Pyros (diese Leute sind ja seine Unterstützer)
– Ausrufung eines Konsolidierungskurses, der mE in den Amateurfussball führen wird (Spieleretat 20/21 2,5 Mio, wetten, alle Leistungsträger, deren Verträge auslaufen, verlassen wegen erwiesener Perspektivlosigkeit die Löwen
– kein Konzept, wie die Rückkehr in die 2. Liga bewerkstelligt werden soll

Leute, wacht auf, der Kurs von Herr Reisinger führt uns in den Amateurfußball. Offenbach, Essen, Aachen etc lassen grüßen. Hauptsache GWS, Hauptsache Machterhakt, Hauptsache falsch verstandene Tradition.

In Liga 3 geht es mit dem Kurs nicht weiter. Lt Herrn Scharold müssen Mehrerlöse von 2 Mio € generiert werden, um ein ausgeglichenes Ergebnis zu erzielen. Frage: Wer sponsert uns bei dieser Gemengelage und Außendarstellung?

Zum GWS: Ich war schon vor 50 Jahren im GWS, als kleiner Junge unter 40.000.Zuschauern. Ich habe kein Problem mit dem GWS, sofern ein Ausbau für bis zu 30.000 Zuschauer mit Zulassung für BL 1 und 2 möglich. Ergebnis Machbarkeitstudie? Finanzierung?

Es geht nur Miteinander, auf allen Ebenen. Fans, Gesellschafter…..

Servus und gute Nacht

Kai aus der Kiste
Leser

Es passt zum Wahlkampf, gerad über die Löwengrube-App, die von db24, veröffenlichte wohl letzte FB-Nachricht vom Mehrheitsgesellschafter vor der MV gelesen. Sein Schiesspulver scheint schon mächtig feucht! Ihr müsst euch den ganzen Schmarrn nicht durchlesen, aber der letzte Absatz hat es schon in sich. Hier geht es um die Kündigung der Mitgliedschaft beim e.V. sofern Präsident Reisinger wiedergewählt wird. Ich kann mich an keinen Artikel in der Presse oder den Blogs erinnern, in dem es explizit um Kündigungen der Mitgliedschaft ging! Also das kann nur in den Kommentaren gestanden haben? Und ich glaube kaum, ein Ismaik lässt sich alle Artikel sowie vorallem die zugehörigen Kommentare zu 1860 der deutschen Presse und Blogs ins Arabische übersetzen? Ich hab da so eine Ahnung, vllt. hat ihm jemand den Text für FB geschrieben. Erahnen ja, beweisen nein – na ja, der Schuss ging aber mal meilenweit daneben!

Snoopy.
Leser

Ismaik hat gar keine andere Möglichkeit mehr als so zu agieren, wie er nun mal agiert – oder agieren lässt, über seine Mittelsmänner. Sein Einfluss auf die KGaA ist streng genommen nicht mehr vorhanden, er kann nur noch zusehen. Das hat er sich allerdings selbst zu verdanken.

Einfluss auf die KGaA kann er nur noch haben, in dem er entweder einen Verwaltungsrat im e.V. installiert, der ihm hörig ist oder wieder so etwas wie Cassalette als Präsidenten. Er bringt das „Team Profifußball“ an, das mehr als krachend gescheitert ist, mit Saki als Präsident sieht es nicht viel besser aus.

Er ist es, der in der Zwickmühle sitzt. Stellt er seine Darlehen fällig, macht er sich seine Firma entgültig kaputt.

Banana Joe
Leser

Also ich versteh’s immer noch nicht! Ich brauche Geld für ein neues Mountainbike und meine Oma will mir 2.000 € dazu „sponsern“. Jetzt kommt die Bank und sagt „Lieber Joe, nimm deiner Oma doch nicht ihre Rente weg, wir haben da ein attraktives Angebot für dich, 2.000 € zu 0,01 % Zinsen und du musst es auch nur in 5 Jahren an uns zurückzahlen.“

Was soll ich also jetzt tun?

Ach ja, kann irgendjemand das mal den 2 Rundlichen erklären? grin

tomandcherry
Leser

@ Joe

Du schreibst es doch selbst: „Lieber Joe, nimm Deiner Oma doch nicht ihre Rente weg…“ *wegduck und verschwind*

Kai aus der Kiste
Leser

zu (7): Ismaik hatte doch in der Saison 2015/16 im Winter mit dem FC Everton aus Liverpool geflirtet. (https://www.sueddeutsche.de/sport/2-bundesliga-1860-investor-ismaik-sucht-respekt-1.2797136) (https://www.dailymail.co.uk/sport/football/article-3372490/Wanted-Billionaire-seeks-club-Premier-League-Jordanian-tycoon-Hasan-Abdullah-Ismaik-talks-two-teams.html)
Leider hatte das Thema die Presse danach hier nicht wirklich weiter verfolgt. Also die Everton-Fans waren nicht wirklich angetan, ein User schrieb dort: „Go away! Take that money and do something in your OWN COUNTRY! Leave the Premier League to the people who know it best – the english“
Er scheint mit seinem Angebot wohl krachend gescheitert zu sein, zumindest kann man das in einem Statement auf Everton-Webseite lesen? (http://www.evertonfc.com/news/2016/02/27/club-statement)

BlauerEnzian
Gast
BlauerEnzian

Der EFC ist der Verein in England,der am längsten in der 1.Liga spielt.Das ist der letzte Großverein,der sich am längsten gegen ausländische Möchtegerninvestoren gestreubt hat.Was glaubt denn dieser Hans Wurst,wer er ist.Der EFC ist in England ein Gigant,der bestimmt keine 2 Mio Darlehen braucht,um zu überleben.In dieser Liga kann dieser Kredithai nicht mitspielen.Da geht es schnell mal um 500 Mio und nicht um 2 Mio in Genußscheinen,die auch noch auf den letzten Drücker kommen.

