Der Sportausschuss des Stadtrates der Landeshauptstadt München hat das Thema “Ausbau des Grünwalder Stadions” wohl überraschend vertagt.

Am 14. April trifft sich der Sportausschuss des Münchner Stadtrates. Neben der Planung von diversen Turn- und Sporthallen ist ein Thema wohl nicht mehr auf der Agenda der kommenden Stadtratssitzung: der Umbau des Grünwalder Stadions. Im Februar hatte man vom Sportausschuss gegenüber dem Löwenmagazin noch den April genannt. Dabei sollte am 14. April die Beschlussvorlage durch das Referat für Bildung und Sport in den Stadtrat eingebracht werden. Die Beschlussvorlage dient als Entscheidungsgrundlage für die mögliche Ertüchtigung des Städtischen Stadions an der Grünwalder Straße. Dabei soll es verschiedene Umbauvarianten geben.

Auch der TSV 1860 München sollte die Umbauvarianten im April vorgelegt bekommen. Die Stadt München verlangt eine eindeutige Willenserklärung seitens der Löwen. Möglich ist die bislang nicht gewesen, da eben noch keine Fakten geschaffen sind. Klar muss sein: Was bekommt der TSV 1860 München als Mieter von der Stadt und wie viel kostet es ihn.

Spätestens im Sommer sollte eigentlich die Beschlussvorlage in einem Beschluss münden. In der Vollversammlung des Stadtrates muss die entsprechende Umbauvariante, die zuvor vom Sportausschuss diskutiert wurde, entgültig bestätigt werden.

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)
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united-sixties
united-sixties(@richard-ostermeiergmail-com)
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7 Monate her

alt. Blogger am morgigen Donnerstag 8.4.2021 Online-Meeting der Stadt mit allen drei Stadionmietern und dem Architekturbüro AS+P ..hoffentlich kommt es rasch zu einem guten Beschluss pro Ausbau !

bluwe
bluwe(@bluwe)
Leser
Reply to  United Sixties
7 Monate her

Das klingt schon mal nicht verkehrt. Jedoch wäre es interessant die Positionierung von Sechzig zu kennen. Anderweitig ist sehr vieles wieder spekulativ.

matula60
matula60(@matula60)
Leser
7 Monate her

@ Arik: war es jetzt ein Aprilscherz?

bine1860
bine1860(@bine1860)
Redakteur
Reply to  Matula60
7 Monate her

Nein

juergen
juergen(@jr1860)
Bekannter Leser
7 Monate her

SECHZIG MÜNCHEN gibt’s nur in GIESING!

dennis312
dennis312(@dennis312)
Leser
Reply to  jürgen
7 Monate her

Dann muss was fürs Stadion gemacht werden 😊👌✊

chemieloewe
chemieloewe(@chemieloewe)
Bekannter Leser
Reply to  Dennis312
7 Monate her

Mach mit u. gemeinsam das Sechzger fit…wenn die Stadt noch ganz groß bei uns Löwen punkten will, dann macht sie noch über eine Ausnahmegenehmigung (wegen den bauordnungsrechtlichen Bestandsschutzvorschriften…usw.) eine Anpassung auf 25…26.000 Zuschauer. Das würde mich u. bestimmt alle Löwen sehr freuen!!! Damit wäre den Meisten auf längere Sicht Genüge getan. Ansonsten gehts auch erstmal so. Hauptsache der Umbau kommt und zwar schnellstmöglich!!! 🙏😉💙🦁💙

Last edited 7 Monate her by Chemieloewe
dennis312
dennis312(@dennis312)
Leser
Reply to  Chemieloewe
7 Monate her

Mir würden 25-30.000 auch reichen absolut 🙂 dann noch Überdachung , VIP Bereiche und so, dann passt des

nofan
nofan(@nofan)
Leser
Reply to  Dennis312
7 Monate her

Wie sagte Bundeskanzler Helmut Schmidt: Wer Visionen (Träume) hat, sollte zum Arzt gehen.😂

chemieloewe
chemieloewe(@chemieloewe)
Bekannter Leser
7 Monate her

Wir brauchen kein neues Stadion, so schön es vielleicht auch wäre. Aber wer soll das bezahlen, auch nach Fertigstellung…u. wo sollte das sein??? Vollkommen unrealistisch!!! Ein Umbau des Sechzger ist schon ein guter u. richtiger Ansatz. Sechzig gehört ins Sechzger, wir sind in Giesing zuhause u. so soll es, wenn möglich, auch bleiben.
Was jetzt zählt, ist, dass die KGaA geschlossen zum Umbau steht u. das der Stadt auch so eindeutig kommuniziert u. Druck macht, damit es vorwärts geht!!! Das vermisse ich seit geraumer Zeit aber leider, Corona hin o. her. Oder es ist intern, ohne öffentliche Meldungen, schon viel in dieser Richtung passiert, um keinen üblichen, großen Medienrummel zu erzeugen??? Könnte ja sein, wer weiß? Klar, kann man Wünsche einbringen u. zu einzelnen Themen noch diskutieren. Aber 60 muss sich klar u. eindeutig u. mit Nachdruck für den Umbau einsetzen, sonst sehe ich auch sich lange Weile breitmachen, ohne dass was vorwärts geht…

