Ein Kommentar

Solarkollektoren auf den Dächern des zukünftigen Städtischen Stadions an der Grünwalder Straße, dem Sechzger Stadion, das hätte doch was. Oder nicht? Ein Beitrag für die Umwelt und für alternative Energiequellen, die in der heutigen Zeit so wichtig sind. Das Auto soll ohnehin zuhause bleiben. Genutzt werden sollen die öffentlichen Verkehrsmittel. Die Initiative „Sechzig im Sechzger“ startete gestern eine Radl-Aktion und die wurde recht gut genutzt. Am Giesinger Bräu genauso wie am Grünspitz reihten sich ordentlich Fahrräder nebeneinander. Umweltschutz ist wichtig und treibt die Menschen an. Losgelöst von der teilweise überladenen Klima-Debatte. Auf einem normalen vernünftigen Level. Ohne Walkampfgetöse oder überzogenem Aktionismus.

Umweltschutz ist einer von vielen Sehnsüchten, die mit dem Sechzger Stadion und dem TSV 1860 München befriedigt werden können. Da gibt es viel mehr. Soziales Engagement, soziale Gerechtigkeit, regionale Identifikation und Zusammengehörigkeit. Existenz- und Kulturbedürfnisse, die befriedigt werden wollen.

Genau diese Sehnsüchte könnte die bayerische Landeshauptstadt und der TSV 1860 München durchaus stillen. In Giesing. Regionalität, die überregional genutzt und geliebt wird. Ein bodenständiger Klub mit Werten und Moral. Der auf die eigene Jugend setzt. Der von einem regionalen Sponsoring profitiert und den Sport in seiner Gesamtheit fordert und fördert. Der Profifussball mit regionalem Bezug anbietet. Der sich auch mit den Großen messen möchte. Irgendwann vielleicht auch wieder mit dem großen ungebliebten roten Nachbarn aus der Seitenstraße. Aber eben nicht mit einem Sponsor, der in Katar sitzt und die Menschenrechte mit Füßen tritt. Mit einem Sponsor, dem man moderne Sklaverei vorwirft. Thematisiert wird das durchaus. Aber es ist eben der FC Bayern München. Da geht es um Luxusbedürfnisse. Und da drückt man gerne auch mal ein Auge zu, wenn jemand eine Uhr schmuggelt oder Steuern hinterzieht.

An den Sechzgern liebt man gerade das Bodenständige. Die Menschen wollen mitbestimmen. Wollen nicht nur Teil sein, sondern das Gefühl haben, dass sie etwas bewegen können. Sei es durch Stimmrecht oder durch aktives Handeln. Nicht jeder trägt diese Interessen. Manch einer will ganz schnell wieder nach oben. Möchte Champions League und Spitzenspiele vor 50.000 Zuschauern. Der Verein ist gespalten. Der TSV 1860 München hat deshalb ein „Vereinen statt spalten“ ausgerufen. So richtig funktionieren scheint das nicht.

Hasan Ismaik müsste genau in dieses Horn blasen. Er selbst kommt laut eigenen Aussagen aus einfachen Verhältnissen. Aktuell ist es unwahrscheinlich, dass sich die Wogen glätten und sich alle in den Arm fallen. Aber Ismaik tut sich keinen Gefallen, wenn er Interviews gibt in denen er sich von einem Diener Tee servieren lässt, statt von einem Angestellten. Der einst einen Löwenzoo forderte und auch jetzt wieder von neuen Stadionplänen spricht. Der sich mit der Stadt anlegt, die Vereinsführung der Löwen als Rassisten beschimpft und die Ultras des FC Bayern positiv erwähnt, weil sie nicht gegen ihre Geldgeber protestieren und sie brüskieren. Auch Menschen mit Geld können Sechzig leben und lieben. Im Stadion und auch außerhalb. Aber eben nicht in einer überzogenen Dekadenz. Ismaik möchte einer von den Fans sein. Früher hat er Erfolg versprochen. Das tut er nicht mehr. Stattdessen schürt er Ängste. Existenzängste. Mit der aktuellen Führung verliert ihr alles. Das ist die immer wiederkehrende Botschaft. „Mit diesem Konsolidierungskurs kann man keine bessere Qualität anbieten.“, so seine Worte. Er spricht nicht darüber, was unter ihm besser laufen könnte. Sondern stets davon was falsch läuft. Er präsentiert kein Konzept, sondern greift immer und immer wieder verbal die aktuelle Führung an. Stellt sie in Mißkredit. Bezeichnet Funktionäre gar als Rassisten. Brüskiert den Hauptsponsor. Im Übrigen hat auch Stimoniaris kein Konzept geliefert. Auch er hat als potentieller 1860-Präsident mehr Ängste geschürt, als Ideen präsentiert.

Ismaik schweigt über dass, was seine Absichten sind. Auch in der Stadionfrage liefert er kein Ergebnis. Stattdessen versucht er aktuelle Pläne zu blockieren und zu bekämpfen. Das kam in diesem Jahr häufiger vor. Eine Blockadepolitik. Was jedoch sind seine eigentlichen Pläne? „Lasst uns den Verein wieder groß machen“, ist eine Botschaft, aber keine wirtschaftliche Zielsetzung. Im Interview mit der Abendzeitung verspricht er die Finanzierung eines Stürmers. Ganz spontan. Als wäre die Idee gerade im Gespräch geboren. Die Taktik ist klar: ohne mich läuft gar nichts. Und auch die weitere Botschaft ist klar: ihr würdet noch viel mehr bekommen, wenn die richtigen Leute als Gegenpart im e.V. sitzen. Stimoniaris zum Beispiel, um den es ruhig geworden ist.

Hasan Ismaik scheint ein klares Ziel zu haben: den Fall von 50+1. Vermutlich hat er darauf gehofft, dass einige Investoren in Deutschland klagen. Er selbst kann dies nicht ohne den Verein. Und das ist seine große Problematik. Er muss die Führung des TSV München von 1860 e.V. stürzen. Damit ein Präsidium und ein Verwaltungsrat gewählt werden, die seine Klage gegen 50+1 mittragen. Mit Stimonaris ist man gescheitert. Wäre der Präsident geworden, wäre am nächsten Tag die Klage formuliert gewesen. Hat nicht funktioniert. Eine Wahl steht aktuell nicht aus. Also versucht man immer und immer wieder die e.V.-Führung schlechtzureden. Da scheint jedes Mittel recht. Auch die aktuelle Führung zum Beispiel als Rassisten zu bezeichnen.

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)

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Serkan
Leser

Wenn man das wüsste, was der Mann will. Aus seinem oft völlig irrationalen Verhalten lässt sich keine nachvollziehbare Strategie ablesen. Er wirkt komplett impulsgesteuert. Hat sich seinen Ruf systematisch selbst zerstört. Eigentlich kann er sich nur noch zurückziehen. Was will er hier noch „gewinnen“?

anteater
Leser

Darauf warten, dass 50+1 fällt und spekulieren, dass jemand mit dem nötigen Kleingeld ihm seine Anteile abkauft.

Kein1860Fan
Gast
Kein1860Fan

anteater hat es auf den Punkt gebracht. Der Märchenerzähler will (muss?) Geld verdienen. Wie HI selbst zugegeben hat, hat er 2011 die Problematik der 50+1-Regelung nicht beachtet bzw. begriffen. Er hat sich verspekuliert. Das lässt er die Verantwortlichen des e.V. seit dieser Zeit spüren. Alle seine Maßnahmen zielen darauf ab, die DFB-Beschränkungen auszuhebeln. Das Wohlwollen der Fans ist dabei nur zweitrangig, vor allem die Liebhaber des Grünwalder sind für HI nur hinderlich. Für ihn am lukrativsten wäre es, wenn der TSV wieder Bundesligist würde. Dem steht natürlich das jetzige Präsidium mit der Konsolidierungsstrategie bzw. der Verweigerung weiterer Darlehensaufnahmen im Wege. Um seinem Ziel näher zu kommen, versucht er aktuell das Präsidium „abzuschießen.“ Rücktrittsforderungen und Rassismusvorwürfe gehören nunmal für HI als Werkzeug dazu. Mittels „dieblaue24“ werden selbst sinnvolle Maßnahmen des Präsidiums diskreditiert. Insoweit sind die teilweise geforderten Rufe von Seiten streitgenervter Fans nach Gesprächen oder Mediation zwischen dem Präsidium und dem Investor nicht zielführend.