Richard Arzberger
Leser

Vorneweg:
Ich hätte Hasan auch lieber heute als morgen weg und habe z.B. für den Hoppen-Antrag gestimmt. Ich bin auch für Reisingers Antrag einen dritten Gesellschafter aufzunehmen. Ich bin auch froh, dass wir die Bayerische haben. Dennoch finde ich Ariks Kommentar teilweise nicht wirklich hilfreich und die Argumente nicht immer richtig. Im Einzelnen zu seinen Punkten:
(2)
Wir haben doch genau diese beiden Richtungen, sportlicher Erfolg (der einher geht mit Abhängigkeit von Geldgebern) oder die Bewahrung/Wiederherstellung der Identität unseres Vereins (die stark mit dem Grünwalder Stadion verbunden ist). Die Frage ist doch in Ordnung?
(3)
Sowohl Ismaik als auch Reisinger suchen sich doch beide aus mit wem sie sprechen wollen. Reisinger wollte ja z.B. nicht in den BR und spricht lieber mit dem ihm wohlgesonnenen Wochenanzeiger, was ja sein gutes Recht ist
(5)
Das hat Bierofka selbst in einer PK gesagt. Was ist daran provokativ oder populistisch?
(6)
Sorry, aber auch hier. Reisinger zieht als Vereinspräsident– und wie ich meine auch durchaus teilweise zu Recht- die 50+1 Regel. Der Verein bestimmt also natürlich die Geschäftspolitik der KGaA. Damit muss er selbstverständlich den Erfolg/Misserfolg der KGaA verantworten. Eben auch, wenn sich z.B. der über ihn eingesetzte Scharold verkalkuliert.
(9)
Dass unsere Satzung in Ordnung ist, daran gibt es keinen Zweifel. Die Satzung haben wir als Vereinsmitglieder selbst genehmigt. Dennoch kann man doch den Wunsch äußern, dass es zumindest zwei Kandidaten gibt? Ich persönlich hätte auch gerne, dass ich am Sonntag zwei verschiedene Konzepte (und Präsidentschaftskandidaten) präsentiert bekäme, über die ich dann abstimmen könnte.
(12)
Die Argumentation stimmt einfach nicht. Wir haben gemäß Scharold aktuell laufende jährliche Kosten von 13 Mio. €, bei laufenden jährlichen Einnahmen von 10 Mio. €, bzw. dank der Hilfe der Bayerischen nun in der nächsten Saison 10,5 Mio. €.
Bei aller Misswirtschaft der Vergangenheit, die keiner bestreitet, hat die Verschuldung mit diesem strukturellen jährlichen Defizit von 2,5 Mio. € nichts zu tun
(14)
Wenn ich Vereinspräsident wäre und mir die Kapitalerhöhung am Herzen liegt, dann würde ich mit jedem Vertreter der HAM sprechen. Ohne deren Zustimmung kommen wir ja leider nicht weiter. Formaljuristisches Fingerzeigen hilft doch da nicht. Da wäre ein Gräfer sicherlich professioneller.
(15)
Auch das ist doch kleinkrämerisch. Fakt ist doch, dass der Kalkulationsfehler beim vom e.V. eingesetzten GF Scharold lag. Wenn ich Geld verleihen würde: mit diesem Ergebnis wäre ich auch nicht glücklich
(18+19)
Klar ist das ein Machtspiel. Er hat uns eben weiterhin komplett in der Hand. Aber ändert der Konfrontationskurs irgendetwas daran, oder macht er die Situation nicht am Ende sogar noch gefährlicher.
Davon abgesehen: wie will Reisinger in die zweite Liga kommen, wenn wir in der dritten schon ein jährliches Defizit von 2,5 Mio. € pro Jahr haben. Ich habe von Scharold nichts gehört, wie er die Ausgaben senken könnte. Wenn das also nicht geht, brauchen wir jemanden, der bereit ist jedes Jahr eine Summe in Höhe dieser 2,5 Mio. € beizusteuern. Das ist in dieser Größenordnung sicher nicht die Bayerische.
Solange ich nicht verstehe, wie ein Zukunftskonzept ohne Hilfe des Investors aussehen soll, den wir ja offensichtlich nicht loswerden können (nicht mal die Insolvenz der KGaA vor zwei Jahren war ja nach Aussage vom Insolvenzverwalter Fauser möglich, ohne den Verein kaputt zu machen) habe ich da ein ernstes Problem. Ich bin gegen den Investor, aber wer sagt mir, wie es ohne ihn weitergehen soll? Die Antwort hätte ich gerne am Sonntag vom Präsidium bevor ich es wähle.
(20)
Das stimmt nicht. Die Darlehen haben nichts oder allenfalls minimal mit dem jährlichen Defizit/Abwärtsspirale zu tun. Dass Ismaik am liebsten weiter verschulden will, ist schon klar. Andererseits hat Reisinger die GF ja auch angewiesen die 2,0 Mio. € Darlehen der Bayerischen zu ziehen (angeblich mit 3,5 % verzinst), während (lt. Kicker-Interview) eines von Ismaik mit 0,1 % Verzinsung abgelehnt wurde. Ich habe noch nicht verstanden, warum ein Darlehen besser ist als das andere, bzw. warum man Genussscheine (die Eigenkapitalverwandt sind und jedenfalls deutlich besser für die KGaA als Darlehen) ablehnt.
Was ist denn eigentlich in der Saison 20/21, wenn die 2,0 Mio. € Darlehen verbraucht sind und die 0,5 Mio. € Namensrechte NLZ (die auf zwei Jahre eigentlich gehen) wegfallen?
(22)
Ob Bierofka instrumentalisiert wird oder nicht. Ob es bessere Trainer gibt oder nicht (in der vierten oder dritten Liga wohlgemerkt). Wer will bestreiten, dass der Hauptverdienst beim Trainer liegt. Wer will bestreiten, dass Bierofka eine absolute Identifikationsfigur ist. Warum sollten wir ihn schlecht reden, nur weil Ismaik ihn lobt. Und was hat das mit Unfairness zu tun?
(23)
Ich hätte mir bei der VR-Wahl gewünscht, dass es kein Lagerdenken gegeben hätte. Ich fand es gut, dass die Kandidaten vom Team Profifussball sich vorstellen durften. Und ich fürchte, dass ich wohl einer der wenigen gewesen bin, der nicht Lager gewählt hat, sondern nach meinem persönlichen Eindruck. Und da gab’s gute und schlechte in beiden Lägern. (Schlimm, dass es Läger gibt)
(24-27)
Das sehe ich auch so; das ist billiger Wahlkampf von Ismaik

