Die Fans sind müde, frustriert und genervt vom anhaltenden Streit an der Grünwalder Straße. Ein Ende ist nicht in Sicht. Die verschiedenen Handelnden in den Verantwortungsbereichen schieben sich gegenseitig die Schuld zu. Mal weniger, mal mehr offensiv. In einem längeren Interview hat sich Günther Gorenzel gegenüber der Abendzeitung zur aktuellen Situation geäußert. Dabei verteidigt er sowohl sich selbst als auch Trainer Daniel Bierofka. Und greift den Finanzchef, Michael Scharold, an.

Keine Einsicht in wirtschaftliche Lage gehabt

„Der Sportlichen Leitung Daniel Bierofka und Günther Gorenzel die wirtschaftliche Verantwortung in die Schuhe zu schieben, entbehrt jeder rechtlichen und inhaltlichen Grundlage“, stellt der Geschäftsführer Sport am Anfang fest. Es sei Fakt, dass kein Trainer und kein sportlicher Leiter aus wirtschaftlicher Sicht Einblick in die Zahlen habe. Das sei sowohl bei Sechzig so, als auch bei anderen Klubs. Man habe ihnen erklärt, dass die wirtschaftliche Situation stabil sei.

Im Sommer 2018 sei er Sportchef gewesen. Man habe Bestandsverträge mit Neuzugängen über zwei Jahre geschlossen, so der heutige Geschäftsführer. Erst seit Februar 2019 habe er Einblick in die Zahlen. Gorenzel habe sich dann mit den Wirtschaftsprüfern ausgetauscht: „Nun hat sich herausgestellt, dass unsere Spieler mit dem aktuellen Etat nicht finanziert werden können.“ Das Problem: Im Sommer 2018 seien Verträge unter anderen Annahmen abgeschlossen worden. Er sei deshalb nun gezwungen, Spieler zu verkaufen. Dabei verspricht Gorenzel, er würde alles in die Waagschale werfen, „um stabil und nachhaltig zu planen“.

Günther Gorenzel hinterfragt Michael Scharold

Der Geschäftsführer Sport hinterfragt: „Wenn die Lage damals doch nicht so stabil gewesen wäre, warum wurden Zweijahresverträge abgeschlossen – mit Grimaldi sogar ein Dreijahresvertrag? Wenn meine Darstellung nicht der Wahrheit entsprechen sollte, warum wurden diese Verträge geschlossen?“ Im Endeffekt richtet er diese Frage an Michael Scharold, den Geschäftsführer Finanzen, und nimmt sich dabei persönlich aus der Verantwortung. Scharold sei für die Wirtschaft und die Finanzen verantwortlich. Er selbst nur für die Einhaltung des Etats im Sportbudget. Der würde jedoch für 2019/20 nicht ausreichen. „Wir werden in ein Licht gerückt, das nicht der Faktenlage entspricht.“

„Ich mache keine Vereinspolitik“

Günther Gorenzel stellt zudem klar: „Ich mache keine Vereinspolitik“. Er wolle einzig und allein den Profifußball beim TSV 1860 München weiterentwickeln. „Ich bin seit 20 Jahren im Geschäft, mir ging es immer nur um die Entwicklung des Fußballs.“

Der Artikel: TSV 1860: Günther Gorenzel wehrt sich – „Lassen uns nicht die Schuld zuschieben“

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)

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Bine1860
Leser

Kann es denn nicht sein, dass alle in der KGaA gedacht haben, passt alles und dann kamen vor 8 Wochen die Lizenszauflagen. Da stand dann drin man muss „noch mehr sparen“ bzw ich vermute, dass HI die erforderliche Umwandlung vom Dezember nicht vorgenommen hat und jetzt das Geld (hab grad keine Zahl) jetzt zurückgezahlt (zumindest teilweise) werden muss um die Lizenz zu erhalten. Daher muss das alte Sicherungsdarlehen der Bayerischen – 2 Mio – genommen werden und sogar die neuen Gelder die die Bayerische gibt. Das hätte man natürlich auch so kommunizieren können. Das möchte man eventuell nicht, um HI nicht blos zu stellen.
Das ist reine Spekulation, geb ich zu. Aber irgendwas muss ja vor 8 Wochen – als die schlechte Serie anfing- passiert sein. Dazu hat sich bis jetzt noch niemand geäußert.

Buergermeister
Leser

Heute ist eine Pressekonferenz vielleicht erfährt man da ja mehr….

Flo1860
Redakteur

Wieso muss denn sowas öffentlich gesagt werden ?!
Da gehts doch schon weider drunter und drüber, ich kanns nicht fassen.
Man kann zu GG stehen wie man will, aber das ist ist eigentlich untragbar…

Sportfan
Gast
Sportfan

mittlerweile ist es wirklich nur noch lächerlich. Ein sinnvollerer Kommentar fällt mir nicht ein.