Wie RR bereits nach der letzten Mitgliederversammlung ausführte, laufen auf Arbeitsebene vielfältige durchaus konstruktive Kontakte. Ansonsten wäre das Sponsoring für weitere Spieler durch HI nicht zustande gekommen.

Auf Dauer wird aber die strategische Ebene äußerst konfliktbeladen bleiben. Das jetzige Vereinspräsidium steht der 50+1-Regelung positiv gegenüber. Unverrückbares Ziel des Investors ist die Macht über den Profifußballbereich des TSV. Das Dilemma dürfte durch Verhandlungen nicht zu lösen sein. Weder Kündigung des Kooperationsvertrages noch eine Insolvenz der KGaA würden eine Befriedung herbeiführen. Das sind Themen, deren Klärung Jahre bedarf. Wie der sich als Investor ins Spiel gebrachte Unternehmer Gerhard Mey zutreffend HI zu verstehen gegeben hat, ist das HI-Investment von 60 Mio. € aktuell wenig wert. Somit dürfte HI kein Interesse an einem Verkauf seiner Anteile verspüren.

Wie das bei manchen schnell geschlossenen Ehe so ist, können diese zum jahrelangen Rosenkrieg führen.

jürgen (jr1860)
Leser

Sehr treffend 😀

Danke dafür

#OHNE HASAN!
#Freiheit für 60!

wilhelm posawatz
Gast
wilhelm posawatz

Bravo, ohne Hasan ab in Liga 4 Liga oder noch weiter nach unten in die bedeutungslosigkeit.. Läuft zur Zeit ja wirklich Super. Das beste an der nächsten Saison: Wir sparen jede menge Fahrt kosten, gut für die Konsolidierung.
Es geht nichts über Amateurfußball.

Kein1860Fan
Gast
Kein1860Fan

wilhelm posawatz

Das hätte man verhindern können, wenn in den letzten acht Jahren vor 2017 die KGaA nicht mit Herren wie Power, Gerges, Ayre usw. vor die Wand gefahren worden wäre. Schon damals hat es geheißen, wir müssen Darlehen aufnehmen, damit wir aufsteigen, möglichst Champions League spielen. Herzlichen Glückwunsch Herr Märchenerzähler Hasan Ismaik. Ihre goldene Zeit endete am 30. Juni 2017 mit rückzahlbaren Schulden von 60 Millionen Euro und dem Abstieg in die Regionalliga (endlich vereint mit Unterhaching)!

Traurig nur, dass die H.I.-Jünger aus dem Desaster nichts gelernt haben und weiter nach HAM-Darlehen schreien.

Thrueblue
Leser
Banana Joe
Leser

„Trotz der Hilfe von offiziellen Agenturen und inoffiziellen Auftrags-Bloggern.“

Made my day! lol

Thrueblue
Leser

Ja, herrlich! Das hat den Redakteur aus Berlin wahrscheinlich einen halben Nachmittag Recherche gekostet, das zu kapieren. Daran scheitern einige aus dem Münchner Umland seit Jahren! 😂

anteater
Leser

Wo wir schon bei „Das liest hier doch keiner“ sind, der Brüller des Tages:

„Wir wollen anders sein als diese Geldsäcke, die in unserem Geschäft immer mehr die Oberhand gewinnen.“

Via Sekundärquelle: https://www.jungewelt.de/bibliothek/zitat/?author=Ulrich »Uli« Hoeneß

tsvmarc
Leser

Man hätte diese Situationen viel geschickter lösen können. Aber da ist man beim Power an der falschen Adresse. Ich persönlich finde ihn untragbar. Verstehe nicht, wie der immer noch sein Unwesen treiben darf.

Banana Joe
Leser

Dass ich dir mal einen Daumen hoch geben muss, hätte ich auch nicht gedacht…

anteater
Leser

Sehr gut! Mir gefällt auch die Quelle, die Du da verwendest. Wusste nicht, dass das jemand im Westen oder Süden liest… wink

jürgen (jr1860)
Leser

Wusste garnicht, dass es das noch gibt… jetzt wo sogar der Bayernkurier eingestellt wird wink

Sehr guter Artikel smile

anteater
Leser

Mal was ganz grundsätzliches: also, ich finde es gut, dass bobby_new mit seiner Meinung, die hier eher in der Minderheit ist, mitdiskutiert und dabei eigentlich immer sachlich bleibt und auch seine Argumente sachlich vorträgt. Das war es schon von mir für jetzt.

Wolf
Leser

Deiner Einschätzung von bobby_new kann ich mich vorbehaltlos anschließen.
A bairischa Nam war aba schena gwen.
Ja, ja, Wolf ist auch nicht bayrisch, der ist aus einem anderen Bereich aber schon so alt, dass ich ihn nicht aufgeben wollte.

Günter Becher
Leser

Der Wolf ist in Bayern wieder heimisch hab ich gelesen….

Banana Joe
Leser

Jop, Bayerischer Wald, Oberfranken und Truppenübungsplatz Hohenfels. Grafenwöhr glaub ich auch schon.

anteater
Leser

Ich hab auch keinen bayrischen Namen, im echten Leben auch nicht. Es ko hoid ned ajeda Sepp oder Franz hoaßn. Der erste Franz, den ich in meinem Leben kennengelernt habe, der war übrigens der Sohn eines schwarzen GI und einer Einheimischen (und ein super Typ!). Und die nächsten zwei waren Sachsen, auch super Typen!

bobby_new
Leser

Danke für die Blumen. Es gibt wenig richtig und falsch, alles hat meist zwei Seiten.

Die kommenden Tage hast wieder Ruhe von mir. Und nein, ich muss nicht zurück in die Klapse und auch nicht in den Knast

anteater
Leser

Das war ernst gemeint von mir! Manche kommen nur hierher, um Stunk zu machen. Da kommt auch nichts substantielles. Also, ich brauche keine Ruhe von Dir!

Rolandoz
Leser

Der Artikel trifft es wirklich sehr gut…
Und ich sehe eine andere Parallele zum Rassismus als Ismaik:
Nämlich den, dass Ismaik genau das macht was die AFD im Bundestag macht!
Und die AFD redet auch immer nur was scheise ist und was ihr nicht gefällt – aber liefert keine Lösungen wie es richtig oder besser geht.
Er setzt scheinbar darauf, die Fanorganisationen weiter zu spalten.
Die Ismaik-Kritische „Pro1860“ hat er ja in seinem Interview als Sekte bezeichnet

anteater
Leser

Und die AfD versucht es auch mit Angstmache. Das ist halt der faktenbasierten Sachlichkeit großer Feind. Trump macht es auch so, die Piss-Partei in Polen usw. Das soll jetzt nicht heißen, dass mir bei manch anderer Partei auch die Sachlichkeit bisweilen fehlt, aber (leider) sind wir ja nicht in der Naturwissenschaft. Ah ja, und weil manche bestimmt wieder etwas falsch verstehen wollen, ich glaube auch nicht, dass Ismaik-Anhänger gleichzeitig zwangsläufig AfD-Anhänger sind.

