Am heutigen 02.02.2020, den 22. Spieltag der Dritten Liga, erkämpften die Löwen ein respektables 2:2 gegen den FSV Zwickau. Es war das von Trainer Michael Köllner vorhergesagte schwere Spiel. Gegen einen kompakten und vor allem aggressiven Gegner vertraute Köllner auf die gleiche Elf, wie im vergangenen Heimspiel gegen Braunschweig. Lediglich Prince Osei Owusu ersetzte den angeschlagenen Noel Niemann.

Choreo der „Ultras Red Kaos“, die die Vergangenheit der Stadt Zwickau darstellt.

Kampfbetonte Anfangsphase

Die Löwen waren es, die zu Beginn den Ton angaben und der Gastgeber wohl eher auf Fehler der Löwen wartete. Bereits nach wenigen Minuten eröffnete sich die Chance für Sechzig, als Owusu Mölders auf die Reise schickte. Doch als Sascha Mölders aufs Tor schießen wollte, hinderte ihn Frick, indem er ihm auf die Hacke trat. Der Schiedsrichter zeigte zur Eckfahne während die Löwenspieler vehement einen Elfmeter forderten. Erdmanns Kopfball nach der Hereingabe konnte Brinkies gerade so halten. Nur Augenblicke später wurde Mölders‘ Schuss abgefälscht und traf den Pfosten (9.). Erwähnenswert ist auch die Großchance in der 20. Minute, als Bekiroglu Lex bediente, der wiederum auf Dressel quer legte. Dressel zog aus 15 Meter ab, Brinkies tauchte ab und lenkte gerade noch die Kugel über das Tor. Danach wachten die Schwäne auf und erspielten sich die eine oder andere Torchance. Die Löwen taten sich in der Folge schwer gegen aufopferungsvoll kämpfende Sachsen.

Und dann war die Kugel endlich drin. 35. Minute, Steinhart flankte in die Mitte, Mölders lenkte mit der Brust den Ball weiter zu Owusu, er zog ab und traf. Der Jubel in der Gästekurve war jedoch von kurzer Dauer. Der Treffer wurde wegen vorangegangem Foul von Owusu an Odabas nicht gegeben. Egal. Zwei Minuten später schepperte es erneut. Nach einer Vorlage von Stefan Lex traf Sascha Mölders zur 1:0-Führung. Mit dem Ergebnis ging es aber nicht in die Pause. Kurz davor glich die Heimmannschaft sehenswert aus. Die Löwen konnten eine Flanke nicht sauber klären, Maurice Hehne bekam den Ball vor die Füße und zog aus 25 Metern einfach ab. Die Kugel zischte durch die Löwen-Abwehr und am chancenlosen Hiller vorbei ins Tor.

Hiller hält den Punkt fest

Die zweite Halbzeit ging weiter, wie die erste geendet hatte. Kurz nach Anpfiff hätte Coskun den Führungstreffer für die Zwickauer bringen können, traf jedoch den Ball nicht richtig und verfehlte das Gehäuse. Besser machte es in der 49. Minute Stefan Lex. Einen klasse Pass von Prince Owusu hämmerte er aus dem Lauf von links ins lange Eck zur 2:1-Führung.

Doch die Löwen konnten sich nicht lange feiern. 57. Minute, Ecke für Zwickau. Ein wildes und unübersichtliches Gewusel im Strafraum, das Leder landete vor dem Tor, Dennis Dressel schoss in dem Durcheinander Davy Frick an und der Ball sprang irgendwie zum Innenpfosten und hinter die Linie zum Ausgleich.

Auf beiden Seiten schienen langsam die Kräfte zu schwinden, doch der Kampf- und Siegeswille war bei beiden Mannschaften ungebrochen und der Zug zum Tor weiterhin gegeben. In den Schlussminuten wurde es hektischer und die Löwen unpräziser. Hiller war es, der am Ende den Punkt rettete, als in der 89. Minute Dörfler vor seinem Tor frei auftauchte. Seinen Schlenzer ins rechte Eck parierte Hiller stark und hielt den Punkt fest.

Dieses Ergebnis geht völlig in Ordnung. Die mitgereisten Löwen-Fans sahen es genau so und feierten die Mannschaft mit „Löwen, wir sind stolz auf Euch!“ Mit Recht, denn die Löwen sind nun seit neun Spielen ungeschlagen. Das ist aller Ehren wert.