Last edited 7 Monate her by Chemieloewe
united-sixties
united-sixties(@richard-ostermeiergmail-com)
Bekannter Leser
7 Monate her

Ich gehe davon aus, dass das hier Dein Aprilscherz war.
Falls nicht freue ich mich schon sehr gespannt auf das Statement unserer GF , des Präsidiums und von Verena Dietl dazu.

nofan
nofan(@nofan)
Leser
Reply to  United Sixties
7 Monate her

Sie erwarten ein Statement vom Präsidium des e.V. Natürlich wird sich das Vereinspräsidium um den Ausbau des GWS bemühen. Aber der Verein hat nur mittelbar etwas mit dem GWS zu tun. Das GWS betrifft alleine die Profifußballer der TSV 1860 KGaA. Dieses Unternehmen wird geführt vom Beirat der Geschäftsführungs-GmbH. In diesem Beirat sitzen auch Vertreter vom HAM/Ismaik. Insoweit dürfen Sie auch erwarten, dass von Seiten des Mehrheitsgesellschafter Maßnahmen zur Erreichung des GWS-Ausbau unternommen werden.

Alleine die Verantwortung auf das Vereinspräsidium oder Frau Dietl, die übrigens nicht mehr Verwaltungsrats-Mitglied ist, abzuladen, zeugt von mangelnder Kenntnis über die Strukturen der TSV KGaA.

United Sixties
United Sixties (@guest_55184)
Gast
Reply to  nofan
7 Monate her

Das ist auch mir sehr wohl bekannt😉
Nur interessiert mich hierzu noch mehr der Einfluss unserer Gesellschaftervertretung im e.V. , denn nur diese hat den „guten Draht“ in die Stadtregierung.
Was HI dagegen äußert oder sein Saki im AR der KGaA..?

nofan
nofan(@nofan)
Leser
Reply to  United Sixties
7 Monate her

Ich teile Ihre Einschätzung hinsichtlich des “guten Drahtes” des Präsidiums zur Stadtverwaltung. Zum einen habe ich auf HAM/Ismaik verwiesen, da dieser als Mehrheitsgesellschafter sich gerne im Fokus sieht. Wichtiger ist aber, inwieweit er die Pläne des Präsidiums mitträgt oder ob er wie in der Vergangenheit den Träumen nach einer Zooarena nachhängt und den Ausbau torpediert.

lnhrt
lnhrt(@lnhrt)
Leser
Reply to  nofan
7 Monate her

Frau Dietl ist als dritte Bürgermeisterin zuständig für den Sportausschuss. Daher sind Aussagen von Ihr zum Thema Stadionausbau sicher nicht uninteressant.

dennis312
dennis312(@dennis312)
Leser
7 Monate her

Am besten wäre ein eigenes Stadion mit 25.000-30.000 das den Anforderungen für Profifußball gerecht wird. Dann wäre das stadionthema auch endlich mal vom Tisch. Dieses ewige Thema nervt mich langsam zunehmends.

blueberry
blueberry(@blueberry)
Leser
Reply to  Dennis312
7 Monate her

Am besten wäre vor allem eine Lösung, die noch vor 2030 relevant wird.

Am Traum vom “eigenen Stadion” hätte die KGaA bereits die letzten 15 Jahre arebeiten können. Herr Ismaik seit 2011, konkret zumindest seit dem AA Auszug 2017.

Alles was mit der KGaA zu tun hat passiert einfach in absoluter Zeitlupe. Der Traum “vom eigenen Stadion mit 30.000 Zuschauern” ist dann das Opium für unsere siechende KGaA. Träumen kann man im rausch, aber passieren wird da weiterhin nichts.

bine1860
bine1860(@bine1860)
Redakteur
Reply to  BlueBerry
7 Monate her

Opium ist wohl eher das, was die nehmen, die immer noch meinen, ein eigenes Stadion wäre irgendwie und irgendwo möglich.

