Der TSV München von 1860 e.V. hat auf seiner Vereinshomepage insgesamt 18 Fragen rund um den Profifußball des TSV 1860 München beantwortet. Dabei geht es um den Konsolidierungskurs, die Zukunft des Klubs, die Schulden, den Umgang mit dem Gesellschafter und Kreditgeber Hasan Ismaik und vieles mehr.

01: Was bedeutet der Begriff Konsolidierungskurs im Zusammenhang mit der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA eigentlich?

Nach dem Abstieg aus der Zweiten Liga war die ausgegliederte Profi-Fußballgesellschaft in eine existenzbedrohende Krise geraten. Die darlehensbasierte Risikofinanzierung, mit der in der Saison 2016/2017 gearbeitet wurde, belastet die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA schwer. Die Gesellschaft stand nach dem Absturz am Rand der Insolvenz. Mitarbeiter auf der Geschäftsstelle waren von Arbeitslosigkeit bedroht und auch der gemeinnützige Verein fürchtete wegen der damals noch ungelösten Situation rund um die Immobilie des Nachwuchsleistungszentrums im Fall einer Insolvenz einen erheblichen finanziellen Schaden zu erleiden.

In dieser Situation hat das neu formierte Präsidium auf dem Engagement eines erfahrenen Sanierungsspezialisten als Interimsgeschäftsführer bestanden. In einer gemeinsamen Kraftanstrengung von Gesellschaftern, Gläubigern, Sponsoren und Partnern gelang es das drohende Unheil abzuwenden und eine positive Fortführungsprognose zu erwirken. Das bedeutet nicht, dass die Profi-Fußballgesellschaft deshalb gesund ist, sondern lediglich, dass sie unter bestimmten Bedingungen bis auf weiteres fortgeführt werden kann. Die Fähigkeit zur Fortführung muss von Wirtschaftsprüfern immer wieder neu testiert werden. Das ist kostspielig und belastet zusätzlich den Haushalt.

Auch der Verband wirft bei der Lizenzierung ein Auge auf die wirtschaftliche Gesamtsituation des Unternehmens, beurteilt die Vermögens-, Finanz-  und   Ertragslage und erteilt gegebenenfalls Auflagen. Im Fall der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA ist eine der Auflagen zur Lizenzierung, dass sich das negative Eigenkapital nicht verschlechtern darf. Andernfalls drohen Geldstrafen und im Wiederholungsfall Punktabzüge.

Um das Unternehmen zu restrukturieren und zu sanieren, beschäftigen sich die fachlich Verantwortlichen in der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA mit der Veränderung von Kostenstrukturen und Geschäftsprozessen, neuen Partnerschaften und Kooperationen und mit alternativen Finanzierungswegen für den Profifußball. Zusammenfassend beschreibt alles das den sogenannten Konsolidierungskurs. Er ist in der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens völlig alternativlos. Wer etwas anderes behauptet, versteht schlicht zu wenig von der Materie und kann die Bilanz sowie Gewinn- und Verlustzahlen nicht deuten.

Der Konsolidierungskurs wurde auch nicht, wie von einigen propagandistisch behauptet, vom Präsidium in der Winterpause 2018 völlig überraschend ausgerufen, sondern er ist fester Bestandteil des wirtschaftlichen Handelns der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA seit dem Sommer 2017 um eine Insolvenz zu vermeiden.

Anmerkung: Die eingangs erwähnte Problematik hinsichtlich eines möglichen Teilverlusts der Gemeinnützigkeit des Vereins im Falle einer Insolvenz der Profi-Fußballtochter wurde vom Präsidium mittlerweile erfolgreich gelöst (siehe Bericht der letzten Mitgliederversammlung). Der Verein ist davon nicht mehr bedroht.

02: Wie lange dauern die Konsolidierungsmaßnahmen?

Das kommt stark darauf an, in welcher Geschwindigkeit und mit welcher Konsequenz die Sanierungsmaßnahmen weiter umgesetzt werden, ob die Geschäftsführung schnelle und klare Entscheidungen herbeiführt und welcher Grad an Unterstützung durch die Gesellschafter bei der Bewältigung der Unternehmenskrise erfolgt. Der Verein unterstützt die kaufmännische Geschäftsführung der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA bestmöglich. Die Restrukturierung ist eine Chance für den Klub.

03: Warum sind die Maßnahmen überhaupt erforderlich?

Die ausgegliederte Profi-Fußballgesellschaft des TSV 1860 München ist bilanziell überschuldet und weist ein erhebliches negatives Eigenkapital auf. Das führt in der Folge nicht nur zu einem stark eingeschränkten Handlungsspielraum auf dem Transfermarkt, sondern auch zu drohenden Geldstrafen und Punktabzügen durch den Verband. Ohne eine nachhaltige Restrukturierung ist die Gesellschaft nicht überlebensfähig. Das wissen beide Gesellschafter.

04: Wie soll die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA jemals ihre Schulden zurück bezahlen?

Stundungen, Wandlungen, Schuldenschnitt und Besserungsscheine sind Themen, die für die Zukunftsfähigkeit der Profi-Fußballgesellschaft eine hohe Relevanz haben. Dabei müssen beide Gesellschafter sehen, was ihr Investment noch wert ist und auf Maximalforderungen verzichten.

05: Warum möchte der Verein keine weiteren Darlehen mehr zur Finanzierung der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA bei Hasan Ismaik aufnehmen?

Die Aufnahme weiterer Darlehen bei unserem Mitgesellschafter würde das finanzielle Problem der Gesellschaft nicht lösen. Sie darf keine neuen Schulden mehr machen. Jede weitere Verschlechterung der Eigenkapitalquote ist dringend zu vermeiden.

06: Warum spricht man nicht mit Hasan Ismaik?

Das ist nicht so einfach wie es klingt. Wer wann wo und worüber mit ihm spricht, entscheidet unser Mitgesellschafter allein. Das ist Teil seiner Politik und nichts, was von den Vereinsvertretern von außen zu beeinflussen wäre. Mit seinen Beratern und Vertretern besteht hingegen ein fortwährender Austausch. Hasan Ismaik ist immer informiert.

In den acht Jahren seiner Teilhaberschaft haben sechs Präsidenten und acht Geschäftsführer gänzlich unterschiedlicher Persönlichkeit sich um ein gutes Verhältnis bemüht. Gelungen ist es – mit einer bekannten kurzzeitigen Ausnahme – auf Dauer noch keinem. Ob unser Gesellschafter sich persönlich zeigt, kann niemand prognostizieren. Das wissen oft auch seine engsten Vertrauten nicht. Worauf wir uns als Vereinsvertreter nicht einlassen, ist ein Spiel der Gewährung von Audienzen. Das entspricht nicht unserer Vorstellung von Partnerschaft.

Unser Anspruch als Gesellschafter ist es, in unserem eigenen Kurs klar und berechenbar zu sein. Dabei benennen wir offen die Dinge, wie sie sich aus unserer Sicht darstellen und zeigen uns verlässlich in unserem Handeln.

07: Weshalb wird vom Verein der Kooperationsvertrag nicht gekündigt?

