Der TSV 1860 München sucht nach einem Geschäftsführer für seine KGaA. Michael Scharold wird auf eigenen Wunsch hin die Geschäftsstelle verlassen. In der Öffentlichkeit kommt es nun zu Diskussionen im Hinblick auf mögliche Kandidaten.

Ein Kommentar

Gestern präsentierte die Süddeutsche Zeitung den Wunschkandidaten von HAM International. Sven Froberg, der ehemalige Leiter der Marketing- und Unternehmenskommunikation des VfL Wolfsburg. Wer der überregionalen Zeitung die Information zukommen lassen hat, ist nicht bekannt. Und auch nicht der Grund, warum man diese Info an die Presse gibt.

Der Name wurde in jedem Fall öffentlich. Das ist durchaus unangenehm für die Löwen. Wünschenswert wäre eine Entscheidung hinter geschlossenen Türen gewesen. Und nach einer Einigung der Gesellschafter auch eine gemeinsame Präsentation des neuen Geschäftsführers. Das hätte den Sechzgern gutgetan.

Stattdessen wurde heute nun auch der Vorschlag des TSV München von 1860 e.V. bekannt. Es soll Marc-Nicolai Pfeifer von den Stuttgarter Kickers sein.

Wieder einmal wurde eine wichtige Chance vertan: professionelle Entscheidungsfindung und eine geschlossene Bekanntmachung der Entscheidung. Bis HAM International und der TSV München von 1860 e.V. sich schließlich geeinigt haben, darf diskutiert und spekuliert werden. Ob es den Löwen guttut, muss man in Frage stellen.

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)
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Benedikt
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Benedikt (@kurvenpate)
2 Monate her

HAM ma kei Geld mehr oder warum muss ma die Fans anbetteln geisterspieltuckets zu kaufen. Keinen Cent gibts von mir.

Kiwi.pro
Leser
Kiwi.pro (@kirch-eimer)
2 Monate her

Mir ist einer lieber, der den Job als Auftieg begreift, als einer der sicher herablässt bei einem Drittligisten zu arbeiten.
Das gilt für den Finanzchef wie auch für Spieler.

Rolandoz
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Rolandoz (@rolandoz)
2 Monate her

Mal davon abgesehen wer qualifizierter ist (da habe ich keine Ahnung): ich schätze mal Forberg will nen Euro mehr verdienen als Pfeifer! Wer bezahlt den? Will uns Ismaik fürs Forberg-Gehalt wieder ein Darlehen zur Verfügung stellen?
Für mich wäre die jetzige Zeit der optimale Zeitpunkt vom Kredithai zum Investor zu werden.
Denn alle Vereine müssen in Sachen Gehälter und Ablösesummen sparen – im Sommer werden viele gute Leute auf dem Markt sein bzw sind es schon (Wittek, Johnson,..). Mit ein paar Millionen könnte man sich in der jetzigen Zeit den Durchmarsch in Liga 1 „kaufen“. Aber wird mit ismaik nicht passieren, dass er diese Chance ergreift

tomandcherry
Leser
tomandcherry (@tomandcherry)
2 Monate her
Reply to  Rolandoz

 Rolandoz

„Mit ein paar Millionen könnte man sich in der jetzigen Zeit den Durchmarsch in Liga 1 „kaufen“.“

Also das bezweifle ich.

Wieso sollte „nur Geld in Beine investieren“ zwangsläufig zum sportlichen Erfolg führen? Das hat doch schon in der Zweitliga-Abstiegssaison mit „To the top“-Perreira und seinen „Wunderknaben“ nicht geklappt.

Viel erfolgversprechender ist es m.M. nach, dass eine „Einheit“ zusammenwächst und dadurch „Teamspirit“ und Erfolgswille entsteht.

Selbst eine Mannschaft aus „Nobody“-Spielern kann überdurchschnittlich erfolgreich sein. „Große Namen“ haben möglicherweise auch „große Egos“? Das birgt Konfliktpotential.

„Aber wird mit ismaik nicht passieren, dass er diese Chance ergreift“

Welche „Chance“ meinst Du?

Die Chance auf Spieler, die auf ihren „Marktwert“ pochen und dementsprechend viel Geld bei uns verdienen wollen?

Wir sind ein bettelarmer und hochverschuldeter Drittligist, der sich keine teure Mannschaft leisten kann.

Was Ismaik und seine Bereitschaft weiteres Geld zu geben/leihen damit zu tun hat, müsstest Du mir bei Gelegenheit mal kurz erklären.

Rolandoz
Leser
Rolandoz (@rolandoz)
2 Monate her
Reply to  tomandcherry

Genau – wir sind ein bettelarmer Drittligist und Ismaik will uns nur Geld leihen (was der eV zurecht ablehnt). Ismaik wartet bis 50+1 fällt und er Narrenfreiheit hat und „to the top“ gehen kann. Der Fall von 50+1 wäre für uns eine Katastrophe, dann kommen wir nie wieder nach oben weil dann fast alle erst-, zweit- und Drittligisten einen investor haben.
Ich würde Sechzig jetzt Geld zur Verfügung stellen (geschenkt) weil sich mein investment nur lohnt wenn Sechzig irgendwann wieder erstklassig ist.
Da bietet Corona für mich eine nie dagewesene Chance relativ günstig Top-Spieler zu bekommen, die sonst nie in die 2. oder 3. Liga wechseln würden. Und ich rede nicht davon den kompletten Kader auszutauschen wie in der Abstiegssaison – sondern wichtige Verträge verlängern (Effe, Mölders,…) und punktuell zu verstärken.
Beispielsweise Schäffler, Lorenz (In bochum meist ersatz oder nicht im Kader), Wittek (ablösefrei) und Johnson (ablösefrei) zurück zu holen. Die wollen klar gutes Geld verdienen – tragen aber im Gegensatz zu den Abstiegs-Söldnern den Löwen im Herzen und sind der deutschen Sprache mächtig.

