Die Stadt München sieht im geplanten Turnhallenbau des TSV 1860 München auch die Boxabteilung und damit wichtige Integrationsarbeit zukünftig an der Grünwalder Straße 114 beheimatet. Momentan fehlt den Löwen noch die Zustimmung von Gesellschafter Hasan Ismaik um das Projekt voranzutreiben.

Die Boxabteilung des TSV 1860 München ist auf dem Weg in die Bundesliga. Um der aufstrebenden Abteilung von Ali Cukur eine Heimat zu geben, ist der geplante Turnhallenbau der Löwen von wesentlicher Bedeutung. Denn die aktuelle Trainingsstätte der Boxer ist marode. “Im Zuge des Hallenbaus des TSV München von 1860, dessen Verfahren und Finanzierung im Rahmen dieses Beschlusses gesichert werden, soll auch den Boxern des TSV München von 1860 eine neue Heimat gegeben werden”, schreibt die Stadt München. Vor allem auch das Integrationsprojekt für Kinder und Jugendliche, das die Stadt München immer wieder positiv unterstreicht, soll dann dort beheimatet sein. “Die Landeshauptstadt München beteiligt sich an den Baukosten in Form von Zuschüssen und Darlehen”, so das Referat. Der Bauvorbescheid wurde von der Verwaltung der Landeshauptstadt positiv beschieden. Hinsichtlich der direkten “Unterstützung der Integrationsarbeit wird ergänzend auf die Fördermöglichkeiten” der Sportförderrichtlinien verwiesen. Voran ging ein Antrag der CSU München.

Momentan fehlt den Löwen für die Realisierung noch das Einvernehmen der KGaA und ihres Gesellschafters HAM International Limited. „Wir stehen in dieser Frage in sehr konstruktivem und positivem Austausch mit allen Beteiligten. Auch was mögliche Synergieeffekte angeht“ so Robert Reisinger, Präsident des TSV 1860 München. Ein Ergebnis gibt es allerdings noch nicht. Gerade im Hinblick auf die wertvolle Integrationsarbeit der Boxabteilung, aber auch der Arbeit aller anderen Abteilungen mit allen ehrenamtlichen Sportförderprogrammen, wäre eine zeitnahe Einigung zwischen den Gesellschaftern wichtig.

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)
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thrueblue
thrueblue(@thrueblue)
Leser
1 Monat her

Das ist zu 100% richtig.
Leider sehen manche den Turnhallenbau nur als Seilzug zwischen den Gesellschaftern, nicht aber als Chance für den Breitensport, also als wichtige Lebensstütze für die Kinder und Jugendliche. Das muss man wohl leider -wie hier das Löwenmagazin- extra betonen.
Wenn Ismaik das verhindert, entlarvt er jeden einzigen Post seiner PR-Abteilung als geheuchelte Auftragsarbeit. Sein soziales Engagement im nahen Osten ist hoffentlich kein Social Washing um den Fragen nach der Herkunft des Geldes etwas entgegenzuwirken. Wir werden sehen.

drew60
drew60 (@guest_62662)
Gast
Reply to  Thrueblue
1 Monat her

Meines Erachtens verstösst er dann sogar gegen den Kooperationsvertrag sollte er nicht zustimmen. Ich denke von Seiten des Investors wird wieder extrem viel Zeit geschunden werden um dem e.v. eines auszuwischen.