Wer diese Forderung erhebt, verbindet damit meist den Wunsch nach einer Trennung von unserem Mitgesellschafter. Das würde jedoch dadurch nicht passieren. Wir haben im Präsidium diesen Vertrag von unseren Vorgängern „geerbt“. Wer einen Vertrag unterschreibt, muss wissen, dass er sich an diesen Vertrag auch halten muss – und zwar wortgetreu. Das gilt für beide Seiten. Wir verhalten uns als Gesellschafter vertragstreu. Die mit dem Vertragswerk verbundenen Problematiken für den TSV 1860 München sind uns voll bewusst. Wir sind in der Hinsicht nicht naiv.

08: Wie soll die Zukunft des TSV 1860 München im Profifußball aussehen?

Im Präsidium und im Verein wollen alle den TSV 1860 München so erfolgreich wie möglich Fußball spielen sehen. Eine Rückkehr in die Zweite Liga und eines Tages auch wieder ein Aufstieg in die Bundesliga ist der Wunsch. Aber derzeit ist die Dritte Liga unsere sportliche Herausforderung und ein zu sanierendes Unternehmen die wirtschaftliche Realität. Darauf muss das Augenmerk gerichtet sein.

Die nachhaltige Stabilisierung und Entschuldung der KGaA hat oberste Priorität. Nicht wenige Vereine in der Dritten Liga arbeiten im Tagesgeschäft mit Verlust und mancher Klub versucht mit extrem hohem Risiko an die Fleischtöpfe in der Zweiten Liga zu gelangen. Die Liga ist für Vereine, die aus wirtschaftsschwächeren Regionen kommen und von ihrer Struktur her eigentlich zu klein sind für Profifußball, nur schwer zu stemmen. Bei Sechzig ist das etwas anderes. Wenn uns keine Altlasten drücken würden, hätten wir kein grundsätzliches Problem, die Dritte Liga zu finanzieren.

In der wirtschaftlichen Lage, in der sich die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA befindet, kann ein Aufstieg nicht auf Pump gekauft werden. Das Unternehmen darf nicht mehr kreditfinanziert ins Risiko gehen – das ist kein tragfähiges Konzept. Ein solcher Managementfehler hat den TSV 1860 München zuletzt nicht nur direkt in die Regionalliga, sondern um ein Haar auch in die Pleite geführt.

Der Klub braucht mehr Vielfalt bei den Kapitalgebern. Das Risiko und die Chancen im Profisport müssen auf mehr Schultern verteilt werden. Dann löst sich auch die ungute Polarisierung zwischen unserem alleinigen Mitgesellschafter und dem Verein. Sponsoring, kluge strategische Transfers und Verträge helfen den finanziellen Spielraum für den Kader zu vergrößern. Daran arbeiten die Verantwortlichen in der KGaA.

Erst wenn eine vernünftige wirtschaftliche Basis im Unternehmen besteht, wird dauerhafter sportlicher Erfolg wahrscheinlich. Eine gesunde Struktur mit mehreren Gesellschaftern und eine enge Verzahnung von Nachwuchsausbildung und Profisport ist das Ziel.

09: Kann das Grünwalder Stadion mit nur 18.060 Zuschauern eine sinnvolle Spielstätte für die Zukunft sein?

Wer heute bereits wieder in weiß-blauen Träumen von der Bundesliga und Champions League steckt, lässt die Gegenwart außer Acht, wiederholt alte Fehler und wird damit erneut scheitern. Beim TSV 1860 München muss realitätsnah und in vernünftigen Zeiträumen gedacht werden. Das Grünwalder Stadion ist auch mit einem verminderten Fassungsvermögen von 18.060 Zuschauern für die 3. und die 2. Liga ein geeignetes Stadion für den TSV 1860 München. Die Hälfte der aktuellen Zweitligaklubs spielt in Stadien mit geringerer Kapazität. Wichtig ist ein funktionsfähiger VIP- und Business-Bereich.

Ist der TSV 1860 München eines Tages sportlich wieder so erfolgreich, dass er dauerhaft in der Bundesliga spielt, wird die Frage des Spielorts neu zu bewerten sein. Bis dahin verbieten sich Schaumschlägereien von einer riesigen Arena im Umland. Auf der langen Liste von Klubs in Deutschland, die sich an einem Stadionbauprojekt finanziell verhoben haben, steht der TSV 1860 ganz oben.

Die Löwen gehören nach München-Giesing. Eine unbedachte Versetzung in die Peripherie würden das Herz und die Seele dieses Klubs zerstören. Wenn die Stadt München dem TSV 1860 mit der Ertüchtigung des Grünwalder Stadions eine Perspektive bietet, wäre der Klub ganz schlecht beraten, diese abzulehnen. Im Gegenteil, wir freuen uns sehr über die Initiative der Stadt und begrüßen sie ausdrücklich.

10: Stimmt es, dass Präsident Robert Reisinger den Sprecher des Investors Athanasios Stimoniaris als Verhandlungsführer für Gespräche über eine Kapitalerhöhung der KGaA ablehnt?

Einige Menschen wollen damit in der Öffentlichkeit Stimmung erzeugen. Das ist nicht in unserem Sinne und der Sache nicht dienlich.

Zum Hintergrund:

Das Präsidium hat unserem Mitgesellschafter einen Brief geschrieben, der die Option einer Kapitalerhöhung für die TSV München von 1860 GmbH & Co. KG durch Dritte zum Gegenstand hat. In diesem Zusammenhang bat das Präsidium die HAM International Limited einen Vertreter zu benennen, mit dem Details und das weitere Vorgehen besprochen werden können.

In einer kurz gefassten persönlichen Antwort verwies Hasan Ismaik auf Athanasios Stimoniaris. Das Präsidium äußerte daraufhin den Wunsch, einen direkten Ansprechpartner von HAM für das geplante Vorhaben zu erhalten. Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Eine mögliche Kapitalerhöhung durch Dritte ist zunächst von den bestehenden Gesellschaftern HAM International Limited und TSV München von 1860 e.V. zu erörtern. Der Aufsichtsratsvorsitzende der TSV München von 1860 GmbH & Co. KG ist dafür schlicht der falsche Gesprächspartner. Herr Stimoniaris ist kein legitimierter Gesellschaftsvertreter der HAM International Limited mit Sitz in Dubai.

Das Präsidium möchte in dieser dif­fi­zilen Angelegenheit möglichst wenig Reibungsverlust zwischen den Gesellschaftern und nicht über Bande spielen müssen. Grundsätzlich akzeptieren wir aber jeden Vertreter den HAM International Limited benennt.

11: Wieso wird über Anwälte und nicht direkt miteinander gesprochen?

Es wird zwischen den Gesellschaftern nicht generell nur über Anwälte kommuniziert. Ein regelmäßiger Austausch zu verschiedenen Aspekten finden auf persönlicher Ebene mit den Vertretern unseres Mitgesellschafters und in den Klubgremien statt. Bei Themen, die Vertragsrecht berühren, werden im Einzelfall sachverständige Juristen hinzugezogen. Das ist dann aber auch sinnvoll.

12: Wie kann es sein, dass Hasan Ismaiks öffentliche Anwürfe gegen Vereinsvertreter immer folgenlos bleiben?

