Der Verein TSV München von 1860 hat sein bisheriges Präsidium wiedergewählt. Robert Reisinger wird wohl um die 64 Prozent bekommen haben. Seine Vize-Präsidenten sicherlich mehr, da bereits einige frustrierte Wähler nach Bekanntgabe von Reisingers Ergebnis schon gegangen waren. Respekt gegenüber den beiden Herren sieht anders aus. Aber am Ende bleibt das nur eine Randnotiz.

Präsident Reisinger hat gegenüber dem Löwenmagazin klargemacht, was passiert, wenn er nicht gewählt wird. Etwas flacksig und einer gehörigen Portion Ironie. Dann habe ich Zeit, mit meinem Reisebus mehr zu reisen, so Reisinger. Daraus wird wohl nichts. Die Mitglieder haben ihn gewählt. Trotz einer unbeschreiblichen und fast beispiellosen Hetze im Netz. Genau richtig gelesen. Hetze! Ein fairer Wahlkampf war das in vielen Bereichen nicht. Fake-Accounts, Beleidigungen und gezielte Manipulation waren tagelang an der Tagesordnung. Ob das nun ein Ende hat, ist eher fraglich. Wahrscheinlich nicht.

Ja, er wollte weitermachen. Er wollte seinen angefangenen Kurs weiter vorantreiben. Doch eines ist klar. Ihm steht eine schwere Aufgabe bevor. Der angefangene Kurs steht erst am Anfang. Die angedachte Kapitalerhöhung verlangt eine Verhandlung beider Gesellschafter mit Fingerspitzengefühl. Von beiden Seiten. Verhandlungen hinter der geschlossenen Türe. Ohne ständig die mediale Schlachtrösser zu füttern, die gierig darauf warten, dass sich alle wieder verbal die Köpfe einschlagen. Robert Reisinger ist durchaus ein Stratege. Er hat Ideen. Er hat Vorschläge gemacht. Und er scheint ein starkes Team von Beratern zu haben. Nun muss er beweisen, dass er ein geradliniger Verhandlungspartner ist, der fair aber doch konsequent verhandelt. Schon jetzt wird ihm nachgesagt, dass er sein Fähnchen gedreht hat. Weil er Ismaik „die Hand reicht“. Allerdings hat er das von Anfang an. Nicht gerade zur Freude der Hardliner. Aber doch aus taktisch sinnvollen Gründen und zum Wohl des Vereins und des Klubs. Weil es ohne den Mitgesellschafter nicht geht. Er ist nun mal da. Den Fehler haben andere gemacht. Reisinger muss jetzt genau mit dieser Situation arbeiten.

Man kann nur hoffen, dass Hasan Ismaik auf die richtigen Leute zukünftig hört. Karl-Christian Bay hat auf der Mitgliederversammlung deutlich gemacht, dass die Konsolidierung alternativlos ist und auch die Interessen des Mitgesellschafters deckt. Bay, den Ismaik für einen der wenigen vernünftigen Funktionäre hält. Doch um die Konsolidierung in Einklang mit dem maximal möglichen sportlichen Erfolg zu bringen, muss Ismaik kompromissbereiter sein.

Übrigens: 90 Prozent der Leserinnen und Leser des Löwenmagazins sind zufrieden mit dem Ausgang der Wahl. Das ergab eine Umfrage während des Livetickers. 729 Leute haben mitgemacht.

Der Liveticker zum Nachlesen

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)

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Buergermeister
Leser

Wurde Herr Dr Schummer jetzt beschimpft oder beleidigt? Glaube nicht dass er zum Spaß gegangen ist…

Bine1860
Leser

Also ich stand direkt 3 m vom Mikro weg als er mit seiner „Rede“ die nur so von Belieidigungen und Vorwürfen gg RR strozte, fertig war. Buhrufe und ich sag mal „Unmutsbezeugungen in seine Richtung wurden laut. Da wollte Schummer weg vom Mikro, wurde aber darauf aufmerksam gemacht, dass Reisinger jetzt auf seine“ Fragen“ antwortet und er sich das anhören soll. Er wurde beschimpft und sah Stinkefinger. Von Handgreiflichkeiten hab ich nix gesehen.
Schnell war dann auch der Ordnungsdienst da.
Während der ganzen Zeit kamen vom Präsidium und vom Sitzungsleiter klare Ansagen, Schummer aussprechen zu lassen und Ruhe zu geben!