dennis312
dennis312(@dennis312)
Leser
Reply to  Bine1860
7 Monate her

Jeder Fußballverein bekommt es hin ein Stadion zu haben… sogar rot weiß essen

andi
andi(@andi)
Leser
Reply to  Dennis312
7 Monate her

Das stimmt einfach nicht. Es gibt so viele Vereine die nur Mieter im “eigenen” Stadion sind. Informiert euch doch mal a bisserl

nofan
nofan(@nofan)
Leser
Reply to  Andi
7 Monate her

Und es ist nicht zwingend so, dass mit einem clubeigenen Stadion Wein und Honig fließen. So hat die Stadt München mit Beginn der Geisterspiele die Stadionmiete auf nahezu Null reduziert, was das Überleben der TSV KGaA wesentlich fördert.

dennis312
dennis312(@dennis312)
Leser
Reply to  Andi
7 Monate her

Aber Mieter in einem Stadion, dass die Auflagen der ersten beiden Ligen sichert und in dem nicht 3 Mannschaften gleichzeitig spielen

nofan
nofan(@nofan)
Leser
Reply to  Dennis312
7 Monate her

Dass drei Mannschaften den Platz traktieren ist sehr unschön. Nach dem Ausbau ist das GWS allemal für die 2. BL geeignet. Die Anforderungen für die Bundesliga sind nicht so gravierend und könnten bei Bedarf erfüllt werden. Insoweit sind die Auflagen für die BL dann ein Thema, wenn dem TSV ein BL-Aufstieg gelingen sollte.

dennis312
dennis312(@dennis312)
Leser
Reply to  nofan
7 Monate her

Ja das stimmt.. zwischen 1. und 2. Liga gibts echt nicht die größten Unterschiede von den Anforderungen her. Dass 3 Mannschaften dort spielen ist dennoch nicht gerade gut. Bayern 2 könnte meiner Meinung nach eigtl auch auf dem Campus spielen

nofan
nofan(@nofan)
Leser
Reply to  Dennis312
7 Monate her

Im Campus würde FCB II gerne spielen. Das Stadion fasst allerdings nur 2.500 Zuschauer und wird vom DFB nicht für Spiele der 3. Liga akzeptiert. Leider

dennis312
dennis312(@dennis312)
Leser
Reply to  nofan
7 Monate her

Ah okay danke für die Info!:)

juergen
juergen(@jr1860)
Bekannter Leser
Reply to  nofan
7 Monate her

Hat nicht der FC Bayern so ein unscheinbares Stadion am Müllberg? 😎😎😎

nofan
nofan(@nofan)
Leser
Reply to  Dennis312
7 Monate her

Was haben Sie denn da für einen Aprilscherz rausgehauen?

So, so, Rot Weiß Essen hat ein Stadion. Ohne ein solches würde RWE zu 100 % nicht in der Regionalliga spielen. Nur zum allgemeinen Verständnis: Eigentümerin des Stadion Essen ist die Stadt Essen und wird von der stadteigenen SBG … Stadt Essen GmbH verwaltet. Also auch RWE hat es wie der FCK zu einem angemieteten Stadion für gerade einmal 20.650 Zuschauer geschafft. Und dieses Stadion muss sich RWE mit der SGS teilen.

blueberry
blueberry(@blueberry)
Leser
Reply to  Bine1860
7 Monate her

Sag ich doch. Allerdings meine ich eben auch, dass es nicht alle ehrlich meinen mit unseren Löwen. Ich denke eben auch, dass uns die Stadt am langen Arm verhungern lässt.

Denn – warum muss sich eigentlich 1860 ausgerechnet konkret äußern? Spielen darf dann ja eh wieder ein jeder in dem Stadion. Wie eben aktuell mit 3 Vereinen. Mit Exklusivität in der Vermarktung ist da wenig los. Den rasen machen alle kaputt, jeder ligagegner spielt 3x im Grünwalder Stadion.

Aber 60 muss sich langfristig “committen”? Echt?

Und dann unsere KGaA Größen, machen das Spiel mit. Also eigentlich sagen sie natürlich genau das Gegenteil von dem was die Stadt sagt. Aber im Ergebnis führt dieses Geeiere ohne sich ernsthaft MITeinender auseinanderzusetzen zum gewünschten Ergebnis: Stillstand.

Diesen Stillstand mit Versprechungen einzunebeln, dafür brauchen wir den Stoff für Löwen, der aus Tradition und Größenwahn gewonnen wird.

nofan
nofan(@nofan)
Leser
Reply to  BlueBerry
7 Monate her

Soll das ein Aprilscherz sein: “Ich denke eben auch, dass uns die Stadt am langen Arm verhungern lässt.”