„Und die AFD redet auch immer nur was scheiße ist und was ihr nicht gefällt – aber liefert keine Lösungen wie es richtig oder besser geht.“

Hm, na ja, doch. Deren Mantra ist doch ein verklausuliertes „Ausländer raus“, so wie bei Trump auch, so wie es auch beim Brexit oft zu hören war usw. Bei Herrn Ismaik ist es halt „Alle raus, die nicht meiner Meinung sind“. Sobald die Ausländer/Pro1860/Reisinger weg sind, wird das Land in dem Milch und Honig fließen ausgerufen, automatisch wird dann alles gut.

Loewen1860
Leser

Wir Fans sind denke ich solange gespalten, bis es Ismaik checkt. Gehen. Dann gibts diese Lügen usw nicht mehr… ich baue euch ein Stadion einen Zoo kauf euch Spieler bla bla bla… Mit ihm wird es immer so weitergehen. Er sucht immer welche, die in ihm den Heilsbringer sehen. Nix is er. Außer einer der das meiste Unheil bislang überhaupt gebracht hat.

Diese Regionalität wäre genau mein Ding. Und wenn aus regionalem irgendwann wieder nationale u internationale Erfolge werden. Nix dagegen. Aber erzwingen mit Spielern, denen unser 60 egal ist und nur für Geld kommen. No thanks!

E L I L

*** OHNE HASAN ***

bobby_new
Leser

Ich würde die Aussage „Stadion mit Löwenzoo“ nicht unbedingt als Lüge betiteln. Das Wort Lüge wird derzeit etwas inflationär benutzt, obwohl es eher eine harte Aussage ist.

Sein Spruch war sicherlich nicht clever, denn daran muss er sich bei seinen Kritikern messen lassen. Doch ich würde es unter Übertreibung oder Vision abhaken.

Aber im Gegensatz zum Stadion mit Löwenzoo hat er bei den Spielern schon geliefert, und nicht erst seit dieser Saison (wohlwissend, dass diese nicht immer die Superstars waren, die man sich allgemein gewünscht hatte).

bluwe
Leser

@bobby_new Servus, so ganz kann ich dein Argument mit den Spielern außerhalb der lfd. Saison nicht nachvollziehen.
Kannst Du mir bitte Beispiele nennen, bei denen bisher HI Spieler gesponsert hat?
Dann hätte ich noch gerne beantwortet wieso GG auf der Gehaltsliste der KGaA steht und nicht auf HI’s seiner? Er wollte doch die Kosten für die Beförderung übernehmen.
Bin gespannt … wink

Wolf
Leser

Du vergisst dabei aber bitte nicht, dass er nicht einfach so Spieler für 60 geliefert hat, sondern durch diese Spieler vorrangig eine Firma fördert, bei der er Merheitgesellschafter ist.
Und das überwiegend nicht mal für auch seine Firma kostenlos, sondern mit verzinsten Darlehen und Genussscheinen verbunden.

Loewen1860
Leser

Mag sein dass eine echte Lüge auch einen Gegenbeweis braucht. Kann ich jetzt nicht liefern. Sorry.

Aber war es nicht dieser eine H.I. der u.a. ich glaub es war nach dem Freundschaftsspiel gegen den BVB, das im 60er war, sagte, dass dies die Heimat von den Löwen ist u er werde für dieses Stadion kämpfen? Und jetzt sieht es eher danach aus, als möchte er dagegenarbeiten. Die Stadt könnte das Spiel auch anders spielen. Gebt dem H.I sein Grundstück für ein Stadion. Was passiert dann wohl?

Oder lassen wir seinen Willen, das Präsidium tritt geschlossen zurück. Seine Leute übernehmen. Dieser eine Mann wird auch dann wieder Wege zu finden, evtl Misserfolge auf andere zu schieben.

Biero zB, wird von ihm gen Himmel gehoben. Was passiert wenn seine zusammengekaufte Mannschaft ein paarmal hintereinander nicht gewinnt, das kann sich jeder selbst beantworten.

Darum. Der größte Unruhestifter dieses Vereins ist H.I. davon bin u bleib ich überzeugt. Wenn ich mich täusche, dann zieh ich den Hut.

Bine1860
Leser

Also bei Spielern ist Gebhardt der erste und einzige, den er gesponsert hat.

Snoopy.
Leser

Bezogen auf die Zeit nach dem Abstieg. Aber @bobby_new schreibt ja „nicht erst seit dieser Saison“. Das ist richtig, er hat bei Spielern geliefert, allerdings gegen Schuldschein und entgegen jedem Fußballverstand.

bobby_new
Leser

Gut erkannt ;-). Sponsoring war es aber keines, das ist richtig.

Snoopy.
Leser

Ich weiß nicht, ob in den 8 Jahren, in denen wir Ismaik ertragen müssen, jemals ein Weg zum Ziel existiert hat. Eher nicht. Das Ziel von Ismaik ist klar: er will mit den ganz großen Mitspielen und zeigen, dass auch er ein „erfolgreicher“ Mann mit einem Fußballclub als Spielzeug ist. Er will aus dem Verein etwas machen, was der Verein noch nie war, aber es fehlt zum Ziel der Weg. Und mit seinem Weg ging es nicht wirklich überraschend zwar aus der zweiten Liga, aber nach unten. Etwas, was man zuvor trotz all der Probleme, die man finanziell hatte, immer vermeiden konnte. 20 Mio. machen’s möglich.

Wenn ich selbst keinen Fahrplan und Weg habe bzw. schon einmal mehr als kläglich gescheitert bin, dann muss man mit den Ängsten spielen. Funktioniert meist sehr gut, ein Blick über den großen Teich kann man als Paradebeispiel nennen. Auch kann man leicht sagen „ich kann’s besser“ ohne auch nur im Ansatz im Detail zu sagen, was man denn besser machen könnte. Schulden machen kann im Grunde jeder, aber deshalb schießt man nicht automatisch nach oben, schon gar nicht innerhalb eines Jahres. Ich hab in der Abstiegssaison nie verstanden, wie man im Ansatz auch nur an „oben mitspielen“ oder (gerade nach der Verpflichtung von Pereira) gar von „Aufstieg“ sprechen kann.

Einen konkreten Plan, ein Konzept lässt Ismaik vermissen. Er redet von Zielen, aber nicht wie der Weg dahin aussehen soll, weder sportlich, noch finanziell noch anderweitig. Gleiches mit dem Stadion. Stellt man eines auf die Wiese, wird das wohl die KGaA tragen müssen, finanziert durch ihn. Er hat auch keine Argumente für sich und seinen Kurs, außer der „Panik“ über den Untergang. Seit er aufgetaucht ist, gab es im Grunde nichts anderes als Anschuldigungen gegen den Komplementär und Mitgesellschafter. Er kann außer das Negative in Form von Weltuntergangsszenarien zu betonen, nichts machen. Er ist zum Zuschauen verdammt, egal wie man es dreht und wendet. Und im Grunde macht er sich immer noch lächerlicher, unglaubwürdiger mit seinen Anschuldigungen, vor allem, weil es bei diesen oberflächlichen Aussagen bleibt und auch hier die Details fehlen.

Uraltloewe
Leser

Eigentlich ist dieses lächerliche „Interview“ keinen Kommentar mehr wert. Selbst sein Haus- und Hofschreiberling auf dem Hetzerblog springt bezeichnenderweise kaum mehr auf diesen Zug auf.
Immerhin hat unser unsäglicher Anteilseigner offenbar erkannt, dass er seine Unterstützung tatsächlich nur noch per Sponsoring erwünscht ist. Diese Lektion hat er durch die letzte Ablehnung des so „günstigen“ Darlehens gelernt. Dafür mein ausdrücklicher Dank an die
e.V.- Führung.
Sollte er tatsächlich weitere Spieler sponsern, kann er meinetwegen auch wieder seine Buschtrommeln in Gang setzen. Interessiert offenbar nicht mal mehr die angeblich „schweigende Mehrheit“.
Blau bleim

wilhelm posawatz
Gast
wilhelm posawatz

so ein Blödsinn !!!

anteater
Leser

Tolle Argumentation haben Sie da. Ihre Gegenargumente sind wahrlich unübertroffen. Gratulation zu dieser Meisterleistung.