tomandcherry
Leser
tomandcherry (@tomandcherry)
2 Monate her
Reply to  Rolandoz

 Rolandoz

„Ich würde Sechzig jetzt Geld zur Verfügung stellen (geschenkt) weil sich mein investment nur lohnt wenn Sechzig irgendwann wieder erstklassig ist.“

Das HI 60 Geld schenken (!) wird, glaubst Du hoffentlich nicht wirklich? Der ist nach wie vor Geschäftsmann – egal wie erfolgreich, das lasse ich mal bewusst außen vor – und hat nichts zu verschenken. Der will Erfolg und Macht, am besten kombiniert in Form einer „success story“ mit der triumphalen Rückkehr der Löwen in die Bundesliga.

Ob sich das Investment jemals rentiert, ganz unabhängig von der Liga, in der 60 irgendwann spielt, möchte ich nicht abschließend beurteilen. Rentabel sind wohl nur die wenigsten Fußball-Wirtschaftsunternehmen.

„Da bietet Corona für mich eine nie dagewesene Chance relativ günstig Top-Spieler zu bekommen, die sonst nie in die 2. oder 3. Liga wechseln würden.“

Diese Chance bietet sich doch für x andere Mannschaften auch? Die sind möglicherweise nicht ganz so chaotisch wie 60 mit seiner seit Jahrzehnten „einmaligen Außendarstellung“ und können genauso viel (oder wenig…) bezahlen?

Dass man die Mannschaft punktuell verstärkt, hätte schon seit Zweitligazeiten umsetzen müssen, dann wären wir wahrscheinlich niemals bis in die RL Bayern abgestürzt. Ob’s die Verantwortlichen irgendwann mal kapieren? Ich glaub‘ langsam nicht mehr daran.

Die ablösefreien Spieler, die Du aufgezählt hast, werden alles tun, aber ganz sicher nicht „wegen dem Löwen im Herzen“ zu 60 zurückkehren. Die wollen noch ein paar Jahre (gut) verdienen und sich eher dreimal überlegen, ob sie zu einem Drittligisten, bei dem sie vor x Jahren schon mal gespielt haben, zurückkommen oder vielleicht doch lieber bei einem Zweitligisten anheuern?

Glaub‘ mir, Rolandoz, 60 ist keine „echte Hausnummer“ mehr und die Konkurrenz schon in der 3. Liga vorhanden, von einer Liga höher mag‘ ich gar nicht erst anfangen.

Wir müssen schon realistisch bleiben, was „machbar“ ist und was nicht.

Dass HI „60 Geld schenkt, um sein Investment zu stärken“ wird ganz sicher niemals passieren.

Rolandoz
Leser
Rolandoz (@rolandoz)
2 Monate her
Reply to  tomandcherry

Ich sage doch nur, dass es momentan eine einmalige Chance für den Durchmarsch ist.
Klar wird keiner zu uns wechseln weil er schon mal für uns gespielt hat und als Kind in Löwenbettwäsche geschlafen hat – sondern wegen Geld! Aber es ist für mich ein unterschied ob ein Ribamar für viel Geld zu uns kommt oder ein Johnson.
Die einmalige Chance, mit einem Investment von z.B. 10 Mio die Bundesliga zu kaufen ergibt sich für andere Zweit- und Drittligisten nicht weil sie keinen investor und keine 10 Mio haben. Die müssen nach Corona alle sparen und Spieler abgeben statt kaufen – deswegen ist die chance für mich ja groß.
Und ich glaube ja auch, dass Ismaik diese chance liegen lässt. Da bin ich voll bei dir!
Aber nicht weil Ismaik ein Geschäftsmann ist, sondern weil er eben keiner ist.
Ich bin Banker und kaufe immer bei fallenden Kursen meine Aktienpositionen nach (mit Erfolg). Und so verhält es sich mit Ismaik: er hat irgendwas Richtung 80 Mio investiert, der Kurs der 1860-Anteile ist im Keller und sagen wir mal 20 Mio wert.
Und die werden mMn auch nie mehr steigen. Ein Banker und Geschäftsmann würde jetzt sagen „ich geb denen noch mal 10 Mio Einlage (=geschenkt, nicht darlehen) dann habe ich zwar 90 Mio in ein investment gesteckt dass nur 20 mio wert ist (also noch mehr Verlust) – aber bei Rückkehr in die Bundesliga steigen meine Anteile auf min 100 Mio und ich bin im plus“
Das funktioniert aber nur, wenn ich an das Comeback des Unternehmens glaube und den handelnden Personen im Unternehmen vertraue. Ist das nicht der Fall muss ich die Reissleine ziehen und meine Anteile auch mit großem Verlust verkaufen, bevor sie irgendwann komplett wertlos sind.
Aber so wird Ismaik nicht handeln – das ist klar

nofan
Leser
nofan (@nofan)
2 Monate her
Reply to  Rolandoz

Ihr Optimismus ist grenzenlos. Wer käme auf die Idee 20 Mio. € für ein Unternehmen auszugeben, dass mehr als 60 Mio. € Schulden ausweist bei einem Vermögen von ca. 10 Mio. €?

