Die Kandidaten für die Wahl des neuen Präsidiums vom TSV München von 1860 e.V. stehen fest. Die Diskussionen unter den Löwenfans laufen in den sozialen Medien auf Hochtouren. Dabei wird immer wieder über die gleichen Themen diskutiert und hitzige Streitgespräche geführt.

Stefan Markt ist Mitglied bei Freunde des Sechzger Stadions e.V. und bei Pro1860 e.V.. Er hat immer wiederkehrende Fragen im Hinblick auf die Mitgliederversammlung 2019 und die aktuelle vereinspolitische Frage beantwortet und über soziale Netzwerke veröffentlicht.

Hinweis: Wir haben den Text etwas angepasst, inhaltlich jedoch nicht geändert.

Gastbeitrag

Mit der Nominierung des Präsidenten von 1860 München zur Wiederwahl sind etliche Fragen und Thesen aufgetaucht, die man so nicht weiter im Raum stehen lassen kann. Ich versuche mich an einer kleinen Erklärung und freue mich über weitere Antworten:

These: „Mit Robert Reisinger geht’s direkt wieder in die Landesliga!“

Falsch

Stefan Markt: Robert Reisinger hat als Präsident den TSV 1860 München in der schwärzesten Stunde der jüngeren Vergangenheit übernommen und den Verein ins obere Drittel der dritten Liga geführt. Zusammen mit seinen Präsidiumskollegen, den Geschäftsführern der KGaA und dem Trainerteam hat er die dringend notwenige Konsolidierungsphase in der ausgegliederten Profibetriebs-GmbH eingeläutet. Massive Misswirtschaft und die unkontrollierte Aufnahme von Darlehen haben die KGaA an den Rand des Ruins und in die vierte Liga gebracht. Schulden in Höhe von fast 70 Millionen Euro belasten die KGaA und machen diese nahezu handlungsunfähig. Vorschläge, die KGaA zu entlasten und damit die Auflagen von DFB und DFL zu erfüllen, wurden durch den Mitgesellschafter regelmäßig ohne Angabe von Gründen abgelehnt. Gerade unter diesen Voraussetzungen ist es umso beachtlicher, dass die ausgegliederte Profiabteilung sich nach dem Drama von 2017 stark emanzipiert und sportlich stabilisiert hat. In diesem Rahmen davon zu sprechen, dass der Kurs von Reisinger direkt in die sportliche Niederungen führt, entbehrt nicht nur jeglichen Grundlagen, sondern ist schlichtweg eine Verkennung jeglicher Tatsachen und eine glatte Unverschämtheit

These: „Die Wahl des Präsidiums ist undemokratisch“ und „Die Mitglieder sollen gefälligst unter mehreren Kandidaten auswählen können!“

(1) Falsch
(2) Teilweise richtig

Stefan Markt: Die derzeit gültige Satzung des TSV 1860 wurde in seiner Gesamtheit 2013 von den Mitgliedern bestätigt. Mit der Neufassung von 2013 sollten die Mitgliederrechte gestärkt und das Demokratieverständnis innerhalb des Vereins gefestigt werden. Ein wesentlicher Punkt der Satzung ist das Vorschlagsrecht für das Präsidium, welches dem Verwaltungsrat unterliegt. Ziel dieses Passus damals war, chaotische, von Streit geprägte Personenwahlkämpfe bei 1860 zu vermeiden. Die Richtung des Vereins wird vom Verwaltungsrat vorgegeben, welcher ein Jahr vor dem Präsidium ebenfalls für drei Jahre gewählt wird. Der jetzige Verwaltungsrat gewann diese entscheidende Richtungswahl im Sommer 2018 deutlich vor dem „Team Profifußball“ und hat somit das deutliche Votum der Mitglieder bekommen, ein akzeptables Präsidium vorzuschlagen.

Der Punkt, mehrere Kandidaten zur Wahl vorzuschlagen, war schon mehrfach ein heiß diskutierter Kritikpunkt. Im Januar 2016 gab es hierzu extra eine ausserordentliche Mitgliederversammlung zur Satzungsänderung. Die notwendige 3/4-Mehrheit wurde damals knapp verfehlt, dennoch war die Versammlung hoch interessant und von sachlicher Auseinandersetzung geprägt. Befürworter der „Mehrpersonenwahl“ waren damals bereits der jetzige Präsident Reisinger, sowie ein Großteil des aktuellen Verwaltungsrats. Gegner waren damals vor allem bei der ARGE sowie dem damaligen Präsidenten Casalette zu suchen. Des weiteren stand der DFB als lizenzgebender Verband gemäß einem Schreiben, der „Mehrpersonenwahl“ kritisch gegenüber. Seitdem ist kein weiterer Antrag mehr eingereicht worden, welcher eine Änderung dieses Paragraphen in der Satzung vorsieht. Somit ist diese Satzung das demokratischste, was wir derzeit haben. Änderungsanträge können jederzeit bei 1860 München eingereicht werden, und benötigen 75% Zustimmung bei den anwesenden Mitgliedern der Versammlung.

These: „Ohne Ismaik würde es Sechzig gar nicht mehr geben!“

Falsch

Stefan Markt: Der TSV 1860 München wurde vor fast 160 Jahren gegründet und war nie von einzelnen Menschen abhängig, sondern wurde ständig von einer großen Anhänger- und Mitgliederschaft getragen. Der TSV 1860 München sind wir – seine Fans und Mitglieder – und solange es uns gibt, wird es 1860 München geben. Völlig unabhängig von einer Person namens Hasan Ismaik.

Zur Faktenlage: 2002 wurde der Profispielbetrieb aus dem Verein in eine kommanditgesellschaft auf Aktienbasis (KGaA) ausgelagert, um ihn als Wirtschaftsbetrieb unabhängiger zu machen, ihn vor finanziellen Problemen des Gesamtvereins zu schützen und ihn vor den Steuerproblemen, die ein gemeinnütziger Sportverein mit sich bringt, zu entbinden. 100%-Aktionär war von 2002 bis 2011 der Gesamtverein, der TSV München von 1860 e.V.

Die Kalkulation der Ausgliederung 2002 ging nicht auf: Anstatt des Gesamtvereins geriet die Tochterfirma KGaA in finanzielle Schwierigkeiten. Die Insolvenz drohte und so wurden 60% der Anteile für 13 Millionen Euro an die HAM Limited aus Abu Dhabi verkauft, dessen Eigentümer wahrscheinlich Hasan Ismaik ist. Mit dem Verkauf der Anteile konnte die KGaA die Schuldenlast von 11 Millionen Euro begleichen und die Insolvenz abwenden. Der Gesamtverein, wie mit oben genannter These unterstellt, war dennoch nie in Gefahr.