3und6zger
Leser

Darf ich Dir in zwei Punkten meine, andere Meinung mitteilen:

(12)
Die Argumentation stimmt einfach nicht. Wir haben gemäß Scharold aktuell laufende jährliche Kosten von 13 Mio. €, bei laufenden jährlichen Einnahmen von 10 Mio.

Gemäß dem Artikel in der Süddeutschen vom 19.06 hat Scharold gesagt:
„Wir haben derzeit Erlöse von zehn Millionen Euro pro Jahr“, sagt Scharold. „Wir brauchen aber 13 Millionen, um auf die Kostenstruktur zu kommen, die wir uns wünschen“ – sprich: um den Aufstieg in die zweite Liga anpeilen zu können.

Ich verstehe das nicht so, daß wir diese Saison 2.5 Mio Defizit haben. Wir hätten ein solches Defizit, wenn wir 5 Mio € und mehr für die Mannschaft ausgeben würden, was nötig wäre um den Aufstieg in die 2.Liga anpeilen zu können.

(22) Der Aufstieg in die 3. Liga und der Klassenerhalt ist allein einer Person zuzuschreiben: Daniel Bierofka

Fußball ist ein Mannschaftsport in der einer alleine niemals erfolgreich kann. Wenn Ismaik das so sieht, sieht man wieder klar, wie wenig Ahnung er vom Fußball hat. Man kann sich drüber streiten ob Bieros Anteil 60,70 oder 80 Prozent war. Aber es hatten alle aus seinem Trainerteam und vor allem die Mannschaft und der Teamgeist einen großen Anteil. Die Mannschaft erwäht Ismaik überhaupt nicht, die zählt für ihn nicht, ist ja austauchbar.

Richard Arzberger
Leser

na, wenn Du nur in zwei Punkten anderer Meinung bist;-) immer gerne

ad12)
wir hatten zum Zeitpunkt der PK von Scharold rund 3 Mio. € Defizit für die kommende Saison (13 Mio Ausgaben minus 10 Mio. Erlöse), das die Bayerische für 19/20 ausgeglichen hat mit dem Darlehen von 2,0 Mio. €, dem erhöhten Sponsoring von 300 T€ und den Namensrechten von 500 T€. Davon bleibt aber in 20/21 nur das erhöhte Sponsoring von 300 T€.
Ich frage mich halt, wie wir die verbleibende Lücke von rund 2,5 Mio. € für die Saison 20/21 dann finanzieren wollen? Auch Gräfer hatte in seinem chat zurecht darauf hingewiesen. Da Reisinger morgen für zwei Jahre zur Wahl steht, finde ich die Beantwortung dieser Frage schon für wichtig. Eine Kapitalerhöhung wäre da schon der richtige Weg, dann muss ich -meiner Meinung nach- aber auch professionell sein und mit Stimoniaris sprechen.
Ich weiß auch nicht, wann Gräfer sein Darlehen zurück haben will und wie wir das dann auch noch bezahlen wollen. Auch für die Bayerische gilt halt, dass wir das Geld irgendwann zurückzahlen müssen und weiter verschulden wollten wir uns eigentlich nicht
ad 22)
meine Aussage war auch „hauptsächlich“ und deckt sich mit Deiner. Ich will hier nicht Ismaik verteidigen, ich fand nur die Antwort von Arik nicht so toll, weil sie aus meiner Sicht die Arbeit von Bierofka unnötigerweise entwertet

3und6zger
Leser

Nochmal, ich verstehe Herrn Scharold so, dass wir keine 3 Mio Defizit haben, weil wir nicht, wie für das Ziel Aufstieg eigentlich notwendig, 5 Mio plus als Mannschaftsetat haben. Von daher kann ich Dir nicht zustimmen. Und das wir nicht mehr Sponsoren haben, liegt in erster Linie an unserem Mehrheitsgesellschafter. Nicht jedes Unternehmen, das gerne sponsern würde, kann HI ausblenden, der jedes halbe Jahr das Licht ausknipsen könnte.

anteater
Leser

Auf einiges könnte ich jetzt eingehen und widersprechen, bin aber zu müde.

Ganz klar ist allerdings, dass zu dem Zeitpunkt, als das Darlehen der Bayerischen gezogen wurde, kein gleiches Angebot von Herrn Ismaik vorlag. Der hat sein Angebot als Alternative zum NLZ-Namensrechtsponsoring angeboten.

Alexander Schlegel
Leser

Auch vorweg: endlich mal eine fundierte „Gegenmeinung“ zum allgemeinen Konsens hier, die sich argumentativ mit Ariks Artikel auseinander setzt. Ich will auch gar nicht auf alle Punkte eingehen, nur bei einigen eine etwas andere Einschätzung kund tun.