Den Respekt, den unser Mitgesellschafter gern für sich einfordert, muss er selbst zeigen. Dazu gehört für uns eine Änderung seines Kommunikationsstils. Wir sind nicht bereit, wiederkehrende Entgleisungen, die zumeist über sein Facebook-Profil “Ismaik1860“, aber auch in Interviews, verbreitet werden, zu akzeptieren. Über Social Media-Kanäle öffentlich Geschäftspartner des TSV 1860 München zu beschimpfen, Entlassungen und Rücktritte zu fordern und Mitarbeiter unseres Klubs abzuwerten, ist nicht länger hinnehmbar. Sollte der Eindruck entstehen, wir würden das tolerieren, so ist er falsch. Wir tragen das nur nicht in der Öffentlichkeit aus.

13: Was geschieht, wenn Hasan Ismaik gegen die 50+1-Regelung klagt?

Derzeit stehen einer möglichen Klage im Wesentlichen drei Dinge entgegen: 1. Die fehlende Klagebefugnis. Um klagen zu können, bräuchte der Klageführer den Klub hinter sich. Das darf mindestens in dieser Wahlperiode als ausgeschlossen gelten. 2. Die lange Dauer eines Verfahrens und die mehrheitliche Haltung der in der DFL organisierten Klubs für die Beibehaltung der 50+1-Regel. 3. Der Kooperationsvertrag zwischen den Gesellschaftern HAM International Limited und TSV München von 1860 e.V., der unseren Mitgesellschafter vertraglich dazu verpflichtet, die Ordnungen von DFB und DFL zu respektieren.

14: Hasan Ismaik kann aussitzen und blockieren, solange er möchte – er sitzt am längeren Hebel. Wie will der Verein unter diesem Umstand die TSV München von 1860 GmbH & Co. KG jemals wieder vorwärts bringen?

Wir unterstellen unserem Mitgesellschafter grundsätzlich, dass er an einem erfolgreichen TSV 1860 München interessiert ist. Nur dann gewinnen seine Anteile wieder an Wert. Gleichzeitig spielen aber auch Emotionen für ihn eine große Rolle. Das macht es nicht einfacher.

Richtig ist die Vermutung einer Blockadehaltung durch unseren Mitgesellschafter. Wir erleben diese als gravierendes Hemmnis im Alltag. Sie ist aus unserer Sicht politisch motiviert und hat mit einem befürchteten Machtverlust zu tun. Während der Abstiegssaison aus der Zweiten Liga verfügte unser Mitgesellschafter über eine nahezu unbeschränkte Machtfülle. Er hat nach Belieben Geschäftsführer und weiteres Personal aus seinem Umfeld eingesetzt, Spielerverpflichtungen mit Hilfe externer Berater getätigt, die Gesellschaft mit Krediten hoch verschuldet und dem Verein seine Bedingungen aufoktroiert. Mit dem Absturz in die Regionalliga ist ihm diese Hoheit verloren gegangen und er kämpft seither mit allen Mitteln um die Wiederherstellung seines Alleinvertretungsanspruchs.

Das Paradoxe daran ist: Der Konsolidierungskurs ist nicht nur überlebenswichtig für die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA, sondern deckt auch absolut die Interessen unseres Mitgesellschafters. Mit einer insolventen Gesellschaft würde er sein Investment verlieren. Der Profifußball beim TSV 1860 München kostet HAM International Limited seit zwei Jahren im laufenden Betrieb so wenig Geld wie noch nie.

Gleichzeitig versucht unser Mitgesellschafter öffentlich die Verantwortung für die sichtbaren Nachwirkungen der vergangenen Schuldenpolitik den Vereinsvertretern in der Gegenwart anzulasten. Er bringt den vergleichsweise geringen Kaderetat nicht etwa in Zusammenhang mit eigenen Versäumnissen, sondern benutzt ihn politisch, um die angebliche Unfähigkeit der Vereinsvertreter und einer von ihm ungeliebten Geschäftsführung zu demonstrieren.

Unsere Hoffnung und Erwartung ist, dass am Ende die kaufmännische Vernunft siegt und die Lust unseres Mitgesellschafters, den TSV 1860 München sportlich erfolgreich zu sehen, seine Aversion gegen die Vereinsvertreter übersteigt. Hilfreich wäre auch, wenn er sich von jenen Beratern trennen würde, die den Konflikt befeuern, weil er ihnen als Geschäftsgrundlage dient. Keine Alternative ist es aus unserer Sicht, unserem Mitgesellschafter die gewünschte Alleinherrschaft wieder zu übertragen und die Vereinsgremien mit willfährigen Funktionären zu besetzen. Einem solchen Ansinnen haben die Mitglieder unseres Vereins bei den Wahlen auch eine klare Absage erteilt. Unser Mitgesellschafter muss erkennen, dass er MIT dem Verein erfolgreich sein kann, aber niemals gegen ihn.

Es wird darauf ankommen, den Profifußball beim TSV 1860 München organisatorisch und wirtschaftlich so zu stellen, dass in Zukunft keine singuläre Abhängigkeit von einem einzelnen Investor mehr besteht und daraus resultierende Zwangslagen, wie sie beim Absturz in die Regionalliga deutlich wurden, sich nicht wiederholen. Das entlastet den Klub und unseren Mitgesellschafter gleichermaßen.

15: Was ist, wenn Daniel Bierofka keine Lust mehr auf das Traineramt hat?

Daniel Bierofka hat beim TSV 1860 München eine besondere Rolle, die über die eines normalen Trainers hinausreicht. Seine Scharnierfunktion in alle Richtungen und seine persönliche Identifikation mit den Löwen ermöglicht, dass sich irgendwie alle auf ihn einigen können. Auch unser Mitgesellschafter, der bis dato als wenig geduldig mit Trainern gilt. Das ist erfreulich und hat ihm einen langfristigen und für die Verhältnisse in der 3. Liga gut dotierten Vertrag eingebracht. Der TSV 1860 schätzt Bierofkas Engagement und weiß es zu honorieren. Doch auch in seinem Fall gelten die bekannten Mechanismen der Branche: Erhält er ein attraktives Angebot eines höherklassigen Klubs, kann ihm niemand verdenken, wenn er die Offerte annehmen würde. Als junger Trainer muss er auch seine eigene Karriere im Blick haben. Der TSV 1860 München hat vor Daniel Bierofka existiert und er wird es auch nach ihm tun. Seine Verdienste um die Löwen schmälert das nicht.

16: Wie geht es mit dem Fußball-Nachwuchs beim TSV 1860 München weiter?

Die Nachwuchsausbildung wird bei den Löwen immer einen sehr hohen Stellenwert haben. Das entspricht dem langjährigen Selbstverständnis unseres Klubs. Im Verein sind die Mannschaften von den U9- bis zu den U17-Junioren organisiert. Die U19- und die U21-Mannschaft spielen unter dem Dach der KGaA. Der Verein investiert heute mit Unterstützung seiner Mitglieder und Förderer mehr Geld als jemals zuvor in die Ausbildung seiner Talente. Die Rückkehr mit den B- und A-Junioren in die Bundesliga ist ein klar formuliertes Ziel. Im Nachwuchsleistungszentrum des TSV 1860 München wird mit großem Engagement gearbeitet. Auch die hohe Durchlässigkeit in die Profimannschaft ist weiter kennzeichnend für den Fußball bei den Löwen und wird es bleiben. Jüngste Beispiele dafür sind Dennis Dressel, Fabian Greilinger und Leon Klassen. Wer behauptet, beim TSV 1860 München wäre im Fußballnachwuchs nichts mehr los, kennt sich entweder nicht aus, oder erhebt diese Behauptung wider besseren Wissens aus politischen Motiven.