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)
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Alexander Schlegel
Alexander Schlegel (@a-schlegel)
7 Monate her

Es war natürlich das erwartet schwere Spiel, aber es war ein gutes noch dazu. Hart geführt von beiden Mannschaften, aber nahezu nie unsauber, so was kann auch großen Spaß machen. In diesem Rahmen hat Zwickau auch wirklich einen ansehnlichen Fußball gespielt.

Bei uns war das halt ein Wechselbad der Gefühle. In der ersten Halbzeit nach wenigen Minuten konnte man schon eine große Überlegenheit konstatieren, aber man war sich nie so ganz sicher, da Zwickau immer gefährlich blieb. Klar, der Ausgleich war der berühmte „Sonntagsschuss“, aber der bestätigte auch nur den Eindruck, dass Zwickau immer gewillt war seine Chance zu suchen.

Insgesamt war das von unserer Seite eine Partie wie ein typischer April-Tag. Sonne und Regen wechselten sich munter ab. Bis zum Ausgleich war das der Auftritt einer gefestigten Spitzenmannschaft, danach sah man wieder etwas die alten Bierofka-Mannen bei einem typischen Auswärtsspiel. Man verlor den Zugriff und die Selbstsicherheit, aber auch Köllners Auswechslungen haben nicht so recht gegriffen, denn mehr Ballsicherheit und Stabilität kamen durch Weber und Gebhart nicht dazu. Gerade Gebhart ist nur noch ein Schatten einstiger Tage und hätte in den paar Minuten, die auf dem Platz war, um ein Haar auch noch einen dritten Treffer für Zwickau ermöglicht durch einen Katastrophen-Pass im Mittelfeld. Inzwischen glaube ich nicht mehr, dass uns Gebhart über die Saison hinaus erhalten bleibt. Der Platz sollte lieber für ein Talent frei gehalten werden. Aber vielleicht platzt ja doch noch der Knoten bei ihm, aber so recht will ich da nicht mehr daran glauben.

Den viel kritisierten Owusu fand ich verbessert und seine Vorlage für Lex war ja traumhaft. Apropos träumen: das ist wirklich sein großes Problem. Vor allem, wenn er im Mittelfeld angespielt wird, träumt er nach der Ballannahme oft vor sich hin und kommt gar nicht auf die Idee, dass ihn jemand attackieren könnte. Dann wacht er plötzlich wieder auf und versucht dann unter der selbstverschuldeten Bedrängnis noch einen Notpass zu spielen. Da bin ich mir auch nicht so ganz sicher, ob man das noch mal aus dem Jungen raus bekommt. Denn von seinen Grundanlagen wäre er wirklich ein sehr guter Stürmer.

Gut, jetzt haben wir nächste Woche ein ganz entscheidendes Spiel. Und nicht zu vergessen: gegen Waldhof ist noch eine Rechnung offen nach dem katastrophalen Hinspiel. Wäre eine gute Gelegenheit nun.

United Sixties
Leser
United Sixties (@richard-ostermeiergmail-com)
7 Monate her

Ich war in Waldhof dabei und das war dort eine der schlimmeren Vorstellungen unter Biero. Revanche sollte daheim gelingen und dann wird es eine sehr sehr spannende Saison. Punkt in Zwickau geht auch voll in Ordnung, da wir in zweiter Halbzeit keine weitere Torchance hatten.

tomandcherry
Leser
tomandcherry (@tomandcherry)
7 Monate her
Reply to  United Sixties

@United Sixties

„Revanche sollte daheim gelingen…“

Bist Du Dir da sicher? Kennst Du die beeindruckende Auswärtsbilanz der „Waldhof Buwe“?

In dieser Saison liest sich das bislang so (aus „kicker.de“, nach dem 1:0-Auswärtserfolg in Meppen):

„Gegen den SV Meppen zeigte der SVW, dass die Auswärtsstärke auch über die Winterpause nicht verloren gegangen ist. Dank des 1:0-Erfolges über den SV Meppen, der zuvor achtmal ohne Niederlage geblieben war, sicherten sich die Kurpfälzer ihren neunten Saisonerfolg. Satte sechs davon gelangen in der Fremde. Fünfmal teilten die Mannheimer ihre Punkte dabei – das macht Platz eins in der Auswärtstabelle.“

Von wegen „Revanche sollte gelingen“.