Gerhard Mey hat Ismaik den Wert seines Investments bereits mitgeteilt: komplett wertlos

Ismaik dürfte kein Geschäftsmann sondern eher ruheloser Spekulant sein. Seine einzige Chance besteht doch nur darin, wenn es dem Präsidium gelingt, die Profi-Fußballer wieder in der Bundesliga zu etablieren. Und da Ismaik als Spekulant kein Verständnis für eine kontinuierliche Mannschaftsentwicklung hat, wird er weiterhin in kurzen Abständen die Verantwortlichen des Vereins und KGaA beschimpfen.

anteater
Leser
anteater (@anteater)
2 Monate her
Reply to  nofan

Als Spekulant spekuliert er sicher auch auf den Wegfall von 50+1. Denn da ist die Festung Sechzig ja längst sturmreif geschossen, er braucht ja dann nur noch die Schlüssel zu übergeben, während bei anderen, auch höherklassigen Klubs, schon in der Vereinsstatuten steht, dass keine 50+1 Anteile verkauft werden, anderswo hätte man erstmal mit widerspenstiger Anhängerschaft zu kämpfen und, rein willkürlich gewählt, hat Heidenheim jetzt einfach keinen Klang, oder.

bluwe
Leser
bluwe (@bluwe)
2 Monate her
Reply to  Rolandoz

Lieber  Rolandoz , wenn ich sowas heute noch lese:

„Die einmalige Chance, mit einem Investment von z.B. 10 Mio die Bundesliga zu kaufen ergibt sich für andere Zweit- und Drittligisten nicht weil sie keinen investor und keine 10 Mio haben. Die müssen nach Corona alle sparen und Spieler abgeben statt kaufen – deswegen ist die chance für mich ja groß.“

Dann hast du a) die Realität noch nicht erkannt, denn HI ist kein Investor sondern ein Darlehensgeber, wie es eine Bank auch macht! Nicht mehr und auch nicht weniger. Dann ist dieser Vorteil schon mal vorbei.

b) wohl aus der Vergangenheit auch überhaupt nix gelernt. Denn genau diese Bullshit-Aktion hat Sechzig mit € 20 Mio. in der Saison 16/17 als Zweitligist gemacht (We go to the top). Das Ergebnis von dem tollen „Invest“ ist dir hoffentlich noch bekannt.

Letzte Anmerkungen:

In der letzten MV wurde vorgestellt, dass je mehr Geld Sechzig in die Saison gesteckt hat, desto schlechter war das sportliche Resultat.
Hör also bitte auf mit diesen ganzen Investmentscheiß. Das kann, wie schon so oft, nur nach hinten losgehen!!!!

Welche Intension HI verfolgt werden wir wohl nie erfahren. Alles andere sind reine Spekulationen.

anteater
Leser
anteater (@anteater)
2 Monate her
Reply to  Rolandoz

Im Prinzip, wenn wir mal die Personalie Ismaik außen vor lassen, bin ich bei Dir! Hätten wir Geld übrig in signifikanter Menge, dann könnten wir jetzt einige verlorene Söhne zurück holen mit denen es sicher einfacher wäre als mit einer Truppe internationaler Söldner! Letzteres versucht Krefeld ja recht erfolglos und wir kennen es selbst.

Ein Haken, der der Teambildung entgegen stünde, wären allerdings dann die Gehaltsunterschiede im Team. Wer jetzt bei einem Zweitligisten unter Vertrag steht, wird wohl lieber auf dem Niveau weiter bezahlt werden.

Snoopy.
Leser
Snoopy. (@snoopy)
2 Monate her
Reply to  Rolandoz

Um den Verein „Geld zu schenken“ hätte er schon genügend Möglichkeiten gehabt. Hat er nicht getan. Stattdessen hat er Diffamiert, Denunziert, Beleidigt und sinnbefreiten Mist von sich gegeben, wie der Vergleich mit den Eingesperrten in der DDR, die ja nicht raus wollen.

Die Rede von der Kapitalerhöhung, die er sich da so vorstellt ist auch so ein Beispiel. Er könnte die Kapitalerhöhung auch durchführen, macht er aber nicht. Stattdessen kommt er mit irgendwelchen utopischen Summen daher, die ein weiterer Geldgeber auf den Tisch legen soll. Mal davon abgesehen, dass der Größenwahn dem Club noch nie gut getan hat, was man nicht nur am Beispiel von Ismaik sieht, sondern auch am Größenwahn eines Wildmosers.

Er will ja auch nicht nur den Verein oben sehen, er will bestimmen. Wenn man die Vita eines Ismaik sieht, hat er jede Firma, in der er an der Spitze stand und bestimmen dürfte, an die Wand gefahren. Fängt bei Arabtec an, geht über den TSV und hört bei Masaaken Investment auf. Und immer auf die gleiche Art und Weise: viel reden, viel versprechen, aber nichts dahinter. Und überall hat man ihn davon gejagt, vermutlich zu Recht.

Zu deinem ersten Liga traum fehlt aber noch etwas: ein Stadion. Ohne wird es nicht gehen und ich glaube kaum, dass ein Ismaik ein Stadion aus dem Hut zaubern wird, schon gar nicht bei den Vorstellungen, dass die Stadt ihm ein Grundstück geben muss.