Bei der Gelegenheit: warum hat man hier eigentlich die Zitierfunktion rausgenommen? Das macht doch solche Diskussionen viel übersichtlicher. Das nur als Kritik am Rande.

„(2)
Wir haben doch genau diese beiden Richtungen, sportlicher Erfolg (der einher geht mit Abhängigkeit von Geldgebern) oder die Bewahrung/Wiederherstellung der Identität unseres Vereins (die stark mit dem Grünwalder Stadion verbunden ist). Die Frage ist doch in Ordnung?“

-> Für mich gibt es da schon einen möglichen dritten Weg: Sportlicher Erfolg, der nicht die eigene Identität preis gibt. Wir tun ja gerade so als ob es nur noch Investoren-Vereine oder in die Bedeutungslosigkeit herabgesunkene Traditionsvereine gäbe. Was ist mit Vereinen wie Freiburg, mit Mainz, auch mit Heidenheim, die sich über viele lokale Unterstützung einen guten Platz im deutschen Fußballoberhaus erobert haben und ihn auch zäh verteidigen? Mein persönliches Lebensglück hängt auch nicht am Grünwalder Stadion, auch wenn ich sehr gerne dort bin und nur ungern in irgendein anonymes Vorstadt-Industriegebiet fahren würde. Und ich glaube auch fest daran, dass man Tradition und Erfolg miteinander verbinden kann. Allerdings bedarf es dabei vertrauensvoller Kooperationen und Kenntnis von den lokalen Gegebenheiten. Und diese Zusammenarbeit ist angesichts von 8 Jahren Beleidigungen, Erpressungen und Missverständnissen mit diesem jordanischen Geschäftsmann einfach nicht möglich. Das ist einfach meine trostlose Erfahrung mit Ismaik. In den Zusammenhang muss ich gestehen, dass ich in meinem ganzen Leben noch nie eine so lernresistente Figur wie Hasan Ismaik mitbekommen habe. Er hat bis heute keinerlei Verständnis für die deutsche Fußballkultur entwickelt, in der Vereine weit mehr als Wirtschaftsunternehmen sind und als einer der wenigen romantischen Orte der Verbundenheit und Identifikation von tausenden Menschen verblieben sind. Und das ist vielleicht das Schlimmste an diesem Typen: die in ihm noch den Heilsbringer sehen, sind ja im Endeffekt auch von diesem romantischen Gefühl beseelt. Und in meinen Augen spielt er bewusst mit diesen Gefühlen und belügt die Leute schamlos.
Kurz und gut: ohne Abhängigkeit von Dritten wird es nicht gehen, allerdings müssen diese Leute lokal verankert sein und verstehen wie ein Fußballverein wie 1860 tickt. Der jetzige Investor spaltet, wo er nur kann und macht den Verein mittelfristig kaputt, wenn ihm nicht irgendwie das Handwerk gelegt werden kann oder er zur Einsicht kommt und seine Anteile verkauft.

„(3)
Sowohl Ismaik als auch Reisinger suchen sich doch beide aus mit wem sie sprechen wollen. Reisinger wollte ja z.B. nicht in den BR und spricht lieber mit dem ihm wohlgesonnenen Wochenanzeiger, was ja sein gutes Recht ist“

-> Warum Reisinger nicht im BR auftrat, hat er in dem Interview hier erklärt. Das hat, wenn man ihm glauben darf, nichts mit wohl gesonnen oder Ähnlichem zu tun. Kannst ja nachlesen.

„(5)
Das hat Bierofka selbst in einer PK gesagt. Was ist daran provokativ oder populistisch?“

-> Mit Verlaub, das ist doch völlig egal, was Bierofka in irgendeiner PK gesagt hat. Trainer und Präsident müssen nicht die dicksten Freunde sein und sich permanent herzen: es reicht simpel eine funktionierende Arbeitsbeziehung. Aber das ist doch genau diese dumme Demagogie, die von dem Blog und jetzt Ismaik andauernd hochstilisiert wird. Als ob das etwas Dramatisches an sich hätte, dass ein Trainer, dessen erste Ansprechpartner und Vorgesetzte vor allem die Geschäftsführer der KGaA sind, also Gorenzel und Scharold und der Präsident des e.V. nicht miteinander können. Und vor allem die lächerliche Erklärung, dass das einmalig im deutschen Fußball sei. So ein Schwachsinn. In deutschen Vereinen krachts auf allen Ebenen andauernd. Einmal mag der neue Sportchef den alten Trainer nicht, dann mag der andere Sportchef den Präsidenten nicht usw. usf. Das passiert alle Nase lang und ist absolut nichts Ungewöhnliches. Und in dem Zusammenhang ist es schlichtweg sch…-egal, weil die beiden eh keine großen Schnittmenge der Zusammenarbeit haben. Und ja, Ismaiks Aussage trieft nur so vor falschen Populismus und soll Stimmungen gegen Reisinger verbreiten helfen, in dem er ihn als Feind des Volkshelden Bierofka hochstilisiert. Das Spielchen ist doch ganz klar und auch eine widerliche Instrumentalisierung Bierofkas. Warum Du diesen Zusammenhang nicht sieht, verstehe ich jetzt nicht so ganz.