Das wird ein richtig dickes Brett, das wir da zum Bohren bekommen.

Alexander Schlegel
Alexander Schlegel (@a-schlegel)
7 Monate her
Reply to  tomandcherry

„Das wird ein richtig dickes Brett, das wir da zum Bohren bekommen.“
Mit dicken Brettern, die jedes Mal aufs Neue gebohrt werden müssen, kennen wir uns doch im Verein ganz gut aus … 😉

tomandcherry
Leser
tomandcherry (@tomandcherry)
7 Monate her

@Alexander Schlegel

Nicht nur nächste Woche erwartet uns ein „ganz entscheidendes Spiel“, sondern jede Partie bis zum letzten Spieltag kann „entscheidend“ sein.

Wie man sieht, geht’s so schnell rauf, wie’s andererseits auch runtergehen kann.

Die beiden Mannschaften, die aktuell auf Platz 1 und 2 rangieren, werden sich ungern von anderen potentiellen Aufstiegsaspiranten in die Suppe spucken lassen.

Dazu kommt wie jetzt erst am Wochenende geschehen noch das Glück, dass die Schanzer mit der letzten Chance des Spiels gegen Lautern den 2:1-Siegtreffer erzielen. Drei Punkte anstelle von nur einem.

Bei Waldhof ganz ähnlich. Ebenfalls „nur“ ein Punkt gegen Magdeburg, obwohl es schon wie „sichere drei Zähler“ ausgesehen hat.

Aktuell rangieren wir sechs Punkte hinter dem Drittplatzierten, aber auch nur sechs Punkte vor dem Tabellen-15.

Es ist also alles relativ.

Einfach mal von Spiel zu Spiel denken und nicht schon Anfang Februar über Szenarien, die möglicherweise Mitte Mai eine wichtige Rolle spielen werden, spekulieren.

Alexander Schlegel
Alexander Schlegel (@a-schlegel)
7 Monate her
Reply to  tomandcherry

Rein rechnerisch werden natürlich jede Woche drei Punkte verteilt, das ist schon klar. Es geht da auch mehr um das Atmosphärische bzw. psychologischen Moment. Und da spielt es sicher eine Rolle ob man nächste Woche an einen vermeintlichen Mitkonkurrenten bis auf einen Punkt heranrückt oder ob der wieder auf 7 Punkte enteilt.

3und6zger
Leser
3und6zger (@3und6zger)
7 Monate her
Reply to  tomandcherry

Wir haben noch den MSV, FCI, Haching, Waldhof, Halle und Hansa zu Hause zu spielen. Sollten wir ähnlich wie gegen BS auftreten und ca. 15 Pkt einfahren, dann spielen wir um die Relegation mit. Holen wir 9 der Punkte bleiben wir im Mittelfeld. Sollten es nur 5 Pkt. sein, dann müssen wir intensiv nach unten schauen.
MMn entscheidet sich die weitere Richtung in den Heimspielen.

Uraltloewe
Leser
Uraltloewe (@uraltloewe)
7 Monate her

Bei Owusu hab ich oft den Eindruck, dass ob seiner Größe die Leitung zwischen Kopf und Beinen einfach zu lang ist (vielleicht auch umgekehrt) 😁😢.
Bei Gebhart merkt man, dass er nach seiner Einwechselung etwas reißen, ev. durch seine Leistung die Entscheidung erzwingen will. Leider sieht man auch, dass das Spielverständnis mit den Mitspielern nicht da ist, kein Wunder auch bei den kurzen Einsatzzeiten. Das will ich nicht als Kritik am Trainer verstanden wissen. Es ist halt so. Öfter mal Spiele von Anfang an könnten das vielleicht verbessern, ob er aber noch 90 Min. draufhätte, weiß ich nicht.