17: Kann der TSV 1860 München für den Profifußball einen in der 3. Liga  wettbewerbsfähigen Kader ohne fremde Hilfe in naher Zukunft überhaupt noch finanzieren?

Das hängt von verschiedenen Faktoren ab. Der TSV 1860 München ist grundsätzlich einer der wenigen Klubs, die tatsächlich aus eigener Kraft die Finanzierung einer guten Mannschaft für die 3. Liga auf die Beine stellen kann. Die wirtschaftsstarke Region München, das hohe Maß an öffentlicher Aufmerksamkeit und Werbewirksamkeit, die der Klub genießt und die beispiellos große Loyalität von Mitgliedern, Fans und Sponsoren bieten alle Voraussetzungen dafür.

Hinderlich sind im Moment die finanziellen Altlasten aus der Vergangenheit. Erst wenn die Gesellschaft wirksam entschuldet ist, werden die Einnahmen nicht mehr von den Ausgaben aufgefressen. Hilfreich wäre im ersten Schritt, wenn unser Mitgesellschafter sich entschließen könnte, seine noch bestehenden Darlehen in Genussscheine zu wandeln, damit die Rückstellungen für bevorstehende Strafzahlungen an den Verband aufgelöst werden können.

Als positiv bewerten wir es, dass sich unser Mitgesellschafter im Rahmen eines Sponsorings an den Personalkosten für Timo Gebhart und Prince Osei Owusu beteiligen will. Dieser Schritt ist hilfreich für die sportliche Entwicklung der Mannschaft und die wirtschaftlich richtige Entscheidung für die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA. Das Engagement von Gönnern aus dem Vereinsumfeld bei der Verpflichtung von Aaron Berzel ist ein starkes Signal des Zusammenhalts. Mit unserem Haupt- und Trikotsponsor die Bayerische hat der TSV 1860 – entgegen anders lautender Behauptungen – zudem einen Sponsoringpartner, der innerhalb der 3.Liga mit den höchsten Betrag bezahlt.

18: Ist es zutreffend, wenn die Auseinandersetzungen zwischen den Gesellschaftern als interkulturelle Missverständnisse beschrieben werden?

In einigen wenigen Situationen in der weiteren Vergangenheit mag das eine Rolle gespielt haben. Das ist nicht von der Hand zu weisen und sollte aufgearbeitet werden, um eine Wiederholung zu vermeiden. Das barsche Verhalten unseres Mitgesellschafters aber pauschal als ein interkulturelles Missverständnis zu deuten, wird der Sache nicht gerecht. Unser Mitgesellschafter hat sich an einem Unternehmen in Deutschland beteiligt und will hier Geschäfte machen. Interkulturelles Verständnis ist keine Einbahnstraße.

Das FAQ auf der offiziellen Seite des e.V: https://tsv1860.org/2019/09/09/haeufig-gestellte-fragen-zum-profifussball/

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)

57
Hinterlasse einen Kommentar

Please Login to comment
avatar
  
smilewinklolsadballlionpretzelbeerstadiumlinkrollingheartzzzpolice
 
 
 
13 Comment threads
44 Thread replies
0 Followers
 
Most reacted comment
Hottest comment thread
18 Comment authors
SiggiKG1860BaumBine1860Loewen1860 Recent comment authors

  Subscribe  
neuste älteste beste Bewertung
Benachrichtige mich zu:
Siggi
Leser

Weil es hier so schön zum Artikel passt, kommt hier ein Auszug aus dem Editorial des Vereinsmagazins 03/2019 von Heinz Schmidt:
„… Die Hoffnung, dass wir nach dem polarisierenden Wahlkampf jetzt mit einer gemeinsamen, vernünftigen Sacharbeit beginnen könnten, hat sich leider bisher nicht bestätigt. Einige Gruppen und Personen um den Verein tun sich noch schwer, demokratische Ergebnisse zu akzeptieren. Bezeichnend in diesem Zusammenhang ist, dass es zu unserem, in der Öffentlichkeit als undemokratisch bezeichneten Wahlvorgang, keinen einzigen Änderungsantrag gab. Gerade in der KGaA wäre es wichtig, die Kräfte zu bündeln. Leider wurden Gespräche von unserem Mitgesellschafter, aber auch vom Team Profifußball, bereits im Vorfeld abgelehnt. Trotzdem bleibe ich optimistisch, dass die dringend nötigen Maßnahmen doch noch bald diskutiert und umgesetzt werden können. Die Aktion „#VEREINenStattSpalten“ soll dazu beitragen, die nötigen Diskussionen wieder in einem vertretbaren Rahmen zu führen. Ausdrücklich nicht vertretbar sind aber massive Beleidigungen, Drohungen und Diffamierungen bis hin zu Nazivergleichen. Wenn ein Blogbetreiber derartige Kommentares nicht oder sehr spät löscht und die besonders auffälligen User nicht sperrt, muss man davon ausgehen, dass er deren Meinungen und Ausdruckweisen gutheißt. Die Staatsanwaltschaft München sieht die Meinungsfreiheit zurecht als hohes, schützenswertes Gut an. Wir sind aber sicher, dass sie tätig wird, wenn die Anzahl und die (negative) Qualität der zur Anzeige gebrachten Posts groß genug ist. …“

anteater
Leser

Das ist jetzt nicht der erste Schuss vor den Bug eines gewissen Blogs. Persönlich würde ich da weniger öffentlich warnen als mehr im Hintergrund juristische Konsequenzen ziehen. Es ist ja nicht so, dass der Blogbetreiber ein Laie ist. Der ist gelernter Journalist und weiß so ganz sicher, was geht und was nicht geht und eben auch, dass er verantwortlich ist für die Kommentare, die er nicht oder sehr zeitverzögert löscht.

Baum
Leser

Wobei ich mich gerade frage ob der Blog vom Griss nicht mehr als 100 Beschwerden im Kalenderjahr erhält?
„(1) Anbieter sozialer Netzwerke, die im Kalenderjahr mehr als 100 Beschwerden über rechtswidrige Inhalte erhalten, sind verpflichtet, einen deutschsprachigen Bericht über den Umgang mit Beschwerden über rechtswidrige Inhalte auf ihren Plattformen mit den Angaben nach Absatz 2 halbjährlich zu erstellen und im Bundesanzeiger sowie auf der eigenen Homepage spätestens einen Monat nach Ende eines Halbjahres zu veröffentlichen. Der auf der eigenen Homepage veröffentlichte Bericht muss leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar sein.“
Zumindest finde ich dort keinen solchen Bericht. Zumindest ist er dann nicht „leicht erkennbar“ wenn er denn existiert. Das wäre nämlich schon mal eine Hausmarke wenn er das auf seiner Seite veröffentlichen müsste wie es da bei ihm zugeht.
https://www.gesetze-im-internet.de/netzdg/BJNR335210017.html

Oder fällt sein Blog nicht unter dieses Gesetz?

anteater
Leser

§1 (1) Satz 2: „Plattformen mit journalistisch-redaktionell gestalteten Angeboten, die vom Diensteanbieter selbst verantwortet werden, gelten nicht als soziale Netzwerke im Sinne dieses Gesetzes.“

Wäre auch zu schön gewesen.