Bine1860
Leser

Was genau ist für dich Blödsinn? Hier stehen wir auf Argumente und nicht auf simple Parolen.

bobby_new
Leser

Fairerweise muss man sagen, dass @Uraltlöwe eher weniger Argumente bringt als mehr in jedem Satz seine zutiefst empfundene Verachtung gegenüber Herrn Isamik auszudrücken.

Uraltloewe
Leser

Das ist wohl wahr.
Aber die Argumente sind zu oft durchgekaut, um sie ständig wiederholen zu müssen.
Und leider kann ich für das sich permanent wiederholende sinnfreie Geschwätz auch nicht mehr als Verachtung empfinden.

Banana Joe
Leser

Um so wichtiger wäre es jetzt, diesen scheiß Kooperationsvertrag fristlos aufzukündigen, die KGaA in die Insolvenz und Ismaik zurück in die Wüste zu schicken! Nach den ganzen Rassismusvorwürfen und seinen ständigen Angriffen gegen demokratisch gewählte, legitimierte und ehrenamtliche Vereinsvertreter wäre es höchste Zeit! Ab in die Insolvenz und mit eigener Lizenz in Liga 4 neu starten. Die KGaA kann dann Ismaik alleine retten und einen eigenen Verein gründen, wenn er mag. Vorher aber noch sämtliche Markenrechte per 50+1 zurück an den eV!

OHNE HASAN!

bobby_new
Leser

Solange nicht klar ist, ob wir tatsächlich nur in die Regionalliga müssen, würde ich mit dieser Forderung vorsichtig sein. Und jeder, der das angeblich „garantiert“, sollte anschließend zur Rechenschaft gezogen werden, wenn dem nicht so ist.

Alexander Schlegel
Leser

In irgendeinem Zusammenhang kann ich mich an ein Interview mit dem BFV-Präsidenten Koch erinnern, der meinte, dass man 1860 nicht weiter als in die Regionalliga absteigen lassen könnte aufgrund der vielen Fans. Das ginge allein schon aus Sicherheitsgründen nicht. Ich glaube die Regionalliga dürfte dann schon die erste Adresse nach einer Insolvenz sein.

bobby_new
Leser

Danke für die Info. Bitte habe Verständnis, dass mir eine Aussage von Herrn Koch dazu nicht als wirklich verbindlich erscheint. Das Argument „Anzahl der Fans“ klingt seltsam.

Aber mal ernsthaft darüber nachgedacht: warum haben wir dann 2017 nicht schon Insolvenz angemeldet? Einen besseren Zeitpunkt gab es doch dann eigentlich gar nicht (auch wenn ich die Insolvenz nach wie vor für den falschen Weg halte).

Banana Joe
Leser

Hast schon recht, die Aussagen eines Koch sollte man nicht immer allzu ernst nehmen. Er ist Politiker, Sportfunktionär. Wir wissen bzw. vermuten doch alle, dass da der Großteil nicht ganz sauber ist. Siehe Niersbach und Zwanziger.

Aber guck dir die Vereine in der Bayernliga mal an, da wären alle mit 3.000 Löwenfans komplett überfordert. Kannst als Verband nicht bringen, den ganzen kleinen Dorfvereinen solche Auflagen und v.a. Kosten zukommen lassen. Ne Regionalliga wäre das höchste der Gefühle, die Vereine da haben’s auch größtenteils gut hinbekommen, auch durch die Unterstützung unserer Fans, die sich in ihrem „Wohnzimmer“ we gute Gäste benommen haben.

Snoopy.
Leser

Irgendwann ist der Zeitpunkt gekommen, wo eine Insolvenz nicht nur unausweichlich ist, sondern auch ein bereinigendes Gewitter darstellt.

Der e.V. ist mit seiner Geschäftsführungs-GmbH der Komplementär der KGaA. Und nachdem man es beim TSV lieber kompliziert als einfach macht, hat man gleich die „schlimmste“ aller Möglichkeiten gewählt. Laut Aktiengesetz ist der Komplementär voll und gänzlich haftbar. Bedeutet also zu 100 Prozent während der Kommanditist – HAM Ltd. – nur mit der Höhe der Einlagen haftet. Bedeutet, dass Geld, das Ismaik für die Anteile bezahlt hat, ist weg. Für die restlichen Schulden ist rechtlich gesehen die Geschäftsführungs-GmbH in Regress zu nehmen.

Mit Fauser hat der Komplementär einen auf die Titanic geholt, der im Grunde ein Insolvenzverwalter ist. Ich glaube, ohne ihn wäre es nie zu einer positiven Fortführungsprognose nach dem Zwangsabstieg gekommen. Auch wenn’s schmerzlich ist, wenn man auf das Finanzkonto schaut, aber letztendlich hat auch Ismaik diesem Plan zugestimmt.

Das Thema ist nicht vom Tisch. Und es hätte vielleicht auch was gutes, wenn einer die Geschäfte übernimmt, der weder von e.V. noch von HAM gesteuert wird. Da bliebe letzten Endes nur, mitmachen oder gehen. Ich sehe allerdings ein Problem bei der Anmeldung der Insolvenz: die Verweigerung der Annahme von möglichen Krediten. Das könnt’s jetzt schwer machen.

anteater
Leser

„die Verweigerung der Annahme von möglichen Krediten.“

Bei einer so überschuldeten Kapitalgesellschaft würde wohl jeder Insolvenzverwalter von weiteren Krediten abraten. Kein auch nur ansatzweise seriös arbeitendes Kreditinstitut würde welche geben und weitere Kredite um andere Kredite abzulösen, das ergibt jetzt für mich auch keinen Sinn. Bin aber auch kein Insolvenzverwalter.

Snoopy.
Leser

Wir bekommen selbst von unseriös arbeitenden Kreditinstituten keine Kredite. Seit Jahren steht dieser Spruch in der Bilanz, richtig.

Ich denke auch nicht an den Insolvenzverwalter, sondern an das Gericht, das diesen in dem Falle bestimmen würde. Wenn HAM sich bereit erklärt, die Liquidität wieder herzustellen und man verweigert das … ich weiß nicht, wie das dann ausgehen würde, ob das Amtsgericht in dem Fall überhaupt ein Verfahren eröffnen würde.

Edit: oder ob das dann nicht in die Kategorie „Herbeiführung einer Insolvenz“ fällt – und das darf man laut Gesetzgeber nicht.

anteater
Leser

Um das alles zu durchblicken, sind wir wahrscheinlich alle nicht tief genug in der Materie. Wenn mir mal langweilig wäre, dann würde ich mal ein paar Gesetze zum Insolvenzrecht lesen, aber mir ist nie langweilig. Und hoffentlich diskutieren wir nicht mehr darüber, wenn ich in Rente gehe, das ist noch zu lange hin…

anteater
Leser

@bobby_new, das sind sicherheitsrelevante Aspekte. Sechzig kommt mit tausenden Auswärtsfans. Das war schon für die meisten Regionalligisten ein ziemlicher Kraftakt, manche mussten extra Tribünen errichten, anderen ihren sonst zelebrierten Grilllabendcharme (da war doch was mit einem Spanferkel) ein Mal sein lassen (schade!). Je weiter man in der Ligenpyramide runter geht, umso weniger ist da die Infrastruktur gegeben, um wenigstens ein paar hundert Fans aufzunehmen als gastgebende Mannschaft.

„warum haben wir dann 2017 nicht schon Insolvenz angemeldet?“

Das ist eine sehr gute Frage. Das ging ja alles sehr schnell, man brauchte schnelle Entscheidungen. Bei der MV neulich meinte Herr Reisinger auch, dass so eine Insolvenz schon ein großes Stück Unwägbarkeit mit sich bringt.