Hombre248
Leser
Hombre248 (@hombre248)
7 Monate her

Das war ein hartes Stück Arbeit, ein Kampfspiel unter widrigen Bedingungen. Die Gegentore waren natürlich vermeidbar, aber letztendlich sollte man mit dem Punkt zufrieden sein…wir werden nicht jedes Spiel gewinnen, der Gegner hat da auch meistens was dagegen..Letztes Jahr sind wir in Zwickau untergegangen , war da nicht ein 5:2….Von daher tun wir gut daran, die nötigen Punkte zu holen um nicht wieder ins Niemandsland der Tabelle abzusacken. Nächste Woche gegen Waldhof wird eine richtig geiles Spiel, da hat die Mannschaft was gut zu machen und wird sich revanchieren wollen, die Klatsche im Hinspiel war doch sehr ernüchternd. Hoffe, dass dann Rieder, Moll und Karger wieder fit sind und ihre Einsatzzeiten bekommen, bin gespannt wer für den gesperrten Steinhardt auflaufen wird?
Einmal Löwe, immer Löwe…..

tomandcherry
Leser
tomandcherry (@tomandcherry)
7 Monate her

Auf „YouTube“ gibt’s eine Kurzzusammenfassung des Spiels von „Magenta Sport“, mit den Highlights der Partie.

Letzten Endes wohl ein gerechtes Unentschieden, mit dem beide Teams zufrieden sein sollten.

Gerade die Zwickauer Last Minute-Chance hätte das 3:2 für die Hausherren sein müssen.

Wieso einige Fans scheinbar davon ausgehen, dass 60 mit Michael Köllner unaufhaltsam und ohne nennenswerte Rückschläge direkt nach Oben marschiert, kann ich nicht nachvollziehen.

Es wird zusehends besser, gar keine Frage. Vor allem sind wir mittlerweile so selbstbewusst, dass wir nicht mehr als Punktelieferant auf fremden Plätzen gelten.

Und trotzdem muss man die Kirche im Dorf lassen und sich daran erinnern, dass zum sicheren Klassenerhalt ca. 12 Punkte fehlen.

Es sollte m.E. weiterhin das Primärziel sein, sich mit dem Erreichen des Nichtabstiegs zu beschäftigen und erst dann, wenn auch rechnerisch der Klassenerhalt geschafft ist, ggfs. eine neue Zielsetzung auszurufen.

Bei 60 werden traditionell die Bärenfelle schneller verteilt, als Meister Petz überhaupt aus seiner Höhle gekommen ist.

Zu übergroßer Euphorie besteht noch lange kein Anlass, wenngleich die Entwicklung des Teams durchaus Grund zu vorsichtigem Optimismus bietet.

Siggi
Leser
Siggi (@gscheiderl)
7 Monate her
Reply to  tomandcherry

 tomandcherry Leider hast Du Recht. Aber ich war als Kind schon ein Träumer und es ist doch so schön, das Träumen. 🙂
Das Problem sind nicht wirklich die Träume im Allgemeinen, sondern nur die, die platzen :-(.
Das Herz sagt: „Jetzt steigen wir auf!“. Der Kopf sagt: „Höre auf Michel Köllner und Tom“. 😉

tomandcherry
Leser
tomandcherry (@tomandcherry)
7 Monate her
Reply to  Siggi

 Siggi

„Der Kopf sagt: „Höre auf Michel Köllner und Tom“.“

Zu viel der Ehre, werter Siggi. 😉

Ich bin lediglich ein alter Löwen-Fan, der durch jahrzehntelange Erfahrungen sehr vorsichtig geworden ist, was diese ganzen weiß-blauen Träumereien von anhaltendem sportlichen Erfolg, möglicherweise noch gekrönt durch einen Aufstieg, betrifft.

Nenn‘ mich einen Propheten, vielleicht auch Realisten, aber mit meinen Einschätzungen lag‘ ich häufig ziemlich richtig.

Und diese Saison steigt 60 sehr wahrscheinlich nicht auf.

Das ist aber keine Katastrophe, denn wenn der Weg der vernünftigen und bodenständigen Planung und Arbeit auch in der kommenden Saison fortgesetzt wird, dann entsteht hier etwas wirklich Gutes.

Und das hat doch seit vielen Jahren gefehlt. Eine nachvollziehbare und mit Realismus durchgeführte Kaderplanung, die nicht nach „Hire & Fire“-Mentalität mit x Brasilianern, Portugiesen oder Senegalesen und einem „To the top“-Trainer über’s Knie gebrochen wurde, sondern mit echten Typen, die schon durch ihre Art und Aussprache einfach sympathisch sind und ein 60 München verkörpern, das sehr lange verschollen war.