Man sollte man aufhören mit irgendwelchen napoleonischen Fantasien oder dem Leben in der Vergangenheit, nur weil man ein paar Minuten lang mal international gespielt hat. Man muss ja schon froh sein, wenn man ein Stadion für die 2. Liga hat, was auch nicht Priorität in München hat.

Rolandoz
Leser
Rolandoz (@rolandoz)
2 Monate her
Reply to  Snoopy.

Meiner Meinung nach ist das kein Leben in der Vergangenheit oder Fantasien – sondern das Vergeben einer großen Chance.
Mann sollte sich jetzt endlich mal zusammenrauffen oder trennen.
Die dieser Konstellation können wir mittelfristig froh sein, wenn wir drittklassig bleiben weil immer mehr Retorten- oder Investorenvereine (mit Investoren die tatsächlich auch investieren) nach oben drücken.
Stillstand ist Rückschritt – im Profifußball ganz besonders

nofan
Leser
nofan (@nofan)
2 Monate her
Reply to  Rolandoz

Bei Ihrer steilen These vergessen Sie eines:

Im Zeitraum 2011 bis 2017 wurden unter entscheidendem Mitwirken von Herrn Hasan Ismaik als Beiratsmitglied und Aufsichtsrats-Vorsitzender der KGaA von den Profi-Fußballern 50 Millionen € Verluste aufgehäuft, was zu Schulden von mehr als 60 Millionen € geführt hat. Diese Schulden können niemals aus dem lächerlichen Rest-Vermögen von ca. 10 Millionen € getilgt werden. Diese Zahlen führen in der Regel zu einer sofortigen Insolvenz (und der Verweigerung der DFB-Lizenz) eines Unternehmens. Dass das nicht geschehen ist, ist dem Einsatz und der Kreativität von dem Sanierungsexperten Fauser und dem Geschäftsführer Scharold zu verdanken, da diese von den Wirtschaftsprüfern Testate für positive Fortführungsprognosen beschafft haben. Basis dieser Fortführungsprognosen ist das alternativlose Konsolidierungskonzept. Und wenn Sie meinen, dass dieser Weg zum Stillstand führt, dann sollten Sie Herrn Ismaik von einem Forderungsverzicht überzeugen.

Und wieso ist bei der TSV KGaA Stillstand eingetreten? Das sehen doch nur die Kreditjunkies so, die wie 2016/17 mal so eben 20 Millionen € in den „Aufstieg“ in die Regionalliga investieren haben. Dass was auf der Grundlage des alternativlosen Konsolidierungskonzeptes vom Präsidium gefördert wird, ist ein sogenanntes organisches (gesundes) Wachstum. Schritt für Schritt mit einem Aufstiegstrainer.

Und welche Erfolge Investoren mit Traditionsvereine haben, können Sie am KFC Uerdingen 05 ersehen. Und wenn nicht alle Indizien trügen, demnächst auch an Türkgüzü.

tomandcherry
Leser
tomandcherry (@tomandcherry)
2 Monate her
Reply to  Rolandoz

 Rolandoz

„Die dieser Konstellation können wir mittelfristig froh sein, wenn wir drittklassig bleiben…“

Offen gestanden bin ich schon seit längerer Zeit der Meinung, dass wir mittelfristig max. 2. Liga spielen können, und jetzt erstmal froh sein dürfen, in der 3. Liga halbwegs gut mithalten zu können.

Entschuldige bitte, wenn ich das so deutlich schreibe, aber wir müssen schon die Realität akzeptieren und nur weil wir derzeit (!) Tabellenplatz 6 der 3. Liga belegen, sollten wir nicht davon ausgehen, dass es zwangsläufig nur noch weiter nach Oben gehen wird.

Wer sagt denn, dass es bei einem „Re-Start“ nicht wieder nach Unten ins Abstiegsdrittel geht?

Snoopy.
Leser
Snoopy. (@snoopy)
2 Monate her
Reply to  Rolandoz

Sorry, aber allein wenn ich das Wort „Durchmarsch“ höre …

Wir sollten froh sein, wenn wir mal in die 2. Liga kommen und dort auch spielen dürfen (Stadion), nicht gleich wieder absteigen und stabil und solide Fußball spielen. Von ständigen „Spieler holen“ – Aktionen wird es auch nicht besser.

tomandcherry
Leser
tomandcherry (@tomandcherry)
2 Monate her
Reply to  Snoopy.

 Snoopy.

Leider, leider… vergessen allzu viele Löwen-Fans immer viel zu schnell, aus welchen Gründen wir nicht „to the top“, sondern „directly to bottom“ gegangen sind.

Da waren halt immer zu viele Gutgläubige, die auf die großspurigen Versprechungen so manches „Messias“ hereingefallen sind.

Dass man jetzt, in der gerade abrupt gestoppten zweiten Drittliga-Saison, deren Ende noch nicht mal ansatzweise absehbar ist, schon wieder von „mit geschenktem Geld von HI“ „günstig Spieler einkaufen“ träumt, zeigt mir allzu deutlich, dass bei so manchem die harte Realität immer noch nicht durchgedrungen ist.

Wir sollten erst mal froh und dankbar sein, dass wir in der ersten Drittliga-Saison die Klasse halten konnten und mittlerweile nicht mit einem Bein im Abstiegsstrudel stehen.

