Der Sportausschuss des Münchner Stadtrates hat entschieden das Städtische Stadion an der Grünwalder Straße umzubauen. Der TSV 1860 München nimmt hierzu Stellung.

Die Stellungnahme

Seit dem Stadtratsbeschluss über die Ertüchtigung des Stadions an der Grünwalder Straße haben den TSV 1860 München sehr viele Anfragen erreicht. In einer Stellungnahme antwortet der TSV 1860 München.

Der TSV 1860 München hat die Bemühungen der Sportstadt München, die Stadioninfrastruktur zeitgemäßer zu gestalten und zu optimieren positiv zur Kenntnis genommen, insbesondere vor dem Hintergrund, dass es im Rahmen der Lizenzierung für die Spielzeit 2021/2022 für die 2. Bundesliga zu Herausforderungen kam.

In erster Linie ist uns weiterhin die direkte Kommunikation mit der Stadt München sehr wichtig, die wir seit Wochen und Monaten intensiv und regelmäßig pflegen, auch um unsere Haltung klar zu machen. Auch in dieser Woche gab es einen Austausch, über dessen Inhalt wir die Öffentlichkeit gerne folgend kurz informieren möchten:

In der öffentlichen Diskussion der Stadt München ist erneut von einer Lösung im Rahmen eines Erbpacht-Modells zu hören. Um über ein derartiges Modell nachdenken zu können wäre von Nöten, dass es hierfür zu einer deutlichen Kapazitätserweiterung auf mindestens 25.000 Zuschauer sowie zu einer gewerblichen Mischnutzung kommen kann. Dies wurde öffentlich von der Landeshauptstadt negiert, so dass ein derartiges Modell aus wirtschaftlichen Gründen in unseren Gedanken aktuell keine Rolle spielen kann.

Im Rahmen des Umbaus wünscht sich die Stadt München ein Bekenntnis der zukünftigen Mieter. Es wurde öffentlich davon gesprochen, sich mindestens 10 Jahre nach Abschluss der Arbeiten zur Nutzung des Stadions zu verpflichten. Die ausgegliederte Profifußball-abteilung des TSV 1860 München hat die Aufgabe der maximalen Leistungsorientierung und einhergehend das sportliche Ziel stets, selbstverständlich korrespondierend mit den Etats, bestmöglich abzuschneiden.

In der Gesamtschau aller für den Spielbetrieb zu berücksichtigender Faktoren sehen nach derzeitigem Stand, so wie in der Beschlussvorlage geschrieben, der Deutsche Fußballbund (DFB), die DFL und die Sportcast GmbH einen Ligabetrieb im Grünwalder Stadion in der 1. Bundesliga als nicht realistisch an.

Daher haben wir gegenüber der Stadt München schriftlich unsere unausweichliche Haltung kundgetan, dass wir kein langfristiges „Kommittent“ abgeben können, wenn dieses nicht mit den Lizenzierungsbedingungen zu vereinen ist.

Vor allem auf die Frage der Wirtschaftlichkeit haben wir bereits mehrfach hingewiesen. Bis zum heutigen Tag kennen wir keine Konditionen in einem umgebauten Grünwalder Stadion, obgleich wir lediglich in der Gesamtbetrachtung bei deutlicher Verbesserung der Wirtschaftlichkeit eine unterstützende Haltung und ein neues Vertragsverhältnis eingehen können.

Unabhängig von der Zukunft hat der TSV 1860 München nämlich bereits heute einen Wettbewerbsnachteil gegenüber anderen Vereinen in der 3. Liga. Dieser Nachteil liegt pro Jahr bei rund 1,5 Millionen Euro. An anderen bayerischen Standorten fallen für modernere Stadien lediglich 20% der Stadionkosten an, die von uns aufgebracht werden müssen.

Eine Anfrage nach moderateren Konditionen, um diesen Wettbewerbsnachteil zu reduzieren und die Marktunüblichkeit auszugleichen, wurde bereits gestellt. Um die Wirtschaftlichkeit zu optimieren, hat der TSV 1860 München konkrete Ansätze mit dem Referat für Sport und Bildung geteilt.