Reinhard Friedl
Leser

Tut mir leid, aber die Herren Führungskräfte in der KGaA haben doch schon ein lächerliches Bild wegen der Weihnachtsfeier abgegeben. Warum sollte es beim Abschließen von Spielerverträgen anders sein? Selbst für das Löwenstüberl, das seit 1.1.2019 verwaist ist, haben die keinen Plan und schaden selbst hier dem Ansehen des TSV 1860 München e.V. Wenn jemand Fragen sollte warum sie mit dem Leerstand des Löwenstüberls dem e.V. schaden? Im Juniorenbereich kommen oftmals Mannschaften mit den Eltern im Bus angereist. Was finden sie beim so ruhmreichen TSV 1860 München e.V.? Nicht einmal eine Möglichkeit eine Tasse Kaffee zu kaufen. Geschweige von einer Wurstsemmel, die es bei jedem A-Klassen-Verein zu kaufen gibt. Aber eine VIP-Alm auf dem Gelände stehen haben, die eh fast immer leer steht.

MalikShabazz
Leser

das mit der Weihnachtsfeier ist ja ein gutes Beispiel. Warum wird herausposaunt, dass es sich um eine Budgetfrage handelt, genau wie beim Trainingslager. Jedem normal denkenden Menschen ist bewusst, dass es für solche Anlässe immer genug Einladungen gibt, die kostenfrei für die kgaa sind. Das war einmal der Biero und einmal GG. Man könnte dahinter eine Agenda vermuten.
Und ich weiß, dass das Telefon nach dem Weihnachtsfeierleak bei Scharold sturm klingelte, mit Einladungen.

Banana Joe
Leser

Bitte zusperren! Schnauze voll!

blue planet
Gast
blue planet

Ob den, sich in die Öffentlichkeit drängenden, Verantwortlichen der KgaA bewusst ist, dass sie sich vor aller Augen selbst absolut disqualifizieren?

BluePowerGiasing
Leser

Der Scharold sollte abtreten, sehe ich genauso. Die Budgetvorgaben hat er der sportlichen Leitung mitgeteilt. Was können Gorenzel und Biero dafür, wenn er seine Zahlen (genauso wie seine lächerlichen 5/3/2-Jahrespläne) ständig verändert. 50+1 GF Scharold raus.

anteater
Leser

Also, bislang kennen wir wahrscheinlich nicht die ganze Wahrheit. Es wäre bestimmt besser erst einmal abzuwarten, bis geklärt ist, wer jetzt genau was verbockt hat, bevor man Köpfe fordert.

Schäm Dich!

Baum
Leser

Und wer zahlt die Abfindung?

Chemieloewe
Leser

Wir brauchen Optimismus u. keinen kontraproduktiven Pessimismus, keine Schlammschlachten mit Schuldzuweisungen gegen Scharold u. Andere, Herr Gorenzel u. Bierofka!!! Zurückhaltung, Selbstkritik u. kritische Selbstreflektion wären angebracht, was ich leider bei B&G vermisse! Wie soll eine Mannschaft erfolgreich sein, wenn schon der Trainer u. Sportdirektor Trübsal blasen, anstatt Optimismus u. Freude….auszustrahlen! Da B&G es mit 4,5 Mill. nicht geschafft haben, einen gesicherten Mittelfeldplatz zu erreichen, sollten die sich zuerst mal selbst hinterfragen, was sie schlecht gemacht haben u. Selbstkritik üben u. Schlussfolgerungen daraus ziehen, anstatt permanent die Schuld bei Anderen zu suchen u. Anderen zuzuschieben u. auf Andere draufzuhauen! So etwas schadet uns u. bringt uns nicht voran!!!

BluePowerGiasing
Leser

Wer hat den begonnen mit Dreck auf Gorenzel und Bierofka zu werfen. Das sich Gorenzel von diesen Unwahrheiten distanziert ist doch logisch. Scharold mach deinen Job.
Ich erinnere an die Anti-Gorenzel-Plakate im GWS. Da hast du scheinbar kein Problem damit, dass sowas „öffentlich“ gemacht wird. Schäm dich.

Bine1860
Leser

Also die Plakate kamen ja erst NACH den Äußerungen von GG in der Presse.. Er sollte seine Arbeit machen anstatt rumzugorenzeln.

anteater
Leser

Keine Ahnung, wer das war. Anhand der öffentlichen Äußerungen ist auf jeden Fall klar erkennbar, dass die Herren Bierofka und Gorenzel jetzt schon einige Zeit mit „Dreck“ um sich werfen. Dachten die beiden wirklich, dass sich die von ihnen attackierten das auf Dauer gefallen lassen, gerade wo die Sachlage doch so ist, das, ach, ich verweise auf die sachlich korrekte Stellungnahme des Präsidiums von gestern/vorgestern.