„(9)
Dass unsere Satzung in Ordnung ist, daran gibt es keinen Zweifel. Die Satzung haben wir als Vereinsmitglieder selbst genehmigt. Dennoch kann man doch den Wunsch äußern, dass es zumindest zwei Kandidaten gibt? Ich persönlich hätte auch gerne, dass ich am Sonntag zwei verschiedene Konzepte (und Präsidentschaftskandidaten) präsentiert bekäme, über die ich dann abstimmen könnte.“

-> Natürlich kannst Du Dir das wünschen und einen solchen Vorstoß gab es ja vor nicht allzu langer Zeit und wurde nicht angenommen. Übrigens stimmte Reisinger selber für eine größere Kandidatenauswahl, wenn ich mich recht erinnere. Was aber Ismaik mit seinen Worten intendiert, ist, dass der Verein von dunklen und vordemokratischen Mächten durchsetzt ist, die sich nur über diese Satzung an der Macht halten. Das will er damit sagen. Auch hier offenbart er wieder einmal sein komplette Unkenntnis der Historie und der Eigenheiten bei 1860 und bläst stattdessen völlig abstruse Vorwürfe in die Welt.

So, an der Stelle breche ich ab. Vielleicht schreibe ich morgen noch zu einigen anderen Punkten etwas …

Bine1860
Leser

20) leider ist das ein großer Fehler der auch auf db24 entsprechend ausgeschlachtet wird. Das Darlehn von HI war nicht die Alternative zum Darlehn der Bayerischen! Da lagen Wochen dazwischen. Das Darlehen der Bayerischen war zur Lizenzerteilung alternativlos. Erst als die Bayerische danach! das Sponsoring erhöht hat und die Namensrechte des NLZ erwerben wollte kam HI mit seinem Darlehen
um die Ecke – eben als Alternative zum Sponsoring!
ganz wichtiger Unterschied

anteater
Leser

Dort lässt man sich doch nicht von Fakten die tollen Fake-News und Hetze kaputt machen.

Schorsch
Leser

Es ist schon wirklich erstaunlich, wie Ismaik und seine Schuhputzer sich alles zurechtrücken wollen.

Glauben die das, was sie sagen eigentlich selbst?

In meinen Augen ist das alles nur Bauernfängerei, was hier betrieben wird.
Die wollen die Mitglieder nur für blöd verkaufen. Ständig werden irgendwelche Versprechen gemacht und absolut nichts verwirklicht. Das ist reiner Machtkampf.
Meiner Meinung nach führt sich der verwöhnte Herr Ismaik auf, wie ein kleines Kind, daß nicht kriegt was es will und deshalb nur dagegen arbeitet!

Herr Ismaik, bitte aktzeptieren sie doch endlich unsere Demokratie und Bürokratie so wie sie ist, sie gilt für alle! Bei uns kann man sich nicht allen Regeln wiedersetzen, nur weil man viel Geld besitzt! Das ist richtig und auch sehr gut so!

Loewenfan66
Leser

Es ist der reine Wahnsinn welche geistige Tiefflieger sich auf dem Hetzter Blog tummeln
Da wundert mich auch nicht mehr das wir so hoch Verschuldet sind.
Die wollen doch Tatsächlich lieber Schulden machen als geschenktes Geld anzunehmen .
Bei so viel Geistigem Dünnschiss muss man sich wundern das die Menschheit die Höhlen verlassen konnte.

anteater
Leser

Man hat damals halt auch die mitgenommen, die aus eigenem Antrieb in der Höhle geblieben wären.

tomandcherry
Leser

Loewenfan66

Harte, aber leider wahre Worte, Loewenfan66.

Wie uns jedoch die weltweite Politik jeden Tag auf’s Neue beweist, sind auch solche politischen Führer wie Trump, Bolsonaro, Orban, Kim… die traurige Realität und keiner schlechten TV-Serie entsprungen.

Die wurden auch mit einer mehr oder minder großen Mehrheit gewählt und vertreten nun eine nicht unwesentliche Zahl ihrer Mitbürger, die mit großer Wahrscheinlichkeit nach wie vor von der Richtigkeit ihrer Wahlentscheidung überzeugt sind.

Bine1860
Leser

Hab bei meinem Freund Google grad noch was gefunden, kann man nochmal lesen falls einen die Amnesia Grissmaikis plagt:
https://www.merkur.de/sport/tsv-1860/unfassbare-zahlen-und-rekord-gehaelter-so-viel-geld-verbrannte-tsv-1860-muenchen-in-abstiegssaison-2016-17-10046609.html

tomandcherry
Leser

Bine1860

Äh… „Danke“ für diese Zahlen des Grauens…

Speziell die „Ismaik-Versteher“ sollten sich diese immense Geldverschwendung, die am Ende einen der wohl peinlichsten Abstiege (Doppel-Abstieg!) der Fußball-Geschichte nicht verhindern konnte, zu Gemüte führen.

Ich kann es nach wie vor nicht fassen, wie man diesem „seriösen Geschäftsmann“ und selbsternannten „Löwen-Fan“ immer noch an den Lippen hängt und jedes seiner (unerfüllten) Versprechen für die reine Wahrheit hält?

Wie schlimm hätte es denn noch werden sollen?

3und6zger
Leser

„My way or highway!“ das ist HI’s Devise. Ich werde jetzt aber nicht mehr diskutieren, sondern am Sonntag auf die Mitgliederversammlung gehen und abstimmen, nach MEINEM besten Wissen und Gewissen!

bobby_new
Gast
bobby_new

Ohne den Inhalt des Interviews oder dieses Artikels in der Richtigkeit bewerten zu wollen, fällt mir als Leser aus, dass häufig von Populismus, Behauptungen und Unterstellungen die Rede ist, bei diesem „Prüfstand“ aber die private Meinung des Autors in ähnlicher Weise vertreten wird.

Ich hoffe lieber ArikSteen, dass du das nicht als persönliche Kritik auffasst, sondern als Verbesserungsvorschlag. Was nämlich keiner braucht, ist eine Marktschreier-Diskussion. Wohlwissend, dass auf beiden Seiten vieles schiefgegangen ist!

