Im Nachholspiel des 23. Spieltags gegen den 1. FC Kaiserslautern muss Trainer Michael Köllner auf Richard Neudecker auf Grund einer „Sperre wegen der fünften gelben Karte“ verzichten. Somit ist die Nummer 31 der Löwen auch nicht im Kader gegen die „roten Teufel“, die mit 50 Punkten auf Platz 2 der Tabelle stehen. Die Löwen auf Platz 10 haben nach dem 3:1 Sieg gegen Zwickau jetzt 40 Punkte auf dem Konto.

Gegenüber dem Spiel in Zwickau hat Köllner die Startelf ein wenig verändert. Niklas Lang ist nach dem mit rot bestraftem Foulspiel nicht mit dabei, Fabian Greilinger darf auch erst mal auf der Bank Platz nehmen, dafür darf Biankadi von Beginn an sein Können am Ball zeigen. Auch Erik Tallig steht in der Startformation. Das Fehlen von Lang und Neudecker zeigt sich auch auf der Ersatzbank.  

Aufstellung

Marco Hiller (1, TW), Quirin Moll (5), Stephan Salger (6), Stefan Lex (7, C), Erik Tallig (8), Dennis Dressel (14), Marcel Bär (15), Merveille Biankadi (19), Yannick Deichmann (20), Semi Belkahia (27), Phillipp Steinhart (36)

Ersatzbank:

Tom Kretzschmar (40, TW), Fabian Greilinger (11), Kevin Goden (16), Tim Linsbichler (22), Marco Mannhardt (28), Milos Cocic (30), Maxim Gresler (32), Alexander Freitag (34), Leandro Morgalla (29)

1. Halbzeit

Schiedsrichter Martin Petersen aus Stuttgart pfiff nach einer Schweigeminute für Frieden und Solidarität das Traditionsduell der beiden Mannschaften an, Anstoß hatten die Gäste, der TSV spielte in der ersten Halbzeit auf seine Kurve. Lautern ging nach 1 Minute und 30 Sekunden bereits in Führung, nach einem katastrophalen Fehlpass von Salger zurück auf Hiller. Wunderlich hatte den Braten gerochen und konnte ohne Probleme den Ball im Tor der Löwen versenken. In der 5. Spielminute gab es einen Freistoß für die Löwen, Lex wurde 18 Meter zentral vor dem Tor gefoult. Erik Tallig brachte den Ball gut auf das Tor, allerdings hatte der Torwart der Gäste seine Hände sofort am Ball und konnte den Schuss halten. Nur zwei Minuten später ein langer Ball nach vorn, Hiller kam aus dem Tor und konnte ins Aus klären. Die erste Ecke für Lautern gab es in der 8. Spielminute, der TSV konnte klären. Die Löwen versuchten nach dem Rückstand nach vorn zu spielen, aber die Abwehr der Gäste war auf dem Posten und konnte die Bemühungen der Löwen zunichtemachen. In der 12. Minute hatten die Gäste erneut eine Chance, der Ball ging knapp am langen Pfosten vorbei. Dennis Dressel hatte die nächste Möglichkeit in der 14. Minute für die Löwen den Ausgleich zu erzielen, aber auch hier war der Gäste-Keeper zur Stelle. Im Gegenzug kam der TSV wieder in einen Konter der Gäste, Marco Hiller konnte aber mit allem was er hatte das zweite Tor der Gäste vereiteln. In der Folge eine gelbe Karte für die Gäste wegen einer Schwalbe.

Deichmann hatte die beste Chance für die Löwen in der 17. Spielminute. Aus 20 Metern zog er flach ab, der Ball ging an den Pfosten. In der 19. Minute der nächste Aufreger. Marcel Bär wird am Trikot im Strafraum gehalten, Schiedsrichter Petersen wollte nicht zur Pfeife greifen. Die Aufregung bei Marcel Bär war groß, aber umsonst. Die Löwen kamen in der Folge nicht mehr vor den Strafraum der Gäste, die Angriffsbemühungen endeten meist an der Mittellinie. In der 24. Minute die erste längere Unterbrechung, Götze wurde von Moll im Zweikampf von den Beinen geholt. In der 26. Spielminute der Ausgleich. Deichmann zog ab, der Schuss wurde geblockt und fiel Biankadi vor die Füße. Sein Schuss wurde von Marcel Bär noch abgefälscht und landete unhaltbar für den Keeper von Kaiserslautern im Tor. Die Löwen waren jetzt richtig gut im Spiel, der Ausgleich war nicht unverdient. Die nächste Chance für die Löwen kam über Deichmann, der auf Bär flankte, aber der Kopfball ging vorbei. Auch die Löwen-Fans waren deutlich zu hören und unterstützen ihre Mannschaft.