Kurt Renner
Leser
Kurt Renner (@glaskasten)
7 Monate her
Reply to  tomandcherry

Mercy für den youtube-Hinweis. Falls wir die vier nötigen Siege echt bis Mitte März einsacken sollten, erlaub ich mir auch Träumereien  :smile:

Kurt Renner
Leser
Kurt Renner (@glaskasten)
7 Monate her

Wir waren heute unterwegs und ich konnte weder in Zwickau noch wenigstens an einem Ticker mitfiebern, daher danke für den gelungenen Bericht. Auch die Kommentare der Augenzeugen finde ich heute wieder höchst geeignet, sich ins Spiel reinzudenken, ohne was davon gesehen zu haben. Nun freu ich mich über den Punkt und aufs nächste Spiel in Giasing umso mehr.

blau91
blau91 (@blau91)
7 Monate her

Ich denke, mit der Punkteteilung können wir zufrieden sein. Nicht zuletzt, weil wir es am Ende auch hätten verlieren können, wenn Hiller nicht auf dem Posten gewesen wäre.

Und dennoch, mit etwas mehr Mut und Willen hätten wir heute auch gut drei Punkte mitnehmen können. Bei ein paar Spielern haben heute die notwendigen Prozente gefehlt. Die Leistung der Mannschaft war aber insgesamt gut. Es hat halt nur nicht gereicht.

Wir sind weiterhin ungeschlagen und weiterhin im grünen Bereich. Wenn wir aber oben anklopfen wollen, dann müssen wir mutiger werden. Nur der Mutige wird am Ende auch belohnt.

Alex Kuhn
Leser
Alex Kuhn (@alexbowie)
7 Monate her
Reply to  blau91

Und wieder einmal bewundere ich deine wahnsinnige Wort-Gewandtheit 💙🦁 hab ewig überlegt, wie ich meine Meinung am besten zum Ausdruck bringe…Aber danke, das hast du schon erledigt. .🤗😂

Snoopy.
Leser
Snoopy. (@snoopy)
7 Monate her

Wir sind heute in Zwickau ein wenig in alte Verhaltensmuster zurück gefallen, wenn einem der Gegner auf dem Hühnerauge am großen Zeh steht. Zu oft zu hektisch, zu ungenau die Zuspiele, vor allem über die Mitte. Lex hat heute wieder mal gezeigt, dass man mit ihm rechnen kann und das nicht nur offensiv, die Defensivarbeit von ihm hat mir sehr gut gefallen. Nicht nur die eine Grätsche unter Risiko …

Das Spiel heute hat gezeigt, dass man nicht jeden Gegner mal so eben im Vorbeigehen an die Wand spielen und somit 3 Punkte holen kann. Wobei ich von einem 1:2 am Ende auf der Anzeigetafel ausgegangen bin, aber ein Punkt ist ein Punkt. Das Spiel hat aber auch gezeigt, was Köllner über Owusu sagte, wenn man dem Kommentator glauben schenkt. Er hat das Spiel nicht ganz verstanden, mal nicht das der Löwen unter Köllner. Er hat ein paar tolle Dinge mit drin, dann aber fragst du dich, wieso er überhaupt auf dem Feld steht. Ist dann eher ein Hindernis beim eigenen Spiel.

Der Weber hat auch mal wieder mitmachen dürfen, die Umstellung auf fünf hinten war wohl eher nach dem Motto: lieber einen Punkt als gar keiner. Und ohne Hiller wäre es wohl punktlos für den TSV ausgegangen. Wobei man sich auch fragen muss, welche Linie der Schiedsrichter da heute gefahren ist. Vermutlich die, die auch einer mit 2 Promille an den Tag legt und die vielen Kurven auf der geraden Strecke ausgleichen muss. So ganz hab ich das nicht verstanden, aber nachdem ja so relativ alles nicht mehr erlaubt zu sein scheint …

Wenn die Regelauslegung weiterhin die Richtung geht, die sie jetzt eingeschlagen hat, dann wird das über kurz oder lang wohl recht albern werden. Fängt bei der Geschichte mit der „Hand“ an und hört beim „Meckern“ auf. Das kann auch ein Spiel kaputt machen, eine Strategie und eine Taktik.