Für Aufstiegs-Phantasien hab‘ ich jedenfalls keine Lust.

anteater
Leser
anteater (@anteater)
2 Monate her
Reply to  Rolandoz

„Ich würde Sechzig jetzt Geld zur Verfügung stellen (geschenkt) weil sich mein Investment nur lohnt wenn Sechzig irgendwann wieder erstklassig ist.“

Würdest Du, wenn Du könntest, würde ich auch, und ähnlich sieht es wohl bei Herrn Ismaik aus. Er würde, vielleicht, wenn er könnte. Dazu bräuchte er liquide Mittel. Eher unwahrscheinlich, dass er die hat, oder?

Rolandoz
Leser
Rolandoz (@rolandoz)
2 Monate her
Reply to  anteater

Das wird das Problem sein!
Aber dann soll er halt endlich die Reissleine ziehen und verkaufen bzw zumindest weitere Investoren zulassen!

anteater
Leser
anteater (@anteater)
2 Monate her
Reply to  Rolandoz

Da drehen wir uns doch schon ewig im Kreis. Angesprochen wurde da bereits der Gesichtsverlust, den Herr Ismaik zu erleiden hätte (keine Ahnung, ob das so ist) und überhaupt will er seine Anteile ja später mal an seine Kinder weitergeben. Ist es Stolz allein, ist es Großmannssucht, ist es Machtanspruch, Alleinherrscheranspruch, ich weiß es nicht. Aber wenn man ihn nicht irgendwie raus zwingt, dann wird er wohl nicht gehen. Wenn man mal davon ausgeht, dass er nicht liquide ist, dann wäre vielleicht (!) jetzt eine gute Möglichkeit gewesen. Er wäre wohl unter enormen Druck geraten, wenn da jetzt ein Finanzierungsloch durch fehlende Zuschauereinnahmen entstanden wäre. Also, natürlich mutmaße ich hier nur. Ist eh egal, es gibt wohl eher keine Finanzierungslücken.

tomandcherry
Leser
tomandcherry (@tomandcherry)
2 Monate her
Reply to  anteater

 anteater

Speziell seine Aussage, dass er die Anteile an seine Kinder weitergeben möchte, hat bei mir ein mittleres Schreckenszenario ausgelöst…  :lol:

anteater
Leser
anteater (@anteater)
2 Monate her
Reply to  tomandcherry

Bis dahin,  tomandcherry, wird glücklicherweise noch viel Wasser die Isar hinunter fließen, und den Jordan auch.

nofan
Leser
nofan (@nofan)
2 Monate her
Reply to  Rolandoz

 Rolandoz

Zu Ihrer These: „Mit ein paar Millionen könnte man sich in der jetzigen Zeit den Durchmarsch in Liga 1 „kaufen“.

Darf ich auf ein paar Negativbeispiele hinweisen: HSV, S04, Kaiserslautern, 1860. Alles Traditionsvereine.

In den seltensten Fällen ist die Strategie erfolgreich: Geld schießt Tore. Meistens tritt ein: Geld schießt manchmal Tore, meistens aber nicht.

Vereine wie der ungeliebte FCB verfahren nach der Devise: Sportlicher und wirtschaftlicher Erfolg muss im Einklang stehen. Sportlicher Erfolg kann nicht kurzfristig erkauft werden, sondern ist das Ergebnis eines kontinuierlichen Aufbaus eines Teams. Wirtschaftlicher Erfolg eines Profi-Fußball-Unternehmens ist dann gegeben, wenn aus den Erlösen die Ausgaben gedeckt werden können und für Investitionen in Beton Eigenkapital akquiriert werden kann.

Seien wir doch ehrlich, wenigstens im Zeitraum 2004 bis 2017 sind die Verantwortlichen der TSV KGaA nach der Devise verfahren: Mit ein paar Millionen € kaufen wir uns den Durchmarsch in die CL. Das Resultat war die Regionalliga.

Und sollten die Nachbarn aus Unterhaching in dieser Saison den Aufstieg nicht erreichen, dann ist das Geld der Kapitalerhöhung weg, und dann?

Rolandoz
Leser
Rolandoz (@rolandoz)
2 Monate her
Reply to  nofan

Ja ich sage es nochmal: ich will jetzt keine 20 brasilianer für 100.000.000 kaufen.
Mit ähnlichen Strategien sind schon viele auf die schnauze gefallen – auch wir!
Aber mit Auge und Maß den bestehenden Kader verstärken während alle anderen sparen müssen wird mMn funktionieren

tomandcherry
Leser
tomandcherry (@tomandcherry)
2 Monate her
Reply to  Rolandoz

 Rolandoz

„Aber mit Auge und Maß den bestehenden Kader verstärken während alle anderen sparen müssen wird mMn funktionieren“

… während alle anderen sparen müssen…

Das liest sich jetzt eigentlich so, als wenn 60 NICHT sparen muss?

Hab‘ ich irgendwas verpasst?

anteater
Leser
anteater (@anteater)
2 Monate her
Reply to  tomandcherry

Na ja, wenn wir stets das Stadion mit Geistertickets voll machen, dann fehlen zwar die Einnahmen aus der Gastronomie (bekommen wir da einen Anteil?), dafür fällt aber ein guter Teil der Miete weg, die Ordnungskräfte und, vielleicht der größte Posten, der MVV. Also, ich setze natürlich voraus, dass wir zumindest bis zum Ende der (regulären) Winterpause der Saison 2020/21 keine Spiele mit Zuschauern im Stadion erleben werden.