Die Hausherren hatten die Partie jetzt gut im Griff, offensiv tat sich Kaiserslautern jetzt schwerer. Sechzig machte es jetzt gut, auch im Spiel nach vorn, aber die großen Torchancen fehlten. In der 36. Minute war es wieder ein Angriff über Deichmann, aber der Pass auf den Löwen-Torschützen Bär kam nicht an. Die Gäste standen jetzt tiefer, gingen nicht mehr ins Pressing wie zu Beginn der Partie, die hohen und weiten Bälle, mit denen sie zu Beginn regelmäßig die Abwehr der Löwen in Verlegenheit brachten, kamen auch nicht mehr an. In der 39. Spielminute die nächste Ecke für Kaiserslautern, konnte von der Abwehr der Löwen aber verteidigt werden. Der Konter in der Folge wurde durch den Torwart von Lautern geklärt, der den Ball sehr wuchtig ins Seitenaus beförderte, bevor Biankadi ihn erlaufen konnte. In der 43. Minute eine Ecke dank Quirin Moll. Die Ecke trat Stefan Lex, die Ecke endete in einem Konter für Kaiserslautern, den Dennis Dressel entschärfen konnte. In der 45. Minute waren es die Löwen, die einen Konter setzten konnten. Der Ball ging knapp am Tor vorbei. Mit einem 1:1 Unentschieden ging es in die Pause.

2. Halbzeit

Michael Köllner hatte nach der guten ersten Halbzeit seiner Mannschaft keinen Grund, personell für Veränderungen zu sorgen. Kaiserslautern wechselte zwei Spieler aus, Hercher kam für Schad, Redondo kam für Hanslik. Die Löwen hatten in der zweiten Halbzeit Anstoß und nach nur 40 Sekunden die nächste Möglichkeit durch Marcel Bär. Der Schuss ging allerdings doch deutlich über das Tor. Die Löwen drängten von Beginn an auf den Führungstreffer, in der 48. Minute wieder eine Strafraumaktion der Hausherren, die Flanke von Biankadi kam allerdings nicht an. Die Löwen drückten in den ersten Minuten, die Folge war der nächste Standard in Form einer Ecke in der 52. Spielminute. Quirin Moll kam frei zum Kopfball, aber der Ball kam nicht aufs Tor, wurde aber im Anschluss zur nächsten Ecke geklärt. Bei der Ecke verletzte sich der Torhüter Raab am Rücken und musste kurz behandelt werden. Auch danach drängten die Löwen die Gäste an den Strafraum, aber eine Torchance erspielten sich die Münchner nicht. Erik Tallig vergab die nächste Chance der Löwen nach einer super Einzelleistung von Deichmann, der den Ball in den Strafraum brachte und sich zuvor gut an der Grundlinie durchgesetzt hatte. In der 60. Minute konterten die Gäste über Felix Götze, dercwurde aber von Salger durch ein sehr gutes und regelkonformes Eingreifen gestoppt.

Die Münchner hatten das Spiel in der zweiten Halbzeit unter Kontrolle. Kaiserlautern wechselte in der 63. Minute erneut, Ritter ging, Ciftci kam ins Spiel. In der 64. Minute kam die Flanke von Lex nicht an. In der 65. Minute brachte Steinhardt den Ball flach quer zur Grundlinie in den Strafraum, der ging aber an Freund und Feind vorbei. Dennis Dressel hatte die Möglichkeit aus der Distanz, traute sich aber in dem Moment nicht. Belkahia bekam nach einem Foul am Mittelkreis (67. Minute) in der gegnerischen Hälfte die gelbe Karte von Petersen gezeigt. Der folgende Freistoß wurde zum Einwurf für die Gäste geklärt. In der 70. Minute bekam Biankadi einen mit, blieb liegen. Der Schiedsrichter verzichtete auf den Pfiff, aber die Gäste spielten den Ball ins aus. Kaiserslautern wurde jetzt wieder etwas stärker und verstand es gut, die Hausherren vom eigenen Strafraum fern zu halten. In der 73. Minute wurde Biankadi erneut gefoult, dieses Mal gab es Freistoß. Aber auch diese Möglichkeit konnte von den Gästen verteidigt werden. Michael Köllner nahm den ersten Wechsel in der 75. Minute vor, Lex und Biankadi gingen runter, für die beiden kamen Greilinger und Goden. Auch Lautern wechselte nur eine Minute später, Kiprit ging, Klingenburg kam.