Hans60
Gast
Hans60

Ich bin kein Ismaik Fan, aber auch kein Fan von Herr Reisinger.
Es wird immer argumentiert, dass wir unter Reisinger aufgestiegen sind.
Was genau hat er dafür getan? Was hat er in den letzten zwei Jahren getan, um Sechzig voran zu bringen?
Blind Geld von Ismaik anzunehmen ist absolut der falsche Weg, aber es wäre wichtig gewesen, mit ihm zu reden und Kompromisse zu machen. Und wenn er eben nicht nach München kommt, dann muss ich mich als Präsident in den Flieger setzten und zu ihm fliegen… und zwar am Anfang meiner Amtszeit.
Gewisse Dinge über 50+1 durchzusetzen finde ich vollkommen ok, aber den Mann an dem alles hängt so zu verärgern, kann nicht der richtige Weg sein.
Wenn h.I. Sagt, es muss mit Stimoniaris verhandelt werden, dann ist das eben so… es ist doch seine Sache, wer für ihn spricht.
Wir werden mit ihm leben müssen, wenn er nicht verkauft.
Und eins zum Schluss, alle Vereine mit Investoren, bekommen kein Geld geschenkt. Weder Leipzig, noch Chelsea oder andere Klubs.
Und bitte kann mir einer erklären, wie es möglich ist in der dritten Liga Schulden abzubauen?

Mir wäre ein Verein ohne H.I. 1860 mal lieber, aber er ist nun mal da und dann müssen wir mit ihm reden!

Günter Becher
Leser

Wieso soll Reisinger oder wer auch immer nach Abi Dhabi fliegen? Die Fussballfirma ist in München! Und soll er sich in devoter Haltung vor den Narzisten auf den Boden legen, wenn der Multimillionär Hof hält? Ismaik ist es in seinen Firmen gewohnt, dass alles so gemacht wird, wie er will. Hieraus kann man ganz leicht sein Verhalten auf sein „Wirken“ in der KGaA ableiten. Schulden in der dritten Liga abbauen? Geht kaum, zumindest nicht den Schuldenberg den man unter dem Diktat von HI angehäuft hat. Ob man es hören will oder nicht: es gibt nur zwei Wege: HI verkauft an Investoren, die mit den hiesigen Umständen (Thema Arbeitswelt) vertraut sind und sich entsprechend benehmen oder, worauf es früher oder später hinauslaufen wird: den Knebelvertrag kündigen (Gründe gibt’s genug) und die Folgen in Kauf nehmen. Der TSV München von 1860 e.V. wird auch Hasan Ismaik überleben…

tomandcherry
Leser

Roschatt, Hans

Du hast aber schon mitbekommen, welche Versuche seitens der e.V.-Verantwortlichen unternommen wurden, um mit Herrn Ismaik in’s Gespräch zu kommen?

Monatelanges Stillschweigen, aber dann per Facebook Kritik an Mitarbeitern des e.V. und der KGaA zu äußern, ist alles, aber ganz sicher kein Weg zu einer „#gemeinsam“en Linie zu kommen.

Populistisches Gerede, ohne auch nur einen einzigen Beweis für seine teils ungeheuerlichen Behauptungen zu erbringen, ist für Dich kein Grund, den Kontakt zu diesem Herrn auf das Allernötigste zu beschränken?

Und ob man in der 3. Liga Schulden abbauen kann, ist sicherlich einer näheren Betrachtung wert.

Allerdings weitere Schulden aufzunehmen, nur um in der 3. Liga zu verweilen, kann es doch auch nicht sein, oder?

Zum Reden gehören immer mind. Zwei.

Bei Herrn Ismaik habe ich seit längerer Zeit den begründeten Verdacht, dass in erster Linie er keinerlei Redebedarf mit den e.V.-Verantwortlichen sieht.

Hans Roschatt
Gast
Hans Roschatt

Servus tom and cherry, ich habe mich zwar auf dem löwenmagazin angemeldet, aber dort noch nichts gepostet. Wie dem auch sei.
Es ist müßig, darüber zu diskutieren, wer mit reden wollte und wer ein Gespräch abgelehnt hat. Nach meiner Wahrnehmung können Herr Reisinger und Herr Ismaik nicht miteinander, da die „Visionen“ sehr unterschiedlich sind. Außerdem gibt es offenbar noch nicht aufgearbeitete Themen aus der Vergangenheit, zB dass Herr Reisinger sich vergeblich auf den GF- Posten der KGaA und der Merchandising GmbH beworben hat.
Fakt ist, dass der Kurs von Herrn Reisinger eine sportliche Entwicklung unmöglich macht. Wer will, dass die Löwen – egal in welcher Liga – im GWS spielen, soll ihn halt wählen.
Ich gehöre der anderen Fraktion an. Ich meine, wir sind stolze Löwen und haben es verdient, im Profifußball in Deutschland wieder eine bedeutende Rolle zu spielen. Ich will auch noch mal ein Derby gegen den FC Bayern erleben (nicht das gegen Bayern II).
Wir werden sehen, wo die Entwicklung hinführt.
Servus.

bluwe
Leser

Ich will Bundesligafußball im GWS sehen und was jetzt?

Und das ist auch der Wunsch jedes amtierenden Löwenfunktionärs!

Lieber Hans Roschatt, sag mir bitte welche Alternative wir zu Robert Reisinger haben und v.a. welches Alternativkonzept Bundesligafußball in Stadion XY garantiert?
Bin gespannt was und wen du da hast!

Noch ein Kommentar:
Genau solche Leute die immer mit allen möglichen Mitteln versucht haben Sechzig mit den Roten auf ein Gleis zu stellen, hat die Löwen dort hin gebracht wo sie jetzt sind (man nennt es auch Größenwahn wink )!
Das Schlimme daran ist, dass es offensichtlich nach X-Jahren noch immer solche „Löwenfans“ gibt, die nichts aber rein gar nicht daraus gelernt haben. Vielen Dank Hans Ro…

anteater
Leser

Du gehörst also der anderen Fraktion an, jener, die nicht im GWS spielen will. Dann sag doch mal wo stattdessen.