Baum
Leser

Danke. Wenn ich gescheit gelesen hätte dann wäre mir auch das aufgefallen:
„(2) Der Anbieter eines sozialen Netzwerks ist von den Pflichten nach den §§ 2 und 3 befreit, wenn das soziale Netzwerk im Inland weniger als zwei Millionen registrierte Nutzer hat.“

Mir ist diese Juristerei generell ein Graus. Dann stellt sich mir aber die Frage wie dann überhaupt dagegen vorgegangen werden soll, so wie es Schmidt schreibt? Fragen über Fragen…

anteater
Leser

StGB, das gilt auch im Internet, also auch für Kommentare. Ist ja kein rechtsfreier Raum.

Weiterführender Link z.B. hier: https://www.bz-berlin.de/ratgeber/beleidigung-im-internet-was-ist-strafbar

Das mit den zwei Millionen registrierten Nutzern, da fällt der besagte Blog zwar raus, aber meines Wissens nutzt man dort Disqus. Und die erreichen bestimmt mehr als diese Nutzerzahl.

Ah ja, und wir sprechen hier von einem Strafrahmen von bis zu fünf Jahren…

Siggi
Leser

Jetzt schnalle ich das erst: „Wir sind aber sicher, dass sie tätig wird, wenn die Anzahl und die (negative) Qualität der zur Anzeige gebrachten Posts groß genug ist. …“
Kann es sein, dass das ein mehr oder weniger eindeutiger Aufruf ist, OG oder die dortigen Kommentare anzuzeigen?

Baum
Leser

Könnte sein. keinehetze@gmx.de wird sich bestimmt immer wieder über die Einsendung von Screenshots mit beleidigendem Inhalt, Drohungen oder sonstigen Entgleisungen die auf diesem Blog stattfinden freuen.

Baum
Leser

„Über Social Media-Kanäle öffentlich Geschäftspartner des TSV 1860 München zu beschimpfen, Entlassungen und Rücktritte zu fordern und Mitarbeiter unseres Klubs abzuwerten, ist nicht länger hinnehmbar. Sollte der Eindruck entstehen, wir würden das tolerieren, so ist er falsch. Wir tragen das nur nicht in der Öffentlichkeit aus.“

Ich frage mich wirklich was diese Aussage soll? Schreiben sie ihm dann eine Email mit mahnenden Worten? Oder wie soll man sich das vorstellen. Ist ja schön das sie das nicht tolerieren, aber wenn ich mich nicht öffentlich gegen die Sauereien des Investors wehre erweckt es den Eindruck als würde man vor Ismaik kuschen.
Vor allem wenn der Investor sie als Rassisten tituliert und somit auch in gewisser Weise die Mitglieder die das Präsidium gewählt haben in den Schmutz zieht, erwarte ich einfach, dass das Präsidium klar Stellung bezieht. Wie sollen die Mitglieder sonst erfahren das man sich das nicht gefallen lässt? Ich finde dieses Vorgehen, vorsichtig ausgedrückt, suboptimal.
#ohneHasan

Banana Joe
Leser

Naja ich denke, man hat immer noch das Damoklesschwert „Gutachten über den Kooperationsvertrag“ über Ismaiks Bett hängen und ich denke, auch, dass da im Hintergrund einiges über die Herren Anwälte läuft, so wie es eben auch der Vorwurf ist. Dass man das nicht an die Breite Öffentlichkeit tritt, ist nur zu verständlich. Ich habe auch den Eindruck, dass man Ismaik nicht unbedingt hinausekeln will, sondern ihm noch das eine oder andere Türchen einen Spalt offen lässt, denn eines ist klar: wird der Kooperationsvertrag gekündigt, war’s das mit Ismaik und seinem Investment… und dann könnte es durchaus ekelhaft werden mit Verfahren, Klagen, Schadensersatzforderungen, dem Insolvenzverwalter, runden Bloggern, Möchtegern-Journalisten…

Siggi
Leser

Banana Joe ( Tami Tes anteater )
„wird der Kooperationsvertrag gekündigt, war’s das mit Ismaik und seinem Investment…“.
Nein, eben nicht. Das ist ja der Grund, warum der Kooperationsvertrag bisher nicht gekündigt wurde. In diesem Fall hätte Ismaik das Vorverkaufsrecht seiner Anteile. Der e.V. hätte keinerlei Einfluss darauf, an wen die Anteile dann gingen. So zumindest habe ich die damalige Begründung Reisingers in Erinnerung, warum man den Hoppen-Antrag nach eingehender Prüfung nicht weiter verfolgen wollte.

Siggi
Leser

Jetzt habe ich nochmal gesucht und das hier gefunden:
Die Gründe gegen die Kündigung
Warum waren Verwaltungsrat und Präsidium gegen eine Kündigung? „Die Nachteile wären zu groß, etwa die Freiheit Ismaiks, seine Anteile beliebig zu verkaufen, und dass man ungewollt gegen 50+1 verstoßen könnte“, erklärt Drees. Verwaltungsrat und Präsidium befürchteten, dass der Jordanier einen Teil seiner Darlehen unmittelbar auf fällig stellen könnte. Das würde auf einen Schlag die Zahlungsunfähigkeit der KGaA bedeuten.
Quelle: https://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.weiter-hitzig-bei-sechzig-der-kooperationsvertrag-bleibt-10-fuer-ismaik.91ef33f7-b2be-4dc7-a81b-6bee3440d665.html

anteater
Leser

Na, dann wäre die KGaA halt abzuwickeln, dafür aber der Knebelvertrag, gegen den Herr Ismaik wiederholt verstößt, Geschichte. Ein sauberer Schnitt, ein Neuanfang.

Siggi
Leser

anteater Also, ich verstehe das anders. Die KGaA kann nicht abgewickelt werden, es sei den Ismaik will das. Ihm gehört die Profitochter eben nun mal zu 60%. Wie Du weißt, bin ich kein Jurist, aber der Verein hat nicht einmal das Recht eine neue Herrenmannschaft im Profifussball zu etablieren. Gegen Ismaik geht nichts. Das ist sehr, sehr unschön, aber gegenwärtig leider Fakt. Glaube mir, es würde micht freuen, wenn es doch noch einen Ausweg gäbe.

Banana Joe
Leser

Was will er mit einer wertlosen Pleite-KGaA, wenn der Koop-Vertrag aufgelöst ist und der eV wieder eine Spielgenehmigung für die RL und höher beantragen darf? Ismaik wäre mehr oder weniger machtlos, d.h. er könnte seine KGaA retten, hätte aber keinen Verein mehr. Einziges Problem, welches ich sehe, sind Marken- und Namensrechte. Wir, also der Stammverein, müssten wohl umfirmieren…

anteater
Leser

Müssten wir umfirmieren? TSV München von 1860 e.V.? Daran hat er Null Markenrechte. Und am Logo der FA auch nicht. Wäre er auf Vernunftsebene erreichbar, würde er sich auf einen Deal einlassen, aber so wie ich ihn erlebe, würde er lieber dann wertlose Markenrechte behalten, rein aus Sturheit.