Wenn die Stadt das gewollt hätte, hätte man 1860 2017 keinen Zugang zum GWS verschafft. Und in das Oly wäre 1860 auch nicht reingekommen, denn das war bereits anderweitig verplant. Vielleicht hätte der TSV 2017 noch Chancen gehabt, im Sportpark Unterhaching mit unterzukommen. Und dass jetzt während der Pandemie die Stadt die Stadionmiete auf nahezu Null reduziert hat, spricht auch nicht dafür, dass die Stadt die KGaA am langem Arm verhungern lässt.

Es wäre ein grobes Versäumnis der Stadt, wenn die TSV KGaA sich nicht verbindlich äußern müsste, wie denn ihre Spielplatzplanungen sind. Wenn Sheik Ismaik meint, er könne in Haching eine Zooarena bauen, dann wäre das der Stadt auch recht. Nur würde das GWS dennoch ertüchtigt, nur nicht für 18.000 Zuschauer sondern zugeschnitten auf FCB II und TG für vielleicht 10.000 Zuschauer. Oder glauben Sie etwa, die Stadt würde HAM für ein windiges Stadionprojekt 30 Millionen € schenken, wo doch für 1860 schon einmal vergebens Millionen für die AA bereit gestellt wurden. Wenn 1860 Exklusivität braucht, dann müsste Sheik Ismaik einen Forderungsverzicht über 50 Millionen € aussprechen. Ansonsten muss 1860 sich das GWS mit anderen Vereinen teilen.

Es wäre der Sache hilfreich, wenn alle TSV-Verantwortliche und vor allem die TSV-Fans gegenüber der Stadt München eine gewisse Demut an den Tag legten, und nicht Parolen raushauen, als wären sie vernebelt.

United Sixties
United Sixties (@guest_55185)
Gast
Reply to  nofan
7 Monate her

Mag auch zum Teil richtig sein. Aber Demut ist nicht angesagt in dieser entscheidenden Phase, eher Vorsicht und Erinnerung an vergangene Versäumnisse.

nofan
nofan(@nofan)
Leser
Reply to  United Sixties
7 Monate her

United Sixties

“Was meinen Sie mit Vorsicht und Erinnerung an vergangene Versäumnisse.”

blueberry
blueberry(@blueberry)
Leser
Reply to  nofan
7 Monate her

Nein, das war kein Aprilscherz sondern meine meinung. Und damit lasss ich dich mit deinem populistischen Scheißdreck wieder alleine.

@UnitedSixties

Leider tut sich 1860 traditionell sehr schwer mit dem Spagat zwischen Unterwürfigkeit und Größenwahn. Wäre “1860” eine natürliche Person würde man ihr wohl unterstellen müssen, dass da in einer wichtigen Phase des Lebens in der Persönlichkeitsentwicklung etwas falsch gelaufen ist. 60 scheint sich immer noch nach einem Patriachen zu sehnen, an dem man sich anlehnen kann.

Die Erinnerung an Versäumnisse der Vergangenheit kann nämlich auch ohne Großmannssucht und Maßlosigkeit erfolgen. Allerdings aber durchaus darauf hinweisen, dass aktuell rund um das Grünwalder Stadion rechte und Pflichten sehr ungleich verteilt sind. Und sich bei einem Umbau und einemKomiiment seitens 1860 daran etwas ändern muss. Bzw, sollten weiterhin 3 Vereine in der selben Liga (oder gar eine höher) in diesem Stadion spielen und weiterhin die komplette Vermarktung und die Bewirtung über städtische Partner laufen, dann ist alles mögliche angeraten. Aber sicher keine “dankbare Demut” seitens 60.

nofan
nofan(@nofan)
Leser
Reply to  BlueBerry
7 Monate her

Demut hat was mit der Bereitschaft zu tun, etwas als Gegebenheit hinzunehmen. Und als Gegebenheit zählt, dass 1860 bereits 1937 das Stadion verkauft hat. Und die Rechte leiten sich davon ab, was 1860 an Stadionmiete entrichten kann. Und was soll 1860 angeraten sein bei 70 Millionen € Schulden außer “kleine Brötchen?” Bisher hat die Stadt 1860 sicherlich fair behandelt, allerdings könnte die Stadt 1860 tatsächlich am langen Arm verhungern lassen, wenn sie denn wollte.