Die Hoffnung, die in den neuen Eigentümer gelegt wurden, wurden durch diesen nie erfüllt. Der Eigentümer glänzt durch Abwesenheit und macht lediglich von sich aufmerksam, wenn er der KGaA hoch verzinsten Kredite mit hohen Auflagen anbietet. Im Sommer 2017 betrugen die Überschuldung der KGaA mit 22 Millionen Euro das Doppelte von dem, was sie vor dem Einstieg von Ismaik betrug. Die Kredite, die Ismaik der KGaA gab, wurden im wesentlichen dafür genutzt, um sich selbst Spielerwünsche zu erfüllen. Die Kredite, die man bei Ismaik für Spieler wie Gutkjaer, Olic, Ba, Andrade oder Ribamar aufnahm, belasten die Bilanz heute noch sehr.

Als Ergebnis dieser enormen Geldverschwendung unter Ismaik, Casalette und Power in der Saison 2016/2017 stand dennoch der Abstieg in die vierte Liga. Präsident Reisinger hat unter diesen Voraussetzen die Vorgabe an die KGaA erteilt, keine weiteren Kredite mehr bei Hasan Ismaik aufzunehmen.

Als Erinnerung: Hasan Ismaik hat 1860 München nie Geld geschenkt. Die Schuldenlast ist jetzt doppelt so hoch als vor dem Einstieg von Ismaik. Und 1860 München gibt es dennoch immer noch. Und wird es auch nach Ismaik geben.

These: „Der Reisinger hat noch gar nichts geleistet. Wo sind denn seine ganzen Sponsoren?“

Stefan Markt: Robert Reisinger ist Präsident des TSV München von 1860 e.V. mit seinen über 20 Abteilungen – darunter auch der Fußball bis einschließlich der B-Jugend – und 23.000 Mitgliedern. Er hat repräsentative Aufgaben.

Für das operative Geschäft sind die Geschäftsführer der KGaA – Scharold und Gorenzel – zuständig. Für die Sponsorensuche HI2 von Ismaiks Bruder Yahya sowie Vermarkter Infront. Weisungsbefugt für die KGaA sind Beirat und Aufsichtsrat. In keiner dieser Gremien ist Robert Reisinger Mitglied (im Gegensatz zu Saki Stimoniaris).

Die Aufgaben des Präsidiums sind vor allen Dingen, den Verein zu stärken und zu erhalten. Des weiteren verbietet der Kooperationsvertrag zwischen Verein und Mitgesellschafter, dass der Verein selbständig auf Partnersuche gehen darf. Dennoch hat Reisinger ein großes Netz als klein- und mittelständischen Unternehmen hinter sich, die sich ehrgeizig für den Verein einsetzen. Reisinger und sein Präsidium haben verschiedene Maßnahmen zur Reduzierung der Schulden der KGaA vorgeschlagen. Zudem hat Reisinger einen Partner vorgeschlagen, der zur Übernahme der Anteile von Ismaik bzw. als „dritter Eigentümer“ bereit war einzusteigen.

Alle diese Maßnahmen benötigen die Zustimmung von Ismaik. Und allen diese Zustimmung hat Ismaik verweigert.

1860 München befindet sich derzeit leider tatsächlich in einer traurigen Situation. Der Mitgesellschafter ist nicht erreichbar und zeigt kein Interesse an seinem Spielzeug. Unter diesen Voraussetzungen sind die Möglichkeiten, die dem Präsidium vorliegen, begrenzt. Aber auch unter diesen Voraussetzungen sind die getätigten Maßnahmen des Präsidiums alternativlos. Eine weitere Verschuldung bei Ismaik ist inakzeptabel und wäre der Selbstmord der Profi-Fußballsparte. Wieso aus diesen Zusammenhängen heraus behauptet werden kann, Reisinger wolle unbedingt den sportlichen Abstieg ist nicht nachvollziehbar und kann ausschließlich in den Bereich der „Fake-News“ verschoben werden.

These: „Wenn Ismaik sein Geld zurück will, ist alles aus. Irgendwie will der doch auch sein Geld zurück. Das können wir nie zurück zahlen!“

Dazu ein deutliches „Jein“

Stefan Markt: Seit 2011 wurden durch die HAM Limited angeblich 70 Millionen Euro an die KGaA überwiesen. Erfolgt ist das in unterschiedliche Weise im Kauf der Anteile, als hoch verzinsten Kredite (welche die Bilanz belasten und von Ismaik leicht zurück gefordert werden können) und Genussscheine (welche die Bilanz nicht belasten, aber nicht so leicht zurück gefordert werden können).

Das Geld für die Anteile wird Ismaik lediglich beim Weiterverkauf wieder zurück bekommen. Dieser Weiterverkauf steht derzeit nicht im Raum. Möglicherweise spekuliert Ismaik auf den Fall von 50+1, um höhere Erlöse erzielen zu können, doch nach der Wahlniederlage von Martin Kind in Hannover, ist derzeit in Deutschland niemand aktiv dran, 50+1 zu Fall zu bringen. Beim Kauf der Anteile hat Ismaik mit Vereinsanteilen spekuliert – unseren Vereinsanteilen – und hat sich verspekuliert. Es besteht keine Notwendigkeit, dass ausgerechnet 1860 dieses Geld zurück bezahlen muss.

Die Genussscheine sind erst zurück zu zahlen, wenn die KGaA schwarze Zahlen schreibt. Spätestens wenn dies irgendwann mal der Fall sein wird, benötigen wir eine Idee, wie wir unsere Einnahmen/Gewinne noch selbst behalten können. Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg.

Für die Rückzahlung der Kredite zeigt sich ein anderes Bild: sollte Ismaik die Kredite zurück fordern, so ist die KGaA insolvent und muss von einem Insolvenzverwalter abgewickelt werden. Der Insolvenzverwalter wird sich das „In-Sich-geschäft“, welches Ismaik als Kreditgeber und Gesellschafter mit sich selbst abgeschlossen hat, sicher sehr genau ansehen. Die Möglichkeit, dass im Insolvenzfall keine Auszahlung an Ismaik erfolgt, ist aber gar nicht so gering. Sodass es eher unwahrscheinlich ist, dass Ismaik die Kredite zurück fordert. Und die Frage darf gestellt werden, wieso nun ausgerechnet 1860 die Rechnung für Ismaiks Ba, Andrade, Ribamar oder Gutkjaer zahlen soll?