Schäm Dich!

1860Solution
Leser

Ich denke da haben zwei gezockt und einer (Scharold) hat´s halt abgenickt. Einfach nicht entschuldbar. Das hat der KGaA sehr geschadet.

1860Solution
Leser

Günther Gorenzel hat seinen Geschäftsführer-Kollegen derart an den Pranger gestellt, das ist unglaublich. Für mich ist das das Ende seiner „Karriere“ bei 1860. So etwas darf und kann man nicht dulden.

BluePowerGiasing
Leser

[…]

anteater
Leser

Gut, dass Du gefühlt in mindestens jedem zweiten Deiner Kommentare jemanden persönlich angehen musst. Also, hier beim LöMa nicht gut.

Schäm Dich!

unvoreingenommen
Leser

Widerspricht folgende Aussagen nicht genau den Abläufen die Herr Gorenzel nun anspricht?

Die unterschiedlichen Auffassungen zwischen der sportlichen Leitung und dem Präsidium ergeben sich aus einem verschiedenen Betrachtungshorizont. Das Präsidium kann nicht – wie ein Trainer – immer nur die nächste Saison im Blick haben, sondern muss perspektivisch auf Jahre hinaus die Entwicklungsmöglichkeiten der Profifußball-Gesellschaft im Auge behalten. Manches, was kurzfristig wie eine praktische Lösung wirken mag, verbaut langfristig bessere Optionen.
Pesektivische Entwiklungsmöglichkeit der Mannschaft durch Spielerverträge die für die zukunft keinerlei Handlungsspielraum lassen wurden 2018 unterschrieben.

Liebes Präsidium ich für meinen teil fühle mich als Mitglied verarscht.

1860Solution
Leser

Er spricht hier die sportliche Leitung an. Nicht Gorenzel als Geschäftsführer. Dessen Doppelrolle ist meines Erachtens ohnehin sehr suspekt.

unvoreingenommen
Leser

Könnt, oder wollt ihr es nicht verstehen?
Kein Sportchef in Deutschland darf rechtsverbildliche Verträge unterschreiben solange er nicht der Geschäftsleitung angehört oder Prokura besitzt.

3und6zger
Leser

Erzähl doch keinen Schmarrn. In vielen Firmen stellen Abteilungsleiter Angestellte ein. Da wird das Gehalt entweder mit der Personalabteilung oder mit dem Geschäftsführer abgestimmt und dann unterschreibt der Geschäftsführer den Vertrag, weil der Abteilungsleiter keine Prokura hat. Wenn schief geht, ham beide (bei uns war Biero noch dabei) einen schlechten Job gemacht. Quot erat demonstrandum, Sechzig!

Buergermeister
Leser

glaub der Magath konnte das wink

3und6zger
Leser

2018 war die Rechnung ja die folgende: 3 Mio pro Jahr und 2 Mio Genussscheine von Ham macht für zwei Jahre 8 Mio oder 4 Mio pro Jahr. Lt. Biero wurden nur 3,9 Mio gebraucht (auch wegen Grimaldi). Sollten alsop noch 4,1 Mio. da sein. GG hat die Verträge mit den Spielern gemacht. Daher kann er ausrechnen, was pro Monat weggeht PI mal Daumen die Lohnnebenkosten draufaddieren, plus die Gehälter für ihn, Biero und den Trainerstab. Und dann weiss man doch, wann 4 Mio aus sind bzw. ob die zweijährige Planung noch passt.
Wobei ich nicht versteh warum überhaupt von 3 Mio gesprochen wird. Da 500.000 von den Genussscheinen von HAM noch nicht geflossen sind, hat man doch eigentlich 3,5 Mio zur Verfügung. Und dann fehlen 600000 zu den o.a 4,1 Mio. Wäre schon schön, wenn man irgendwann erfahren würde, wofür das Geld gebraucht wurde. Denn diese naive Unwissenheit nehme ich ihm nicht ab…..

unvoreingenommen
Leser

Der Fehler in deinem Kommentar ist: Das Gorenzel die Verträge gemacht hat!

Der einzig legitimierte GF Herr Scharold hatte diese Befugniss Verträge zu verhandelt und zu unterschreiben.
Bierofka und Gorenzel haben Wünsche geäussert und Vorschläge gemacht, die dann vom GF geprüft und verhandelt werden mussten. Und im Anschluss dann dem zuständigem Kontrollgremien zur Prüfung vorgelegt zu werden.

