Die zweite Mannschaft des TSV 1860 München empfängt am morgigen Sonntag – 08.09.2019 – um 16 Uhr den TSV Kottern. Es ist eine Begegnung, die für die kleinen Löwen wichtig und richtungsweisend ist und mit einem Sieg gekrönt werden soll.

Der TSV 1860 München II belegt den 13. Tabellenplatz der Bayernliga Süd. Gerade mal über den Strich und nur vier Punkte vom direkten Abstiegsplatz entfernt. Nach oben sind es nur kleine Schritte, denn das Mittelfeld ist eng beieinander. Und da hätten die U21-Löwen sich bereits befinden können, hätten sie in den letzten zwei Spielen gegen Deisenhofen und Hankofen nicht in letzter Minute einen Ausgleich kassiert. Diese vier Punkte mehr und die Löwen wären auf bequemeren Platz acht. Das „Hätte-Wäre-Wenn“ nutzt aber an dieser Stelle nichts. Fakt ist, dass die kleinen Löwen in den vergangenen fünf Spieltagen keinen Dreier mehr einfahren konnten (zwei Niederlagen, drei Remis) und Fakt ist, dass sie bis dato das heimschwächste Team der Liga sind. Dabei kann man nicht davon sprechen, dass es eine schlechte oder schwache Mannschaft ist. Im Gegenteil. Das Potenzial ist da, doch es scheint noch an „Kleinigkeiten“ zu hapern, die am Ende Punkte kosten. Dies gilt es nun endgültig abzustellen.

Gegen Kottern müssen die kleinen Löwen nun konsequenter im Abschluss sein, ihre Chancen effektiv nutzen und bis zum Schluss konzentriert ans Werk gehen. Der 5:0-Sieg gegen Dachau 65 wird Kottern beflügeln, wodurch sie ggf. ihre kleine Flaute aus den vorangegangenen vier Spielen (1 Punkt) überwunden haben. Freiwillig werden sie die Punkte sicherlich nicht in München lassen. Rein statistisch gesehen verspricht es ein spannendes Spiel zu werden, denn kein einziges Mal trennten sich die Mannschaften bis dato mit einem Unentschieden.

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)

neuste älteste beste Bewertung
Benachrichtige mich zu:
oldschool70
Leser

Schade, dass die junge Mannschaft regelmässig in der Nachspielzeit die Spiele vergeigt.
Selbst in den ersten Spielen, als sie noch dreifach punkten konnten, war schon erkennbar, dass sie dem Ende zu kaum mehr Zugriff auf Spiel und Gegner bekamen.
Ähnliches war bei der Ersten letzte Saison zu beobachten. Vermutlich betreibt die Mannschaft über weite Strecken des Spiels einen zu großen Aufwand und bricht dann ein, wenn der Gegner die Schlußoffensive einläutet.

Siggi
Leser

Sechzig II verliert gegen Kottern 2:3 durch Eigentor in der Nachspielzeit.
https://www.bfv.de/spiele/027E9L2JTK000000VS5489B4VTN21JC6

anteater
Leser

Oh man, mit der Nachspielzeit haben die das aber…

Snoopy.
Leser

Ich bin echt am überlegen, ob ich mir eine sonntägliche 300 km Fahrt nach München antun soll. Interessant ist die Begegnung für mich, da der TSV Kottern mein Heimatverein ist.