Das beschlossene und ab dem 2. November geltende vierwöchige Freizeit- sowie Breitensport-Verbot der Bund-Länder-Zusammenkunft ist bereits jetzt spürbar. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat nämlich für den kommenden Spieltag der A- und B-Junioren-Bundesligen alle Spiele ausgesetzt, womit auch die Partie der U17-Löwen gegen die TSG Hoffenheim nicht angepfiffen wird.

Auch im Bereich des Bayerischen Fußball-Verbands (BFV) sind die meisten Spiele der U19-Bayernliga Süd gecancelt, sowie die der anderen Junioren-Ligen. Das Spiel der U19-Löwen gegen Deisenhofen, das am Samstag (31.10.) um 15.30 Uhr angepfiffen werden soll, scheint zumindest im Moment noch zu stehen. In der Bayernliga sollen laut dem aktuellen Plan noch vier von neun Begegnungen stattfinden – auch die Partie der U21-Löwen gegen den SV Pulllach. Der Grund hierfür ist, dass der BFV erst am Montag in einer Online-Sitzung des Vorstands über das Vorziehen der Winterpause für den gesamten Amateurfußball entscheiden will. Für das jetzt anstehende Wochenende, an dem die staatlichen Vorgaben den Wettkampfspielbetrieb unter den bekannten Maßgaben explizit zulassen, hält der BFV auch an den erweiterten Verlegungsmöglichkeiten für seine Vereine fest. „Wer spielen möchte, dem wollen wir das auch nicht verwehren – und umgekehrt haben wir absolutes Verständnis für alle, die jetzt nicht mehr spielen möchten. Zuletzt hatte der überwiegende Teil der Vereine auch noch gespielt, zwei Drittel der Spiele haben am vergangenen Wochenende stattgefunden“, sagt BFV-Schatzmeister Jürgen Faltenbacher, der im Präsidium für den Spielbetrieb verantwortlich ist.

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