Wir hoffen auf eine baldige positive Antwort auch um zu vermeiden, dass der finanzielle Ausgleich erneut und alleinig von der Löwenfamilie zu kompensieren ist, sei es durch außerordentliches Engagement der Gesellschafter, unserer Partner und Sponsoren oder den treuen Löwen-Fans, denn dies kann keine zukunftsfähige Lösung sein.

Auch interessant

Sportbürgermeisterin Verena Dietl zum geplanten Stadionumbau: “Guter Tag für den Münchner Fußball” (loewenmagazin.de)

1. Bundesliga im Grünwalder Stadion? Darum wäre das nach dem geplanten Umbau nicht möglich (loewenmagazin.de)

Der Beschluss des Münchner Sportausschusses im Wortlaut (loewenmagazin.de)

Die Pressemeldung der Stadt München zur Ertüchtigung des Grünwalder Stadions (loewenmagazin.de)

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serkan

Vom Inhalt her nachvollziehbar, die meisten Punkte kann ich gut teilen. Was ich nicht verstehe, ist der barsche Ton des Schreibens. Den finde ich öffentlich schwierig, wenn man mit dem Gegenüber weiter in konstruktiven Gesprächen bleiben will. Mehr diplomatisches Geschick wäre wünschenswert.

3und6zger

Wir kennen aber auch nicht die Vorgeschichte bzw. Vorgespräche. Ich gehe aber davon aus, dass KGaA-Verantwortlichen und auch der Präse wahrscheinlich schon seit langer Zeit aufs Gleiche hinweisen und von der Stadt keine Antworten bekommen. Und dann wird über die Beschlußvorlage abgestimmt, obwohl die Fragen nicht beantwortet sind, um Druck über die Veröffentlichung auszuüben, in dem man den Ball im gegnerischen Feld verortet obwohl er noch im eigenen Feld liegt. Da kann ich einen barschen Ton schon verstehen.

_Flin_

1.5 Millionen Mehrausgaben pro Saison. Stand jetzt. Das sind 25%-33% des Etats. Krasse Nummer.

Und die Stadt will einen Persilschein, ohne Konditionen genannt zu haben und ohne dass das Stadion ein – wenn auch unwahrscheinliche – best case Szenario abbilden kann.

Darauf kann und darf sich der TSV nicht einlassen. Auch wenn die Politik es am Ende wieder so hindreht, dass der TSV Schuld ist.

Last edited 3 Monate her by _Flin_
chemieloewe

Ganz, ganz starkes, sehr gutes Statement!!! Um als TSV 1860 München nach einem umfangreichen u. teuren Umbau, neben den geplanten Neuerungen wie Komplettüberdachung…u. VIP-Bereich, für mind. die nächsten 20…30…Jahre im Sechzger eine dauerhafte, überlebensfähige, konkurrenzfähige Zukunft zu haben, muss eine Kapazität um ca. 30.000 Zuschauer u. die Erstligatauglichkeit des Sechzgers das Ziel sein. Dass genau das, neben Mietfragen u. Anderem, unsere Vereins-u. KGaA-Führung so klar u. eindeutig der Stadt gegenüber vertritt u. öffentlich deutlich macht, finde ich absolut richtig, mutig u. existentiell überaus wichtig!!! Dafür bin ich unserer Führung sehr, sehr dankbar!!!

Man muss sich doch mal vorstellen, was ist, wenn wir es bis ca. 2028…2030…2035 doch sportlich schaffen würden, in die 1. BL aufsteigen zu können u. wir ein nicht 1. BL-taugliches Sechzger mit einer Kapazität von nur 18.102(!!!) Zuschauern zu haben, das erst für vielleicht 80…bis 90…Mio. Euro umgebaut wurde??? Die Stadt würde ganz ganz sicher Forderungen nach erneuten Investitionen u. Ausbaumaßnahmen zur Kapazitätserhöhung auf vielleicht 30…32.000 Zuschauer für vielleicht nochmal 30…40 Mio. EUR kopfschüttelnd ablehnen!? Wenn jetzt die Chance auf einen 1. BL-tauglichen Umbau mit entsprechender Mindestkapazität nicht genutzt u. vertan wird, wird es nach dem jetzt geplanten Umbau höchstwahrscheinlich sehr lange keine weiteren Um-u. Ausbaumaßnahmen mehr geben.
Aber was machen wir denn, wenn es beim jetzt geplanten Umbaustand der Stadt bleibt??? Unsere Vereins-u. KGaA-Führung muss bei der Stadionproblematik, besonders in wirtschaftlicher Hinsicht, weiterhin sehr, sehr klug, weitsichtig, besonnen u. professionell vorgehen u. dementsprechend ihre Entscheidungen sehr genau prüfen u. sorgfältig abwägen! Fehler in dieser sehr komplizierten Stadionfrage werden langfristige, sehr weitreichende negative Folgen haben, das sollte jedem klar sein.