dennis312
dennis312(@dennis312)
Leser
Reply to  nofan
7 Monate her

Demut ist schön und gut … dennoch haben viele 1860 Fans ( wie auch ich) das Verlangen nach Bundesliga Fußball … nur Demut bringt uns genauso wenig wie nie Größenwahn… in der Mitte liegt die Wahrheit

nofan
nofan(@nofan)
Leser
Reply to  Dennis312
7 Monate her

Ich habe auch Verlangen nach Bundesliga-Fußball, den mir die TSV 1860 die nächsten Jahre (Jahrzehnte) nicht bieten wird. Da bleibt mir nur der Signal Iduna Park

dennis312
dennis312(@dennis312)
Leser
Reply to  BlueBerry
7 Monate her

Die Zeitlupe kannst nochmal in eine Zeitlupe unterteilen, so wird da rumgepennt

nofan
nofan(@nofan)
Leser
Reply to  Dennis312
7 Monate her

So, so, Sie meinen, die TSV KGaA benötige ein Stadion mit einem Fassungsvermögen für 30.000 Zuschauer. Und warum bitte schön? Freiburg baut gerade eine Arena mit einem Fassungsvermögen für 35.000 Zuschauer. Kostet schlappe 130 Millionen €. Und woher soll der TSV ein Grundstück nehmen? Vor einigen Jahren hat die Stadt Sheik Ismaik ein Grundstück angeboten für solch eine Stadion. Der Sheik (Bevor wieder ein Aufschrei kommt: Sheik ist ein arabischer Ehrentitel) wollte aber eines für 50.000 Zuschauer haben. Das ist jetzt weg. Frei ist noch eine Fläche in Haching. Ist das für Sie genehm?

Und vor allem, wer soll das finanzieren? Das Vermögen von Sheik Ismaik ist von 1,6 Milliarden auf 300 Millionen geschrumpft. Da ist es nicht mehr möglich, 150 Mio. € für eine Zooarena zur Verfügung zu stellen. Vor allem, da 1860 keinen Cent dazu beisteuern kann, denn die KGaA sitzt auf rd. 70 Millionen € Schulden bei einem läppischen Vermögen von rd. 10 Millionen €.

Und wer soll die laufenden Kosten der Zooarena übernehmen? Vor allem, da das Stadion niemals ausgelastet sein wird, denn im Zeitraum 2005 bis 2017 sind im Durchschnitt lediglich 20.000 zahlende Zuschauer in die Allianz Arena gepilgert.

Vielleicht sollten Sie einen Blick nach Kaiserslautern werden, die meinten 2006 auch, sie benötigten eine WM-Arena. Und damit wollte der FCK in eine glorreiche (finanzielle) Zukunft starten. Was ist daraus geworden? Insolvenz und jetzt der Abstieg in die Regionalliga. Dort werden sie noch nicht einmal die Stadionmiete bezahlen können.

Wir sind ja ein Land mit Meinungsfreiheit. Sie dürfen natürlich ganz frei nach einer Arena rufen, aber ein Klub wie die TSV KGaA, die nur deshalb keine Insolvenz anmelden muss, da sie von der Konsolidierung und der damit glücklicherweise von den Wirtschaftsprüfern mit großem Wohlwollen zugestandenen positiven Fortführungsprognose existiert, bekäme mit einer eigenen Arena keine DFB-Lizenz mehr. Sie rufen mit Ihrer Meinungsfreiheit nach der Insolvenz der TSV KGaA.

dennis312
dennis312(@dennis312)
Leser
Reply to  nofan
7 Monate her

Wenn reden wir von tsv 1860 München und nicht von tsv kGaA… mit solchen Begriffen kann ich nichts anfangen, sorry

Ich kenne nur einen tsv 1860 München und keinen tsv KGaA oder tsv KGaA… genau das ist einer der Gründe, weshalb wir gerade in dieser 3. Liga spielen

blueberry
blueberry(@blueberry)
Leser
Reply to  Dennis312
7 Monate her

Das ist aber eine sehr naive Sichtweise. Kann man so sehen, aber dann kann man auch nicht mitdiskutieren.

dennis312
dennis312(@dennis312)
Leser
Reply to  BlueBerry
7 Monate her

Im Sinne des Gemeinschaftsgefühles wäre es meiner Meinung nach erstrebenswert bzw. wünschenswert es so zu sehen

nofan
nofan(@nofan)
Leser
Reply to  Dennis312
7 Monate her

Das wäre sehr wünschenswert, aber in wie vielen Beiträgen kommt zum Ausdruck: “für mich zählt nur der Profifußball” und den soll der Verein gefälligst mit allem subventionieren was er hat. Mit solchen Aussagen kann man sicherlich nicht die Breitensportler (despektierlich teilweise als Turner verunglimpft) für mehr Gemeinschaftsgefühl erwärmen.

dennis312
dennis312(@dennis312)
Leser
Reply to  nofan
7 Monate her

Klar, das sehe ich so wie du! Zu einem Gemeinschaftsgefühl müssen/sollten alle Beteiligten dazu beitragen.

nofan
nofan(@nofan)
Leser
Reply to  Dennis312
7 Monate her

Das meinen Sie doch nicht wirklich ernst?

