Die U17-Löwen ließen letztes Wochenende ihre Siegesserie abreißen und kamen bei der SpVgg Bayern Hof nicht über ein Unentschieden hinaus. Anian Brönauer brachte zu Beginn die Junglöwen in Führung (10.), die kurz vor der Halbzeitpause ausgeglichen werden konnte. Direkt nach der Pause nutzten die Gastgeber eine Phase der Unaufmerksamkeit der Löwen und schossen sich binnen zwei Minuten mit 3:1 in Führung. Zwar holten die U17-Junglöwen durch zwei Treffer von Valdrin Konjuhi (49. und 56.) den Rückstand noch auf, doch zum Sieg sollte es in den letzten verbliebenen 20 Minuten nicht mehr reichen. Der Abstand auf den Tabellenführer Greuther Fürth erhöhte sich auf vier Punkte.

Nun ging es heute gegen die SpVgg Ansbach, die Rang vier in der Tabelle belegen.

Viererpack im ersten Durchgang

Die Gäste waren es, die in den ersten zehn Minuten den Takt vorgaben und viermal vor das Tor der Löwen kamen. Sie präsentierten sich frech und siegeswillig. Die Junglöwen nahmen den Kampf an und so kam Milos Cocic in der 13. Minute im Strafraum durch, sah seine Chance und traf zur 1:0-Führung. Kurze Zeit später nutzte Mohamed Bekaj einen kleinen Fehler der Ansbacher aus, schnappte sich das Leder, lief aufs Tor zu und passte rechts auf den mitlaufenden Valdrin Konjuhi, der die Führung auf 2:0 erhöhte. Nun hatten die Junglöwen endlich alles unter Kontrolle – den Gegner und den Ball. So durfte Maxim Gresler sein Glück auch probieren, der von rechts kam und schoss (29.). Torwart stand in der falschen Ecke und die Kugel war drin. Kurz danach hätten die Löwen auf 4:0 erhöhen können, hätte Ansbacher Keeper den zugesprochen Elfmeter nicht gehalten. Unmittelbar vorm Pausenpfiff klingelte es dann doch erneut im Tor. Milos Cocic dribbelte sich nach einem schnellen Angriff im Strafraum frei und verwandelte zum 4:0.

Fast jeder Schuss saß, fast jeder durfte ran

Auch im zweiten Durchgang nahmen die Junglöwen gleich das Zepter in die Hand. Die bequeme Führung war ihnen nicht genug und so sollte es zu einer Torparade kommen. Erst traf Valdrin Konjuhi in der 43. Minute und Edin Huseini fungierte kurze Zeit später zum perfekten Vorlagengeber, als er vom rechten Spielfeldrand zu Niklas Lang flankte, der das Leder ins Tor bugsierte (49.). Danach wechselte Trainer Ulbricht gleich im Paket aus. Lang, Mannhardt, Bekaj und Cocic gingen raus und Milican, Mala, Tutic und Ouro-Akpo Adjai kamen rein.

Der Gegner kam nicht mehr vors Löwen-Tor und die Junglöwen machten einfach weiter. Konjuhi wusste seine Chance erneut zu nutzen und traf ins rechte Eck. Der eingewechselte Leon Tutic durfte dann auch noch ran und wer nicht richtig mitgezählt hat – es stand 8:0. Nach einem Handspiel der Gäste gab es dann noch einen Elfer drauf, den Edin Huseini souverän verwandelte. Und weil es gerade so schön war, wollte sich Leon Tutic erneut in die Torschützenliste eintragen und traf nach einer Ecke ins rechte Toreck zum 10:0.

Einen Ehrentreffer gewährte man den Gästen doch noch. Kurz vor Abpfiff klappte mal ein Angriff der Ansbacher und Deliboyraz verkürzte auf 10:1.

Aufstellung TSV 1860 München: Noll, Kovacevic, Gresler, Lang (Mala 53.), Stojcic, Mannhardt (Milican 53.), Huseini, Konjuhi, Bekaj (Ouro-Akpo Adjai 53.), Takacs, Cocic (Tutic 53.)

Tore: 1:0 Cocic (13.), 2:0 Konjuhi (19.), 3:0 Gresler (29.), 4:0 Cocic (40.), 5:0 Konjuhi (43.), 6:0 Lang (49.), 7:0 Konjuhi (51.), 8:0 Tutic (64.), 9:0 Huseini (71.), 10:0 Tutic (76.), 10:1 Deliboyraz (80.)

U16-Junglöwen nicht zu stoppen

Die zweite Mannschaft der B-Junioren (U16) ist in ihrer U17-Landesliga im Moment nicht zu stoppen. Auch gestern gewannen sie wieder hoch. Mit 4:1 besiegten sie den SSV Jahn U16 II auswärts. Damit haben sie jedes Spiel in der Rückrunde für sich entscheiden können und die Tabellenführung übernommen. Ein Aufstieg ist für die Junglöwen jedoch nur möglich, wenn auch die U17-Löwen den Aufstieg in die U17-Bundesliga schaffen.

Am 28. April spielen die Youngsters dann zu Hause gegen den ersten Verfolger FC Deisenhofen, die gestern ihre erste Niederlage seit der Winterpause hinnehmen mussten (1:2 gegen den TSV 1860 Weißenburg).

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