Im 22. und damit letzten Spieltag der Bayernliga Süd vor der langen Winterpause empfängt die zweite Mannschaft des TSV 1860 München den TSV Schwaben Augsburg, der mit 19 Punkten auf dem vorletzten Platz der Tabelle dümpelt. Noch.

Die schwache Bilanz war der Grund dafür, dass sich die Schwabenritter Ende September vom Cheftrainer Markus Deibler getrennt hatten. Dies hatte sich bereits beim Spiel gegen den TSV Landsberg am 12. Spieltag (20.09.2019) angekündigt, als die Augsburger Schwaben bereits vor der Halbzeitpause mit 0:5 zurücklagen. Endstand war dann ein 6:0 für Landsberg.  „Es ist mir bei diesem Ergebnis natürlich umso leichter gefallen, den Schlussstrich zu ziehen. Bei einem knapperen Ergebnis hätte man vielleicht wieder an der Entscheidung gezweifelt.“, sagte Schwaben-Abteilungsleiter Jürgen Reitmeier nachdem er die Trennung bekannt gab. Die Suche nach einem Nachfolger dauerte nicht lange. Bereits zwei Tage später war man sich mit Halil Altintop einig und holte den ehemaligen FC Augsburg Spieler und VfB Stuttgart Co-Trainer zu den Schwabenrittern. Ein großer bekannter Name für den kleinen Verein.

Altintop bringt die Schwabenritter zurück in die Spur

Und dieser Name scheint zu zünden. Gleich im ersten Spiel konnte die Altintop-Mannschaft einen 2:0-Sieg gegen Hankofen erringen. Die nächsten drei Spiele gingen zwar verloren, doch die Mannschaft und der Trainer scheinen sich in der Zwischenzeit aneinander gewöhnt zu haben. Aus den letzten fünf Spielen holte man neun Punkte. Klingt wenig? Nicht, wenn man die Gegner kennt. Ein 1:1-Unentschieden beim Tabellenführer FC Pipinsried, gegen den man noch in der Hinrunde eine 0:3-Niederlage hinnehmen musste oder ein 2:0-Sieg gegen den drittplatzierten TSV Wasserburg, der am 4. Spieltag einen mit 5:2 vom Platz fegte – ist jeden Lobes wert. Bereits in der kurzen Zeit schaffte Halil Altintop mit seinen Mannen mehr Punkte zu holen, als sein Vorgänger in den 12 Spielen davor. Mit sieben erspielten Punkten übergab Markus Deibler die Schwabenritter an Altintop. Neun Spiele später sind nun 12 Punkte dazu gekommen. Das Feld wird wohl von hinten aufgerollt und dieses Vorhaben will man in München – nachdem man fünf Spiele ohne Niederlage hinter sich gebracht hat – sicher weiter verfolgen.

Für die Schmöller-Truppe ist die Tabellensituation etwas entspannter. Mit 29 Punkten rangieren sie auf Rang sieben. Nichts desto trotz will man ja mit einem Sieg in die Winterpause gehen. Im Hinspiel gaben die kleinen Löwen eine 1:2-Führung aus der Hand und reisten am Ende mit einer 2:4-Niederlage zurück nach München. Vor dem heimischen Publikum sollte dies nicht mehr passieren.

Das Spiel findet am morgigen Samstag (30.11.2019) statt und wird um 14 Uhr an der Grünwalder Straße 114 angepfiffen. Wer also geplant hat, zu dem Adventssingen zu gehen, kann davor die kleinen Löwen unterstützen, sich hinterher mit dem blauen Glühwein im Löwenstüberl aufwärmen und sich danach auf dem Weg ins Grünwalder Stadion machen. Ein eigentlich guter Plan.

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)

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