Kranzberg
Leser

Verbal angegangen, nicht körperlich. Allerdings hatte er auch ordentlich gegen Reisinger ausgeteilt.

Er kehrte später in die Halle zurück und diskutierte dort unbehelligt mit anderen Mitgliedern.

Konterhoibe
Leser

Nach mehreren Berichten wurden ihm zwar lauthals ein paar Worte an den Kopf geworfen, aber das ganze wurde auch schon wieder völlig übertrieben.

So sehr ich so etwas Verurteile, der Doktor hat sich das selbst eingebrockt mit seiner Diktatorischen Ader auf Facebook, dort akzeptiert er keine Gegenstimmen sondern nur seine eigenen Lügen (und das sind Lügen) und auf Rückfragen reagiert er nicht. Dann droht er dem eigenen Verein mit Klage wenn sein Pamphlet nicht auf Kosten des Vereins versendet wird und vor der MV mit Klage gegen alle Beschlüsse. Sorry, aber da läuft dann das Fass über, und das muss auch dem Herrn klar sein das man mit so einer Nummer nirgendwo durchkommt ohne das einem andere die Meinung geigen.

anteater
Leser

Kleine Korrektur: er wollte sein Propagandamaterial auf seine Kosten vom Verein verschickt haben.

Alexander Schlegel
Leser

Kann ja auch sein, dass seine Frau angerufen hat und gefragt hat, wo er bleibt, es sei doch schon längst Zeit fürs Mittagsschläfchen …

Im Ernst: Frag doch bei ihm selber nach. Dann hast Du zumindest seine Beweggründe. Ob die nun stimmen, steht auf einem anderen Blatt. Es gibt ein altes Motto: Wer austeilt, muss auch einstecken können. Das kann ich mir ohne weiteres vorstellen, dass das bei einigen Mitgliedern nicht so gut ankam den amtierenden Präsidenten als Spalter zu bezeichnen. Wer so austeilt und bewusst provoziert, sollte auf der anderen Seite nicht die Mimose spielen, wenn dann vielleicht auch mal was nicht so Druckreifes in die eigene Richtung kommt. Da habe ich wirklich keinerlei Mitleid, solange er nicht körperlich angegangen wird. Da wäre dann allerdings auch für mich eine ganz klare Grenze zu ziehen. Aber das ist ja wohl nicht im Ansatz passiert, sonst würde da heute der ganze Boulevard aufheulen.

Banana Joe
Leser

Also laut mehreren Aussagen war er noch mindestens eine 3/4 Stunde nach seiner Rede anwesend und ist rein und raus und hat Gespräche geführt. Bestätigen kann ich das nicht, hab nicht drauf geachtet, da mir diese Person am Allerwertesten vorbeigeht.

Banana Joe
Leser

Unser lupenreiner Demokrat dreht grad völlig am Rad, dagegen ist Putin ein Musterknabe:

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„Liebe Löwen,

der Profifußball beim TSV 1860 hat mit der Wiederwahl von Präsident Robert Reisinger einen weiteren Dämpfer abbekommen. In dieser Konstellation wird 1860 nicht mehr höher als Dritte Liga spielen. Das ist eine Tragödie.

Die Demokratie wird bei 1860 weiter mit Füßen getreten. Unter einer demokratisch geführten Wahl verstehe ich eine Auswahl von mehreren Kandidaten. Dies ist bei 1860 nicht der Fall.

Ausserdem hat Reisinger in der heutigen Mitgliederversammlung mehrere Tatsachen verdreht und damit enorme schauspielerische Fähigkeiten bewiesen.

Er hatte unter anderem behauptet, dass er im Zuge der Gespräche für eine mögliche Kapitalerhöhung Saki Stimoniaris nicht als Gesprächspartner abgelehnt hätte. Ich zitiere aus einer Mail vom 4. Juni, in der Reisinger mich wörtlich anschrieb: „Sie werden sicher verstehen, dass wir Herrn A. Stimoniaris als Gesprächspartner aus folgenden Gründen ablehnen.“ Reisinger selbst wäre als Vertreter des e.V. nicht am Tisch gesessen, sondern Heinz Schmidt und Karl-Christian Bay wurden als mögliche Gesprächspartner genannt.