Aber ich will Ihnen gerne weiterhelfen. Spätestens seit 2011 mit dem Einstieg von HAM gibt es nicht mehr den TSV München von 1860. Da gibt es einmal den TSV e.V. Und zum anderen die TSV GmbH & Co. KGaA. Und nur letztere benötigt das GWS. Oder haben Sie vielleicht nicht mitbekommen, dass an der TSV KGaA HAM/Ismaik Mehrheitsgesellschafter mit 60 % sind?

Und die Profi-Fußballer der TSV KGaA spielen deshalb in der 3. Liga, weil weiland der Metzgermeister Karl-Heinz Wildmoser meinte, die KGaA müsse mit FCB konkurrieren und in der Allianz Arena auflaufen. 2006 musste man wegen eines strukturellen Defizits den Anteile an der AA verkaufen. Die AA bedingten Mietkosten haben 2011 zum Einstieg von HAM/Ismaik geführt. Und 2017 waren dann nahezu 70 Millionen € Schulden aufgelaufen.

United Sixties
United Sixties (@guest_55186)
Gast
Reply to  nofan
7 Monate her

Auch nur teils richtig: die viel zu hohen Kaderkosten 2006-2011 haben mit dazu geführt, dass man das Budget überforderte. Die AA-Kosten nach der „Ziffzerschen Übergabe“taten das Übrige bei zum sog. strukturellen Defizit Jahr für Jahr.

3und6zger
3und6zger(@3und6zger)
Leser
Reply to  United Sixties
7 Monate her

Nicht zu vergessen, dass in der AA in den 00er-Jahren oft mehr Freikarten- als zahlende Zuschauer im der unterbelegten Arena waren.

nofan
nofan(@nofan)
Leser
Reply to  3und6zger
7 Monate her

Das haben Sie auf den Punkt gebracht.

Deshalb ist die Frage, wofür braucht der TSV eine Arena mit einem Fassungsvermögen für 30.000 oder mehr Zuschauer, wo doch im Zeitraum 2005 bis 2017 nur rd. 20.000 zahlende Zuschauer die Spiele im Durchschnitt besucht haben.

united-sixties
united-sixties(@richard-ostermeiergmail-com)
Bekannter Leser
Reply to  nofan
7 Monate her

Ergänzung: der SC Freiburg kann das neue Stadion auch nur daher finanzieren, weil er sich im alten Stadion über 20 Jahre in der ersten Bundesliga mit den entsprechenden TV-Geldern gesund und genügsam wirtschaften Konnte. Anders der FC Schalke 94 , Lautern, Duisburg, Rostock u.v.m alle knabbern an ihren Stadionkosten dieser neuen Arenen. Vernunft muss bei Sechzig die Oberhand behalten! Und Geduld

chemieloewe
chemieloewe(@chemieloewe)
Bekannter Leser
Reply to  Dennis312
7 Monate her

Dann bau doch einfach mal ein Stadion für uns Löwen in München o. haste gerade kein Kleingeld nebst Stadtgrundstück mit Infrastruktur…, was ja bekanntlich in München sooo einfach ist??? Da kenne ich noch Einige…🤪🥴😂🤣schön, dass es das Sechzger überhaupt noch gibt. 😉
Ja, Politik ist halt so zuverlässig wie das Wetter, ändert sich laufend, “hätte, könnte, wenn u. aber…Laber-Rhabarber, vielleicht, sollte, müsste, eventuell”…usw. …kennen wir ja leider schon mehr als zur Genüge…, wie die Endlosdiskussionen um die Maßnahmen gegen die Coronapandemie. Viiiiel blauer Dunst u. heiße Luft u. wenig praktisch Brauchbares u. wenn schon mal was praktisch Brauchbares, dann dauert alles viel zu lange, wie andere Impfstoffzulassungen…usw.. Das Thema Sechzgerumbau wird vielleicht auf nächstes Jahr o. auf unbestimmte Zeit verschoben, bzw. auf Eis gelegt, befürchte ich, wegen Corona, keine Priorität, kein Geld…u. weiterem Palaber…wie Politik eben nunmal ist. Ich befürchte außerdem, dass das Thema unseren OB Dieter Reiter+Genossen, bis auf Weiteres, auch nicht so brennend interessiert, um sich dafür entscheidend einzusetzen u. den Umbau voranzutreiben. 😪😢😭 Also können wir Löwen nur hoffen, dass sich mit dem Umbau in den nächsten 10 Jahren o. günstigstenfalls vielleicht zur nächsten Kommunal-/OB-Wahl was getan hat u. realisiert wird/wurde…😉🥴🤪

Last edited 7 Monate her by Chemieloewe
united-sixties
united-sixties(@richard-ostermeiergmail-com)
Bekannter Leser
Reply to  Dennis312
7 Monate her