Ich bin für einen großen 1. BL-tauglichen Umbau/Ausbau des Sechzgers für ca. 30.000 Zuschauer, sehr gern auch mit einem Erbpachtvertrag, ohne wenn u. aber!!! Dann lieber noch etwas Geduld u. mehr Zeit, dafür aber besser u. größer umbauen, denn jetzt hats eh schon sehr lange in der Stadt gedauert, da ist es dann auch schon fast Wurscht, wenn es noch 1..2 Jahre länger dauert, wenn dafür aber eine richtig gute u. große Lösung rauskommt! Das wäre mir lieber!

Dazu kommt, wir sind hier nicht in Aue, Sandhausen…Paderborn o. Heidenheim, sondern in München, einer der größten u. reichsten Metropolen Deutschlands, da sollte ein umfangreicher Stadionum-u. Ausbau des Sechzgers doch möglich sein!!! Andere Städte schaffen es ja auch u. die sind viiiel kleiner u. nicht so bedeutend wie München!!!
München sollte sich beim Sechzgerumbau bitteschön kein Armutszeugnis ausstellen!!!

Last edited 3 Monate her by Chemieloewe
maximus Löwe

Mit einer solchen Lösung ist man doch in das Szenario eingestiegen.
Hätte man bei 1860 und in diversen Fan-Kreisen sich nicht mit der 18105 Lösung verrannt, könnte man schon in anderen Planungen weiter sein
Ich bedanke mich ausdrücklich bei Frau Dietl für Ihr Engagement für die Löwen Zukunft.

Fränkischerlöwe78

Die 25000 oder mehr wird es mit gewissen Anwohner nicht geben da denen es GWS Dorn im Auge geworden ist seit wir mit der ersten drinnen spielen

chemieloewe

Gegenweher von einzelnen Anliegern/Anwohnern in der Nähe des Sechzgers wird es immer geben. Aber ich sehe es nicht als unmöglich, Bedenken u. Argumente von Bürgern mit entsprechenden Maßnahmen, wie hochwirksamer Schallschutz mittels Komplettüberdachung…u. weiterführenden Maßnahmen entgegenzuwirken u. zu entkräften bzw. im gemeinsamen Austausch einen gewissen Ausgleich zu schaffen. Das ist sicher möglich u. wurde auch bei anderen Bauten mit Publikumsbetrieb überall schon unzählige Male praktiziert u. ist gängige Praxis, z.B. auch bei Verkehrsbauten, wie Bahnstrecken, Autobahnen/Straßen o. Flughäfen/-plätzen…etc. Auch bei einem Umbau mit Kapazitätserhöhung, also einem größeren Ausbau, wäre der Lärmschutz sehr gut möglich u. um ein vielfaches besser, als es gegenwärtig ist, gerade auch damit, wenn man in die Höhe ausbaut, was anders ja eh nicht gehen würde. Außerdem ist das mit dem Bestandsschutz auch so ein Argument, das nicht wirklich ein Hindernis wäre, wenn die Stadt eine entsprechende Ausnahmegenehmigung (mit entsprechenden Auflagen) erteilt, wenn sie will. Das wird laufend bei vielen älteren Bauten gemacht. Das Sechzger ist ja nun kein außergewöhnliches architektonisches Baudenkmal wie die Frauenkirche…usw.! Wenn die Stadt will, kann sie da beim Sechziger einen größeren Um-u. Ausbau genehmigen/beschließen. Wenn man nicht will, finden sich immer irgendwelche Gründe, Vorschriften u. Auflagen…usw., warum etwas angeblich nicht geht. Davon sollte man sich durch einige Leute, wie einigen Politikern, nicht blenden lassen! Selbst Dieter Reiter hat vor einiger Zeit erklärt, dass die Kapazität von ca. 18.000 Zuschauern nicht die absolute Grenze sein muss. Also, eine Ablehnung durch Politiker muss man nicht immer gleich als ein absolutes Ding der Unmöglichkeit 1:1 übernehmen u. sich damit zufrieden geben. Es ist sehr viel möglich, wenn man will bzw. wenn es einen mehrheitlichen bürgerlichen, gesellschaftlichen u. politischen Konsens mit dementsprechendem Handlungswillen zu allen möglichen anstehenden Entscheidungen gibt. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg! Stadtgesellschaftlich hat das Sechzger im Bereich Sport-u. Freizeitveranstaltungen schon eine größere Bedeutung in München, wo viele Menschen partizipiert sind, möchte ich meinen.