Bine1860
Leser

Aber man kann doch nicht mit ihm reden, das haben jetzt soviele schon versucht, 8 Jahre lang! Es gehören immer 2 dazu und wenn einer gar ned will geht’s halt ned. Und ja er ist da aber er muss auch „mitmachen“, nur erwarten, dass man ihm in den Allerwertesten kriecht und nix zurück kommt geht halt nicht.
Und was hat RR zum Aufstieg beigetragen, naja er war da als manche Marionette das sinkende Schiff verlassen hat, selber mitspielen konnte er ja nicht, was hätte jemand anders denn anders/besser gemacht? Es hat halt insgesamt gepasst das ist doch kein Negativargument gg RR.
Was hat er getan um 1860 voran zu bringen
er hat diverse Vorschläge gemacht die HI alle blockiert
er hat neue Sponsoren für den EV gewonnen (für die KGaA darf er ja nicht)
Die Machbarkeitsstudie zum GWS wurde angeleiert
Vernunft ist endlich eingekehrt

Nein HI muss uns kein Geld schenken aber wenn uns jemand Geld schenkt/sponsert das dann ablehnen und anstelle dessen ein weiteres Darlehen anbieten ist fast schon unverschämt. Zumal so ein Darlehen im Gegensatz zu Sponsoringgeldern auch negative Auswirkungen auf die positive Fortführungsprognose hat.

Und dann muss man sich ned wundern wenn der Respekt gg einen HI gegen sinkt.

Buergermeister
Leser

PC ist übrigens damals gegangen weil ihm mitgeteilt wurde man werden den vollen Konfrontationskurs fahren und er da nicht mitgehen wollte.

anteater
Leser

Heißt, dass er gar kein eigenes Fehlverhalten bemerkt hat. Na ja.

tomandcherry
Leser

Buergermeister

Cassalette hat schon so viel gesagt, u.a. dass „er so weit weg von 60 ist, wie noch nie zuvor in seinem Leben“ (nach dem Rücktritt als Präsident des e.V.) und war wenige Monate später schon wieder Teil des damaligen AR, aus dem er dann wiederum nur kurze Zeit später zurücktrat. Quelle? Gerne:https://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.chaos-beim-tsv-1860-loewen-hammer-aufsichtsrat-peter-cassalette-tritt-zurueck.3f95d3cb-b6f3-48eb-b626-22ebd4395228.html

Buergermeister
Leser

ja natürlich kann man auch viel an ihm kritisieren – klare sache.

Bine1860
Leser

Da hab ich was anderes gehört

Buergermeister
Leser

Also hat er dann die Unwahrheit gesagt? er hat das selbst so erklärt.

Banana Joe
Leser

Er heißt im Löwen-Volksmund nicht umsonst Casanoccio!

Bine1860
Leser

tja er hat das so gesagt….

tomandcherry
Leser

Buergermeister

Also Herrn Cassalette würde ich mittlerweile nicht mehr jede von ihm getätigte Aussage glauben. Aber wenn Du so vertrauensselig bist…

Buergermeister
Leser

ich weiß es nicht möchte aber keine zu einseitige Meinung einnehmen da ich denke, dass es der sehr komplexen Situation nicht gerecht wird.

Bine1860
Leser

zu14, es heisst immer RR hätte keine Redebedarf mit HI und keinen Kontakt. Also haben die ja doch Kontakt und HI will nicht reden.
(dachte ichs mir doch)

Buergermeister
Leser

„Richtig ist das nicht. Es wurde nach sechs Monaten diese Summe abgerufen, nicht verbraucht.“

Heißt das im Umkehrschluß das Geld wurde zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht benötigt??

Harie
Gast
Harie

Das Geld musste der KGaA gemäß der Angaben im Lizenzierungsverfahren für die Finanzierung des Kaders zur Verfügung stehen.
Man kann sich natürlich darüber streiten ob es damit schon verbraucht oder nur verplant war.

Faktisch verbraucht wurde es übef den kompletten Saisonverlauf.

Buergermeister
Leser

ja für ein Jahr könnte das stimmen. ja ok das mit der Lizenz hab ich bisher nicht beachtet. kompliziert smile

Bine1860
Leser

naja ich denke da werden laufende Gehälter für die geholten Spieler bezahlt

Buergermeister
Leser

also wurde es benötigt.

Bine1860
Leser

wird noch nach und nach benötigt, weil die Verträge laufen ja noch bis nächstes Jahr

Buergermeister
Leser

bezahlen wir die Gehälter jetzt im Voraus?

Bine1860
Leser

? Nein eben nicht, daher ist ja die Aussage von HI falsch, man hätte es in den nach 6 Monaten aufgebraucht.

Buergermeister
Leser

Nein diese Aussage ist richtig und durch die etwas zu positive Planung von Herrn Scharold entstanden. Geld für Gehälter in der Zukunft muss man nicht vorher überweisen.

Loewengraetscher
Gast
Loewengraetscher

Es geht um die Aussage es wurde innerhalb der ersten 6 Monate verbraucht.
Niemand stellt in Frage, dass es am Ende gebraucht wird.
Das ist ein kleiner Unterschied aber es ist einer.

mEn ist das erneut eine bewusste (oder aufgrund mangelnder Kenntniss!?) Falschinformation , die man richtig stellen muss.

Buergermeister
Leser

richtig, so wie es formuliert ist, behauptet man HI hätte sich nicht zurecht beschwert darüber.