Alternativ zur Insolvenz sähe ich einen Schuldenschnitt (als ersten Schritt). Herr Ismaik müsste also seine gesamten (!) Forderungen abschreiben. Sonst dürfte früher oder später eine Insolvenz sowieso nicht zu vermeiden sein. Den Schuldenberg, den wir haben, den wird man in keiner Liga los! Und dann wäre der nächste Schritt, dass Herr Ismaik weniger als 50% der Anteile hält. In der aktuellen Situation sind wir für Gönner uns Sponsoren eher unattraktiv. Toll, dass manche sich da dennoch nicht beirren lassen.

Alexander Schlegel
Leser

Weil es da schon einen Kooperationsvertrag gab, dessen Anfechtung zu dem Zeitpunkt anscheinend unkalkulierbare Risiken beinhaltete, die auch den Fortbestand des e.V. gefährdet hätten. Was das im Einzelnen war, darüber hat sich keiner konkret ausgelassen. Es wurde aber anscheinend geprüft.

Aber vielleicht beschimpft ja unser „Partner“ munter weiter den Verein und liefert irgendwann dann doch die Möglichkeit für einen Ausstieg. Das ist nahezu meine einzige Hoffnung, wie man diesen Alptraum beenden könnte.

Baum
Leser

Es wurde ja 2017 meines Wissens eine „Sanierungsvereinbarung“ geschlossen, weshalb das Gutachten über die Kündigung des Kooperationsvertrages letztendlich negativ ausfiel. Ich frage mich allerdings ob Herr Ismaik den Sinn und Zweck einer Sanierungsvereinbarung verstanden hat…
„Zudem soll der Aufsichtsrat bereits intern aktiv geworden sein. Hatte Hasan Ismaik vor Kurzem angekündigt, die Arbeit des von Michael Scharold als Geschäftsführer abgelösten Markus Fauser zu kontrollieren, soll nun auch Anthony Powers Wirken überprüft werden. Dieser war von Ismaik nach der Freitstellung von Thomas Eichin Ende 2016 zum Interimsgeschäftsführer ernannt worden, bis Ian Ayre übernahm. Power hatte den Verein durch Nichteinhaltung von Arbeitsverträgen in juristische Bedrängnis gebracht, 1860 verlor die kostspieligen Rechtsstreitigkeiten allesamt.“
https://www.tz.de/sport/1860-muenchen/nach-ismaik-rueckzug-bei-1860-muenchen-satzungsaenderung-und-power-ueberpruefung-9576490.html

Was ist eigentlich daraus geworden? Ein weiterer Rohrkrepierer?

DaBrain1860
Leser

Trennung sofort

Ohne Hasan

anteater
Leser

„Lasst uns den Verein wieder groß machen“

Da muss ich doch gleich an D. Trump denken mit seinem „Make America great again“. Da ist sehr viel Gepolter, sehr viel brüskieren anderer Menschen, sehr viel zerbrochenes Porzellan. Haben diese beiden Männer etwa die gleichen Berater oder ist es eine Charakterfrage?

„Die Taktik ist klar: ohne mich läuft gar nichts. Und auch die weitere Botschaft ist klar: ihr würdet noch viel mehr bekommen, wenn die richtigen Leute als Gegenpart im e.V. sitzen.“

Hier tragen gewisse Medien für mich auch eine Teilschuld. Die Leistungen des e.V., der ja das NLZ fast im finanziellen Alleingang am Leben hält, werden nie oder kaum erwähnt, aber jeder Hirnpfurz des Herrn I. wird breit getreten und ihm so die Basis geboten, sich als großen Gönner zu präsentieren. Dass er schon locker im Juni für mehr Mittel für den Kader hätte sorgen können, durch Umwandlung eines Teils seiner Darlehen und damit Auflösung der Rückstellungen für Verbandsstrafen seitens der KGaA, das ist bei der gesamten Gönnerdarstellung ein Fakt, der unbedingt immer erwähnt gehört. Alles andere ist verzerrend. An der Stelle mag man sich fragen, wie unabhängig da manche Presseorgane sind.

„Hasan Ismaik scheint ein klares Ziel zu haben: den Fall von 50+1.“

Auch das hat er natürlich nicht zu Ende gedacht. Keine Ahnung, ob Ponomarev in Krefeld oder er reicher ist, aber der Russe hat 50+1 quasi ausgehebelt, da er ja auch Präsident ist beim KFC. Und er pumpt Millionen in das Projekt, stagniert aber ganz offensichtlich in der 3. Liga. 50+1 scheint gar nicht das Problem zu sein.

„Da scheint jedes Mittel recht. Auch die aktuelle Führung zum Beispiel als Rassisten zu bezeichnen.“

Genau. Wie in Teilen seiner Anhängerschaft findet nichts mehr auf der sachlichen Ebene statt, denn da hat man im Prinzip gar keine Munition mehr. Die Fakten sprechen gegen das ismaiksche Konzept des „Schulden machen, Erfolg kommt dann schon, bestimmt“.

BruckbergerLoewe
Gast
BruckbergerLoewe

Man kann von Trump halten was man will, ich übrigens halte seine Politik für falsch.
Aber was man ihm sicher nicht vorwerfen kann ist,dass er seinen Ankündigungen keine Taten folgen lässt.
Bei uns ist das anders, bei uns wird auch viel gelabert aber es tut weder der Investor was (bis auf Stundungen und einzelne Spieler(mit)Finanzierungen) noch der Vorstand der KgaA geschweige denn die überforderte Vereinsführung.
Deshalb bleibt bei uns: 0+0=0

Kein1860Fan
Gast
Kein1860Fan

auf BruckbergerLoewe:

Und welche Taten lässt Trump folgen:
Aufkündigung des Atomabkommens mit dem Iran vielleicht? Gegen die Empfehlung seines eigenes Geheimdienstes, der bestätigt hat, dass die Iraner das Abkommen eingehalten haben. Ergebnis: Wir stehen kurz vor einem (Welt-)Krieg um die Straße von Hormus. Alle seine weiteren „Großtaten“ weisen ähnlich bestürzende Ergebnisse aus.
Eine ganz entscheidende Gemeinsamkeit zwischen Ismaik und Trump: Sie verstehen es, ihre Unternehmungen finanziell vor die Wand zu fahren. Ismaik „nur“ mit Schulden von 59 Mio. €, die er dem TSV aufgebürdet hat (Den von ihm gewollten Abstieg in die RL bitte nicht vergessen!). Trump macht es etwas größer, nach „seiner“ Steuerreform explodiert das Haushaltsdefizit der USA nahezu. Das perfide daran, sowohl der Märchenerzähler und Blockierer Ismaik als auch Trump beschimpfen anschließend die Konsolidierer/Sanierer und ihre (Entschuldigung) einfältigen Jünger glauben und verbreiten deren absurden und abstrusen Thesen auch noch.

Und was ist dem Präsidium und der Geschäftsführung vorzuwerfen? Dass sie sich um die Konsolidierung bemühen und mit Ergebnissen auftreten und nicht wie Cassalette jeden Tag ihre Bilder und blumigen Ankündigungen in den Medien verbreiten?

Banana Joe
Leser

Hinzu kommt auch noch, dass man eine Erhöhung des Sponsorings durch die Bayerische (für die Schnellchecker: MEHR GELD!!!) per 50+1 durchsetzen musste, weil die Investorenseite das blockieren und dafür Darlehen (für die Schnellchecker: DARAUF MUSS MAN ZINSEN ZAHLEN!!!) „anbieten“ wollte!