These: „Die sollen sich alle mal zusammenreißen – es geht nur Miteinander!“

Richtig

Stefan Markt: Der beste Weg für ein erfolgreiches 1860 München wäre eine partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Mit Respekt und Akzeptanz der anderen Meinung, Beteiligung, Transparenz und demokratischer Teilhabe. Seit dem Verkauf an Hasan Ismaik hat der TSV 1860 München den sechsten Präsidenten, den siebten Geschäftsführer und mindestens den fünften Sportdirektor. Die Zahl der Trainer ist ebenso unübersichtlich. Mit Ausnahme von nur einem einzigen Präsidenten (Cassalette), konnte kein einziger Funktionär mit Ismaik zusammen arbeiten. Diskussion auf Augenhöhe war durch Ismaik nie gewünscht. „Mein Verein – meine Regeln“ war sein Credo, ständig ignorierend, dass die Kundschaft auch Mitglieder im Verein sind, und an Teilhabe interessiert sind. Nach dem Fiasko von 2017 war das Tischtuch zwischen Verein und Mitgesellschafter endgültig zerschnitten. Der provozierte Fall in die vierte Liga haben die wenigsten Fans dem Mitgesellschafter verziehen. Wo vorher noch einige Mitglieder um ein „Gemeinsam“ warben, waren diese auch mit ihrem Latein am Ende. Ein „gemeinsam“ mit Ismaik war von diesem nie gewollt. Die einzig sinnvolle Lösung für den Verein kann daher nur sein, sich von Ismaik zu emanzipieren und sich unabhängig aufzustellen. Als anderen Wunsch kann das ständige Desinteresse von Ismaik an seinem Spielzeug ohmehin nicht gedeutet werden. Denn: Wer nicht will, der hat schon!


Mein Name ist Stefan Markt und ich …

bin mit kurzen Unterbrechungen seit 1996 Mitglied beim TSV München von 1860 e.V. Ich engagiere mich bei den Freunden des Sechzgerstadions und Pro1860 und gebe meine eigene Meinung wieder.

… war einer der Delegierten, die sich mit einer Satzungsreform 2013 „selbst abgeschafft“ haben, um dem Mitgliedern wieder mehr Mitspracherecht einräumen zu können.

… habe seit über 10 Jahren keine Mitgliederversammlung bei 1860 München mehr verpasst und bin in regelmäßigem und steten Austausch mit anderen Fans, Fanclubs und Verantwortlichen, nicht nur bei 1860 München, sondern auch bei anderen Vereinen im In- und Ausland.

… darf von mir durchaus behaupten, gut genug im Verein vernetzt zu sein, um Zusammenhänge zu erkennen, die über die journalistischen Beiträge des Boulevard oder bezahlten Blog-Artikeln hinaus gehen. Sollte mir jemand unterstellen, „keine Ahnung“ zu haben, so ist das sein gutes Recht und ich bin gerne bereit, mir seine Erkenntnisse anzuhören.

In meiner Vision ist 1860 München ein erfolgreicher Zweitligist mit einer breiten Anhängerschaft, jedoch gefestigt in seinen Stadtteit Giesing. Als volksnaher Turn- und Sportverein für Jedermann schließt er erfolgreich eine Nische im Münchner Stadtleben.

Für Kritik und Anregungen bin ich jederzeit empfänglich.

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)

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BruckbergerLoewe
Leser

Wenn Leistungsträger wie Nico Karger und andere nicht gehalten werden und keine Neuverpflichtungen getätigt werden können, dann wird Hr.Reisinger Antworten liefern müssen, wie er sich den Spielbetrieb in Zukunft vorstellt.

coeurdelion
Gast
coeurdelion

Hast du den wirklich fundierten und wunderbar zusammengefassten Bericht von Stefan Markt überhaupt gelesen ?? dann müsstest du eigentlich wissen, wer im Verein für was zuständig ist; aber darum gehts scheinbar überhaupt nicht, es reicht, den demokratisch gewählten Präsidenten egal mit was, immer und aus der untersten Schublade zu dikreditieren…..der Name „Reisinger“ reicht schon!
echt schade

Alexander Schlegel
Leser

Ihr seid doch wirklich bedauernswerte Opfer des Boulevard. Gibt es irgendwo eine Bestätigung von offizieller Seite, dass Karger geht oder gehen muss? Nein? Also brüten wir weit vor Ostern über ungelegte Eier.

Warum muss eigentlich Herr Reisinger immer Antworten liefern? Warum nicht mal der Investor? Wo ist denn die Antwort auf das Angebot des e. V. zeitweilig die U19 und U21 wieder zu übernehmen, damit dem Profibetrieb eine satte Million mehr für die Lizenzspieler zur Verfügung steht? Dann hätten wir nämlich gar keine so große Differenz mehr zu dem diesjährigen Budget. Warum verweigert der Investor diesen Vorschlag und erklärt sich nicht? Weil er lieber teuer verzinste Darlehen der KGaA andrehen will? Warum regt sich denn darüber keiner auf?

Und abgesehen davon: hast Du eigentlich schon mitbekommen, dass der VFL Osnabrück souveräner Tabellenführer ist? Ja? Und weißt Du auch mit was für einem Budget der in die Saison ging? Nein? Ich sags Dir: mit 3 Millionen!

Banana Joe
Leser

Top!

jürgen (jr1860)
Leser

Also.. antworten müssen eigentlich Scharold und Gorenzel, also die KGa geben

Banana Joe
Leser

Vielen Dank für diesen umfassenden und sehr guten Beitrag. Nur befürchte ich, dass diejenigen, die ihn lesen sollten, nicht lesen werden und wenn, stempeln sie’s als alternative Fakten ab oder schieben es auf ein Oettinger-Delirium.

Wer nach all den letzten Monaten und den ganzen glaubhaften Aussagen diverser Persönlichkeiten, die alles in allem inhaltlich überein stimmten, immer noch an die bezahlte Grisssche Propaganda glaubt, dem ist prinzipiell nicht mehr zu helfen.

Bluemuckl
Leser

Ach Joe, ich würde dir dafür gerne 10 thumps up geben…

jürgen (jr1860)
Leser

Alternative Fakten haben seit Trump Inflation sad sad sad sad sad

unvoreingenommen
Leser

Quelle Gastbeitrag.Weisungsbefugt für die KGaA sind Beirat und Aufsichtsrat. In keiner dieser Gremien ist Robert Reisinger Mitglied (im Gegensatz zu Saki Stimoniaris).

Meines Wissens ist die Geschäftsführungs GmbH gegenüber der KGaA weisungsbefugt und dort ist Reisinger als Mitgesellschafter vertreten.

ArikSteen
Redakteur

Weissungsbefugt für den Geschäftsführer ist der Beirat der Geschäftsführungs GmbH und dort ist unserer Information nach auch Robert Reisinger noch als Beirat aktiv. Die Information im Gastbeitrag dürfte deshalb also nicht korrekt sein.

