Im Interview mit der tz sprach Stefan Lex unter anderem über seine bisherige Saison bei den Löwen, die Hierarchien im Team und seine Ziele mit dem TSV 1860.

Das 1:0 im Spiel gegen den FSV Zwickau am vergangenen Samstag sei für ihn sein bislang schönstes Erlebnis bei den Löwen gewesen. „Nach ein paar Wochen, wo’s nicht so gelaufen ist, wollten wir zeigen, dass wir es besser können“, stellte Lex fest. Für ihn persönlich sei der Trend in den letzten Wochen bereits positiv gewesen. „Ich hatte ja schon die Wochen davor immer besser reingefunden, war auch öfter in der Startelf“, so Lex.

Er räumte auch ein, dass die ersten Monate bei 1860 für ihn nicht so liefen, wie er es sich erträumt hatte. Allerdings sei damit nach seiner schweren Zeit in Ingolstadt zu rechnen gewesen. „Ich hab ein bisschen gebraucht, um mich auf das System und die Vorgaben der Trainer einzustellen“, verdeutlichte Lex. Am Anfang habe er vielleicht zu viel gewollt. „In Ingolstadt war ich zum Schluss das fünfte Rad am Wagen, ich musste mir die alte Sicherheit mühsam wieder erarbeiten“, so Lex.

Auch zur teaminternen Aussprache vergangene Woche Montag äußerte sich Lex: „In Ingolstadt waren es drei, vier Spieler, die was gesagt haben, bei uns wollten 15 Leute was beitragen“, lobte er. Die Aussprache könne auch für den weiteren Verlauf der Saison hilfreich sein, sagte Lex.

Lex betonte, dass sein Vertrag in München noch zwei Jahre laufe. Er sagte außerdem, dass er gerne so lange bleiben würde, wie es für ihn und der Mannschaft den gewünschten Erfolg bringe. „Im Idealfall können wir nächstes Jahr angreifen, aber ich denke, wir tun gut daran, nicht zu große und zu langfristige Ziele auszurufen“, so Lex.

Vor seinem Wechsel zu den Löwen spielte Lex, der in seiner Karriere bislang 34 Bundesliga-Spiele absolvierte, viereinhalb Jahre beim FC Ingolstadt 04. In der letzten Saison kam er dort nur achtmal in der Zweiten Liga zum Einsatz. In den letzten acht Spielen stand er kein einziges Mal im Kader. Im Sommer 2018 wechselte Lex zu den Löwen, für die er seitdem in 15 Drittliga-Spielen auflief.

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