Der Druck von Kaiserslautern nahm zu, in der 78. Minute der nächste Eckball für die Gäste. Die Löwen konnten diesen allerdings gut verteidigen. In der 79. Minute ein Foulspiel an Greilinger an der Mittellinie, Schiedsrichter Petersen zeigte Winkler die gelbe Karte. Offensiv taten sich die Löwen jetzt doch schwerer, Strafraumszenen gab es nicht mehr viele. Wieder mit einem Foul an der Mittellinie wurde der Angriff der Hausherren unterbunden, der Freistoß brachte aber keinen Vorteil. Aber man sah, dass die Löwen das Spiel gewinnen wollten. In der 83. Minute dann wieder ein Foul von Kaiserslautern. Der Freistoß kam in den Strafraum, in der Folge bekam Cifci nach einem Foul an Marcel Bär an der Grundlinie die gelbe Karte gezeigt. Der Freistoß brachte die Führung für den TSV. Erik Tallig brachte den Freistoß, der eingewechselte Kevin Goden sorgte für den Führungstreffer. Er stand völlig frei und der Ball landete direkt auf seinem Fuß. In der 88. Minute die nächste Ecke für die Löwen, die allerdings keine weitere Gefahr brachte. Die Fans waren da, und die Löwen kämpften jetzt, die Führung die letzten Minuten des Spiels zu sichern. Tallig ging in der 89. Minute, für ihn schickte Köllner Leandro Morgalla auf das Feld. Hiller rettete die Führung nur ein paar Sekunden später. Und noch einmal wechselte Köllner in der 90. Minute. Marcel Bär ging vom Platz, Tim Linsbichler kam. Die Nachspielzeit betrug 4 Minuten. Die Gäste versuchte alles, um den Ball noch einmal auf das Tor der Löwen zu bringen, aber die Jungs von Köllner verteidigten die Führung mit allem was sie hatten. Und der Versuch, den Ball von dem eigenen Tor fernzuhalten, funktionierte. Greilinger wurde an der Grundlinie von Kaiserslautern noch gefoult, die Folge war nach Ablauf der Nachspielzeit noch ein Freistoß. Petersen pfiff nach diesem Freistoß ab, die Löwen gewannen das Traditionsduell mit 2:1

Titelbild: (c) Imago/MIS

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)
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chemieloewe

Nicht zu erwartender 2:1-Sieg gegen den Tabellenzweiten Kaiserslautern, löwenstark, wunderbar u. grandios u. das nach dem frühen 0:1-Rückstand in der 2. Spielminute!!! Spiel gegen eines der stärksten 3.-Liga-Teams gedreht, nach Zwickau der 2. Sieg in Folge, super, fantastisch!!! Löwen weiter so!!!

