Der TSV 1860 München hat erkannt, dass die Gebäude und die Infrastruktur bei der Budgetierung „in den letzten Jahren etwas hinten“ anstanden. Nach dem Motto „Nicht nur Beine, sondern auch Steine“ will man nun nicht nur in die Ausbildung der Spieler investieren, sondern vor allem auch in die Infrastruktur.

Bei einer Baustellenparty, die den offiziellen Spatenstich ersetzen sollte, konnten bereits laufende und teilweise schon erfolgreiche Maßnahmen begutachtet werden. „Hauptsächlich wird derzeit im Untergeschoss gearbeitet. Hier wurden nach der Beseitigung von diversen älteren Defekten nun nach mehrwöchiger Bautrocknung hauptsächlich Sanitärarbeiten durchgeführt. Eine neue Heizungsanlage, eine neue Fußbodenheizung und der Estrich stehen demnächst auf dem Programm“, erläutert der TSV 1860 München.

Etwas verwunderlich: die Unternehmer für Sechzig, die maßgeblich an den Aktionen „Gemeinsam stark fürs NLZ“ mitbeteiligt sind und ohne die diese Initiative überhaupt nicht entstanden wäre, werden in der Pressemitteilung des TSV 1860 München überhaupt nicht erwähnt. „Unerlässlich für die erfolgreiche Umsetzung dieser Maßnahmen ist die Hilfe vieler Unternehmen aus der großen Löwenfamilie“, schreibt zwar die KGaA. Dass vor allem aus dem Förderverein des e.V. sehr viel ehrenamtliches und uneigennützes Engagement kommt, geht dabei unter. Auch die die Sechzger Wiesn wurde von den Unternehmern für Sechzig ins Leben gerufen. Sie findet vom 23. bis zum 26. September 2021 statt.

Auch interessant: München TV: NLZ des TSV 1860 München wird für 900.000 Euro saniert

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)
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