Last edited 3 Monate her by Chemieloewe
maximus Löwe

RIP Umbau

drew60

Da Wette ich dagegen.

Branskibeat

Interessant, du bekommst menschenrechtsverbrechen inkl. Folter in München genehmigt, wie selbst Herr M. schon aufgefallen ist, aber keine 25000 Zuschauer im stadtstadion oder wie.

Irgendwas stimmt nicht.

serkan

@loewenmagazin: es tauchen immer wieder unter verschiedenen Namen Gastkommentare (keine angemeldeten User) unter euren Artikeln auf, die nur sinnlos Phrasen aneinander packen. Sind das Social Bots? Woher kommen die? Oder normale Trolle, die einfach nur das Diskussionsniveau in den Keller ziehen wollen?

Bine1860

Das sind Trolle, aber normal sind die nicht 😎😂

Randpositionslöwe

Warum zieht die KGaA eigentlich da so kräftig vom Leder. Glaubt man auf der GS tatsächlich, dass solch markige Worte die Gespräche erleichtern? Meines Erachtens ist man schlecht beraten, wenn man hier gleich mit der Tür ins Haus fällt. Aus diesem Grund gehe ich mal davon aus, dass das auch von unserer Seite Verhandlungstaktik sein soll, indem man auf die Maximalforderungen hinweist und ordentlich auf die finanzielle Tränendrüse drückt. Ob sich die Stadt davon beeindrucken lässt wird man im Lauf des Jahres sehen. Mit etwas Löwenblues betrachtet, schaut es aber nicht besonders gut aus für einen Standort Giesing in der 2. Liga. Da möchte man doch hoffen, dass unsere KGaA einen Plan B in der Tasche. Muhaha. (Sorry für den Brüller)

thrueblue

Ich finde ganz und gar nicht, das man zum jetzigen Zeitpunkt um den Betrieb in Liga 1 feilschen sollte. Entweder kommt es die nächsten Dekaden sowieso nicht dazu, oder wir einigen uns mit der Stadt dann wenn es soweit ist. Soll der Bürgermeister/ die Bürgermeisterin dann den 100.000 feiernden Löwenfans auf dem Marienplatz mitteilen, dass ein Aufstieg in Liga 1 an Parkplätzen oder anderweitigen Lappalien scheitert und die Renovierung für 150 Mio für den Popo war.

Jetzt liefert man der Stadt nur Munition „wir würden ja gerne bauen, aber die Löwen wollen ja nicht“

Dass die Konditionen stimmen müssen ist klar und vielleicht schaffen es ja die Stadtwerke im Gegenzug mal zu einem angemessenen Sponsoring.