Neben Anderen, waren auch Tallig, Goden u. Biankadi ganz stark…vielleicht u. hoffentlich sind in Zukunft auch bald Staude u. Linsbichler mit Zauberfußball, naja, mal schön bescheiden, mit gutem, solidem u. erfolgreichem Fußball dabei😉, auf jeden Fall schön, wenn die nicht immer zu unrecht Geschmähten u. Kritisierten immer besser werden, durchstarten u. sich zu richtig guten Spätzündern entwickeln. Ich würde mich jedenfalls sehr darüber freuen! Denn wie heißt es so schön: “was lange währt, wird endlich gut”, “gib die Hoffnung niemals auf” bzw. “die Hoffnung stirbt zuletzt” u. “tot Gesagte leben länger”! Bei Tallig, Goden u. Biankadi sieht die Vorwärtsentwicklung jedenfalls recht gut aus u. macht Hoffnung, dass sie weiter gut spielen u. noch besser werden. Gerade Tallig u. Goden scheinen sehr gut miteinander zu harmonieren, wie ich das so sehe. Wenn nun auch noch Linsbichler u. Staude, wenn sie denn überhaupt zum Einsatz kommen, richtig zulegen, wie auch die jungen Anschlussspieler um Greilinger, Knöferl, Lang, Morgalla, Wicht, Gresler, Mannhardt, Freitag…Johann Djayo u. unser ganzes Team weiter gut zusammenwächst u. gemeinsam eine mannschaftliche Geschlossenheit u. feste Einheit bilden u. mit viel Leidenschaft, großer Kampf-u. Einsatzbereitschaft u. großem Siegeswillen in die Spiele gehen u. dabei stabiler, konstanter u. kontinuierlicher gute bis sehr gute Leistungen erbringen, dann sind wir langfristig nicht zu bremsen, weit oben in der 3. Liga mitzuspielen.

Sehr schön auch, wenn genau das konkret unser Trainer Michael Köllner mit unserem Team schafft u. er langfristig diese Entwicklung als Trainer fortführt u. kleinere u. größere sportliche Durststrecken u. Krisen übersteht u. meistert! Langfristige Kontinuität mit einem guten Trainer sehe ich auf jeden Fall besser, als bei einigen Misserefolgen das vermeintlich schnelle Heil in einem Haurucktrainerwechsel zu suchen, wie jetzt Dynamo Dresden gerade wieder, die ihren Aufstiegstrainer Alexander Schmidt nach 10 Monaten entlassen haben. Entwicklung braucht neben einem guten Trainer einem gut funktionierenden Team u. guten, entwicklungsfähigen Spielern eben auch Zeit u. Geduld. Will man zuviel, zu schnell zu großen Erfolg in zu kurzer Zeit, wird es nichts werden!
Also stetig Schritt für Schritt!!!

MK kann ruhig schon ab ca. Min. 60…65 wechseln u. nicht erst so spät um die 75…80. Min. finde ich. Stefan Lex war beim Gegner auch wieder besonders im Focus, unter Dauerdruck u. wurde belagert. Er bekommt vom Gegner, wie von Kaiserslautern, oft sehr viel auf die Knochen. Daher ist es für ihn besonders schwer, als Stürmer durchzukommen u. gute Torabschlüsse u. Tore zu erzielen. Aber unser Kapitän macht einen sehr guten, wichtigen u. wertvollen Job, kämpft, läuft u. rackert vorbildlich.

Danke an das gesamte Löwenteam für die insgesamt sehr gute Leistung u. den löwenstarken Sieg gegen Kaiserslautern!!!
Weiter so Löwen u. am Fr. den SC Verl im Sechzger besiegen, viel Glück u. Erfolg!!!🙏🍀🍀🍀
#ELIL ⚽️💙🦁💙🤝💪

chemieloewe

Auf Wunsch entfernt.

Last edited 3 Monate her by Snoopy.
chemieloewe

Danke  Snoopy. !!!👏👍🤗

chemieloewe

 arik, mal bitte diesen unvollendeten Kommemtar löschen! Den darüber natürlich nicht! Danke! 😉

chemieloewe

Jo, mein lieber  Snoopy. , alles per Smartphone! Nacharbeiten, Korrekturen…Ergänzungen dauern manchmal über 15min. Wäre für mich schön, wenn ich wie früher die Delete-Funktion hätte! 🤗😉

Last edited 3 Monate her by Chemieloewe
arik

Er saß ja im Auto schon neben mir mit seinem Handy. Da kannst du echt nicht zuschauen 😉

chemieloewe

Nee, nur größeres Smartphone. Geht schon recht gut im Querformat. 😉

Loewin

Einfach nur ein klasse Spiel 😁🍀💙 wer hätte das gedacht, dass wir das Gewinnen. 🎉🎉🎉 bin total begeistert.

💙🦁💙

_Flin_

Schee wars. Gerade die erste Halbzeit waren die besten 44 Minuten seit langem.