Das Beste ist und bleibt das Sechzgerstadion auf Giesings Höhen.
Aufgrund der Pandemie darf es schon andere Themen geben , aber der profitaugliche Umbau mit Vollüberdachung muss und wird kommen.

dennis312
dennis312(@dennis312)
Leser
Reply to  United Sixties
7 Monate her

Wenn das Stadion für die ersten 2 Ligen tauglich gemacht wird und wirtschaftlicher gemacht wird ist das gws das beste was 60 passieren kann ja! Ansonsten nein

Last edited 7 Monate her by Dennis312
blueberry
blueberry(@blueberry)
Leser
7 Monate her

Ich hab s schon öfter geschrieben … aus meiner Sicht deutet alles darauf hin, dass das nichts wird. Es gibt keine KGaA die drängelt, und warum sollte die Stadt das tun? Um Geld dafür auszugeben, dass ich mir für 3 Jahre eine Alternative für 3 Drittligisten suchen muss.

Das hat viel Potential um im Sande zu verlaufen.

Schade. Und aus meiner Sicht liegt die Schuld dafür bei der KGaA. So etwas muss ich schon generell wollen, wenn natürlich nicht um jeden Preis. Und nicht defensiv mich hinter formalen Argumenten, proceduralen Bedenken und einer fehlenden Detailplanung verstecken.

nofan
nofan(@nofan)
Leser
Reply to  BlueBerry
7 Monate her

Wenn jemand Schuld daran haben sollte, dass der TSV Ihre abstrusen Forderungen nach einer Zooarena nicht erfüllt, dann ist das einzig der Mehrheitsgesellschafter. Denn nur diese müsste die 150 Mio. € zur Verfügung stellen.

dennis312
dennis312(@dennis312)
Leser
Reply to  nofan
7 Monate her

Zooarena will doch kein Mensch … einfach ein normales Stadion in dem man 1./2. Liga spielen kann…. das kann doch keine Raketenwissenschaft sein

andi
andi(@andi)
Leser
Reply to  Dennis312
7 Monate her

Informiere dich besser

dennis312
dennis312(@dennis312)
Leser
Reply to  Andi
7 Monate her

Ich rede für mich, dass ich keine Zooarena brauche… was andere Leute mal in irgendeinem Jahr verkündet haben steht auf einem anderen Papier. Ich gebe nur meine persönliche Meinung wider.

nofan
nofan(@nofan)
Leser
Reply to  Dennis312
7 Monate her

Raketenwissenschaft ist das nicht, aber ganz banale Finanzwissenschaften. Wer sollte einem Club wie der TSV KGaA mit einer Überschuldung von mehr als 50 Millionen € nur einen Cent als Kredit für eine Zooarena leihen?

dennis312
dennis312(@dennis312)
Leser
Reply to  nofan
7 Monate her

Das ist jetzt nicht böse gemeint , also nicht falsch verstehen! Aber wer redet von einer Zooarena? .. diesen Begriff habe ich nie in meinen Mund genommen. Ich weiß schon, wer das mal verlauten hat lassen… aber ich rede „nur“ von einem normalen Stadion mit einem Fassungsvermögen von 25.000-30.000. Das muss nichts weltbewegendes sein.

Und ich weiß auch um die finanzielle Situation der KGaA… aber sollen wir das jetzt jedes Jahr von neuem aufkauen ohne voranzukommen? Und in 2025 verweisen wir wieder auf die Überschuldung der KGaA und in 2035 am besten auch noch … das ist für mich kein Ziel. Es gibt die Möglichkeit Sponsoren an Land zu ziehen, mit Ismaik zu reden und wie vom Präsidium auch schon vorgeschlagen eine Kapitalerhöhung an Land zu ziehen … wir können jetzt ja nicht sagen, dass wir in dieser 3. Liga verweilen und nie mehr Bundesligaluft schnuppern dürfen.. das ist mir zu einfach. An Lösungen arbeiten und diese dann präsentieren

bine1860
bine1860(@bine1860)
Redakteur
Reply to  Dennis312
7 Monate her

Da muss man sich halt fragen, wer muss denn dem allen zustimmen, hakt es eventuell daran? Und dann die brillante Idee “mit Ismaik reden”, Mensch das hat noch niemand versucht 😂😂
“Es gibt die Möglichkeit Sponsoren an Land zu ziehen” – 60 erhält doch schon überdurchschnittlich viel an Sponsorengeldern, glaubst du, da findet man nochmal welche, die 150 bis 200 Mio für ein neues Stadion geben, zudem ist bei der Sponsorensuche der Kooperationsvertrag zu beachten. Ismaik hält nunmal 60% an einer hochverschuldeten KGaA und die ist mit dem Kooperationsvertrag zusätzlich geknebelt. Da redest du dich leicht, mit Lösungen finden. Die Situation ist äußerst vertrakt und wird es noch lange bleiben, leider.