Also, so gesehen müssen wir nicht sparen, dafür aber vielleicht die (paar) Klubs, bei denen die Einnahmen aus den Gästetickets einen signifikanten Teil der Tickets ausmachen (könnten), Großaspach, Haching, Krefeld, Köln…

Sinken die Werbeeinnahmen, wenn alle von zu Hause die Spiele anschauen müssen? Steigen deshalb vielleicht sogar die Fernsehgeldeinnahmen?

Rolandoz
Leser
Rolandoz (@rolandoz)
2 Monate her
Reply to  tomandcherry

Du hast verpasst was ich seit gefühlten 1000 posts zu erklären versuche: klar müssen wir sparen.
Deshalb sehe ich es ja als einmalige Chance jetzt zu investieren: wenn alle sparen müssen, wir aber geld HÄTTEN (was wir nicht haben) könnte man sich einen deutlichen Vorsprung verschaffen.
Aber das kapiert Ismaik nicht.

nofan
Leser
nofan (@nofan)
2 Monate her
Reply to  Rolandoz

 Rolandoz

Zu Ihrer These: „im Sommer werden viele gute Leute auf dem Markt sein bzw sind es schon (Wittek, Johnson,..)“

Darf ich an die Saison 2016/17 erinnern. Da waren auch viele gute Spieler auf dem Markt und die, die dann von der TSV verpflichtet wurden, wollten aber sehr gutes Geld verdienen. Und was war das Ergebnis? Die teuren Spieler waren vielleicht doch nicht so gut, und die „Stammmannschaft“ mit den weniger teuren Spielern hat gedacht und getan, sollen die „guten“ Spieler ihr teures Geld wenigstens durch Laufen und Einsatz beweisen, was diese nicht getan haben.

So kann man die Stimmung in einem Team durch einige wenige teure Stars zerstören.

Eine Aufstiegsmannschaft kann man nicht kaufen, sondern diese muss regelmäßig entwickelt werden.

Rolandoz
Leser
Rolandoz (@rolandoz)
2 Monate her
Reply to  nofan

Gut, lassen wir das Thema.
Man will mich hier scheinbar nicht verstehen.
Zum 100sten Mal: ich will keine 20 Söldner kaufen, eine Aufstiegsmannschaft muss sich entwickeln.
Aber um sich entwickeln zu können braucht man Geld, damit man ein Talent nicht bei einem 100.000-Euro-Angebot verkaufen muss.
Und mit Geld kann man Einzelspieler in die Teamentwicklung einbinden die einfach mehr Entwicklungspotential haben.
Leipzig hat in der dritten Liga auch schon einen Demme, Poulsen und Kimmich gehabt

Snoopy.
Leser
Snoopy. (@snoopy)
2 Monate her
Reply to  Rolandoz

Man braucht nicht Geld, man braucht Zeit.

Rolandoz
Leser
Rolandoz (@rolandoz)
2 Monate her
Reply to  Snoopy.

Man braucht beides!
Oder: Man braucht Geld um sich die Zeit nehmen zu können!
Bekiroglou wird vor allem Geld interessieren wenn er seine Zeit weiter bei Sechzig verbringen soll.
Ich bin auch nicht für Hau-Ruck-Aktionen wie „komplett neue Mannschaft zusammen kaufen“
Sondern das Team langfristig zu entwickeln.
Und da brauchen wir schon Geld um Leistungsträger langfristig halten zu können und den kader punktuell verstärken zu können.
Weil eigentlich ist die Zeit unser Feind: mit jedem Jahr das wir da unten rumtümpeln steigt die Zahl der Vereine, die an uns vorbeiziehen

nofan
Leser
nofan (@nofan)
2 Monate her
Reply to  Rolandoz

„mit jedem Jahr das wir da unten rumtümpeln steigt die Zahl der Vereine, die an uns vorbeiziehen“

Genau das ist die Killerphrase, um Mannschaften keine Zeit für eine langfristige Entwicklung zu geben. Einige Mannschaften werden am TSV vorbei ziehen, einige aber auch nach unten durchgereicht werden (siehe Kaiserslautern, Magdeburg).

Warum wollen Sie die Erfolge des TSV nicht wahrnehmen. Im ersten Jahr nach dem Abstieg Aufstieg aus der Regionalliga. Im ersten Jahr 3. Liga am Abstieg vorbei geschrammt. Im zweiten Jahr in der 3. Liga mit Köllner Anschluss an die Spitzenmannschaften geschafft.

Mehr Erfolg ist doch wirklich nicht sinnvoll.

tomandcherry
Leser
tomandcherry (@tomandcherry)
2 Monate her
Reply to  nofan

 nofan

„So kann man die Stimmung in einem Team durch einige wenige teure Stars zerstören.

Eine Aufstiegsmannschaft kann man nicht kaufen, sondern diese muss regelmäßig entwickelt werden.“

So ist es, nofan.

Wir haben es doch schon in der 2. Liga oft genug erlebt, dass man versucht hat mit Gewalt den Erfolg herbeizukaufen, was im Endeffekt nie geklappt hat.

Jedesmal wurde vor Saisonbeginn dieser oder jener „Spieler, der uns sofort weiterhelfen kann“ verpflichtet und trotzdem kam kein Bundesligaaufstieg dabei raus.