Dennoch war die gezeigte Leistung heute nicht schlecht gegen einen Gegner, der es einem nicht wirklich einfach gemacht hat, gut gestanden ist und auch so etwas wie einen Hiller im Tor hatte. Ausgeglichenes Spiel in meinen Augen, Punktteilung geht in Ordnung. Nächste Spiel zu Hause gegen Mannheim geht’s vorn vorn los.

anteater
Leser
anteater (@anteater)
7 Monate her

Eigentlich wäre da mehr für uns drin gewesen. Die Gegentreffer waren wirklich vermeidbar und im Mittelfeld haben wir zu oft sehr unnötig und leichtsinnig den Ball verloren. Mir ist das besonders Efkan aufgefallen. Das sollte er wirklich besser können. So ganz auf der Höhe waren manche unserer Spieler heute nicht, finde ich. Steinhart sah häufig nicht sehr gut gegen seinen Gegenspieler aus.

3und6zger
Leser
3und6zger (@3und6zger)
7 Monate her
Reply to  anteater

Das 1:1 wär nicht gefallen, wenn Dennis Dressel sich nicht vom Schuss weggedreht hätte, weil er Angst hatte, getroffen zu werden. Wenn er den nur a Bisserle abgefälscht hätte, wär der woanders hin oder Hiller hätte eine Chance gehabt.

anteater
Leser
anteater (@anteater)
7 Monate her
Reply to  3und6zger

Wobei zuvor der Ball wirklich unfassbar dämlich von Erdmann mit einem Flugkopfball auf Bodenhöhe zum Gegner geklärt wird. Warum nicht mit dem Fuß hoch und weit die Befreiung rausdreschen? Sonst fand ich Erdmann schon gut.

jürgen
Leser
jürgen (@jr1860)
7 Monate her

Erste 60 Minuten waren ganz stark, danach eher wieder Angsthasenfussball

Warum Köllner Weber gegen Lex tauscht entzieht sich meinem Verständnis, aber egal

1 Punkt ist in Ordnung, auch wenn es 3 hätten sein können. Naja… ist das Geträume vom drohenden Aufstieg auch a bissl weit besänftigt…

60 ist der geilste Club der Welt!

#ohneHasan

anteater
Leser
anteater (@anteater)
7 Monate her
Reply to  jürgen

Den Wechsel habe ich so verstanden, dass defensiv dann eine Fünferkette gemacht werden kann. Zuvor kam Zwickau immer mehr über außen ins Spiel bzw. vor das Tor.

jürgen
Leser
jürgen (@jr1860)
7 Monate her
Reply to  anteater

Ja… und unser Sturm hing dann vollkommen in der Luft…

Owusu fand ich vollkommen schwach

Bissl was da vorne hätte er noch bringen müssen…

3und6zger
Leser
3und6zger (@3und6zger)
7 Monate her
Reply to  jürgen

Owusu hat ein gutes Spiel gemacht. Immer den Nebenmann gesucht und Mölders bei dessen Schuß, der an den Pfosten ging, und dann Lex zum Tor traumhaft aufgelegt.
Und er hat auch viel nach hinten gearbeitet, wobei Defensive halt nicht zu seinen herauragenden Fähigkeiten zählt.
Aber stimmt, er hat uns nicht zum Sieg geschossen.

anteater
Leser
anteater (@anteater)
7 Monate her
Reply to  jürgen

Im Stadion wirkt das anders als vor der Leinwand. Du hast das sicher genauer gesehen, auch dank der zahlreichen Fahnenschwenker in der Kurve. Ja, ja, sieht toll aus im Fernsehen, aber die Zuschauer in der Kurve sehen halt nur noch wenig. Auf mich wirkte das, was ich von Owusu gesehen habe, schon besser als zuletzt, stellenweise stark, aber, wie gesagt, da muss ich mich jetzt auf Dich verlassen.