Ich denke mal, der Verein tut genug, um uns irgendwie auf Kurs zu halten. Ismaik und seine Lakaien dagegen pöbeln halt nur rum! Wenn man so in Arabien Geschäfte macht, sollten wir hier drauf verzichten.

bobby_new
Leser

Auf das Überbrückungs-Darlehen des Sponsors zahlen wir ebenso Zinsen und das nicht zu knapp. Das ist auch legitim, sollte aber nicht vergessen werden. Was ich persönlich dreist fande, war die Forderung nach dem Sitz im Aufsichtsrat.

Wenn ich mich richtig erinnere, dann hätte Herr Ismaik mehr Geld gegeben, als die Erhöhung des Sponsorings erfolgt ist. Und auch die Zinsen hätten mit 0,5% eher Symbolcharakter. Dennoch ist eine Sponsoringeinnahme besser als ein Darlehen. Interessant wäre es nur gewesen, wenn von Anfang an festgestanden hätte, dass dieses Darlehen wieder in Genussscheine umgewandelt werden wird.

Und die Erhöhung des Sponsorings ist natürlich auch an eine Gegenleistung geknüpft. Wenn, nach meiner Einschätzung, auch an eine eher überschaubare Gegenleistung. Nur das sollte man bei all dem positiven Gedanken um Sponsoring nicht vergessen: Wir bezahlen mir unserer Marke, die in den vorangegangenen Jahren aufgebaut worden ist. Es wird also kein Geld geschenkt, sondern ein Werbewert gekauft.

Banana Joe
Leser

Mei, wie oft muss man es eigentlich noch erklären, dass ein weiteres Daerlehen unsere Eigenkapitalquote verschlechtert hätte und Strafen durch den DFB zur Folge hätten, im schlimmsten Fall sogar einen Punktabzug? Die positive Fortführungsprognose wäre auch auf sehr wackligen Beinen gestanden. Das Überbrückunsdarlehen der Bayerischen hat damit mal so rein gar nix zu tun, das war eine Notsituation, da von Ismaik keine Signale kamen, den Verein nicht absaufen zu lassen und den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten und KEINE Insolvenz beantragen zu müssen.

Jo und die Gegenleistung der Erhöhung des Sponsorings waren eben die Namensrechte am Löwen NLZ, ein „Wertgegenstand“, für den sich jahrelang keine Sau interessiert hat, auch kein Hasan! Der Sitz im Aufsichtsrat hat damit dann aber auch mal so rein gar nix zu tun.

Man muss es eigentlich begrüßen, dass ein Vertreter unseres (womöglich) langjährigen Sponsors im AR sitzt und beiden Parteien auf die Finger schaut und notfalls auch mal dazwischen hauen kann. Wie Alexander Schlegel schon richtig schreibt, in vielen Vereinen sitzen Vertreter von Sponsoren und Partnern im AR, die haben idR auch ziemlich viel Ahnung im Führen bzw. der Kontrolle eines laufenden Geschäftsbetriebs. Also prinzipiell nix schlechtes. Und dass diese Herren auch die Interessen ihres Arbeitgebers vertreten, die ja mitunter nicht wenig bezahlen, ist per se auch nix schlechtes.

Alexander Schlegel
Leser

Mei, das ist auch wieder so ein schlauer Post. Warum bitteschön ist es dreist, wenn ein wichtiger Werbepartner, der vergleichsweise viel Geld in den Verein steckt einen Platz im Aufsichtsrat erhält? Das ist sogar ein völlig normaler Vorgang im deutschen Fußball.

Beispiele?

– Beim FC Bayern sitzt ein Herr Höttges vom Sponsor der Deutschen Telekom im Aufsichtsrat.
– Bei Borussia Dortmuns sitzt ein Herr Kullmann vom Hauptsponsor Evonik im Aufsichtsrat.
– Bei Schalke 04 sitzt ein Matthias Warnig von der Geschäftsleitung der Nord Stream 2 AG, einer Tochtergesellschaft der Gazprom im Aufsichtsrat.

To be continued, wer mag …

Aber bei uns ist sowas natürlich unverschämt. Ja klar.

Und von wegen Gegenleistung: Mann, guter Mann, bei uns krähte Jahrzehnte lang keine Sau nach den Namensrechten unseres Jugendleistungszentrums und war bereit dafür auch nur einen Euro zu investieren. Und das zu einer Zeit als Jugendleistungszentrum noch ein wirkliches Aushängeschild war. Im Prinzip hätten die uns das Geld auch einfach so mit einem Schleifchen überreichen können oder meint hier irgendjemand ernsthaft, dass die Bayrische hier ein Wahnsinnscoup gelandet hat mit den Namensrechten für ein paar veralteten Umkleidekabinen und Bolzplätzen als Gegenwert? Werbewert? Das ist doch absolut lächerlich. Was sollen die denn damit groß bewerben? Meinst Du die plakatieren jetzt die ganze Stadt damit voll und bekommen Sondersendungen? Da wird in Zukunft bei der Einladung zur Weihnachtsfeier auf der gedruckten Karte etwas vermerkt sein. Und vielleicht gibts noch ein Hinweis auf der Homepage. Und was die Marke angeht: das ist Dir schon aufgefallen, dass die sich in den letzten Jahren im Sinkflug befindet? Und ausgerechnet jetzt entdeckt die Bayrische als Erster den gigantischen Werbewert.

bobby_new
Leser

Sehr schön, genau darum geht es nämlich! Die Hauptsponsoren der Bundesligisten sind im AR vertreten. Bei den Summen und den Werbeträgen dort absolut verständlich. Aber hier bei 60 geht es um die Gewährung eines Darlehens (kein Sponsoring) in Höhe von 2,5 Mio. Vielleicht hätte man den Sitz im AR anders verpacken sollen.

Die Qualität eines Herrn Heigl stelle ich auch nicht in frage. Meiner Meinung nach interessanter ist sein Netzwerk im Wirken als Aufsichtsrat.

Und nochmal zu den Namensrechten des NLZ: hier habe ich doch deutlich geschrieben, dass die Gegenleistung von uns eher gering ist. Das soll keine Abwertung des NLZ sein, doch wie du richtig erkannt hast, haben wir hier nicht viel zu bieten. Über dieses Sponsoring freue ich mich sehr ( Bine1860 ).

Alexander Schlegel
Leser

Verglichen mit den Bundesligisten und ihren Etats dürfte das Engagement der Bayrischen bei 1860 mit Sicherheit nicht kleiner sein.
Und sie haben doch den Posten nicht wegen dem Darlehen bekommen, sondern weil das Darlehen zu den sonstigen Zahlungen als Hauptsponsor jetzt auch noch dazu kam und eine entscheidende Rolle für die Fortführung des Fußballs bei 1860 darstellte. Ohne dieses Darlehen hätte es die KGaA nicht mehr gegeben. Insofern haben die Bayrische sogar noch eine wesentlich wichtigere Rolle nach dem Abstieg in die Regionalliga übernommen als nur Hauptsponsor zu sein.

Kurz und gut: die Bayrische hatte so was von ein Anrecht auf diesen Posten wie kein Zweiter.

anteater
Leser

Die Gegenleistung ist, dass wir sogar selbst bestimmen dürfen, wie das NLZ die nächsten zwei Jahre heißt. Das ist fürwahr ein beinahe komplett selbstloses Sponsoring.

Bine1860
Leser

Hier vergisst du, dass das Darlehn der Bayerischen schon 2017 nötig war um die Lizenz zu erhalten (es sicherte die positive Fortführungsprognose), da war es alternativlos (da HI hier nur ne SMS schrieb 4) und damals gab’s den Sitz im Aufsichtsrat (der übrigens mit einem EHRENAMTLICH arbeitenden Betriebswirt besetzt ist). Abgerufen werden musste das Darlehn Anfang 2019 um die Lizenz zu erhalten. Erst Wochen!! Danach gings um die Erhöhung des Sponsorings durch die Bayerische und hier hat dann HI ein Darlehen stattdessen angeboten.
und nein, das Darlehen hätte zur Bedingung gehabt „keine Umwandlung und Rückzahlung innerhalb von 5 Jahren“.