Last edited 3 Monate her by Thrueblue
3und6zger

Wo ein Wille wäre, wäre auch ein Weg.Da die Stehhalle sowieso die neue Haupttribüne werden wird, könnte man auch eine Platform, einen “ersten Stock” über den Platz vor den Kassenhäuschen, dem Nordeingang, unter der Westkurve von den Pfeilern bis zum Hochuferweg entlang bis zu einer Rampe von der Volkmersstrasse hoch auf die Platform. Das könnte hinter der Westkurve 13m und hinter der Stehhalle 20m breit werden. Da könnte man sowohl das Fernsehen als auch Parkplätze für die VIPs und andere hinkriegen, etwa so wie im Bayernviewer mal skizziert. So eine Platform steht z.B bei Autohäusern, wo die die Serviceautos zur Abholung bereitstellen oder ihre Gebrauchtwagenaustellung haben, wenn der Platz fehlt. Oder man bietet auf einem vor handenen Parkplatz die doppelte Anzahl Parkplätze an, wie z.B beim schwed. Möbelhaus in Eching Anfang der Neunziger.
So was würde bei einem Unternehmen mit Vorbereitung vielleicht 4 Wochen dauern. Aber ich weiss, wie viele Autos vorm Sechzger im Stau stehen ist wurscht, Hauptsache 20mal im Jahr erfüllt’s irgendwelche städtebaulichen Kriterien oder Denkmalschutz.

Platform.JPG
chemieloewe

Werter Kollege, die Stadt München kann sich immer noch hinstellen u. sagen, ok, wenn das Sechzger Euch nicht reicht, dann schauts eben, dass ihr im Oly, wenn das die Stadt 1. BL-tauglich hinbekommt o. eben wieder in der AA 1. BL spielt u. sich als “Helfer u. Vermittler” anbieten, das zu ermöglichen, auch wenn es den meisten Sechzgren nicht passt! Genau so wird es aus meine Überlegung heraus die Stadt höchstwahrscheinlich machen, wenn’s so kommt. Damit eröffnet sie 60 die infrastrukturelle Möglichkeit 1. BL zu spielen u. sind mit dem Sechzger u. auch so fein raus!?😉😖

Fränkischerlöwe78

Olly wird niemals wieder für Fußball 1 Liga tauglich gemacht da es Verträge gibt die damals mit den Eigentümer vereinbart worden sind im Gegenzug wurde vereinbart keine Konzert usw in der AA

Stefan Graf

Ist von Euch noch keiner auf die Idee gekommen, dass dieser geplante Umbau , mit 18103 Zuschauern ein Witz ist ?? Hier wird einfach nicht mitgedacht! Schon seit der 3.Liga gibt es keine Karten mehr zu kaufen, das bleibt auch in dem umgebauten Stadion so !!! Ich kenne nicht einen einzigen Verein oder eine Firma , die soviel Geld verschenkt , da tausende Löwenfans, nie ein Spiel live sehen können!!!
Macht weiter so , dann sehen wir uns mal in der Regionalliga oder noch weiter unten, wieder!!
Gäbe es keinen Ismaik , dabei wäre der Verein schon lange pleite oder es gäbe keinen Löwenfussball mehr!!!
Wann kapiert dieses Präsidium endlich , dass Sie nicht fähig sind si einen grossen und tollen Traditionsverein zu leiten!!!

Wenn man irgendwann mal wieder 1.klassig oder auch in der 2.Liga spielen möchte dann braucht man ein Stadion für mindestens 35000 Zuschauer!!!!!!

Drew60

Wann kapiert ein Herr Stefan Graf das ein überschuldeter Verein (KgaA) keine Möglichkeiten hat ein Stadion für 150 Millionen + X zu Bauen . Mit dieser Horrorbilanz gerade Dank Herrn Ismaik wird man nie einen Investor oder eine Bank finden der ein Stadion Finanziert .

Last edited 3 Monate her by Drew60
thrueblue

Was ist bitte dein konkreter Vorschlag? Du denkst doch mit, also möchtest du das kommunale Baurecht und den Bestandsschutz ändern (jeder Tipp von dir wäre Gold wert) oder stehst du für einen Neubau. (Wo, wie finanziert)
Möchtest du in die Ruine Olympiastadion? ( mit welcher Auslastung in % rechnest du? Wie das ganze überdachen für die Lizenz?)