Bine1860
Leser

Ich glaube ich könnte mit TSV von 1860 Giesing eV gut leben 😂😂 möglicherweise ginge auch TSV von 1860 München-Giesing eV

anteater
Leser

Aha, Stadtteilverein…

*duck und weg*

Bine1860
Leser

yup und bekennende Ruinenanbeterin. Im Ernst ich glaube nicht, dass wir „umfirmieren“ müssten, ich meine sogar dass auch irgendwie noch Rechte am Logo beim EV liegen. Wird, wenns soweit wäre, sowieso alles ein Fall für die Anwälte.

anteater
Leser

Wenn er die Darlehen fällig stellt, wie Du es geschrieben hast, wird die KGaA abgewickelt.

Das mit dem Recht auf Lizenzbeantragung bzw. dem Verbot, das ist so eine Sache. Ob das so gültig sein kann, das ist die Frage.

HHeinz
Leser

Ein überschuldetes Unternehmen wird leider nicht automatisch abgewickelt.
Trotzdem eröffnet die Kündigung des Kooperationsvertrages vielleicht mittelfristig die einzige Möglichkeit dass die Zusammenarbeit mit Herrn Ismaik endet. Ein Selbstläufer ist das meiner Meinung nach aber nicht.

anteater
Leser

Ja, ist mir schon klar. Es wird ein Insolvenzverfahren eröffnet. Dann wird geschaut, wer wie viel Geld bekommt und wie viel Sachwerte da sind. Entsprechend einer Quote werden dann die Gläubiger ausbezahlt. In dem hier vorliegenden Fall sprechen wir von einer Kapitalgesellschaft, die höchstwahrscheinlich mangels Masse abgewickelt würde.

Die Kündigung des Kooperationsvertrages, sofern sie hieb- und stichfest ist, sollte uns von Klauseln befreien, die Herrn Ismaik nutzen und uns schaden. Beispielsweise diese Geschichte mit „wenn 50+1 fällt, dann kann er den ganzen Laden übernehmen“.

Siggi
Leser

Das stellst Du Dir, glaube ich, zu einfach vor. Du gehst davon aus, dass nach einer Kündigung die Dinge quasi von Null juristisch neu betrachtet werden, aber Verträge beinhalten im Allgemeinen auch Bestimmungen, was nach Beendigung der Kooperation Gültigkeit haben soll. Nach allem, was man so liest, schaut es da für den e.V. richtig besch… aus.

anteater
Leser

Nein, ich stelle mir das nicht einfach vor, gebe das hier nur vereinfacht wieder, um das Prinzip zu verdeutlichen.

Das Präsidium hatte bei der MV ja beispielsweise erwähnt, dass eine Kündigung (im Zuge des Antrags auf Überprüfung usw.) zu viele Unwägbarkeiten barg.

Ein Vertrag, der einseitig Auflagen enthält für den Fall der Kündigung aufgrund von Vertragsverstößen der anderen Seite, da gehen wir dann wieder in den Bereich der Sittenwidrigkeit.

Dazu sind wir hier alle aber zu wenig Jurist, um das final beurteilen zu können. Ich bin mir aber sicher oder hoffe zumindest, dass der e.V. hier weiterhin alle möglichen Schritte überprüfen lässt.

Snoopy.
Leser

Zusammenfassend beschreibt alles das den sogenannten Konsolidierungskurs. Er ist in der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens völlig alternativlos. Wer etwas anderes behauptet, versteht schlicht zu wenig von der Materie und kann die Bilanz sowie Gewinn- und Verlustzahlen nicht deuten.
Schließt das dann den Mehrheitseigentümer mit ein oder ist das „politisch“ motiviert, wenn er sagt, dass man „zur Vernunft“ kommen soll, damit er „helfen“ kann?

(1) Der Konsolidierungskurs wurde auch nicht, wie von einigen propagandistisch behauptet vom Präsidium in der Winterpause 2018 völlig überraschend ausgerufen…
Ist aber ein gutes Werkzeug um Meinung zu machen, gerade dann, wenn im ersten Zitat der letzte Satz zutrifft.

(2) ob die Geschäftsführung schnelle und klare Entscheidungen herbeiführt und welcher Grad an Unterstützung durch die Gesellschafter bei der Bewältigung der Unternehmenskrise erfolgt.

wird sehr schwer werden, denn (14) Richtig ist die Vermutung einer Blockadehaltung durch unseren Mitgesellschafter. Wir erleben diese als gravierendes Hemmnis im Alltag. Sie ist aus unserer Sicht politisch motiviert und hat mit einem befürchteten Machtverlust zu tun.
viel Macht hat er ja eh nicht mehr: Mit dem Absturz in die Regionalliga ist ihm diese Hoheit verloren gegangen und er kämpft seither mit allen Mitteln um die Wiederherstellung seines Alleinvertretungsanspruchs.

(3) Das wissen beide Gesellschafter.
Könnte man nicht vermuten.

(6) Wer wann wo und worüber mit ihm spricht, entscheidet unser Mitgesellschafter allein.
bedeutet: wenn er wieder das bockige Kind gibt, ist wieder Eiszeit. Wie oft hat man in den letzten Jahren unter diversen Präsidien gehört, dass er nicht erreichbar ist.

(6) in den acht Jahren seiner Teilhaberschaft haben sechs Präsidenten und acht Geschäftsführer gänzlich unterschiedlicher Persönlichkeit sich um ein gutes Verhältnis bemüht. Gelungen ist es – mit einer bekannten kurzzeitigen Ausnahme – auf Dauer noch keinem.
Rückwirkend betrachtet war die Ausnahme keine Ausnahme sondern ein gravierender Fehler. Aber hinterher ist man immer schlauer. Interessant, dass man den Namen nicht nennt.

(8) Aber derzeit ist die Dritte Liga unsere sportliche Herausforderung und ein zu sanierendes Unternehmen die wirtschaftliche Realität. Darauf muss das Augenmerk gerichtet sein.
Die Geschichte lehrt, wenn man zu sehr in der Vision lebt, geht‘s zwei Etagen tiefer.

Ein solcher Managementfehler hat den TSV 1860 München zuletzt nicht nur direkt in die Regionalliga, sondern um ein Haar auch in die Pleite geführt.
Da wird einem Ismaik mal so knallhart Managementfehler unterstellt. Gut, ist ja nicht sein erster …

Eine gesunde Struktur mit mehreren Gesellschaftern und eine enge Verzahnung von Nachwuchsausbildung und Profisport ist das Ziel. … blöd, dass da ein Gesellschafter im Weg steht.

(12) Wir sind nicht bereit, wiederkehrende Entgleisungen, die zumeist über sein Facebook-Profil “Ismaik1860“, aber auch in Interviews, verbreitet werden, zu akzeptieren.
Was wäre dann die Konsequenz, die nicht öffentlich ausgetragen wird? Juristisch dagegen vorgehen?

(15) . Doch auch in seinem Fall gelten die bekannten Mechanismen der Branche
Nicht nur bei Angeboten von anderen Vereinen, gelten auch unter anderen Umständen.

(17) Als positiv bewerten wir es, dass sich unser Mitgesellschafter im Rahmen eines Sponsorings an den Personalkosten für Timo Gebhart und Prince Osei Owusu beteiligen will.
Will? Ich dachte, nur was da ist, wird verwendet. Er hat also noch nicht, oder wie kann man das verstehen?

Baum
Leser

„(12) Wir sind nicht bereit, wiederkehrende Entgleisungen, die zumeist über sein Facebook-Profil “Ismaik1860“, aber auch in Interviews, verbreitet werden, zu akzeptieren.
Was wäre dann die Konsequenz, die nicht öffentlich ausgetragen wird? Juristisch dagegen vorgehen?“

Das würde mich ehrlich gesagt auch sehr interessieren.

