Die beiden Journalisten Uli Kellner und Ludwig Krammer sprachen nach dem Spiel gegen Wehen Wiesbaden mit 1860-Keeper Tom Kretzschmar.

Vor allem das Lob von Trainer Michael Köllner hat Tom Kretzschmar gutgetan, gesteht er im Interview mit den Journalisten der tz München und des Münchner Merkur. Und auch Marco Hiller, Sechzigs Nummer 1 im Tor, hat gratuliert. “Glückwunsch zum Zu-Null, tolles Spiel gemacht”, so die Worte des Stammkeepers. Das Verhältnis zwischen ihm und Kretzschmar ist richtig gut. Und nicht nur mit ihm, auch mit Georg Székely, dem dritten Torwart und Torwarttrainer Harry Huber. ” Wir sind gut befreundete Kollegen die sich gegenseitig pushen und ihren Teil zum Erfolg des Teams beitragen wollen.”

Nein, es ist keine Enttäuschung für den Ersatz-Keeper, dass er am Freitag wieder auf die Bank muss. “Es war immer so abgemacht”, meint Kretzschmar. Aber er werde intensiv an sich arbeiten um bestmöglich auf die nächste Chance vorbereitet zu sein. Das könnte zum Beispiel im Toto-Pokal sein.

Mit sieben Jahren kam er von der SpVgg Höhenkirchen zum TSV 1860 München. Das Probetraining absolvierte er als Feldspieler. “Ich hab eigentlich offensiv gespielt”, so der heutige Ersatz-Keeper der Löwen. ” Im Probetraining haben wir damals ein Torschusstraining gemacht, jeder Schütze musste anschließend ins Tor. Nach dem Training hieß es: Als Spieler wird’s schwer, aber bitte wiederkommen und Torwarthandschuhe mitbringen.” Das war 2006. Gut, dass er darauf gehört hat.

Das Interview gibt es bei der tz München: 1860-Keeper Kretzschmar über sein Verhältnis zu Marco Hiller – das sagte er nach der Würzburg-Show

Tom Kretzschmar (c) imago images/kolbert-press

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