Wir sollten langsam mal versuchen zu verstehen, dass es nie alleine um „Namen“ oder „Löwe im Herzen“ geht, sondern um eine ausgewogene Balance zwischen Erfahrung, Talent, Leidenschaft und… Glück. Man braucht auch das gewisse Quäntchen Glück um nach Oben zu kommen. Das hat 60 in der ein oder anderen Phase der Zweitliga-Vergangenheit manchmal gefehlt.

Dass HI 60 noch mit weiterem Geld pampert, das können wir komplett vergessen.

Darlehen dürfen keine mehr aufgenommen werden und deshalb muss man halt versuchen mit dem auszukommen, das man zur Verfügung hat.

anteater
Leser
anteater (@anteater)
2 Monate her
Reply to  tomandcherry

„Wir sollten langsam mal versuchen zu verstehen, dass es nie alleine um „Namen“ oder „Löwe im Herzen“ geht, sondern um eine ausgewogene Balance zwischen Erfahrung, Talent, Leidenschaft und…“

Das haben wir doch spätestens durch den Doppelabstieg erkannt, oder?

Snoopy.
Leser
Snoopy. (@snoopy)
2 Monate her
Reply to  Rolandoz

Im Übrigen: bei uns sind noch einige Verträge vakant, laufen aus. Bevor man sich wieder den Fehler antut, und irgendwas sinnbefreit zusammenkauft, nur weil bei einem der Vertrag nicht verlängert wird oder der andere ständig auf der Bank sitzt, sollte man eher die bisherigen Spieler halten. „viele gute Leute“ bedeuten nicht, dass ein Kader funktioniert. Darüber hinaus ist Köllner eher ein Trainer, der auf den Nachwuchs setzt. Den kann man mit diesem Trainer entsprechend formen, damit er irgendwann Geld bringt.

Und wenn du schon meinst, dass der TSV jetzt einen Vorteil haben könnte, weil er einen Investor hat: den Vorteil haben wir seit bald einer Dekade und war eher ein Nachteil als ein Vorteil.

tomandcherry
Leser
tomandcherry (@tomandcherry)
2 Monate her

Es wäre doch ein Wunder, wenn sich nicht bereits jetzt schon x Leute über die beiden Kandidaten für den Geschäftsführer-Posten bei der KGaA das Maul zerreißen würden.  :wink:

Der eine ist zu wenig im Profi-Geschäft verwurzelt, ist „nur“ bei den Stuttgarter Kickers, der andere ist „zu wenig Betriebswirt“ und war bislang eher im Marketing beschäftigt.

Dazu die besondere Gemengelage bei den Münchner Löwen, die ein „normales Arbeiten“ fast schon per se unmöglich macht.

Offen gestanden ist jeder Kandidat, der sich ernsthaft mit einem Engagement beim TSV 1860 München beschäftigt, ganz unabhängig ob beim e.V. oder der KGaA, für seinen Mut zu bewundern.

Mich könnte man jeden Tag mit einer goldenen Sänfte aus meiner Heimatgemeinde im Oberland abholen und zum Arbeitsplatz in der Grünwalder Straße 114 nach München tragen, dort von Vorne bis Hinten verwöhnen und wie einen König behandeln – ich würde mir das scheinbar nicht mehr zu lösende Chaos bei 60 auf keinen Fall antun!

Der alte Wildmoser hatte schon Recht, als er sinngemäß meinte, dass „Du bei 60 keine Sekunde lang Lebensqualität hast“.

1860 forever
Leser
1860 forever (@1860forever)
2 Monate her

Froberg, hmmh, hat er eventuell Kontakte zu potentiellen Sponsoren? Ansonsten macht es überhaupt keinen Sinn einen Nichtkaufmann für diese Position zu engagieren. Oder es ist bewusste Provokation der KGaA, um die e. V. Vertreter zu zwingen wieder 50+1 zu ziehen. Und dann geht das ganze Theater wieder von vorne los. Oh Mann, wie blöd kann man sein.

nofan
Leser
nofan (@nofan)
2 Monate her
Reply to  1860 forever

Ich würde bezweifeln, dass potentielle Sponsoren Interesse an der TSV KGaA entwickeln werden, solange Ismaik keinen Forderungsverzicht ausspricht. Ansonsten könnten durch die Sponsorengelder Situationen eintreten, dass Ismaik beispielsweise keinen Verlustausgleich mehr entrichten muss oder gegebenenfalls die Auszahlung der Zinsen verlangen kann.

Und da die Infront Sports & Media als Marketingpartner auch keine potentiellen Sponsoren hat akquirieren können, dürfte das auch keinem Geschäftsführer gelingen.

Friedrich Hegel
Leser
Friedrich Hegel (@leviatan)
2 Monate her

Froberg ist für eine solche Position schlicht nicht qualifiziert. So wie ein Power keine Fanartikelfirma führen und ein Saki keinen Aufsichtsrat leiten kann.
Wer wie Herr Ismaik selbst von seinem Investment keine Ahnung hat, alle anderen aber in regelmäßigen Abständen diffamiert, beleidigt, demütigt, sollte nicht glauben, dass man ihm zutraut, plötzlich eine Hand für einen Finanzgeschäftsführer zu haben.
Ich gehe mal davon aus, dass Markus Fauser die KGaA beraten hat bzw. einen Vorschlag für einen guten Kaufmann gemacht hat. Der Vorschlag der e.V.-Seite ist ausgebildeter Kaufmann, der Vorschlag des Darlehensgebers ein Marketingmann.
Sorry, das sagt alles: Der eine hat gelernt, saubere Zahlen vorzulegen, der andere, schönen Schein gut zu verkaufen.