Loewen1860
Leser

Super Klarstellung hier. Klingt für mich alles sehr logisch. Die Frage über die Aufkündigung des Kooperationsvertrages lässt bei mir zwar noch Fragen offen. Aber gut. Wenn es nach mir ginge, würde ich sowieso alle die bei den Gesellschaftern was zum Mitschnabeln haben solange einsperren, bis sie gemeinsam eine Einigung erzielt haben. Unsere Hafträume sind dafür leider zu klein, aber Örtlichkeiten hierfür gibts bestimmt zu genüge.

Das Statement zu Biero finde ich ganz belustigend, denn momentan kann ich mir keinen Club aus einer höheren Liga vorstellen, der sich um ihn bemüht. Eher Regionalliga oder niedriger, die vielleicht besser bezahlen wink

Thrueblue
Leser

Starkes Statement,
im Grunde ja nur eine Zustandsbeschreibung, aber nochmal eine schöne Klarstellung für all diejenigen, die beim Denken auch mal Pech haben. Und genaus so will ich 1860 auch auf dem Fußballplatz erleben. Brust raus, selbstbewusst, klare Spielzüge.

Interessant für mich die hervorgehobene
Anmerkung: „Die eingangs erwähnte Problematik hinsichtlich eines möglichen Teilverlusts der Gemeinnützigkeit des Vereins im Falle einer Insolvenz der Profi-Fußballtochter wurde vom Präsidium mittlerweile erfolgreich gelöst“

Ist für mich eine klare Message an Herrn Ismaik: Wenn du uns hier weiterhin verarschen willst, ziehen wir den Stecker Spezi.

blue planet
Gast
blue planet

Hr. Ismaik hält den e. V. im Würgegriff! Meiner Meinung nach sind einschneidende, harte Maßnahmen notwendig, um dem zu entkommen.
Das würde wohl nicht ohne schwere Verluste abgehen, aber als Fan und Mitglied im e.V. wäre ich bereit, diese hinzunehmen und schlimmstenfalls ganz unten wieder anzufangen!

Tami Tes
Redakteur

Also bei der Frage >07: Weshalb wird vom Verein der Kooperationsvertrag nicht gekündigt?< hätte ich eine konkretere und direktere Antwort erwartet. Diese ist so für mich nicht beantwortet. Der KoopVertrag ist für uns alle die große Unbekannte und denke, die Meisten von uns würden gerne wissen wollen a) was steht (grob) drin, also woran bindet er den e.V. und b) was würde eine (Nicht)Aufkündigung wirklich bedeuten.Ich sehe es eben nicht so, dass die Kündigung des Vertrages heißt, der Mitgesellschafter ist auch weg. Macht ja keinen Sinn. Aber ich denke, dass dieser den Verein sicherlich in vielen Belangen blockiert und hemmt und ggf. die Konsolidierung dadurch verlangsamt.

anteater
Leser

Ich glaube, dass es Siggi war, der neulich diesbezüglich diesen Link nochmal hervorkramte: https://www.wochenanzeiger.de/article/193688.html

Da sind einige Anhaltspunkte bezüglich des Inhalts des Kooperationsvertrages aufgelistet. Sicherlich findet man noch andere Punkte irgendwo in den Tiefen des http://www...

Und, ja, weg wäre der Mitgesellschafter mit der Kündigung des Vertrags bestimmt nicht, aber die hemmenden Klauseln wären weg (sofern diese überhaupt bestand haben vor z.B. einem hiesigen Gericht).

Warum wird der Vertrag nicht gekündigt? Vielleicht bin ich naiv, aber ich denke, dass man im Hintergrund da schon dran arbeitet, jetzt aber das Pulver nicht öffentlich verschießen will.

KG1860
Leser

Ich denke, dass es hier dann ganz klar um die Arbeitsstellen der Angestellten geht – und das kann unser Präsi garantiert nicht wollen. Da muss wohl erst im Hintergrund dann weitere Lösungen her: Wer übernimmt dann die fehlenden Zahlungen an die KGaA, wie können wir den Spielbetrieb aufrecht erhalten, die Arbeitsplätze in der Geschäftsstelle sichern und vor Allem: Wie bekommen wir den Mitgesellschafter auch zeitgleich los. Und das könnte tatsächlich nur durch eine Insolvenz und anschließender Neugründung erfolgen. Aber mein nebulöses Wissen sagt mir, dass ein insolventer Unternehmer keine neue Firma gründen darf. Vllt. ist das falsch oder zwztl. überholt.

anteater
Leser

Insolvent wäre ja die GmbH & Co. KGaA. Ebenso nebulös meine ich, dass die ehemaligen Gesellschafter einer insolventen GmbH schon eine neue Kapitalgesellschaft gründen können. Aber egal, es wäre ja nicht zwingend nötig, gleich wieder eine ausgegliederte Profiabteilung zu haben. Das sollte schon wohl überlegt sein.

tomandcherry
Leser

Schön und mehr als ausführlich be-/geschrieben, wer, wieso, weshalb und warum…

Leider werde ich das Gefühl nicht los, dass diese 18 Punkte umfassende Erklärung seitens des e.V. eine Gegenreaktion nach sich ziehen wird, in der unser hoch geschätzter Mehrheitsgesellschafter seine ganz eigene Sicht der Dinge vorstellen wird.

Es bedarf dazu m.E. nur wenig Fantasie, um sich die darin geäußerten Inhalte vorzustellen?

„#gemeinsam“ und „#VEREINen, statt spalten“ werden sehr wahrscheinlich auch zukünftig nur sehr einseitig mit Leben gefüllt werden.

Trotz des ausführlichen Statements durch die e.V.-Seite sollte man jetzt nicht davon ausgehen (bzw. so naiv sein), dass die Seite des Hauptgesellschafters ab sofort zu einem „braven Schoßhündchen mutiert“ und mit großer Freude und Begeisterung an der selben Seite des gemeinsamen Strangs ziehen wird. Ich befürchte das Gegenteil davon.

Es wird weiterhin „politisch“ gearbeitet werden und jeder noch so kleine (sportliche) Erfolg als „Ergebnis unseres Kurses“ verkauft werden, ganz egal von welcher Seite.

Ich hoffe sehr, dass mich mein Bauchgefühl gehörig täuscht, aber leider hat die Vergangenheit mehr als einmal bewiesen…

Snoopy.
Leser

Natürlich kommt da noch eine Gegenreaktion. Wie die ausfallen wird, weiß vermutlich jeder: das stimmt alles nicht, es ist alles anders wie hier dargestellt, Ismaik ist der mit dem (schein)heiligen Schein.

anteater
Leser

Und wir wissen alle, wo das wahrscheinlich veröffentlicht wird (FB) und wer das wahrscheinlich geschrieben haben wird… wink Was man nicht alles für eine sogenannte Stecksemmel macht.

tomandcherry
Leser

Snoopy. .

„Weil nicht sein kann, was nicht sein darf“…

Banana Joe
Leser

Bestes Präsidium ever! Im anderen Blog haben sie schon wieder Schnappatmung lol

tomandcherry
Leser

@Banana Joe

Ich bewundere Deine Beharrlichkeit, dort nach wie vor mitzulesen.