Bine1860
Leser

eben so ist es, es ist auf 2 Jahre ausgelegt und man hat Spieler für 2 Jahre verpflichtet als ist das falsch was er sagt. Natürlich hat man es abgerufen um die Gehälter zu sichern, gab’s ja schon mal, dass Gelder nicht oder zu spät kamen.

Buergermeister
Leser

also man Geld das man in der Zukunft benötigt abgerufen und dann gesagt es wurde zu spät überwiesen? Na ja also Gehälter werden immer noch monatlich ausbezahlt…..

Bine1860
Leser

Du magst es ned verstehen oder? Natürlich hat man Ablösen gleich bezahlen müssen…

Bine1860
Leser

https://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.loewen-investor-meldet-sich-wende-in-giesing-hasan-ismaik-packt-die-millionen-aus.f3681f99-8f81-4ceb-ab49-3e89e7177d0a.html
hier mal was wegen zu spät und Verlässlichkeit eines HI
– Absatz mit Gorenzel
Jetzt versprach der Mehrheitseigner vielmehr, „die Gehaltserhöhung Gorenzels in vollem Umfang zusätzlich“ zu übernehmen, wie Stimoniaris versicherte“
und wir warten auf das Geld, und warten und war tzzzzzzzzzzzzzzz

Pripyat
Leser

Einmal möchte ich von einem der beiden Lager Blogs etwas neutrales lesen. Geht wohl nicht!
Es gibt auch Fans die weder HI noch RR mögen- und ich denke mal das sind die meisten der Mitglieder! Vielleicht sollte man für die mal einen aufmachen…

DrLoewenkralle
Gast
DrLoewenkralle

Dieser Essay gehört schleunigst an die KICKER-Redaktion weitergeleitet und an Herrn Holzners Bürowand gepinnt.

Kinglion
Gast
Kinglion

Ich sehe es weitestgehend auch so. Allerdings kann man sich in der Geschäftswelt nicht aussuchen, wer seinen Verhandlungspartner vertritt.

Snoopy.
Leser

So, er ist also weiterhin bereit zu investieren. Also Darlehen und Kredite zu geben, die dem „Paten“ gleich kommen. Ich weiß ja nicht, aber für mich hören sich die Aussagen recht verwirrt an.

Der e.V. hat auch angeboten, die U19/U21 aus der KGaA vorübergehend rauszulösen, was der feine Herr Investor ja nicht möchte. Dadurch würde ein 6stelliger Betrag frei werden, denn man anderweitig verwenden könnte, wie z.B. in den Kader.

Ist ja schön, wenn das Team „Profifußball“ weiß, wie man Geld verdient. Im Gegensatz zu dem Ex-Milliardär (lt. Forbes), der anscheinend es nicht weiß, wie man an der negativen Kapitalkraft von ihm sehen kann. Reicht aber nicht aus, wenn der einzige Weg, den man kennt, der ist, noch mehr Schulden bei einer einzelnen Person zu machen.

Dass da streng genommen nicht mehr bei diesem Interview raus kommt, wie bei seinen Kommentaren via Faceboot bzw. über seine „rechte Hand“ Saki, dürfte klar sein. In meinen Augen wird hier der Mitgesellschafter und der Komplementär der KGaA diffamiert, denunziert und – im Gegensatz zu 3. Liga Abstieg Ismaik – so hingestellt, als ob sie nichts können, außer Geld zu verbrennen (also sein Geld). Im Grunde ist Ismaik als Teilhaber an der KGaA definitiv nicht mehr tragbar.

Ich möchte hier noch eine Link reinstellen, den ich gestern bei Twitter noch gesehen habe:
https://www.haufe.de/compliance/management-praxis/treuepflicht-des-gesellschafters-sanieren-oder-ausscheiden_230130_456628.html?fbclid=IwAR2zpN2KUjw1WJ5Z953GNNwV_wObc_li1m4SWHT4YjQ29MwFEx_j0pw4fRM

anteater
Leser

Zu 14.

Ist Herr Stimoniaris Prokurist bei HAM? Dann wäre er ein legitimer Ansprechpartner. Ist er nicht, oder.

Zu 24.
Die KGaA muss schon überlegen, die U21 abzumelden, weil sie es als krankes Unternehmen nur schwer finanziert bekommt. Und Herr Ismaik will gleich noch mehr Nachwuchsarbeit von der KGaA finanziert sehen? Im Leben zahlt er das nicht selbst. Kaufmann ist er keiner, der Herr Ismaik.

Buergermeister
Leser

Wenn HI jemanden beauftragt die Verhandlungen zu führen dann sollte dies möglich sein. Unterschreiben kann es ja jemand anderes.

anteater
Leser

Erfahrungsgemäß sollte man es bei diesen „Partnern“ dann gleich lassen, denn was der nicht-Prokurist verhandelt, ist in keinster Weise belastbar.

Xaver
Leser

Wenn man das Interview liest, dann bin ich der Meinung der „gröLoFaZ“ sollte sich auf einen Zustand untersuchen lassen. Ich meine aber nicht seinen körperlich.

Alexander Schlegel
Leser

Wie ich erst gestern gelesen habe, will die DFL eh alle Fußballprofis vor der neuen Saison auf mögliche Hirnverletzungen untersuchen lassen. Das ist ein guter Ansatz, den man von mir aus auch gerne auf das Umfeld der Vereine ausweiten darf. Vielleicht werden danach auf ganz natürliche Weise manche Kooperationsverträge wieder aufgelöst, weil sich herausstellt, dass der eine oder andere Unterzeichner gar nicht mehr geschäftsfähig ist … wink

Xaver
Leser

… aber wie soll man ein Hirn untersuchen, wo keines ist wink

Alexander Schlegel
Leser

Auch da ist die Geschäftsfähigkeit nicht mehr gegeben … wink