Seit Ismaik mitredet, brachte er noch nie eine Person, die das konnte, was sie können sollte! Warum wohl?

Wie der Herr, so s’Gscherr!

nofan
Leser
nofan (@nofan)
2 Monate her

Es sollte auch das Verwaltungsrats-Mitglied Robert von Bennigsen an der Kandidatenkür entscheidend mitgewirkt haben. Der Assessor und Inhaber eines Industrie-Versicherungsmakler-Unternehmens mit ca. 90 Mitarbeitern ist neben Robert Reisinger Beirats-Mitglied der TSV Geschäftsführungs-GmbH. Als solcher gehören Personalentscheidungen zu seinen laufenden Aufgaben, sodass man sich auf sein Urteil verlassen können sollte.

Alexander Schlegel
Alexander Schlegel (@a-schlegel)
2 Monate her

Jetzt ganz unabhängig, wem ich von meinem Gefühl her näher stehe: was ist denn der Froberg wieder für ein komischer Kandidat? Der Mann hat bislang nur im Medien- und Kommunikationsbereich gearbeitet, hat seine Ausbildung auf der Deutschen Sporthochschule in Köln absolviert und hat in seinem Berufsleben schon alles Mögliche gemacht. Nur eines nicht: er war wohl noch nie für Finanzen zuständig, zumindest wird nichts davon auf seinem linkedin-Profil ersichtlich. Ich kapier die Auswahlkriterien von HAM International wieder einmal 0,0 …

Das heißt jetzt nicht, dass das ein schlechter Mann sein muss, überhaupt nicht. Aber wenn man mich an Hand des Berufsweges fragen würde, für welchen Posten er bei uns in Frage käme, dann würde mir vielleicht die Stelle von Gorenzel einfallen oder vielleicht eine aufgewertete Stelle von Rainer Kmeth, der Pressesprecher ist. Aber für Letzteres wäre er wohl viel zu teuer und auch überqualifiziert und im sportlichen Bereich macht Gorenzel als Geschäftsführer Sport durchaus einen ordentlichen Job. Ich bin wieder einmal etwas ratlos, was die Investorenseite für Kriterien anlegt …

nofan
Leser
nofan (@nofan)
2 Monate her

Nicht nur Sie sind ratlos, was der Darlehensgeber für Direktoren und Geschäftsführer „angeschleppt“ hat:

Basha, Gerges, Ayre, Power. Anfang 2018 wollte er anstelle von Scharold „Schlangenfranz“ Franz Gerber als Finanzgeschäftsführer installiert sehen, der zuletzt als Investor beim insolventen RW Erfurt involviert war. Kurios …

anteater
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anteater (@anteater)
2 Monate her
Reply to  nofan

Ayre war eine recht gute Wahl. Der Mann kam aus der Finanzwelt und hat globale Kontakte. Für einen Zweitligisten eine Nummer zu groß oder sogar zwei.

tsvmarc
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tsvmarc (@tsvmarc)
2 Monate her

Dann hoffen wir mal auf eine vernünftige Lösung im Sinne unserer Fussballabteilung.

Snoopy.
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Snoopy. (@snoopy)
2 Monate her

Es wäre ja nicht der TSV 1860 von München, wenn das im stillen und am Ende „gemeinsam“ über die Bühne gegangen wäre.

Serkan
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Serkan (@serkan)
2 Monate her
Reply to  Snoopy.

War wohl allein der fromme Wunsch des Präsidiums. Die Investorenseite hat mehr davon, wenn es kracht und stinkt. Sie wissen, dass am Ende der Verein in der Personalie Geschäftsführer das letzte Wort hat. Deshalb versuchen sie ihren Kandidaten medial in Stellung zu bringen.

nofan
Leser
nofan (@nofan)
2 Monate her

Für einen persönlichen Eindruck:

https://www.youtube.com/watch?v=bvh63QsILlw

Von seinen Aufgaben bei den Kickers eher als Froberg als kaufmännischer Geschäftsführer vorstellbar. Nur wird ihm sicherlich im unruhigen TSV-Umfeld als Geschäftsführer eines Oberligisten, der das angepeilte Ziel 3. Liga bei weitem verfehlt hat, die Kompetenz abgesprochen werden. Von dieser Warte her dürfte Froberg als BL-Manager mehr Akzeptanz finden, wenn auch sein Profil nicht unbedingt der Aufgabenstellung zu entsprechen scheint.

Serkan
Leser
Serkan (@serkan)
2 Monate her
Reply to  nofan

Immerhin ist Pfeifer laut Wikipedia Diplom-Betriebswirt und hat als Kaufmännischer Leiter eines Fußballvereins gearbeitet. Lizenzierungsverfahren dürfte er auch schon mal gemacht haben. Qualifikationen, die dem Kandidaten des Investors komplett fehlen. Was die Entwicklungsmöglichkeiten bei den Stuttgarter Kickers mit 2.200 Mitgliedern angeht, muss man auch realistisch sein. Wo ich meine Jugend auf dem Land verbracht hab, hatten die örtliche Raiffeisengenossenschaft und das Alpenkranzl mehr Mitglieder. Sechzig ist eine ganz andere Hausnummer als Stuttgart-Degerloch.