HHeinz
Leser

Nichts verkehrt und gut zusammen gefasst, aber vielleicht in Teilen doch ein wenig einseitig.
Gerade ein Cassalette hat als gewählter Repräsentant des e.V. komplett versagt.

unvoreingenommen
Leser

Ohne Ismaik hat die KGaA von 2002 bis 2011, 11 Mio + die verschwundenen 5 Mio angehäuft. Ismaik hat in weiteren 8 Jahren zusätzliche 11 Mio. angehäuft.
Nun die Frage aller Fragen. Wer hat weniger Schulden angehäuft?

L.A.
Gast
L.A.

Also das waren dann doch schon mehr als 11 Millionen 😉 . Was meinst du mit denn verschwundenen 5 Millionen 🤔 ?

unvoreingenommen
Leser

Quelle Löwenmagazin Artikel Stefan Markt:
Im Sommer 2017 betrugen die Überschuldung der KGaA mit 22 Millionen Euro das Doppelte von dem, was sie vor dem Einstieg von Ismaik betrug.

unvoreingenommen
Leser

GF der KGaA hat nach dem Einstieg von Ismaik mit 13 Mio. zusätzlich ein Finanzloch von 5 Mio entdeckt das Ismaik dann zusätzlich ausgeglichen hat.

L.A.
Gast
L.A.

Ich hatte es auch so in Erinnerung mit denn Millionen das stimmt ja . Aber es wurde soweit ich weiß nichts ausgeglichen sondern weitere Anteile verkauft bitte Korrigiert mich wenn ich falsch liege .

unvoreingenommen
Leser

Es geht in o.g. Artikel nicht darum wie Finanzlöcher ausgeglichen wurden ( 13 Mio. waren auch Anteile ) sondern in welcher Höhe die Finanzlöcher waren und sind.

Sechzga
Leser

Der Schuldenstand beim Einstieg Ismaik waren rund 11 Mio. Dazu kamen dann und die vom Schäfer „vergessenen“ 3 oder 5?? Mios. Die hat Ismaik damals ebenfalls beglichen und dafür insgesamt 60% Anteile bekommen.
Die KG war beim Einstieg somit schuldenfrei, die Bilanz ausgeglichen…
Wenn Ismaik insgesamt nach seinen eigenen Angaben 70 Mio in den Verein gesteckt hat und davon nur ein Bruchteil die o.g. Anteile sind(nämlich ca 16 Mio) kannst dir ja ausrechnen was in seinen Jahren zusätzlich verpulvert wurde, nämlich roundabout 50 Mio. Also deine 11 Mio stimmen hinten und vorne nicht. Allein im letzten Zweitligajahr wurden mindestens ca 20 Mio Schulden angehäuft!

blue planet
Gast
blue planet

Danke an Stefan Markt für die interessante Zusammenfassung der Ereignisse der letzten Jahre und seine Bewertung dazu! Ich finde es immer wieder gut, sich die Geschehnisse in Erinnerung zu rufen.

Bei der nächsten Mitgliederversammlung steht es dann jedem Vereinsmitglied frei, (satzungsändernde) Anträge zu stellen und für oder gegen den Vorschlag zum Präsidium zu stimmen, entsprechende Mehrheiten entscheiden.

Elsavalöwe
Leser

Deine Erkilärung zu „Die Wahl des Präsidiums ist undemokratisch“ ist zwar richtig, aber es gibt immer noch §11.2.2 der Satzung des TSV 1860. Dieser besagt:

„Wird ein vom Verwaltungsrat vorgeschlagener Kandidat für das Präsidium von der
Mitgliederversammlung nicht gewählt, so schlägt der Verwaltungsrat einen anderen
Kandidaten vor, der sich in derselben beziehungsweise in der darauffolgenden
(gegebenenfalls außerordentlichen) Mitgliederversammlung zur Wahl stellt.“

Wenn Euer Präsident und Euer Verwaltungsrat damals für eine Satzungsänderung waren, wäre es einfach nur fair, bei einer möglichen Nichtwahl, die Alternative Saki Stimoniaris vorzuschlagen.

Uraltloewe
Leser

Staki S. vorzuschlagen wäre nur mit Masochismus zu erklären. Dieser Mann hat in all seinen Aussagen und Interviews gezeigt, dass er für dieses Amt ungeeigneter is, als alle Präsidenten vor ihm.

Elsavalöwe
Leser

Und ich sehe dies gerade anders herum. Für mich ist Reisinger eine Schande für 60. Aber eine Diskussion hier rüber ist vollkommen unsinnig, da wir niemals auf einen Nenner kommen werden und es zum Schluss nur Beleidigungen hageln würde.

peter69
Leser

Ach ja und Herrn Reisinger als Schande zu bezeichnen ist keine Beleidigung ? Manche haben schon eine seltsame Doppelmoral .Aber für euch ist Reisinger nur ein Zielobjekt für eure Hasstiraden ,weil ihe ned wiss was ihr sonst den ganzen Tag anfangen würdet

tomandcherry
Leser

Elsavalöwe

„Für mich ist Reisinger eine Schande für 60.“

Eine Schande, wow… Geht‘s auch eine Spur weniger dramatisch?

Ich kenne R. Reisinger nicht persönlich, genausowenig die Herren Stimoniaris und Ismaik.

Ich kann mir meine Meinung zu den genannten drei Herren und ihren Absichten „nur“ aus den frei zugänglichen Medien bilden. Du vielleicht auch? Oder hast Du „Insiderwissen“, das Dir eine fundiertere Meinungsbildung verschafft?

Alles, was ich bislang von R. Reisinger gelesen bzw. gehört habe, war sehr gut nachvollziehbar und argumentativ bodenständig im besten Sinn.

Im Umkehrschluß waren die bislang getätigten Aussagen der Herren Ismaik und Stimoniaris für meinen Geschmack arg hochtrabend und wenig realitätsbezogen.

Dass man als Löwen-Fan gerne Bundesligaspiele seines Vereins miterleben möchte, ist für mich vollkommen nachvollziehbar und wäre auch mein Wunschtraum für die nächsten Jahre.

Die Realität sieht jedoch erstmal so aus, dass eine Rückkehr in Liga 2 binnen der nächsten drei, vier Jahre angestrebt werden muss. Und das wird eine mehr als ambitionierte Aufgabe und keinesfalls „ein Selbstläufer“.

Von Bundesliga, Champions League und einem eigenen 50.000 Zuschauer fassenden Stadion träume ich nicht einmal.

Vielleicht wird R. Reisinger deshalb so häufig angefeindet und u.a. als „Schande für 60“ bezeichnet?

Weil er einfach Realist ist und es hoffentlich auch für die nächste Amtszeit als Präsident des e.V. bleibt?

Diese Wunschträume von „60 muss so schnell wie möglich wieder zurück in die Bundesliga, koste es was es wolle (!)“ haben – schon lange vor dem finanziellen Engagement des Herrn Ismaik – 60 langsam aber unaufhaltsam dahin geführt, wo wir mittlerweile stehen.