Wer jetzt was gegen die Bayerische sagt, ist für mich unterste Schublade und sollte sich schämen, wir hatten noch nie einen so guten Hauptsponsor (und ich hab schon einige kommen und gehen sehen)!

bobby_new
Leser

Hab ich nicht vergessen, es hat nur keinen Einfluss. Der Verweis auf die Zinsen diente lediglich dazu, die als negativ dargestellten Zinszahlungen aus dem vorherigen Post aufzugreifen.

Ich betrachte ein Sponsoring als das was es ist: einen Vertrag mit gegenseitigen Leistungen. Hier darfst du mir glauben, hab schon genug davon unterschrieben.

Es gibt nur zwei Arten von Sponsoren: den Fan, der aus Leidenschaft sponsort und den Unternehmer, der damit werben möchte.

Deswegen gebe ich die Bayrische nicht besonders hervor, kritisiere sie für ihr Sponsoring aber auch nicht. Nur das Überbrückungsdarlehen mit einer Forderung nach einem Aufsichtsratsplatz zu verbinden, gefällt mir nicht. Die Bank, welche dein Hausdarlehen gewährt, schaut doch auch nicht täglich in deinem Bad vorbei. Aber ich akzeptiere, wenn du das anders siehst.

Eine Frage noch: bezieht das „ehrenamtlich“ bei dir die Aufwandsentschädigung und den möglichen Steuervorteil mit ein? Das es nicht um das Geld geht, sollte klar sein. Herr Heigl verdient als Vorstand sicher ein gutes Geld. Da geht es eher um andere Dinge.

Bine1860
Leser

Du suchst offensichtlich krampfhaft nach etwas das du der Bayerischen negativ auslegen kannst, der Vergleich mit der Hausbank hinkt, schließlich brauchst du für das Hausdarlehn Sicherheiten (normalerweise das Haus). Also ich sehe schon ein, dass die diesen Sitz wollten, HI hat ja auch 2, für mich legitim, da 1860 für das Darlehen keinerlei Sicherheiten zu bieten hat. Aber wie gesagt, du suchst das Haar in der Suppe, für mich gibt’s bezüglich der Bayerischen keins. Die waren da als HI eben nicht da war, punkt. Die sponsorn 1860 und werben damit, legitim, die geben Geld für die Namensrechte des NLZ (die bisher keiner haben wollte), das ist bestimmt nicht der größte Werbeeffekt! Die organisieren und zahlen für public viewings, verlosen Wowo Fahrten und Tickets an Fans, verschenken Fahnen etc…. Wer da noch was negatives erkennen kann führt für mich armselige Scheindiskussionen.

bobby_new
Leser

Nein, suche ich kein Haar und erkenne da auch nichts negatives. Bitte unterstelle mir sowas nicht. Ich hab doch deutlich geschrieben, es ist nur ein Vertrag und ich kritisiere gar nichts an der Bayrischen.

Man sollte erkennen, dass es nun mal nur ein ganz normaler Werbevertrag ist – trotz des Ganzen drumherum (wo sicherlich überall das Logo und der Name drübersteht). Nicht mehr und nicht weniger!

Du siehst also den Sitz im AR als Sicherheit für das Darlehen und legitimierst damit die Forderung. Das ist ein Argument, dass ich aus deiner Sicht so nachvollziehen kann.

Bine1860
Leser

naja in aus deinem post 32106 lese ich (und offensichtlich auch die anderen hier) schon eine negative Tendenz heraus. Und ich wollte auch lieber vorsorglich nochmal auf die verschiedenen Zeiträume Darlehn Bayerische und Sponsoring und HI Darlehn hinweisen.

„Wenn ich mich richtig erinnere, dann hätte Herr Ismaik mehr Geld gegeben, als die Erhöhung des Sponsorings erfolgt ist. Und auch die Zinsen hätten mit 0,5% eher Symbolcharakter. Dennoch ist eine Sponsoringeinnahme besser als ein Darlehen. Interessant wäre es nur gewesen, wenn von Anfang an festgestanden hätte, dass dieses Darlehen wieder in Genussscheine umgewandelt werden wird“

Was soll uns dieser Satz sagen? Dass HI so großzügig war, das Sponsoring abzulehnen und dafür ein höheres Darlehen zu geben? 0,5% von 2,5 Mio sind ein schönes Symbol (Zinsen zahlt man über die ganze Laufzeit), zurück zahlen muss man das Darlehen auch
und last but most important! weitere Darlehn verschlechtern die Eigenkapitalquote und führen zu noch höheren Strafzahlungen durch den DFB bis hin zum Punktabzug.

Nein ich seh des Sitz nicht als Sicherheit (ich bin ja nicht blöd, was soll der sichern? ) sondern als legitim und als weitere Unterstützung an und verweise zur Erläuterung auf Post 32132 von Alexander.

anteater
Leser

Und: den Sitz im Aufsichtsrat, den hatte man, wenn ich mich recht erinnere, mit weiterer Professionalisierung begründet. Es ist ja nicht so, dass die da einen Schreiner (rein willkürlich gewähltes Beispiel, absolut nicht wertend gemeint!) rein gesetzt hätten, sondern jemanden, der sich mit Finanzdingen deutlich tiefer auskennt.

anteater
Leser

Es muss unbedingt stärker veröffentlicht werden, was der e.V. alles macht. Insbesondere das Abschreiben von Forderungen gegenüber der KGaA und die Finanzierung des NLZ. Wir sprechen hier vom über einer Million Euro. Das sind fünf bis zehn Drittligaspieler! Nach Gorenzel sogar über 25!

Banana Joe
Leser

Vielleicht solltest auch du – so wie der große Rest z.B. auf ze other Blog – erstmal den Unterschied zwischen Verein und Profifußballabteilung, also KGaA und sämtlicher damit zusammenhängender Aufgaben, Rechte und Pflichten lernen. Der Verein steht insgesamt gut da, Reisinger und Co. konnten dutzende neue Sponsoren für den eV gewinnen, die Finanzierung des NLZ ist gesichert, neue Abteilungen wurden gegründet, die Mitgliederanzahl ist um mehrere Tausend gestiegen, während bei der KGaA… warte… eeeehmmm… naja eigentlich nix passiert ist! Für die KGaA ist der Aufsichtsrat zuständig und da sitzen sehrwohl Ismaiks Leute drin, aber außer heißer Luft kommt da halt nix… naja und ein paar Peanuts für Brezel, Gebhart und evtl. einen neuen Stürmer, der allerdings auch nicht sooooo teuer werden dürfte, das alles taugliche für die 3. Liga schon weg ist. Resterampe lässt grüßen. Same Procedure as every year! Sich dann hinstellen und sich als großer Sonnenkönig feiern lassen, ist dreist!

bobby_new
Leser

Auch wenn dieser Post eher nur provoziert und „ze others“ als dumm hinstellt (du hast den anderen Blog übrigens wieder mal ohne jeden Bezug auf den Vorpost erwähnt), möchte ich gerne sachlich antworten:

Welche duzenden neuen Sponsoren wurden gewonnen? Ich denke, es waren nicht so viele. Und eher sehr sehr überschaubar sind die großvolumigen Sponsoren. Der Ausbau des Sponsorings ist natürlich absolut löblich und kommt im Endeffekt auf das Gleiche hinaus.

Der Aufsichtsrat der KGaA besteht nur zur Häfte aus Personen, die du dem „Lager Ismaik“ zuordnen würdest.

