Die U21-Mannschaft vom TSV 1860 München empfängt am Sonntag, 6. Oktober 2019, in der Bayernliga Süd den FC Ismaning. Anpfiff auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 ist um 16 Uhr.

Deutsche Fußball-Welt ist klein und die Bayerische fast schon mickrig. Kaum eine Fußball-Partie bei der kein Wiedersehen der alten Bekannten stattfindet. So auch am Sonntag. Und es liegt nicht daran, dass die kleinen Löwen zum 13ten Mal auf Ismaning treffen, sondern daran, dass die Trainer-Teams bereits erfolgreich miteinander gearbeitet haben – im Quartett. Beim FC Ismaning. Frank Schmöller war der Cheftrainer, Xhevat Muriqi sein Co-Trainer, Harald Huber der Torwart-Coach und Mittelstürmer Mijo Stijepic war der Goalgetter. In dieser Besetzung feierte man die Bayernliga-Meisterschaft 2011 und stieg 2012 in die neu gegründete Regionalliga auf. Dann ging Schmöller zum SV Pullach und Muriqi wurde Trainer. Huber fuhr zeitweise zweigleisig (Ismaning und Sechzig), bis er sich 2017 den Löwen gänzlich verpflichtete.

Am Sonntag gibt es nun ein großes Wiedersehen. In der Zwischenzeit ist Mijo Stijepic Trainer der Ismaninger, während Schmöller, Muriqi und Huber im Trainerstab der Löwen agieren. Und auch wenn es sicher ein freundschaftliches Aufeinandertreffen sein wird, Punkte werden nicht verschenkt. Der FC Ismaning befindet sich nämlich mit 14 Zählern auf dem 14. Rang und somit auf dem Abstiegsrelegationsplatz. Mit 16 Punkten sind die U21-Löwen aber auch nicht weit entfernt. Da heißt es morgen, um jeden Ball kämpfen und Punkte nach Hause holen.

Einfach wird es jedoch für keines der beiden Teams, da sie personelle Probleme plagen. Mit Orhan Akkurt (Muskelfaserriss) und Angelo Hauk (Rotsperre) fehlt Stijepic sein Stürmer-Duo und auf den Kapitän Clemens Kubina (Abwehr) muss er auch verzichten. Auch Schmöller kann nicht aus dem Vollen schöpfen. Da die U19-Löwen im Moment viele Ausfälle haben, soll Peter Guinari (18 Jahre) dort aushelfen – und dies wahrscheinlich für längere Zeit. Niklas Lang, der im U19-Spiel gegen Jahn Regensburg Rot sah, muss zu Hause bleiben wie auch Leart Sulejmani, den eine Erkältung plagt.

Wie auch immer – die Löwen haben nun die Möglichkeit das dritte Heimspiel hintereinander zu gewinnen. Dies sollten sie einfach tun.

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)

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