jürgen
Leser
jürgen (@jr1860)
7 Monate her
Reply to  anteater

Das Stadion hat vollkommen bescheiden ausgesehen im Fernsehen.
Was wir gesehen haben waren 2 Tribünen (eine für die Zwickauer und da wo wir Löwen waren) die irgendwo planlos auf irgendwelche Erdwälle gebaut sind. Dazwischen nichts….
Da weiß man wenigstens was man am Grünwalder hat…
Wennst rechtzeitig bestellst kriegst es auch so hingestellt, dass du den Mond beobachten kannst…

#ELiL

anteater
Leser
anteater (@anteater)
7 Monate her
Reply to  jürgen

Das Stadion in Zwickau ist sicher eines der häßlichsten, charakterlosesten Stadien der Welt. Gut, der gleiche Wellblech-Beton-Schrott steht auch in Cottbus. In Magdeburg und Halle haben sie wenigstens die Ecken zugebaut

jürgen
Leser
jürgen (@jr1860)
7 Monate her
Reply to  anteater

Ingoldorf ist dafür nur aus Fertigbetonteilen zusammen gepuzzelt.
Alles ohne irgendwelchen Charme…

Sechzig gehört einfach ins Grünwalder

Aber schauen wir mal wie es nach dem Umbau aussieht…

Snoopy.
Leser
Snoopy. (@snoopy)
7 Monate her
Reply to  anteater

Dank Steinhart. Der hat da heute wohl eher „greisenhaft“ gewirkt …

Löwin
Leser
Löwin (@lini)
7 Monate her

Ich fand es war ein gutes Spiel und ein verdienter Punkt. 👍
Hiller und Lex, Mölders super.
Gebhard und Owusu fand ich jetzt nicht so toll, obwohl bei Owuso eine Besserung sichtbar ist.
Ansonsten eine solide Leistung von der wir vor 9 Spielen nur träumen konnten.
Weiter so!

 :heart:  :lion:  :heart:

anteater
Leser
anteater (@anteater)
7 Monate her
Reply to  Löwin

Gebhart hatte in der kurzen Zeit einige enttäuschende Szenen. So empfiehlt er sich nicht gerade für eine Weiterverpflichtung. Owusu hatte schon einige richtig starke Aktionen, nicht zuletzt der Traumpass, der zu Lexs Tor geführt hat. Aber er überlegt irgendwie zu lange mit dem Ball am Fuß und dann stehen drei Mann um ihn herum und der Ball ist weg.

DaBrain1860
Leser
DaBrain1860 (@dabrain1860)
7 Monate her
Reply to  Löwin

Wobei der Wechsel von Lex anstatt Owusu für mich immer noch tausend Fragen aufwirft!
Trotz alledem geht der 1 Punkt schon in Ordnung!

Sechzig ist der geilste Club der Welt
Ohne Hasan

anteater
Leser
anteater (@anteater)
7 Monate her
Reply to  DaBrain1860

Das interpretiere ich so, dass Zwickau hinten im späteren Spielverlauf immer kompakter stand und man dann eher über einen hohen Ball zum Erfolg kommt. Lex ist, was, einssiebzig, Owusu einsneunzig… Der Owusu hat vorne schon ein paar Bälle festgemacht und abgelegt, auch dank seiner Physis. Aber, ja, etwas befremdlich wirkte es auch auf mich, Lex rauszunehmen.

bluwe
Leser
bluwe (@bluwe)
7 Monate her
Reply to  anteater

Hatte Lex nicht die Hand eingebunden oder war da was?

anteater
Leser
anteater (@anteater)
7 Monate her
Reply to  bluwe

Sah aus wie geschient.

jürgen
Leser
jürgen (@jr1860)
7 Monate her
Reply to  bluwe

Jup

DaBrain1860
Leser
DaBrain1860 (@dabrain1860)
7 Monate her
Reply to  bluwe

Müsste er von Anfang an gehabt haben also sollte das kein Problem gewesen sein.

Sechzig ist der geilste Club der Welt
Ohne Hasan

DaBrain1860
Leser
DaBrain1860 (@dabrain1860)
7 Monate her
Reply to  anteater

Wobei der schnelle und torgefährlichere Spieler für mich einfach der Lex ist und ich es ihm einfach mehr zugetraut hätte, da er dadurch unberechenbarer ist. Zum Glück bin ich nicht der Trainer  :smile:

Sechzig ist der geilste Club der Welt
Ohne Hasan