Der VfL Osnabrück macht kein Geheimnis draus, dass er mit dem 30-jährigen Mittelfeldspieler Ulrich Taffertshofer gerne verlängert hätte. Doch der erfahrene Spieler hat das Angebot nicht angenommen und verlässt die Bremer Brücke.

“Es ist kein Geheimnis, dass wir mit Uli Taffertshofer gerne verlängert und die Zusammenarbeit fortgesetzt hätten. Er bringt sowohl sportlich als auch menschlich viel Qualität mit”, wird Sportdirektor Amir Shapourzadeh zitiert. Taffertshofer möchte eine neue Herausforderung annehmen.

Taffertshofer wurde in Penzberg geboren. Mit 16 Jahren kam er zum TSV 1860 München. Dort war er Innenverteidiger in der Jugend. 2012 wechselte er zu Wacker Burghausen. Im Sommer 2015 ging er dann zum Regionalligisten SpVgg Unterhaching. Mit den Hachingern wurde er 2017 Meister und stieg in die 3. Liga auf. 2018 wechselte er zum VfL Osnabrück. Mit Osnabrück stieg er in die 2. Bundesliga auf und schließlich 2021 auch wieder ab.

Ulrich Taffertshofer: “Die Entscheidung ist mir keinesfalls leicht gefallen. Ich hatte eine überragende Zeit beim VfL und werde nicht nur die Erfolge wie den Aufstieg in die 2. Bundesliga und den folgenden Klassenerhalt, sondern auch die Fans und die Stimmung an der Bremer Brücke tief in meinem Herzen tragen und nie vergessen. Dennoch ist für mich in den letzten Wochen der Entschluss gereift, nach vier Jahren etwas Neues auszuprobieren. Ich möchte mich bei allen Menschen im Verein und speziell bei allen Fans für die sensationelle Unterstützung über all die 4 Jahre bedanken. Osnabrück wird immer ein Teil von mir sein.”

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Titelbild: IMAGO / Revierfoto

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serkan

Den würde ich sehr gern bei uns sehen. Eine Kampfmaschine im Mittelfeld. Solche Staubsauger tun jeder Mannschaft gut.

_Flin_

Haben wir mit Rieder, Moll und Wein nicht genug defensive MFer?

1860biszumTode

Ja, aber nicht so erfahrene harte Hunde wie TAFFI

chemieloewe

Breite u. Konkurrenz in der Stammelf u. Startelf ist auch nicht so schlecht, zumal der eine o. andere MF-Spieler auch mal variabel, re./li./mi./etwas nach vorn o. etwas nach hinten verschoben werden kann. Das fände ich sehr gut, weil wir dadurch (hoffentlich) taktisch flexibler, variabler u. für die Gegner unberechenbarer werden. Außerdem können wir dadurch Qualitätsspieler aus/einwechseln u. Ausfälle besser kompensieren. Das kann sehr entscheidend sein, wie schon oft bewiesen.😉

serkan

Das stimmt. In der Hoffnung, dass Moll und Wein ein Fitnesslevel erreichen, das sie wieder zu überdurchschnittlichen 3.-Liga-Spielern macht und Rieder verletzungsfrei bleibt.

Last edited 1 Monat her by Serkan
chemieloewe

Eben, weder bei Moll, noch bei Rieder o. Wein u. Willsch weiß man heute, ob u. wann sie wirklich wieder an ihre früheren Bestleistungen in der neuen Saison herankommen u. das dann auch stabil u. kontinuierlich.