DaBianga

Ohne deinen Messias wären wir mit Sicherheit Insolvent gewesen, aber ohne diesen Klotz am Bein stünden wir finanziell mit Sicherheit besser da, und sportlich bestimmt genau so gut, wenn nicht besser.

chemieloewe

👍Genau so schauts aus!!!😜
Oder wo sind die ca. 22 Mio. u. Vitor Pereira mit seinem “Go to the Top”-1. BL-Sturmteam von 2016/17 hin???😫😖🥴Würde sagen “Flasche/Kasse leere”!

mane

Wenig gehaltvoller Kommentar, weil reine Spekulation

Bine1860

Genau wie die Behauptung, ohne Ismaik gäbe es 60 nicht mehr. Nur welcher der beiden Kommentare ist wohl der warscheinlichere..
#60wirdniemalsuntergehen

mane

Dein erster Satz stimmt. Der zweite ist wieder ohne Wert, weil reine Spekulation.

Beide Sichtweisen (2011 ohne ismaik 60=tot vs. Insolvenz 2011=60 heute “bestimmt” finanziell gesund & in Liga 3) sollten nicht ständig als Argument angeführt werden. Sie sind nämlich keine, weil nicht überprüf- bzw. widerlegbar und damit in der Diskussion nicht zielführend.

Bine1860

komisch finde ich nur, dass du den post von da bianga kritisierst und den viel früheren von Stefan Graf der genau das ohne Ismaik =60 ist tot anbringt, nicht. Das lässt mich an deiner Neutralität zweifeln.

dennis312

Ich bin ja zugegebenermaßen auch jemand, der für Erfolg steht, weil der mir am Wichtigsten ist im Fußball (wenn man nicht zu einer identitätslosen **** verkommt)…, aber du drehst ja völlig am Rad. Slowly, argumentativ und kommunizierend anstatt alles und jeden anzufeinden.

Andi_G

ich glaube nicht, dass der Herr Stefan Graf dies ernst meint. Er kommt nur zum pöpeln her, und das nervt mich extrem.

Ich hab mir mal die aktuellen Kommentare hier, auf sechzger.de und dingsbums24 durchgelesen. Warum man immer mit aller macht andere Menschen vor den Karren pissen muss versteh ich nicht und kotzt mich tierisch an.
Man kann doch unterschiedlicher meinung sein, aber dieses “GWS-Fanatiker”, “Öttingerfranktion”, “RR”, “HI”, “GG”, “Pastor”, “Verzwergung” usw. geht mir aufs ei.

dennis312

Danke für deinen Kommentar! Unter dem Strich sind wir alles Löwenfans. Immer dieses persönlich werden und auf den anderen eindreschen nervt… Man kann doch auf ner sachlich fundierten Basis miteinander sprechen ohne den anderen sofort zu diffamieren.

dennis312

Ich denke da gibt es schon so Kandidaten… Ich beziehe mich jetzt aber überhaupt nicht auf 1860 München, sondern auf die Fans aller Vereine. Da gibt’s denke ich schon Leute, die nur zum schlagen, saufen oder pöbeln kommen, denen der Fußball an sich zweitrangig ist. Inwieweit man jene Leute als Fußballfans deklarieren kann sei mal dahingestellt.

tsvmarc

Ich glaube genau diese Haltung ist richtig und dem ist nichts mehr hinzuzufügen, was wahrscheinlich unser weiblicher Forumsdrache mal ganz anders sieht…. 😎 

tsvmarc

Daher haben wir gegenüber der Stadt München schriftlich unsere unausweichliche Haltung kundgetan, dass wir kein langfristiges „Kommittent“ abgeben können, wenn dieses nicht mit den Lizenzierungsbedingungen zu vereinen ist.”

Und das ist, wenn ich die Bezeichung “Kommittent” richtig verstanden habe, die richtige Haltung zur Frage der Ertüchtigung des Stadion zur Lizensierung Liga 2 und Liga 1.

tsvmarc

Da bin ich mir nicht so sicher.