Wer hierfür das zuständige Gremium ist, weiss ich bis heute nicht, bei den vielen Gremien die wir haben.

3und6zger
Leser

Gorenzel war auch damals schon Sportchef. Das glaubst Du doch selber nicht, dass der mit einem Spieler Verhandlungen was das Sportliche betraf, gemacht hat und dann ist er aus dem Zimmer gegangen und wusste nichts davon, was Scharold finanziell in den Vertrag geschrieben hat. Aber ich weiss schon, Scharold wurde mit 50+1 eingesetzt, der muss ja zwingend jetzt schuld sein! Hab’s schon mal geschrieben. Scharold, Gorenzel und Bierofka sind die leitenden Angestellten dieser Fußballfirma. Und diesem 3er-Team gehört der schwarze Peter gemeinsam.

Buergermeister
Leser

Es wird ein Gehalt ausgehandelt und dann wird das dem GF vorgelegt, der schaut dann ob es finanziell machbar ist und segnet es ab. Bierofka hat mit den Finanzen nichts zu tun, wann sollte er das auch machen?
Zweite Möglichkeit wäre, er (Scharold) hatte vor mit weiteren Darlehen zu arbeiten (von wem auch immer)

Alexander Schlegel
Leser

Natürlich muss Bierofka, zumindest grob, über die Finanzen Bescheid wissen. Er kann ja wohl nur Spieler vorschlagen, von denen er weiß, was sie als Gesamtpaket ungefähr kosten. Und es würde mich jetzt wirklich schwer wundern, wenn man dann nicht bei jedem möglichen Transfer das gesamte zur Verfügung stehende Budget mit den Preisen zusammenbringt, die der bisherige Kader und eventuelle Neuverpflichtungen ausmachen. Denn daraus errechnet sich der Spielraum für weitere Verfplichtungen bzw. den Spielern, die man abgeben möchte bzw. muss. Wie will man denn sonst vorgehen bei einer Kaderplanung?

Buergermeister
Leser

ja guter punkt. dann bekommt er die summe xy vor der saison gemeldet die er neu investieren darf. in beiden fällen sieht er nicht direkt die zahlen. aber eigentlich müssen sie sich zusammen setzen und jeden spieler diskutieren….

Landshuter Löwe
Leser

Die dritte:
Scharold hatte keine Lust auf Mimimi, wenn er sich verweigert hätte würde B. und G. bei jeder Niederlage auf ihn zeigen: ER ist schuld, weil …

unvoreingenommen
Leser

Aber genau so ist es oft bei Einstellungsgesprächen.
Der Meister der das handwerkliche beurteilt verlässt das Gespräch wenn die handwerklichen Belange geklärt sind. Die Geschäftsleitung verhandelt dann den finanziellen Teil.

anteater
Leser

Die sprechen aber schon vorher ab, dass sie sich einen Angestellten leisten können oder vielleicht zwei. Wenn sie sich schon zwei leisten können und der Bewerber verlangt aber so viel Gehalt, dass er das gesamte mögliche Gehalt (für zwei) einstreichen würde, dann würde auch in einem kleinen Betrieb (oder auch in einem größeren) Rücksprache gehalten. „Willst Du den einen so unbedingt, dass Du keinen zweiten bekommst oder warten wir auf zwei andere.“

Konterhoibe
Leser

Fühlst du dich nicht eher von Gorenzel verarscht der sich von dem Geld das für den Kader gedacht war seine Beförderung hat bezahlen lassen und jetzt Scharold versucht an den Pranger zustellen? Wenn Scharold darauf Öffentlich reagiert und Zahlen rausgeben sollte, dann ist Gorenzel erledigt und kann seinen Hut nehmen.

unvoreingenommen
Leser

Nun bin ich aber völlig Irritiert.
Wann benötigte man die zusätzl. 1,5 Mio Genusscheine für den Kader.
Meines Wissens NOV 2018, bezahlt dann DEZ 2018.

Wann wurde Herr Gorenzel ( angeblich Mehrkosten finanziert aus Privatvermögen von Herrn Ismaik) zum GF befördert?
FEB 2019.

1860Solution
Leser

Dass 1,5 Mio € abgerufen wurden, heißt doch nicht, dass man sie ausgegeben hat. Und Gorenzel wurde sicherlich nicht aus dem Privatvermögen von Ismaik gezahlt. Das war eine Ankündigung von Stimoniaris. Mehr nicht. Sonst hätte man das später kommuniziert.

unvoreingenommen
Leser

Ich weiss echt nicht was ich auf solche uninformierten Kommentaren antworten soll.
Nun aber ein uninformierter und nicht belegbarer Kommentar von mir.