Das war aber ganz sicher nicht das Verschulden eines R. Reisinger und als „Schande für 60“ würde ich persönlich ganz andere Herrschaften und deren Wirken in/um unseren TSV 1860 bezeichnen.

Vielleicht kannst Du mir trotzdem noch ein, zwei nachvollziehbare Beispiele nennen, was Dich zu Deiner Einschätzung über R. Reisinger veranlasst hat?

Sonst kann ich Deine Meinung über ihn leider nicht wirklich ernst nehmen und würde sie als „typisches Internet-Maulheldentum“ abtun.

Elsavalöwe
Leser

Welche Ausdrücke ich hier in diesem Forum über Stimonaris gelesen habe, fand ich auch nicht schön, habe aber deshalb niemanden als „Internet-Maulhelden betitelt. Habe nur Daumen runter gedrückt und schon das wurde mir vorgeworfen.

3und6zger
Leser

Auch ich war Herrn Ismaik gegenüber lange neutral eingestellt und habe ihm seine Respektlosigkeiten, die er sich mit Präsident Schneider geleistet hatte, und als er die Vereinsverantwortlichen als Betrüger bezeichnet hat, nachgesehen. Seit er aber 2016 das Heft alleine in die Hand genommen hat (siehe PK vom 26.11), war ganz offen sichtbar, wie er tickt. Damals hat er sich selber Darlehen gegeben und bar jeglicher Ahnung vom Fußball auf dem unsäglichen We-go-to-the-top-Weg den Verein in der 4.Liga versenkt, weil er glaubte damit am Ziel zu sein, den Verein übernehmen zu können. Da er das Kleingedruckte aus der Lizensierung nicht gelesen hatte, ward er nicht mehr gesehen und 25 Mio € Schulden hingen beim Verein und Reisinger um den Hals. Und da war er bei mir untendurch. Seit dem 1. Tag glaubt er nämlich den Verein gekauft zu haben, mit Mann und Maus und Mitglied. Aber mich und meine Meinung hat er nicht gekauft, der Fußballinvestorenlehrling!

jürgen (jr1860)
Leser

sehr gut smile

tomandcherry
Leser

@jürgen (jr1860)

Danke.

Bine1860
Leser

Elsavalöwe Ich verstehe nicht, dann schreib doch mal kurz warum RR eine Schande ist und erkläre mir die Sachlage andersrum. Bitte! Nur zu sagen so ist es falsch aber null Erklärung oder Argumente. Würde mich wirklich sehr freuen wenn du es mir erläutern könntest.

Elsavalöwe
Leser

Ich wollte mich eigentlich nicht mehr an solchen Diskussionen beteiligen, bringt eh nichts, aber na gut.

Eine Schande ist für mich der Umgang mit Hasan Ismaik. Ihm vorzuwerfen er wäre an der 4 Schuld ist falsch. Wer in diesem Forum hätte an seiner Stelle 2017 die vielen Millionen hingeblättert für die 3. Liga? Bei der neuen Sachlage, dem Hass durch das Scheichlied und der Nadelstichpolitik?

Eine Schande ist die Nadelstichpolitik, getragen von Reisinger, Dress und anderen.

Eine Schande ist es lieber dem Werbeblättchen Wochenanzeiger ein Interview zu geben als dem BR

Eine Schande ist ein großer Teil der Wählerschaft des Herrn Reisinger, nähmlich die Ultras, die sogar einem Idol wie Bernhard Winkler den Stinkefinger zeigen.

Eine Schande ist für mich weiter auf das Grünwalder Stadion zu beharren! Es hat keine Zukunft für einen Profiverein mit Ambitionen nach oben. Ich habe schon einmal geschrieben ,dass ich der gleichen Meinung war wie Ihr, Grünwalderfan, AA-Verweigerer, 350 km gefahren zu XX-Tausend usw. Aber einmal muss doch jeder einsehen, es ist nur ein Stadion für den FC Giesing. Das Stadion gehört uns nicht! Wir haben weniger Rechte als die „Bayern“-Frauen und müssen es mit anderen teilen

Sollte die Zukunft der Löwen der FC Giesing sein, kann ich mich hier verabschieden, so wie viele, viele andere. Dann kann ich gleich zu Vikt. Aschaffenburg gehen, das Stadion ist 18 km entfernt. Aber ich bin halt Fan (neben meinem Heimatverein) des glorreichen TSV 1860 München und wünsche mir diesen in der 1. Bundesliga.

Ich könnte jetzt noch viel mehr schreiben, aber ich glaube, Ihr habt jetzt genug Punkte um über mich her zu ziehen.

ELIL

anteater
Leser

Dann ist es aber eine größere Schande, dass Herr Stimoniaris lieber der Boulevardpresse Rede und Antwort steht als dem Wochenanzeiger. Und eine noch viel größere Schande ist dann die Kommunikation des Herrn Ismaik, denn die ist dank Agentur komplett einseitig.

Eine größere Schande ist es dann, dass Herr Ismaik dem Idol Roland Kneißl den Stinkefinger zeigt.

Ein anderes Stadion gehört uns auch nicht. Aktuell könnten wir alternativ im Dante oder in Heimstätten oder Haching spielen. Das Argument, dass uns das GWS nicht gehört, ist extrem dünn. Im deutschen Fußball finden sich sehr wenige namhafte Vereine, denen das Heimstadion gehört.

Ich persönlich werde auch Herrn Reisinger wählen, wohl alle Löwinnen und Löwen, die ich persönlich kenne auch. Wir sind allesamt keine Ultras, die auch keine homogene Gruppe sind. Folglich gefällt mir die Verallgemeinerung diesbezüglich gar nicht. Und für Herrn Winkler hatte ich persönlich nur kopfschütteln übrig.

Bine1860
Leser

Elsavalöwe danke für deine Antwort aber ehrlich Winkler hat zwar für 60 verdient Fussball gespielt, aber ich war schockiert wie er gegenüber der Fragestellerin auf der MV geantwortet und sich verhalten hat. Unmöglich und leider hat er sich damit auch ins Abseits geschossen nur weil er ein verdienter Spieler ist hat er nicht das Recht sich wie ein Ar… zu verhalten. Hat nix mit RR zu tun.

Mich würde deine Alternative zum GWS zum jetzigen Zeitpunkt interessieren?

BTW Nadelstiche Scheichlied etc war alles nach 4 und da war das Kind ist schon vorher in den Brunnen gefallen, was man doch nicht RR ankreiden kann.
Und HI hat sich in keinster Weise jemals respektvoll gegenüber Angestellten von 60 verhalten, da gibt’s so viele Beispiele, braucht man sich nicht wundern, wenn der Respekt ihm gegenüber auch nicht der größte ist. Wobei Reisinger persönlich mE in seinen Äußerungen immer respektvoll war. Was andere Personen machen zB die Ultras liegt ja wohl nicht in seiner Macht.