In der 2.Halbzeit war es dann leider viel brotlose Kunst. Das Anbieten und Kämpfen aus den ersten 35 Minuten, gepaart mit schnellen Pässen durchs Mittelfeld war leider so nicht mehr zu sehen. Stattdessen viel Statik. Das übliche uninspirierte Löwenrumgeschiebe gegen defensive Gegner. Mit dem Siegtreffer hab ich nicht mehr gerechnet. Umso schöner, als er dann kam.

Besonders gut gefallen haben mir Bär, Tallig und Biankadi. Und Belkahia, der da hinten seine Seite ordentlich weggeräumt hat.

Spannend war auch die Einwechslung von Greilinger und Goden und ihre Positionierung, die dann auch zum Erfolg geführt hat. Geht deswegen stark auf Köllners Kappe der Sieg.

Last edited 3 Monate her by _Flin_
arik
18SteinAdler60

3punkte gegen diesen ….Verein sind sehr schön. Die “Freundschaft” mit den roten hab ich eh nie verstanden. Man kann nur darauf hoffen das dem “sympathischen Migrationsverein” die Lichter in den nächsten 4Wochen ausgehen das die Debakel die unser glorreicher Arbeiterverein gegen die veranstaltet hat nicht in der Tabelle gezählt werden. Dann kann man darauf spekulieren das ein spannendes Saisonende auf uns wartet. Wobei ein Aufstieg in einem nicht ausgebauten Stadion inakzeptabel ist. Erst wenn die 2Bundesliga auf Dauer in Deutschlands prunkvollen Stadion sicher bespielbar ist sollte man aufsteigen. Giesing ist die Heimat und die muss erhalten bleiben

arik

Ich respektiere die Freundschaft, finde es auch ganz nett wie das einige zelebrieren. Und die beiden FanTreffs wo auch Lustfinger auftrat waren phänomenal. Anonsten zählt für mich aber nur Sechzig.

anteater

Die “Freundschaft” mit den roten hab ich eh nie verstanden.

Mir hat das mal ein älterer Sechzger erklärt. Vor vielen Monden sind Löwenfans in Mannheim ziemlich übel angegriffen worden, volles Ballett, nicht verbal, körperlich. Und plötzlich tauchten aus dem Nichts die Lauterer auf und haben die Löwen da rausgeboxt, im wahrsten Sinne des Wortes.

So die Erzählung. Ich persönlich habe jetzt auch keine ausgesprochenen Sympathien für Kaiserslautern, aber sympathischer als Saarbrücken oder Mannheim sind sie allemal.

Last edited 3 Monate her by anteater
uraltloewe

Im ersten Moment denkt man: „ Salger, du Blinder“. Vielleicht war aber gerade dieses Tor der Brustlöser zu einem Klasse Spiel der Jungs. Da hab’s kein Abwarten mehr, es wurde druckvoll nach vorne gespielt und man hat gespürt, dass man sich nicht geschlagen geben wollte.
Eine starke Leistung aller Spieler , auch von Salger ab Min. zwei 😉. Sehr stark Greilinger nach seiner Einwechslung, der mit seinem Biss ganz wichtig war.
Und dann war da noch das Thema Elfmeter. Ich hab fast das Gefühl, dass wir in dieser Saison keinen mehr bekommen werden, eher schon noch einen unberechtigten gegen uns.

anteater

Das war heute mal ein ganz anderes Spiel, als jene, die wir zuletzt gesehen haben, also, auch nochmal ganz anders, als das gute Spiel in Zwickau.

Manchmal frage ich als Laie mich schon, wie das geht, dass wir so oft so lustlos und schlecht gespielt haben und dann so etwas wie heute sehen, wo wir mitreißenden Angriffsfußball sehen. Gut, stellenweise hätte das auch nach hinten losgehen können, denn das war schon mutig, wie Köllner uns da hat spielen lassen.

Leider hing mein Stream gerade beim Führungstreffer, aber schön, dass zwei von einigen längst abgeschriebene Spieler diesen vorbereitet bzw. erzielt haben. Weiter so!

Siggi

“Diese Hoffnung wurde heute Abend im Grünwalder erfüllt”. Du wolltest, glaube ich, schreiben: “übertroffen”. 🙂 🙂 🙂