Die Differenz zwischen Sportchef und GF soll angeblich privatfinanziert sein. Oder hat das Präsidium oder die KGaA schon was gegenteiliges kommuniziert

BluePowerGiasing
Leser

Quelle und Beweise!?

unvoreingenommen
Leser

Wenn Scharold wirklich öffendlich reagieren sollte und nachprüfbare Zahlen rauslassen sollte, dann ist nicht nur Scharold erledigt, aber auf keinen Fall Gorenzel oder Bierofka

MalikShabazz
Leser

Wird Scharold nicht machen. Das ist nicht seine Art. Und das finde ich auch gut so.

anteater
Leser

Wenn er es intern macht und aufzeigen kann, dass die sportliche Leitung die Wahrheit kreativ interpretiert, dann solte es das gleiche Ergebnis geben.

Irgendwer hat auf jeden Fall Mist gebaut, der jetzt die sportliche Leitung dazu bringt, schwarze Peter zu verteilen, öffentlich. Das ist sehr schlechter Stil. Es wäre wünschenswert gewesen, hätte man zuerst den Fehler analysiert und dann eine Lösung präsentiert, als alle zwei Tage in der Presse Interviews zu geben und mit Dreck zu werfen, ungeachtet dessen, ob es gerechtfertigt ist oder nicht.

unvoreingenommen
Leser

Schwarze Peter hat der Präsident verteilt.
Mit mir fährt keiner Schlitten
Dann wäre das Präsidium politisch tod
Sie wollten den Tiger reiten
usw.etc.

Baum
Leser

Und was hat dein polemischer Post mit den Aussagen von Gorenzel zu tun?

1860Solution
Leser

Du spielst hier den „Unvoreingenommen“en und Neutralen. Tut mir Leid, aber das nehme ich dir nicht ab. Du hast eine klare Tendenz gegen das Präsidium und pro Investor.

BluePowerGiasing
Leser

Und? Ist doch seine Sache. Abgesehen davon hat er absolut recht. Das schwäbische Hausfrauen Konsolidierungsprogramm wird uns zu Tode schrumpfen.
Das checkst du blos nicht.

anteater
Leser

In einem insolvenzgefährdeten Sportunternehmen hast Du gar keine andere sinnvolle Möglichkeit. Es sei denn, Du siehst eine Insolvenz als sinnvoll an.

unvoreingenommen
Leser

Ich spiele weder den unvoreingenommenen noch den neutralen ich gebe einzig und allein meine persönliche Meinung zu den einzelnen Artikeln kund. Was du mir abnimmst oder nicht ist deine Sache. Das ich hinter der sportlichen Führung stehe ist sicher ersichtlich.

Es bleibt die Frage: Hätte der 1. FC Magdeburg mit seinen Mitteln einen Coach finden können, der aus dem offensichtlich nicht vollends zweitligatauglichen Kader viel mehr hätte herausholen können?
Quelle 3.Liga online
Ersetze nun Magdeburg mit 1860 und 2te Liga mit 3 te Liga

....
Gast
....

Und seit wann steht magdeburg kurz vor der insolvenz?die können wirtschaften!

anteater
Leser

2002 waren die insolvent und haben sich mit viel Geduld aus der Fünftklassigkeit wieder hochgearbeitet, auch wenn sie an alte, glorreiche Zeiten mit europäischen Wettbewerben natürlich längst nicht mehr anknüpfen können.

MalikShabazz
Leser

Der Scharold Michael ist einfach ein feiner Kerl, der so etwas nie über die Presse kommunizieren würde. Selten einen positiveren Menschen kennengelernt. Der einzige, der aber leider weder von der eV Seite, noch von der HI Seite Rückendeckung genießt.

anteater
Leser

Kenne ihn nicht, bekomme aber einen ähnlichen Eindruck. Hoffe, dass er aufzeigen kann, dass er alles korrekt intern kommuniziert hat.

Klothilde
Leser

Hat also Scharold jetzt den schwarzen Peter…….. ArikSteen hast du nicht vor ein paar Tagen mit ihm telefoniert?

unvoreingenommen
Leser

Ich denke die Kontrollgremien oder das zuständig Gremium hat versagt.
Herr Scharold war mit der finanziellen Situation ( ohne Spielerverträge ) bereits voll ausgelastet.

Alexander Schlegel
Leser

Das Interview bestätigt die kritischen Fragen, die vor allem in diesem Forum immer wieder in Hinblick auf die Kommunikation zwischen Scharold, Gorenzel und Bierofka gestellt wurden, aufs Genaueste.