L.A.
Gast
L.A.

Sorry elsavalöwe , ich höre bei dir einfach nur sehr viel Wut und Enttäuschung herraus mehr nicht . Und immer diese selbe Salbe zu Predigen der Dressbeerreisinger ist schuld … ihr seit alles nur Grünwalderfans… ihr wollt alle nur Amateur Fussball… Nadelstichpolitik… glaubst du wirklich alle denken so was du ihnen vorwirfst ? Ich bin ein strikter Gegner von Hasan ismaik weil er in meinen Augen nicht nur keine Verantwortung übernommen nach dem er in der Abstiegssaison einen Trümmerhaufen hinterlassen hat mit seinen Gefolge sondern weil er über Jahre hinweg bewiesen hat das er unzuverlässig ist und unter ihm so viele Präsidenten Geschäftsführer und Trainer sinnlos verschließen wurden wie bei keinen anderen Verein und ständig irgendwelche Luftschlösser gebaut hat. Aber deswegen bin ich nicht gleich verschlossen gegenüber einen Neuen Stadion oder möchte 1860 nur im Amateur Bereich spielen sehen geschweige wehre ich mich gegen einen neuen gesselschafter . Ich möchte das bei 1860 endlich vernünftig gewirtschaftet wird und etwas nachhaltiges aufgebaut wird das uns dieser Weg dann irgend wann zurück in die 1 Liga führt und dazu muss man sich konsolidieren dazu gehört der Schulden abbau und dazu gehört eine Menge Arbeit und dazu gehört auch ein verlässlicher Partner und ismaik ist es nicht. Und im übrigen ich bin kein Ultra wie viele andere auch die Reisinger gewählt haben weil er endlich das macht was er machen soll und es endlich eine klare Aufteilung gibt in denn Verantwortlichen berreichen KGaA und e.V. und weil er eben nicht ständig in denn Medien steht und irgendeinen Schmarrn erzählt oder das Rampenlicht sucht . Aber Kritiklos bin ich auch ich nicht ihm gegenüber oder laufe ihm wie ein Lemming hinterher .

blue planet
Gast
blue planet

Sorry, Hr. Ismaik hatte seine Chance und sie kläglich vertan. Er hat die KgaA mit seiner „4“ an den Rand des Abgrunds geführt, völlig skrupellos, ohne Rüchsicht auf Mitarbeiter, Spieler, Fans und Vereinsmitglieder!
Der e.V. musste den Karren wieder aus dem Dreck ziehen. Glücklicherweise hat das, dank kompetenter Verantwortlicher, geklappt.

Elsavalöwe
Leser

Es hat nur mit dem Geld von Ismaik geklappt, diese Runde und auch in der 4.
Die kompetenten Verantwortlichen waren DB und GG.

jürgen (jr1860)
Leser

eben smile

tomandcherry
Leser

@Elsavalöwe

Danke für Deine Antwort, auch wenn ich sie inhaltlich nicht nachvollziehen kann.

Es bringt tatsächlich nichts, sich immer und immer wieder auf‘s Neue mit den Tatsachen der Vergangenheit zu beschäftigen.

Nur eins noch abschließend:

Ich war dankbar, als uns Herr Ismaik damals mit seiner Millionen-Zuwendung vom Totenbett zurück zu den Lebenden geholt hat.

Seitdem konnte ich über die mir zugänglichen Medien meine Meinung über ihn und sein Handeln rund um den TSV 1860 bilden.

Wenn Du immer noch glaubst, dass Herr Ismaik ein Löwen-Fan war, ist oder zukünftig sein wird, dann lass‘ ich Dir Deine Meinung (oder besser: Illusionen?).

Dieser Mann hat zwar augenscheinlich Geld, aber er kann damit nicht die Zuneigung und den Respekt der Leute erkaufen.

Und beides hat er mit seinem Verhalten in den vergangenen Jahren bei mir restlos verspielt.

Trotzdem würde ich Herrn Ismaik niemals als „Schande für 1860“ bezeichnen.

L.A.
Gast
L.A.

Ja erkläre doch bitte warum RR eine Schande ist ? Deine Ausführungen würden mich gerne interessieren elsavalöwe .

unvoreingenommen
Leser

Eine Schande war z.B. O-Ton Reisinger.
Hätte wir die Genusscheine nicht angenommen wäre es unser politische Tod gewesen.
Was nun? geht es um 60 oder um Macht?
Keine Genusscheine und auch keine Darlehn mehr.
Genusscheine und Sponsering je 1 Mio. ist o.K.
usw.

anteater
Leser

Na ja, die Herren Bierofka und Gorenzel drängten doch sehr auf das frische Geldvon Herrn Ismaik, eben auch öffentlich. Ein bestimmter Blogger ist ja sehr gut mit der Boulevardpresse vernetzt und auch mit der Familie Bierofka.

Betrachtet man das, kann man die Äußerung von Herrn Reisinger sehr gut verstehen.

unvoreingenommen
Leser

Die Aussage er wäre “ politisch Tod “ kann und will ich nicht verstehen, denn im Vorfeld war eine klarer Auftrag der Mitglieder und die eigene Aussage von Reisinger, weder Darlehn noch Genusscheine.

Leon
Gast
Leon

Man wollte ja damals 2 Millionen von der Bayerischen nehmen, um die Liquidität abzusichern. Ismaik hat das abgelehnt und seine 2 Millionen (aus denen 1,5 wurden) förmlich aufgedrängt. Der Kompromiss waren nun mal die Genussscheine, da der Investor auch bei Verlusten daran partizipiert. Dies machte man nur, um Biero die Möglichkeit zu geben, eine gute Mannschaft auf die Beine zu stellen. Hätte der e.V. dem nicht zugestimmt, was hätte das für einen Aufschrei gegeben… sich auf diese zwei Worte nun mehrfach zu stürzen ist etwas kleinlich. Wenn das alles ist, was man ihm vorwirft, kann ich damit gut leben.
In dem Moment musste gehandelt werden und man handelte so, dass die KGaA eben nicht in die Insolvenz getrieben wird und damit man den Profis eine gute Basis ermöglicht – und um ggf. auch einen Schritt an den Investor zuzugehen, was ihr alle immer fordert. Dass man dem Geld wieder hinterherlaufen musste, spricht für sich.

tomandcherry
Leser

unvoreingenommen

„Schande“?!?

Weil er sich gegen einseitige Darlehensangebote zur Wehr setzt?

Weil er eine klare Strategie verfolgt, die u.a. eine weitere Verschuldung der KGaA ausschließen soll?