Bine1860

Wer sollte dir da widersprechen? Ich bin auch der Meinung, dass man die Kleinigkeiten, die zur 1.Ligatauglichkeit fehlen, auch gleich mitmachen oder zumindest zusagen könnte. Andererseits gibt es keine Alternative, also ist es fraglich, was passiert, wenn die Stadt sagt, dann bauen wir halt nicht um, wo ist dann die Perspektive für die Zukunft

tsvmarc

Naja, Parkplätze und die 400 qm Fläche für Media ist nicht mal eben. Das wird ne Aufgabe.

Bine1860

Ja da muss man Lösungen finden. Unter dem Wettersteinplatz ist ein Hohlraum der mal eine TG werden sollte, Parkplätze an der Geschäftsstelle, 400qm Fläche is ja insgesamt, ein Teil ist ja bestimmt vorhanden, eventuell kann man das 2. stöcking machen usw.. Ärmel hochgekrämpelt und los gehts. Ist ja warscheinlich sogar wirtschaftlicher es gleich zu machen

francis-underwood

Garagen auf dem Gelände hinter dem Parkplatz..
Interessant wäre, wie weit die Fläche für Media max. vom Stadion entfernt sein darf

Steininger Andreas

Wird wohl so nix werden. Hab ja gestern hier geschrieben 18105 ist ein witz! Respekt das diese version abgelehnt wird. So wäre das nicht zukunftsfähig

Steininger Andreas

Glaube du musst das ganze genauer und öfter lesen. Dann klappts vielleicht. Es geht um vermarktung und einiges anderes. Denke du musst nicht jeden post hier ins positive drehen

francis-underwood

Ab Absatz 5 geht es doch auch darum, dass 60 den von der Stadt geforderten Persilschein ablehnt. (wie ich gestern auch schon kommentiert habe)
Vorher geht es um das Erbpacht-Modell, ja. Aber danach lehnt doch 60 mehr oder weniger ab…
Oder interpretiere ich das falsch?

maximus Löwe

Wenn Du über 70 Mio investieren könntest, willst Du keine Sicherheiten? 🤣🤣🤣🤣

Fränkischerlöwe78

Nur kann dann aber auch der Verein hinweisen das es ohne eine positiven Fortführungsprognose so einen Vertrag nicht unterschreiben kann außer er wird auf 2 Jahre beschränkt und da liegt es Dilemma Jahre langer Misswirtschaft der Vorgänger im Präsidium

francis-underwood

Noch was, Arik: Ihr habt in letzter Zeit (zu Recht!) das Vorgehen der Stadt München kritisiert. Vor allem die überaus lange “Bearbeitungszeit”.
Wie kann ich denn bitteschön als Stadt München derart schlecht vorbereitet in eine Sitzung gehen?? Ich lasse einen Beschluss fassen, der bestimmte Forderungen an die Vereine beinhaltet, habe diese aber mit den Vereinen noch gar nicht besprochen und/oder abgestimmt (wie wir heute gelesen haben ist man Lichtjahre voneinander entfernt!)
Und am Tag nach der Sitzung verschickt der erste Verein eine aus meiner Sicht vernichtende Stellungnahme zu diesem Beschluss. Da ist noch nicht mal eine “Danke” drin, sondern lediglich “haben wir positiv zur Kenntnis genommen”.

francis-underwood

Natürlich kannst du das nicht sagen bzw. eingehen. Das schreibe ich ja seit gestern. Also war der Stadtratsbeschluss gestern einigermaßen schlecht! Denn der basiert eben auf der Annahme bzw. Forderung, dass die Vereine dies eingehen. Macht 60 aber nicht, wie heute geschrieben wurde. Also wird erstmal (irgendwann, wenn die Baukosten und Nebenkosten feststehen) (nach)verhandelt werden. Hier ergeben sich neue Forderungen, die die Stadt dann erstmal wieder im Ausschuss beraten und beschließen muss. Dass der nächste Step die Vollversammlung ist, bezweifle ich stark..

Die Aussage von Pfeiffer nach den Kosten ist schon ein “hartes” Statement; glaube nicht, dass man das in ein paar Gesprächen klären kann..

tsvmarc

Wobei die gute Frau Dietl allen ernstes meinte: “Ein guter Tag für den Münchner Fußball”

dennis312

Nur Palaver, Marc..