dennis312
dennis312(@dennis312)
Leser
Reply to  Bine1860
7 Monate her

Dass die Situation verworren ist weiß ich auch! Dennoch kann es meiner Meinung nach keine Lösung sein sich immer im Kreise zu drehen. Auch dass andere Leute schon versucht haben mit Ismaik zu reden kann gut sein… ich bin dennoch der Meinung , dass man was auf die Beine stellen kann, wenn der gemeinsame Weg weiter fortbestritten wird.

nofan
nofan(@nofan)
Leser
Reply to  Dennis312
7 Monate her

Dann hoffen wir mal, dass im nächsten Jahr der Aufstieg gelingt und das Reden mit dem Investor dazu führt, dass wenigstens eine wettbewerbsfähige Truppe auf dem Platz steht.

Und dann wird man immer noch von der Arena träumen, denn es hat bisher kein Verein der 2. BL geschafft, 70 Millionen € Schulden abzubauen. Das ist finanztechnisch kaum möglich, vor allem deshalb nicht, weil die höheren TV-Einnahmen durch die durchschnittlich vier Mal so hohen Spielergehälter nahezu aufgebraucht werden. Nicht zu vergessen sind die weit höheren Spielerablösesummen.

Welche Dimensionen die TSV Schulden haben wird deutlich aus dem Vergleich mit Kaiserslautern. Diese haben mit Schulden von (lediglich) rd. 20 Mio. € Insolvenz anmelden müssen.

nofan
nofan(@nofan)
Leser
Reply to  Dennis312
7 Monate her

Nochmals zum hier bereits erwähnten städtischen Stadion Essen, welches über ein Fassungsvermögen von 20.650 Zuschauer verfügt. Die Kosten haben 64 Millionen € betragen ohne Grundstück. Wer soll das bezahlen?

Und warum glauben Sie dem Märchen, das Präsidium rede nicht mit Herrn Ismaik? Es haben Gespräche mit Personen stattgefunden, die sich an einer Kapitalerhöhung beteiligen wollen aber nur, wenn HAM/Ismaik nicht mehr Mehrheitsgesellschafter ist. Und Herr Ismaik hat berechtigterweise kein Interesse daran, die Mehrheitsverhältnisse zu seinen Lasten verwässern zu lassen. Wie gesagt, manchmal muss man mit Demut eine unveränderliche Situation ertragen.

Und dann ist immer noch nicht geklärt, ob es sich finanziell lohnen würde, wenn die TSV KGaA ein eigenes Stadion hätte. Beim Stadion Essen fallen jährlich 3,5 Millionen € Betriebskosten. Zusätzlich müsste die TSV KGaA noch die Tilgungsleistungen aufbringen. Das wäre nur durch eine kräftige Erhöhung der Eintrittspreise möglich.

dennis312
dennis312(@dennis312)
Leser
Reply to  nofan
7 Monate her

Dass das Präsidium nicht mit Herrn Ismaik rede habe ich in meiner Ausführung nicht in Frage gestellt :).. ich habe geschrieben, dass man mit Ismaik reden müsse… die Aufgabe darin sehe ich aber nicht nur beim Präsidium, sondern bei allen.

Die Stadt München bietet aber mehr als essen … München hat mehr Geld , mehr reiche Leute, die Wirtschaft läuft besser etc …. natürlich ist’s in Zeiten von Corona schwerer… ich ist im Raum München finanziell aber einfacher etwas auf die Beine zu stellen als im Osten oder in essen

nofan
nofan(@nofan)
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Reply to  Dennis312
7 Monate her

Dafür hat aber München sehr viel mehr Vereine, die die reichen Leute anbetteln. Und auch weitere Sportarten sind in den Spitzenligen vertreten, die Sponsoren anziehen. Nur vergessen Sie nicht, dass bei der TSV KGaA HAM/Ismaik Mehrheitsgesellschafter ist, der sich äußerst schwer tut, Macht abzugeben. Wegen der ganzen Streitigkeiten machen viele potentielle Geldgeber um den TSV einen großen Bogen. Oder glauben Sie die reichen Leute hätten nicht mitbekommen, wie Ismaik gegen die Bayerische gewütet hat?

Vielleicht sollten Sie mit Demut zur Kenntnis nehmen, dass das aktuelle Präsidium mit Unterstützung des Verwaltungsrates und einer professionellen Geschäftsführung aus der TSV KGaA nahezu das Optimum gestaltet haben. Alleine das es gelingt, mit einer Überschuldung von um die 50 Mio. € die Insolvenz zu vermeiden, ist eine Meisterleistung.