Weil er sich nicht zu einem meinungslosen Erfüllungsgehilfen, der zu allem „Ja und Amen“ sagt, was von Seiten des Geldgebers verlangt wird, degradieren lassen will?

Weil er seine Meinung vertritt, auch wenn ihm mehr oder weniger offen Feindseligkeit entgegenschlägt?

Weil er sich der Verantwortung gestellt hat, als sich andere weggedrückt bzw. schnellstmöglich aus dem Staub gemacht hat (Doppelabstieg)?

Was hättest Du an seiner Stelle getan?

unvoreingenommen
Leser

Ich hätte keine Genusscheine angenommen und wenn der VR oder die beiden Stellvertreter darauf bestanden hätten meinen Rücktritt erklärt.
Aber niemals: erst keine Genusscheine mehr , dann doch Genusscheine nehmen zum Machterhalt und dann doch wieder Genusscheine über 1 Mio. selbst vorschlagen.
Das ist für mich eine Schande.

Leon
Gast
Leon

Ich verstehe nicht, was du uns sagen willst… die MV war noch nicht, die Wahl war noch nicht und Reisinger ist noch nicht nicht gewählt. Was dann passiert, sollte dies am 30.06. der Fall sein, sehen wir am 30.06..

3und6zger
Leser

Und wenn Stimoniaris vom Verwaltungrat nicht als Alternative angesehen wird?

Elsavalöwe
Leser

Ihr verlangt doch immer von der anderen Seite die demokratische Präsidentenwahl anzuerkennen. Sollte Reisinger nicht von der Mehrheit gewählt werden (was ich nicht glaube), wäre Stimonaris die demokratischste Alternative. Sollte der Verwaltungsrat das anders sehen, könnten diese sich nie mehr auf auf Ihre demokratische Legitimation berufen und sollten lieber gleich zurück treten.

blue planet
Gast
blue planet

Du weisst doch überhaupt nicht, wieviele Beweber es tatsächlich gibt.
Ich halte es für sehr wahrscheindlich, dass mehr wie 2 Personen ihre Bewerbung abgegeben haben. Demzufolge könnte im Falle einer Nichtwahl von Hrn. Reisinger sehr wohl ein anderer Bewerber als Hr. Stimonaris benannt werden.
(Nach dem Lesen des Sz. Interviews mit Hrn. Stimonaris halte ich ihn zudem auch für völlig ungeeignet, das Amt des Präsidenten des e.V. auszufüllen.)

Baum
Leser

Warum sollte dann als Alternative automatisch Stimoniaris vorgeschlagen werden, der wohlweislich ein absoluter Gegner des von den Mitgliedern gewählten Verwaltungsrates ist? Der Verwaltungsrat ist nach wie vor an die Versprechen gebunden wofür sie damals gewählt wurden.

Leon
Gast
Leon

Sorry, aber das ist nicht logisch… Nur weil es einen weiteren Kandidaten gibt, muss der nicht mangels an Alternativen automatisch vorgeschlagen werden – wenn dieser für den e.V. als ungeeignet angesehen wird. Das wäre ja fahrlässig.

jürgen (jr1860)
Leser

war da nicht auch der Hubertus wink ???

anteater
Leser

Den würde ich zur Not eher wählen als Herrn Stimoniaris.

Wolf
Leser

Eine so große Not kann ich mir derzeit nicht vorstellen, dass ich einen der beiden wählen würde.

Eurasburger
Leser

Danke für die Mühe Stefan!!!

jürgen (jr1860)
Leser

Sehr guter Artikel, der auch voll meine Meinung wiederspiegelt.
Danke Stefan Markt lion lion lion smile

Löwenkopf
Gast
Löwenkopf

Ach der Markt schowida!;-) Alles treffend dargestellt.

DaHuaba
Gast
DaHuaba

bla, bla bla bla. HI böse bla bla, Reisinger und Gefolge supa supa bla bla.
Man sieht der Artikel hätte auch kürzer sein können. Und alles was darin steht kann man andersrum genauso schreiben, kommt halt immer auf den eigenen Blickwinkel an.
Es ist hier & im LF nicht besser als bei DB24, nur eben von der anderen Seite aus betrachtet.

tomandcherry
Leser

@DaHuaba

„Bla bla bla“ wirkt nicht gerade argumentativ belastbar.

Stefan Markt hat in seiner persönlichen Meinung (!) einige Dinge benannt, die man speziell R. Reisinger seit längerer Zeit vorwirft. Stefan zeigt auf, dass viele dieser Vorwürfe haltlos sind und was stattdessen den Tatsachen entspricht.

Dass man dabei durchaus anderer Meinung sein darf, ist für mich eine Selbstverständlichkeit.

Nur sollte man seine anderslautende Meinung dann mit belastbaren Fakten untermauern und nicht anonym herummaulen, dass alles „Bla bla bla“ wäre und man es genausogut anders schreiben könnte.

DaHuaba, was ist mit nachvollziehbaren Fakten, dass der Investor und sein „Präsidentenkandidat“ es besser können, als der amtierende Präsident und seine Leute?

Opposition ist immer einfacher als Regierung, weil man sowieso nie in die Verlegenheit kommt, durch Taten beweisen zu müssen, was man mit dem Mundwerk jederzeit behauptet.

Also, was kommt jetzt von Dir als Nachweis zu Deiner These?

bluwe
Leser

nix

3und6zger
Leser

Aber hier steht halt die Wahrheit…. smile

DaHuaba
Gast
DaHuaba

Sagst du, ist halt wie so vieles Ansichtssache.
Ganz einfach hier erklärt:
http://files.constantcontact.com/336f1a22101/672011cd-e89d-446f-aa70-886cfcfc6846.jpg?a=1126217147489

Löwenkopf
Gast
Löwenkopf

Haltet euch an die Satzung oder versucht diese zu ändern. Geht zur Wahl und gebt euer Votum ab. Wenn Ihr Mehrheiten findet alles OK. Aber verschont uns mit, den teilweisen beleidigenden, Mordor 24 gehabe. Merkt Ihr eigentlich nicht dass dieser Blogg reine Geldruckerei ist? Er spaltet und lacht sich ins Fäustchen das er mit seinen Artikeln, euere klicks generiert, und damit gut leben kann.

Peter Loewe
Leser

1. Ich klicke nicht (mehr) auf DB24
2. Ich beleidige niemanden hier
3. Ich stelle nur fest, dass es die gleiche Soße, nur eben in grün ist, was hier so abgeht

Wenn „Er“ damit leben kann – so what? Dieser Blog-Betreiber wird auch schauen, dass er möglichst viele Banner platziert und Views generiert (z.B. Bavaria Deluxe Biergartenfashion). Auch o.k.