Mich juckt es nicht die Bohne, ob der „Exkluvis-Blogger“ und seine Anhängerschaft dort steil gehen und mit nicht enden wollender Wut sofort wieder verbal auf die e.V.-Seite einprügeln.

„Business as usual“ halt.

Irgendwann fällt dem Herrn G. seine Art und Weise der Berichterstattung nochmal gewaltig auf die Füße.

Der Tag kommt. Garantiert.

Banana Joe
Leser

Ich hoffe doch!

Snoopy.
Leser

Nach dieser Klarstellung sollte jetzt doch jeder verstanden und kapiert haben (Ausnahme: die nichts verstehen/kapieren wollen oder können), wo der Hase läuft. Klar, sachlich geschrieben. Allerdings bleibt die Vermutung, dass einige das wieder als „Fake News“ abtun.

Eurasburger
Leser

Genau so würde ich das als Pressemitteilung verschicken!
Damit ist eigentlich alles gesagt. Ob es im Orkuniversum ankommt, ist eine andere Sache. Es mag sein, dass das jetzige Präsidium nicht immer glücklich agiert in der Öffentlichkeit. Was aber viel wichtiger ist, ist die Tatsache, dass man sich 1860% darauf verlassen kann, dass die Interessen des Vereins und seiner Mitglieder gewahrt sind.

Peter
Leser

Denen im Orkuniversum kannst nimmer helfen. Die blenden alles schön aus und stürzen sich auf neue Behauptungen/Beleidigungen. Mei, irgendwie amüsant, wenn’s nicht so traurig wäre.

HHeinz
Leser

In manchen Punkten war das für mich fast schon zuviel Klartext.
Mich würde das Motiv für diesen Fragenkatalog interessieren denn es wirkt auf mich (vermutlich unfreiwillig) ein wenig so als würde auch der e.V. mit dem Rücken zur Wand stehen und einen letzten(?) Befreiungsschlag probieren.

Wäre ich der Herr Ismaik würde ich mir denken: Jetzt habe ich sie in der Falle und da lasse ich sie nicht mehr raus.

Wenn man ein Fan offener Worte ist dann war das hier trotzdem eine ganz klare Ansage welche wenig Spielraum für Interpretationen lässt.

Nur wie es weitergeht wenn der Herr Ismaik weiter blockiert das bleibt für mich offen. Beruhigt hat mich der Fragenkatalog daher nicht, aber das war vielleicht auch nicht der Zweck. sondern eher ein Weckruf an alle Löwenanhänger.

BlueBerry
Gast
BlueBerry

Was ist denn so unklar an der Frage was passiert wenn Ismaik weiter blockiert? Ich denke das ist glasklar und jedem bewußt; dann ist der Ofen aus.

Oder denkst du es gibt irgendwen der etwas anderes glaubt?

HHeinz
Leser

Ja klar, mich. Außer wir interpretieren „Ofen aus“ unterschiedlich.

anteater
Leser

Also, ich für meinen Teil hatte mir längst gewünscht, dass der e.V. sich klarer und wie hier hieb- und stichfest in der Öffentlichkeit positioniert. Gerade als Gegenpol zu den oft unsachlichen und/oder sachlich falschen Verlautbarungen des bzw. über Herrn Ismaik (z.B. auf Facebook, Kicker, AZ) ist dies notwendig.
Ja, wie auch in der politischen Welt kann man darüber streiten, ob sachliche Argumentation bestimmten Personenkreise überhaupt erreichen. Hier sehe ich es allerdings anders als z.B. bei fremdenfeindlichen Vereinigungen, denn hier werden nicht die Themen der „Gegenseite“ aufgegriffen, sondern die Grundlage, die Ist-Situation sachlich dargestellt. Zu befürchten ist freilich, dass die obigen Fragen und Antworten alle 14 Tage erneut veröffentlicht werden müssen, da manche Mitmenschen leider die (sprichwörtliche) Erinnerungskapazität eines Goldfischs (angeblich drei Sekunden) haben und/oder intellektuell gesehen Schwierigkeiten damit haben, komplexere Zusammenhänge zu erfassen.

Mir wäre es auch lieb, würden die Zahlen zur Finanzierung der aktuellen Saison von offizieller Seite nochmals veröffentlicht. Ich hatte das ja hier bereits abgeschätzt. Wer zahlt was für das NLZ, Trikotsponsoring, sonstiges Sponsoring, zusätzliche Einnahmen durch Ticketpreissteigerung und Wegfall der Dauerkartenmtigliederrabette, gesponsorte Spielerfinanzierungen. Hintergrund ist, dass bestimmte Medien hier gerne einen Einzelakteur in den Vordergrund heben. Die von mir angestellten Abschätzungen rechtfertigen das allerdings nicht. Entgegen den wohl tatsächlichen finanziellen Leistungen behaupten manche Onlinekommentatoren ja beispielsweise, der e.V. täte ja nichts für den Profifußball und einzig Herr Ismaik sei der Retter schlechthin.

Bine1860
Leser

vorallem wüsste ich gerne, ob das Geld für Gebhardt und Owusu schon in München angekommen ist..

tomandcherry
Leser

anteater

„Mir wäre es auch lieb, würden die Zahlen zur Finanzierung der aktuellen Saison von offizieller Seite nochmals veröffentlicht.“

Das wird wohl bis zur Veröffentlichung der Bilanz im Bundesanzeiger warten müssen?

anteater
Leser

Man könnte ohne weiteres (?) die aktuellen Einnahmen und Mehreinnahmen veröffentlichen. Die Bilanz für diese Saison wird doch erst übernächstes Jahr veröffentlicht, wenn ich das richtig verstanden habe. Es sollte aber jetzt gezeigt werden, wer da welchen Anteil trägt.

Konterhoibe
Leser

Naja, dass sind halt die Fragen die dem Präsidium am häufigsten gestellt werden. Macht schon Sinn die Fragen der Fans und Mitglieder zu Beantworten. Ist auch einfach wenn man das halt einmal für alle macht anstatt 1000x Einzeln.

HHeinz
Leser

Stimmt schon. Bleibt trotzdem die Frage was man sich zukünftig von Herrn Ismaik noch erhofft. Im Fragenkatalog wird ja schon deutlich dass es ohne seine Mitwirkung nicht einfach werden wird.

„Ohne eine nachhaltige Restrukturierung ist die Gesellschaft nicht überlebensfähig. Das wissen beide Gesellschafter.“

tomandcherry
Leser

HHeinz

Ja, was erhofft „man“ sich von Herrn Ismaik?

Also ich persönlich – offen gestanden – nicht mehr allzu viel…

anteater
Leser

Für mich klingt das so, als würde man dem Mitgesellschafter auch sagen „Hör mal auf, in der Öffentlichkeit so einen Schmarrn kund zu tun“.

Das Präsidium hat bereits mehrfach, z.B. auf Rückfrage bei der MV, mitgeteilt, dass die interne Kommunikation mit Herrn Ismaik nicht dem entspricht, was Herr Ismaik z.B. auf Facebook in die Welt bricht.

Eurasburger
Leser

Ehrlichkeit ist die schlimmste List!

RheumaKai
Leser

Sehr gute Stellungnahme des Präsidiums. Endlich der von vielen geforderte Klartext. Das sollte nun jeder auch verstehen.

Peter
Leser

Ich bewundere deinen Optimismus.