Laut der Bild-Zeitung ist eine Entscheidung im Hinblick auf die Fortsetzung der Dritten Liga gefallen. Am heutigen Mittwoch wurden die 20 Drittligaklubs informiert, dass sie sich auf einen Re-Start am 30. Mai einstellen können und entsprechend die Hotels buchen sollen. Wer aufgrund von politischen Entscheidungen zuhause keine Heimspiele absolvieren kann, muss sich ein Ausweichstadion suchen. Mit der Lizenzierung für die Dritte Liga müssen die Vereine eine Spielstätte nachweisen können, auf die sie stets Zugriff haben, so die Begründung.

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)
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3und6zger
5 Tage her

Gott sei Dank bekommen diejenigen, die sich um den Nichtabstieg mauscheln wollen, die Quittung für ihr unfaires Verhalten.
Ausgerechnet das Bundesland, das am ersten wegen der so wenigen Fälle Schulen und Kitas als erstes geöffnet hat, will die Sportausübung so lange aussetzen bis die beiden Drittligaklubs am grünen Tisch den Klassenerhalt geschafft hätten.

https://www.welt.de/regionales/sachsen-anhalt/article207646901/Haseloff-fuer-Sachsen-Anhalt-Weg-bei-Corona-Lockerungen.html

P.S.: Dann werd ich jetzt mal meine DK und die Tickets für meine Kinder umwandeln……

anteater
5 Tage her

„Mit der Lizenzierung für die Dritte Liga müssen die Vereine eine Spielstätte nachweisen können, auf die sie stets Zugriff haben, so die Begründung.“

Da kann man ja echt froh sein, dass gerade kein Krieg ist, wo das ein oder andere Stadion plötzlich weggebombt wurde. Aber interessant, dass der Verband gar nicht gemerkt hat, dass da gerade eine Pandemie von Statten geht und manche Stadt eben die Nutzung des sonst stets verfügbaren Stadions untersagen kann.

Landshuter Löwe
5 Tage her
Reply to  anteater

The money makes it all…

Benedikt
5 Tage her
Reply to  anteater

Also sry aber die aktuelle Lage und die Entscheidung des DFB mit einem Kroeg zu vergleichen ist ein bisschen übertrieben. In Deutschland leben mehr als 83mio Leute, 13.600 sind aktuell infiziert….kurz mal Dreisatz gerechnet….0,016% aller un Deutschland lebenden Menschen sind aktuell mit dem Corobavirus infiziert!!! Diese Zahl sollte klar stellen das Profisport in der 3Liga absolut machbar ist bei Einhaltung der Hygieneregeln. Klar würde ich mich über einen Besuch im vollen Stadion auch mehr freuen. Klar war das gekicke letztes Wochenende in der 1und 2Liga kein Vergleich zu vor Corona. Aber ist der Friseurbesuch oder das shoppen noch mit vor… Read more »

anteater
5 Tage her
Reply to  Benedikt

Es ging mir um eine stets zur Verfügung stehende Spielstätte. Nicht um wie viele Leute infiziert sind, welche Spätfolgen eine Infektion haben könnte (da laufen ja gerade erst die Studien), wie viele Jahrzehnte Lebenszeit selbst vorerkrankte Menschen verlieren, ob man durch eine zu schnelle Lockerung von zu vielen Bereichen eine zweite Infektionswelle verstärkt oder nur früher ausbrechen lässt. Ja, ja, das Leben muss möglichst nahe an dem, wie es vorher war, weiter gehen. Das erlebe ich stets, wenn ich raus gehe (also täglich). Es wird immer und überall auf das Halten von Abständen geschissen, nicht von allen, aber von vielen.… Read more »

Benedikt
5 Tage her
Reply to  anteater

Also bzgl der stets zur Verfügung stehenden Spielstätte: wenn ich einen Arbeitsvertrag unterschrieben habe muss ich mich darum kümmern wie ich zur Arbeit komme und dies stets an jedem Tag machen. Wenn mein Auto kaputt geht oder die Regierung sagt. Moment, mit dem Diesel darfst du aber nicht mehr in die Stadt dann muss ich mich darum kümmern das ich eine Alternative finde wie ich zu meiner Arbeit komme. (ausweichen in ein anderes Stadion) Die Nichteinhaltung der Hygieneregeln in der Gesellscjaft ärgern mich auch. Doch ich denke nicht das diese durch den Geisterspielfussball gefördert werden sondern das es ein generelles… Read more »

anteater
5 Tage her
Reply to  Benedikt

In meinem Arbeitsvertrag steht, dass der Arbeitgeber mir einen Arbeitsplatz zur Verfügung stellt. Also dürfte ich nach Deine Logik aktuell (da ist komplett Home Office angesagt bei uns) einfach die Arbeit niederlegen, weil der AG seiner Vereinbarung nicht nachkommt. Ich halte das mit dem Stattfinden lassen von Profikontaktsport deshalb für das falsche Signal, weil gefühlt ein Drittel der Bevölkerung das mit den einfachsten Hygieneregeln noch nicht kapiert hat. Denen suggeriert man jetzt, dass alles halb so schlimm ist, weil, hey, es geht sogar Manndeckung. Meinste, dass sich da jemand in seiner (inneren) Argumentation mit Hygienekonzepten beschäftigt? Glücklicherweise behauptet die Wissenschaft… Read more »

Benedikt
5 Tage her
Reply to  anteater

Um Arbeitsplätze zu erhalten und seiner Fürsorgepflicht nachzukommen bieten Arbeitgeber ihren Angestellten derzeit an den Arbeitsplatz nach Hause zu verlegen. Falls der Arbeitnehmer damit nicht einverstanden ist oder seine Berufliche Tätigkeit nicht von Zuhause ausführen kann bleibt dem Arbeitgeber nur die Möglichkeit seinen Arbeitnehmer in Kurzarbeit zu schicken oder zu kündigen. Falls du deine Arbeit nicht von zuhause ausüben möchtest, dir der Arbeitgeber aber die Möglichkeit dazu bietet, kannst du natürlich deine Arbeit niederlegen- musst aber mit den arbeitsrechtlichen Konsequenzen rechnen

anteater
5 Tage her
Reply to  Benedikt

Stimmt, ich sollte das ausprobieren. Meine Wohnung ist so klein, dass man da nicht wirklich Home Office machen kann.

Landshuter Löwe
5 Tage her
Reply to  anteater

„Mit der Lizenzierung für die Dritte Liga müssen die Vereine eine Spielstätte nachweisen können, auf die sie stets Zugriff haben, so die Begründung.“

Eine private Organisation zwingt also Andere bei Androhung von existentiellen Konsequenzen gegen geltendes Recht zu verstoßen. Äußerst bedenklich in einer Demokratie mit Gewaltentrennung. Was kommt als nächstes?