Bine1860
Leser

Hier wird nix getrackt, keine clicks gezählt oder ähnliches. Und auch nicht möglichst viele Banner plaziert. Keinerlei Pop ups. Da ist schon ein riesen Unterschied.

jürgen (jr1860)
Leser

nur der neue komische Hinweis auf der Seite der auf andere Artikel hinweist…
Ich brauch den nicht… Weiss dass ihr mehr schreibt wink

Tami Tes
Redakteur

grin … unser Webmaster schaut halt, das der Service am Leser optimiert wird und setzt immer wieder Ideen der Leser um.

jürgen (jr1860)
Leser

da wäre es viel schöner, wenn die Mailbenachrichtigung bei einem neuen Artikel wieder funktionieren würde smile

Nichtsdestotrotz seid ihr super!!! smile smile smile

Tami Tes
Redakteur

Ich gebe das mal weiter. Danke für den Tipp. (wahrscheinlich gab es da welche, die das eben nicht mochten… schwierig ;))

jürgen (jr1860)
Leser

das gabs früher zum Subscriben wink
geht aber nicht mehr …
oder ich finde es nicht mehr

twchris
Redakteur

Meinst du „Abonnieren – Benachrichtige mich bei … z.B. allen Kommentaren“?

jürgen (jr1860)
Leser

Ja, aber bei neuen Artikeln…
Das gabs früher 🤔

Tami Tes
Redakteur

Lieber Peter … wenn Du einmal einen Popup oder ähnliche lästige Werbung bzw. Tracker entdeckst, kannst du uns gerne mit den gängigen Online-Medien vergleichen. Die wenige Werbung, die wir haben, dient ausschließlich dazu, diese Seite zu betreiben und Projekte zu verwirklichen, die in unserer Satzung verankert sind. Nicht ein Cent verdient irgendein Mitarbeiter des Löwenmagazins (im Gegenteil, wir verbraten eigenes Geld dazu), nicht ein Cent vom Vereinskonto wird zu anderen geschweige denn privaten Zwecken genutzt. Also hinkt Dein Vergleich.

Peter Loewe
Leser

Na gut…ich sucher weiter nach einem Blog. Ciao!

ArikSteen
Redakteur

Tu das. Melde dich, wenn du was gefunden hast, das den Anforderungen genügt. Würde mich sehr interessieren.

Peter Loewe
Leser

Komisch…das dachte ich auch gerade. Sowohl „andersrum“ als auch „nicht besser als bei DB24″…ist was Wahres dran. Ein „Dazwischen“ scheint es nirgens zu geben. Das nennt man dann wohl polarisiert!

Es gibt nun mal kein Zusammen sondern letztlich nur einen 2-Lager-Verein. Das wird über Kurz oder lang zu weniger Mitgliedern und einer kleiner werdenden Unterstützung durch die Öffentlichkeit führen.

Bluemuckl
Leser

Kann man sicher alles andersrum schreiben, nur dann entspricht es halt nicht den Tatsachen. Aber warum sich mit Tatsachen selbst langweilen, wo doch gefühlte Wahrheiten eh im Trend liegen?

unvoreingenommen
Leser

Mal anders rum geschrieben. Meine Frage dazu wäre habe ich einen Rechenfehler oder ist es keine Tatsache oder Fakenews?
Ohne Ismaik hat die KGaA von 2002 bis 2011, 11 Mio + die verschwundenen 5 Mio angehäuft. Ismaik hat in weiteren 8 Jahren zusätzliche 11 Mio. angehäuft.
Nun die Frage aller Fragen. Wer hat weniger Schulden angehäuft?

anteater
Leser

Ach, die Schulden wurden damals gar nicht getilgt, sondern fortgeschrieben. Ist das dann nicht Insolvenzverschleppung?

Bine1860
Leser

Also ich denke dass viele der Schulden in Genussscheine umgewandelt wurden, die dann ja nicht mehr als Schulden gelten sondern als Eigenkapital (auch wenn das Geld irgendwann mal zurück gezahlt werden muss)

Alexander Schlegel
Leser

Sorry, durch Wiederholung wird Schwachsinn nicht intelligenter. Wie kommst Du auf die hanebüchenen Zahlen?!? Allein der gesunde Menschenverstand müsste Dir doch sagen, dass da was nicht stimmen kann. Allein im Abstiegsjahr aus der zweiten Liga wurden hauptsächlich über Ismaiks Einkäufe bei Londoner Spielervermittlern Schulden aufgehäuft, die darüber lagen!!

Das kann doch echt nicht wahr sein, wie schlecht ihr informiert seid. Die Gehälter der Fußball-KGaA stiegen in der Saison 2016/17 von 11,6 auf 18,2 Millionen Euro. Allein in diesem einen Jahr nahm man 5 Kredite über eine Höhe von 12 Millionen auf!

unvoreingenommen
Leser

Hat also der Herr Markt kein fundiertes Wissen ? Oder ich einen Denkfehler zu den Zahlen von Herrn Markt?

Alexander Schlegel
Leser

Aber lesen kannst Du schon noch, oder? Da steht was von Überschuldung, nicht von Schulden allein. Die Schulden sind natürlich viel mehr als der Stand, der als Überschuldung gilt.

unvoreingenommen
Leser

Ich lese diese Zahlen aus dem Artikel des Herrn Markt, nicht mehr und nicht weniger
Im Sommer 2017 betrugen die Überschuldung der KGaA mit 22 Millionen Euro das Doppelte von dem, was sie vor dem Einstieg von Ismaik betrug.

DaHuaba
Gast
DaHuaba

Sagst du, ist halt wie so vieles Ansichtssache.
Ganz einfach hier erklärt:
http://files.constantcontact.com/336f1a22101/672011cd-e89d-446f-aa70-886cfcfc6846.jpg?a=1126217147489

anteater
Leser

Übersetzt auf unsere Situation bedeutet das, dass die Schulden der KGaA aus Sicht des Herrn Ismaik und seiner Anhänger Guthaben sind. Für Sechzig bleiben es aber Schulden auch wenn es für die HI-Seite Forderungen sind. Wie man sich da noch auf die Seite des Kreditors stellen kann, das bleibt mir ein Rätsel.

Leon
Gast
Leon

Es wäre dann aber echt super, wenn ihr diese Ansichten auch erklärt, damit man euch auch versteht. Immer nur das oder der ist Scheiße, ohne zu sagen warum/weshalb/wieso führt zu nichts… Ich möchte mal die Argumente pro Investor oder pro Saki hören. Konkret. Die Vorteile für 1860.

Peter Loewe
Leser

Jaja, …klar! Facts & alternative facts!

Leon
Gast
Leon

„… alles was darin steht kann man andersrum genauso schreiben.“
Dann mach das doch bitte.

Chris
Leser

Super Stefan! Klasse Beitrag.