40 Teilnehmer stellten sich den härtesten Military-Challenge in der ProSiebenMAXX-Sendung „Hart. Härter. Höllencamp„, die jeden an die physischen sowie psychischen Grenzen bringen soll. Ein Boot-Camp, in dem real existierende militärische Prüfungen, wie sie bei der GSG 9 oder bei den Navy Seals durchgeführt werden – teilweise unter Schlafentzug und unter enormen Stresssituationen.

Viola Oberländer, Managerin der Abteilungen beim TSV München von 1860 e.V., Physiotherapeutin und Personal-Trainerin stellte sich diesen Herausforderungen und setzte sich im Finale gegen drei weitere Männer durch. Eine beeindruckende Leistung. Viola gewinnt damit ein 7-tägiges Survival-Training in Schweden, doch der höchste Gewinn war wohl das Durchkommen, Durchbeißen und Nicht-Aufgeben.

Die Sendung wurde vom Moderator und NFL-Experten Patrick Esume moderiert. Während in den ersten vier Folgen je 10 Kandidaten nicht nur gegeneinander, sondern vor allem auch gegen ihre eigenen Grenzen antraten und binnen 72 Stunden die Prüfungen meistern mussten, war im Finale alles nochmals härter. Dieses Mal ging das Experiment nur 24 Stunden, das heißt, mehr Prüfungen in einem geringeren Zeitraum, bei noch weniger Schlaf.

Herzlichen Glückwunsch an Viola zu der unglaublichen Leistung und natürlich den überragenden Sieg.


Foto (c) Willi Weber ProSiebenMAXX

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)
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Alexander Schlegel
Alexander Schlegel (@a-schlegel)
2 Jahre her

Ich kenne jetzt diese Art von Sendungen nicht, weil mir die Zeit zu kostbar ist um sich so etwas anzutun. Aber alleine die Beschreibung reicht schon. Solche Shows transportieren doch anscheinend ein sehr merkwürdiges Menschenbild, dass mich eher befremdet. Und für Ihren Job sehe ich das auch nicht als entscheidend an wie ein Wiesel durch irgendeinen Dreck zu robben und sich den Schlaf rauben zu lassen. Da wären mir andere Eigenschaften wesentlich wichtiger: Menschenkenntnis, Einfühlungsvermögen und Intelligenz. Das mag sie alles auch haben, aber die Geschichte jedenfalls imponiert mir nicht und besagt auch gar nicht ob sie ihren Job bei 1860 gut macht.

United Sixties
Leser
United Sixties (@richard-ostermeiergmail-com)
2 Jahre her

Irre mentale wie körperliche Kraft- und Sportleistung und dazu allergrößten Respekt für Viola. Wie man sieht eine insgesamt starke Vereinsmanagerin. Hier auch nochmals DANKE an Karl Rauh aus der Leichtathletikabt. für seinen tollen Job für die „Vision 1860“ und Auswahl der Kandidaten hin zu Viola Oberländer für unseren TSV.

ArikSteen
ArikSteen (@ariksteen)
2 Jahre her

Ein großer Fan von derartiger Show bin ich nicht. Aber meinen Respekt vor der körperlichen Leistung. Ganz große Klasse. Die schwierigste Phase wird sie zum Glück niemals erleben müssen.