Nur noch ein paar Anmerkungen bzw. Fragen dazu:
Warum klärte man das Ganze nicht von Anfang an intern? Und warum diese allgemeine Schuldzuweisungen in Richtung Verein (alle mal aufwachen etc.), während es von Anfang an ein internes Problem der verantwortlichen Personen innerhalb der KGaA war?

Zudem wirft der Sachverhalt ein wirklich schwerwiegendes Problem der Kommunikation zumindest zwischen Gorenzel und Scharold auf. Tut mir leid, das sagen zu müssen, aber da hat Herr Ismaik sogar absolut recht gehabt die Position Günter Gorenzels anzuheben. Das Fiasko wäre wohl zu verhindern gewesen, wenn da schon früher jemand Herrn Scharold beiseite gestanden wäre. Ansonsten möchte ich zu Herrn Scharold noch nichts schreiben, da dieser sich bislang ja noch gar nicht zu Wort gemeldet hat. Seine Sicht der Dinge kennen wir ja noch nicht. Und da bislang alles in der Öffentlichkeit ausgetragen wurde, wird er wohl nicht umhin kommen sich auch noch zu erklären.

BluePowerGiasing
Leser

Scharold hat für morgen zur PK eingeladen.

anteater
Leser

Da müsste man jetzt wirklich Details der Kommunikation kennen. Was bei mir ankommt das ist, dass Herr Gorenzel eigentlich immer mit dem Finger auf andere zeigt. Deshalb sehe ich seine Schuldzuweisungen sehr kritisch.

BluePowerGiasing
Leser

Wenn du näher an unserem Verein dran wärst, wüsstest du das GG nur reagiert, agiert haben andere, und zwar in seine Richtung.

anteater
Leser

Und wieder gehst Du jemanden direkt persönlich an. Kannst Du das nicht anders, also kannst Du nicht normal kommunizieren?

Nein, Herr Gorenzel hat ohne Not öffentliche Äußerungen gegen andere Personen bei Sechzig getätigt. Das war das Agieren. Und er hat es wiederholt und irgendwann haben andere reagiert. Welch Wunder.

unvoreingenommen
Leser

Und warum diese allgemeine Schuldzuweisungen in Richtung Verein (alle mal aufwachen etc.), während es von Anfang an ein internes Problem der verantwortlichen Personen innerhalb der KGaA war?

Rein Rechtlich war 2018 die einzige Person in der KGaA der GF Herr Scharold der Spielerverträge verhandeln und unterscheiben durfte.

Warum diese Verträgen und die Auswirkungen für die Zukunft von den Kontrollgremien ( die wir ja zur genüge haben AR, VR, GF GmbH ) nicht gesehen wurden erschliesst sich mir nicht.
Auch ein Herr Schmitt im Präsidium hätte die finanzielle Diskrepanz erkennen müssen.
Meine Frage! Wer kontrollierte 2018 den GF der KGaA, oder welches Gremium ist in diesem Fall zuständig.

anteater
Leser

ArikSteen, vielleicht kannst Du mal in das Löwen-Wiki ein Schaubild mit aufnehmen, aus welchem die Verknüpfungen und Zuständigkeiten bei Sechzig hervorgehen. Dann kann man einfach darauf verlinken, als unter so gut wie jedem Artikel dem werten Mitforisten unvoreingenommen wieder alles von Grund auf erklären zu müssen.

unvoreingenommen
Leser

Hat Herr Scharold eventl eine auferlegte arbeitsrechtliche Verschwiegenheitspflicht gegenüber unteren Ebenen, Sportchef / Trainer/ Spieler Anders kann ich mir dieses nicht kommunizieren nicht erklären.

anteater
Leser

Das wäre ausgesprochen dämlich, so einen Passus in seinen Vertrag zu schreiben.

Alexander Schlegel
Leser

Das weiß ich nicht, ob es so einen Passus in seinem Arbeitsvertrag gibt, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass er sich als Geschäftsführer zu Dingen, die in seinen unmittelbaren Arbeitsbereich gehören, nicht äußern darf. Das wäre mehr als ungewöhnlich. Dann hätte man ihn auch gleich als Buchhalter einstellen können.

unvoreingenommen
Leser

In der Hirarchie nach unter ist solch ein Pasus nicht einmal so ünüblich.
In der Hirarchie nach ober, natürlich undenkbar.
Aber wie immer alles nur Vermutungen.

anteater
Leser

Üblicherweise weiß man in der Hierarchie nach unten genau, wie viel Geld man für ein Projekt aufwenden darf.

unvoreingenommen
Leser

Üblicherweise weiss man in der Hirarchie nach unten NICHT wieviel Geld man aufwenden darf.
Man kann Wünsche äussern und Vorschläge machen. Die dann geprüft und diskutiert werden die dann im Anschluss umgestzt werden oder auch nicht, aus welchen Gründen auch immer.