Die Zahlungen für die Spieler würde ich nicht als Peanuts bezeichnen. Ich weiß zwar nicht, in welchen Größenordnungen hier Geld fließt, doch hier sollten wir uns alle nur freuen und das nicht so abtun, wie du es hier formulierst. Zudem haben sich auch andere Personen an den Finanzierungen beteiligt, welche du damit ebenfalls diskreditiert.

Deine Beschwerde über die Qualität des noch kommenden Stürmers kann ich auch nicht ganz nachvollziehen. Das Transferfenster ist noch offen, auch eine Ablöse ist denkbar. Und was hätte die KGaA hier besser machen sollen?

Mit deinem Post trennst du die Verantwortung in der sportlichen Entwicklung zwischen dem e.V. und der KGaA. Das kannst du meiner Meinung nach nicht tun, beide gehören zusammen.

Banana Joe
Leser

Vielleicht sollte ich zusätzlich noch erwähnen, dass ich mit „dutzende neue Sponsoren“ auch die Unternehmensmitgliedschaften gemeint habe, was prinzipiell ja so etwas ähnliches ist, wie ein Sponsoring. Und da gab’s die letzten Monate wirklich ständig positive Meldungen diesbezüglich. Ein so großer Verein wie der TSV 1860 (und ich spreche hier nur vom Verein) kann ohne solche Förderer, egal ob’s ein klassischen Sponsoring ist oder eben wie bei uns Fördermitgliedschaften von Unternehmern, nicht überleben. Also wie du siehst, der eV steht tatsächlich ganz gut da.

Und geh komm, alles, was wir in den letzten Jahren auf der Resterampe bekamen, war doch komplett den Bach runter. Ich sag nur Boenisch! Wenn man halt mal gleich nach Beenden der Saison handeln könnte, wenn beide Partner (ja und hier sag ich ausdrücklich beide) mal auf einen halbwegs gemeinsamen Nenner kämen. Aber die Erfahrung hat halt gezeigt, dass es halt auch immer an Ismaik lag, wenn der mal wieder im Ramadan oder sonstwo verschollen war und notwendige Zusagen 3 Sekunden vor Ablauf irgendeiner Frist eintrafen.

Bine1860
Leser

Berzel wurde von privaten Gönnern und Fans auf deren Initiative hin bezahlt.
Und HI schadet mit den von ihm zu verantwortenden Strafzahlungen in weit größeren Summen als er für Gebhardt bezahlt hat,.
Und ja hier muss man eben schon die sportliche Entwicklung der KGaA / HI zuordnen, da der EV hier auch massiv ausgebremst wird durch den Kooperationsvertrag

bobby_new
Leser

Das andere mitfinanziert haben, hab ich doch auch so geschrieben. Und genau diese Finanzierer werden nach meinem Verständnis mit „Peanuts“ eher abgetan.

Wer diese Strafzahlungen in Summe zu verantworten hat, kann ich nicht beurteilen. Ich bin nur davon überzeugt, dass – wenn sich BEIDE Seiten wirklich Mühe gegeben hätten – es gar nicht soweit gekommen wäre. Rational ist es nicht zu erklären, Strafzahlungen bei unserem Etat billigend in Kauf zu nehmen.

Ist dein letzter Satz nun ein Lob für die KGaA? Halten wichtiger Spieler nach Abstieg, Aufstieg, Verbleib 3. Liga… 😉

Banana Joe
Leser

Peanuts im Sinne unseres Möchtegern-Milliardärs. Dass ich damit keine regionalen Mittelständler, für die das durchaus ein beträchtlicher Betrag sein kann, diskreditieren möchte, sollte eigentlich klar sein, wenn man sich schon alleine den Kontext meiner Aussage ansieht!

Bine1860
Leser

„Rational ist es nicht zu erklären, Strafzahlungen bei unserem Etat billigend in Kauf zu nehmen“
trotzdem – genau das macht HI.
„wenn sich beide Seiten wirklich Mühe gegeben hätten wäre es nicht soweit gekommen“
doch! denn 2016/2017 haben beide Seiten „zusammen gearbeitet“ (bzw alles gemacht was HI wollte), das ging in die Hose.
Und er hat eben nicht die Verantwortung übernommen, genauso wenig wie Casalette. Nach der eines Geschäftsmannes unwürdigen SMS und den hanebüchenen Forderungen, die nicht DFB etc komform waren, war dann halt ein Miteinander nicht mehr möglich.

Und ja alles hat die KGaA sicher nicht falsch gemacht, was auch mit der Verdienst von Fauser ist, immerhin sind wir gleich wieder aufgestiegen! Nur könnte mehr gehen, was jedoch der Kooperationsvertrag und HI (erneut zu erwartende Strafzahlungen, ablehnen der temporären Rückführung der U Mannschaften) ausbremst.

bobby_new
Leser

Auch hier kommen wir nur teilweise zusammen. Herr Casalette hat sich leider aus der Affäre gezogen, fand ich gelinde gesagt ziemlich beschissen von ihm.

2016\17 ist viel falsch gemacht worden. Doch diese Saison meinte ich nicht mit „Mühe geben“. Eher alles was danach kam.

Bine1860
Leser

Ja aber da war das Kind schon in den Brunnen bzw. die Regionalliga gefallen. Und ich glaube nicht, daß man mit HI auf einen grünen Zweig gekommen wäre, zeigt sich ja schon länger, das es nicht geht.

DaBrain1860
Leser

Welche vernünftige Firma würde bei der KGaA schon neu einsteigen, klar daß diese lieber zum seriöserem EV gehen!

Ohne Hasan

Wolf
Leser

Was konkret erwartest Du von der Vereinsführung?

bobby_new
Leser

Schwierig zu beurteilen, weil man die Arbeiten im Hintergrund nicht oder nur schwer mitbekommt. Aber hier gilt es anzusetzen.

Bei einem Verein zählen vorrangig die Mitglieder und die sportlichen Erfolge auf allen Ebenen in der Breite. Hier hat der Präsident als solches ein ganz anderes Auftreten als der Geschäftsführer einer KGaA, deren Aufgabe „nur“ die Abwicklung des Profifußballs ist (ich hoffe, es ist klar geworden, was ich ausdrücken möchte).

Daher sollte dieses „Gewicht“ nach meinem Verständnis mehr genutzt werden oder wenn es genutzt wird, mehr darüber berichtet werden. Ich habe eher nur die kalte Schulter wahrgenommen (vielleicht liegt es auch an mir), zuletzt mit der Aussage gegenüber der KGaA in der Presse „man müsse eben kreativ“ sein. Das kam bei mir persönlich nicht gut an. Hier wünsche ich mir einen, der vorbildlich vorangeht.

anteater
Leser

Sechzig ist Deutscher Meister! Also, nicht die KGaA, aber der e.V. mit der Boxabteilung (Schwergewicht war es glaube ich).

Und ja, der e.V. sollte seine Taten besser publizieren, nur interessiert es halt die Medien nicht, ob jemand aus dem Vorstand bei Fansclubs war oder bei dieser oder jener Fan-Vereinigung oder ob diese oder jene Abteilung super erfolgreich ist. Sowas steht in der Mitgliederzeitung, zumindest teilweise, und das war es.
Der e.V. macht echt viel für den Profifußball, viel mehr, als er müsste, viel mehr als er Anerkennung dafür bekommt.

Also, ja, an der Stelle, finde ich, liegt es an Dir, zumindest auch an Dir, bobby_new.

Josef Wagner
Leser

Wieso sollte die Vereinsführung überfordert sein? Die Vereinsführung ist nicht für die KGaA verantwortlich und die beste Arbeit für einen Verein ist, nach wie vor, die Arbeit, die man nicht allzu groß bemerkt und dennoch Erfolge zeitigt, wie den sofortigen Wiederaufstieg in die dritte Liga – trotz Ismaik!

bobby_new
Leser

Ist der Verein aufgestiegen oder die KGaA? Weder noch, in meinen Augen. Denn der eine geht ohne den anderen nicht.