PS Entschuldige anteater aber deine Kompetenz in Wirtschaftfragen scheint mir nicht wirklich ausgeprägt.

anteater
Leser

Doch, man weiß es. Wenn z.B. mein Chef mir ein Projekt übergibt, dann bekomme ich die Zahlen, die ich benötige. Und mit denen muss ich dann arbeiten. X Euro für Dienstreisen, Y eigene Arbeitsstunden, Z Arbeitsstunden aus dieser oder jener Abteilung. Gut, ich weiß halt, wie die Arbeitsstunde in den anderen Abteilungen angesetzt wird.

Wenn Firma xy Leute einstellt, dann wissen die Personaler, welche Gehälter sie zahlen können.

Selbst der kleine Schalterangestellte (m/w/d) in der Bank weiß, welchen Kreditrahmen er/sie vergeben darf und wie viel Spielraum er/sei bei Zinsen hat.

Entschuldige unvoreingenommen , aber von der Realität scheinst Du nicht sonderlich viel Ahnung zu haben.

Alexander Schlegel
Leser

Aber Öffentlichkeitsarbeit gehört zum ureigensten Aufgabengebiet eines Geschäftsführer. Er führt ja, wie es das Wort schon sagt, das Geschäft und vertritt es damit auch nach außen. Wie schon gesagt, ich glaube nicht, dass ihm da Verbote in den Vertrag diktiert wurden. Es ist wohl eher eine Sache seines Naturells. Er macht ja jetzt nicht den Eindruck sich permanent in den Vordergrund zu schieben, was ich persönlich sogar ganz sympathisch finde. Aber jetzt muss er wohl angesichts dieser Beschuldigungen mal kurz sein Schneckenhaus verlassen, so sehr ich auch mit ihm mitfühle, dass ihm das nicht leicht fallen wird.

Stefan Weishaupt
Gast
Stefan Weishaupt

Ich nehme es ihm ab. Zeigt auch wenn man genau hinliest dass auch er so langsam erkennt wo tatsächlich die Fehler gemacht werden und wo ggf nicht immer die Wahrheit gesagt wurde. Ich glaube ihm. Er hat sich eben auf andere verlassen. Nach dem Motto: OK dann passt es ja. Jetzt als FF wäre die Aussage sicher fatal.

BluePowerGiasing
Leser

Sehe ich auch so.

Konterhoibe
Leser

Das sind aber dann auch nur die halben Fakten. Als die Verträge damals abgeschlossen waren wurde das Geld so geplant das es für 2 Jahre reichen sollte, dann kamen aber eine Strafzahlung (verursacht durch Nichtumwandlung) und eine Beförderung von Gorenzel (auch aus den Geldern auf Verlangen von HI finanziert) dazu die das Geld aufgefressen haben. Insofern ist GG´s Aussage schon extremst frech.

anteater
Leser

Er beschuldigt immer andere. Demnach hat er immer mit allem nichts zu tun. Warum sollte man ihm glauben?

unvoreingenommen
Leser

Schreibst du gerade von unserem Präsidenten?

BluePowerGiasing
Leser

Könnte man meinen.

anteater
Leser

Nein, von Herrn Gorenzel natürlich.

Und von mir aus auch von Dir. Unvoreingenommen wirkst Du schon lange nicht mehr. Deine Agenda erkenne ich deutlich.

Konterhoibe
Leser

Wen beschuldigt Reisinger? Liefer doch einmal Fakten anstatt deine halbseidenen Kommentare.

unvoreingenommen
Leser

Er hat sich auf die andern verlassen ist sanft ausgedrückt.
Er musste sich auf die anderen verlassen, den er selbst hatte 2018 kein Recht in die Bücher zu sehen und die Lage selbst zu überprüfen oder gar Spielerverträge zu verhandeln.

DaFranz
Leser

Eh alles Hobbyjournalisten hier, hat mir grad der Herr G. von db24 erklärt. smile smile

Alexander Schlegel
Leser

Das muss man ihm glauben, der kennt sich damit aus … wink

anteater
Leser

Lieber Hobbyjournalist als käuflicher Journalist.

unvoreingenommen
Leser

Wie Arik bereits geschieben hat im LM gibt es keine Journalisten.
Griss muss wie wir alle seinen Lebensunterhalt verdienen, ob seine Art und Weise moralisch vertretbar ist, steht auf einem anderen Blatt.
Meiner Meinung nach sind die Artikel von Griss nicht das Problem sondern die Komentatoren die beleidigen, hetzen, und unsachlich und ohne Wissen ihren Müll tippen.
Aber dies gehört nicht zum Thema dieses Artikels

Baum
Leser

Griss ist sehr wohl das Problem. Schließlich befeuert er ja ganz bewusst die tägliche Hetze tagein- und tagaus mit seiner Rhetorik und bewusst gestreuten Fake-News und Halbwahrheiten, mit dem netten „Nebeneffekt“ dadurch Klicks zu generieren. Würde er sich wie weiland 2014 noch rein aufs Sportliche konzentrieren, müsste er immer noch fragen wie man von einem Blog und den Klicks leben kann…

Baum
Leser

Gestern ewig gesucht und nicht mehr gefunden. Jetzt hats einer auf tm.de rausgekramt:
http://prntscr.com/ns30zk

BruckbergerLoewe
Leser

Und es ist absehbar wie es kommen wird:
Saki wird ein paar Tage vor der MV mit dem grossen Geldversprechen aus Abu Dhabi kommen und dann geht das Gehacke von Neuen los.
Zusperren den „Profi“laden und in der Bayernliga mit neuen Köpfen anfangen.

tomandcherry
Leser

BruckbergerLoewe

Deine „Saki-Prognose“ unterschreibe ich.

Da kannst Du darauf wetten, dass der „gröLöFaZ“ kurz vor der MV seine Lakaien wieder in seinem Sinn schreiben und Dampf plaudern lässt.

peter69
Leser

Sowas gibts wohl nirgends ausser bei uns ,sich dann aber noch für eigene Dummheit und Naivität an die Presse zu wenden das schlägt dem Fass den Boden aus .Verdient an Haufen Kohle und weiss angeblich von nix .Unglaublich .

unvoreingenommen
Leser

Er musste sich auf die anderen verlassen, den er selbst hatte 2018 kein Recht in die Bücher zu sehen und die Lage selbst zu überprüfen oder gar Spielerverträge zu verhandeln.
Seit 2019 steht er als GF Sport selbst in der Verantwortung, mal sehen was er kann oder nicht kann.

anteater
Leser

Herr Gorenzel hat nie mit irgendwas zu tun.

unvoreingenommen
Leser

Is Reisinger mit Gorenzel verwandt? Anderen die Schuld zuschieben können beide in Perfektion. Nur das Gorenzel eben 2018 kein GF war und sich auf Scharold verlassen musste

anteater
Leser

Bleib mal beim Thema.

Spaetzlefresser
Leser

Der eine schiebt es auf den anderen!
Viele Dampfplauderer von denen ausser Markingen Sprüchen und großen Forderungen nichts kommt.
Kannst du alle in einen Sack stecken und drauf hauen und triffst immer den Richtigen egal ob RR, Saki, HI, GG oder Scharold.

Leittragende sind die Fans und die Spieler!
Es kotzt mich nur noch an.

Und was machen wir Fans? Zerfleischen uns auch noch gegenseitig. Divida et imperae!?
Schöne neue 60 Welt!

Ich will zwar nie wieder dahin zurück aber inzwischen sehne ich mich fast nach den Regionalligazeiten. Da war politisch wenigstens halbwegs Ruhe im Karton und wir waren uns einig dass wir zurück nach oben wollen und haben die Mannschaft gefeiert und keine AR Vorsitzende oder Präsidenten!

BruckbergerLoewe
Leser

1860% Zustimmung

Tami Tes
Redakteur

Wenn dem so ist, ist die Kommunikation in dem Laden mehr als Katastrophal und besorgniserregend. Professionell ist anders.

tomandcherry
Leser

@Tami Tes

Ich verfolge den TSV 1860 München seit Ende der Siebziger mit großem Interesse, aber dass sich dort eine als „professionell“ zu bezeichnende Öffentlichkeits-/Medien-Arbeit etabliert hätte, wäre mir neu.

Ständig hatte und hat Irgendwer einen „guten Kontakt zur Presse“ und gab/gibt interne Angelegenheiten (oder auch nur Gerüchte) nach Draussen.

Ob das jemals besser wird?

Ich hab‘ die Hoffnung mittlerweile aufgegeben…

Tami Tes
Redakteur

tomandcherry na ja, da in der RL doch etwas Ruhe herrschte, hatte ich tatsächlich die Hoffnung, dass es Berg auf geht und endlich einfach nur gearbeitet wird. Hat nicht lange angehalten.

unvoreingenommen
Leser

Hast du was anderes erwartet? Das ist bei 60 doch Tradition.
Jeder in den Führungsebenen, kocht seine eigene Suppe und macht um die Zutaten ein Geheimniss.