Reisinger hat wiederholt seine Wähler wie in den letzten zwei Jahren getäuscht, um vor ihnen zu glänzen. Das ist niveaulos und eines Präsidenten des TSV 1860 unwürdig. Außerdem stellt Reisinger die sportliche Situation völlig falsch dar. Er riskiert mit seiner Haltung bewusst den Abstieg aus der Dritten Liga.

Wir sehen unter diesen Voraussetzungen keine weitere Gesprächsbasis. Eine vom Verein anvisierte Kapitalerhöhung ist für uns somit endgültig vom Tisch.

Bedanken will ich mich ausdrücklich bei Herrn Schummer fürs seine aufopfernde und couragierte Rolle in den letzten Wochen zum Wohle des TSV 1860. Genau solche Menschen braucht dieser Verein, die sich nicht von einer Untergrundbewegung einfangen lassen. Ich bedauere es sehr, dass Herr Schummer aus Angst vor körperlichen Übergriffen die Mitgliederversammlung vorzeitig verlassen musste. Für den TSV 1860 ist dieser Vorfall eine Schande. Ich fühle mich wiederholt bestätigt, dass Löwen mit einem anderen Gedankengut im eigenen Verein bekämpft werden. Ich kann nachvollziehen, wenn gesittete Mitglieder sich dies nicht mehr antun wollen.

Ich werde weiter für ein weltoffenes, respektvolles und transparentes 1860 kämpfen. Ihr könnt mich beim Wort nehmen.

Einmal Löwe, immer Löwe

Hasan Ismaik“

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Und ich dachte immer, Alkohol wäre im Islam verboten?

Naja sei’s drum, jetzt sollte man tatsächlich das volle Programm auffahren und die KGaA an die Wand fahren lassen, wie auch immer.

OHNE HASAN!

DaBianga
Leser

Interessant ist auch dass er den Grund der Ablehnung einfach auslässt.

Snoopy.
Leser

Man kann sich aber auch Fragen, wie Bay auf die Idee kommt, dass der Konsolidierungskurs auch vom Mitgesellschafter getragen wird. Wenn man das so liest, könnten Zweifel an dieser Aussage aufkommen. Oder er hat seine Schreiberlinge nicht mehr unter Kontrolle. Aber es ist schon ein extremes Unding, wenn die „ungesitteten“ seine Darlehen und Kredite nicht mehr wollen.

Konterhoibe
Leser

Der Konsolidierungskurs hilft ja am Ende auch HI, wenn das Unternehmen Gesund ist bekommt er sein Geld zurück mit Zinsen, in dem Sinne ist es im Sinne von HI.

anteater
Leser

Er hat seinen Schreiberling, der dringend einer psychologischen Untersuchung unterzogen werden sollte, nicht unter Kontrolle.

tomandcherry
Leser

@Banana Joe

Muss sich der „Haus- und Hofschreiberling“ weiterhin so stark ins Zeug legen für seinen „Chef“?!?

Es ist erstaunlich und erschütternd zugleich, wie demokratische Vorgänge nach der Entscheidungsfindung durch die anwesenden und stimmberechtigten Mitglieder rückwirkend in Frage gestellt werden, weil das Abstimmungsergebnis nicht den eigenen Wunschvorstellungen entspricht.

Fair zu verlieren sieht jedenfalls anders aus.

Dass die medialen Schlammschlachten durch ein solches Verhalten nie aufhören werden, liegt in der Natur der Sache.

Bin schon gespannt, welche Vorwürfe als nächstes gegen das Präsidium vorgebracht werden, um den eingeschlagenen Kurs zu torpedieren.

„#gemeinsam“ geht es auch in naher Zukunft nicht.

Banana Joe
Leser

Korrekt! Nach diesem Facebook Amoklauf ist ein #gemeinsam definitiv nicht mehr möglich. Hasan muss weg! ASAP!

Snoopy.
Leser

Im Moment frag ich mich, wer oder wo die Untergrundbewegung sein soll. Denn dieser Untergrund hat in Folge jetzt relativ deutlich gemacht, wohin es geht.

Der Eintrag erinnert mich an die 4jährige vom Nachbarn, wenn sie nicht in den Sandkasten darf.

anteater
Leser

Ähm, was? Also, meines Wissens hat das Präsidium gesagt, dass sie Stimoniaris als Gesprächspartner abgelehnt haben, weil sie mit jemandem verhandeln möchten, der auch was zu entscheiden hat.

Welcher geistige Tiefflieger schreibt dem Hasan so einen Müll? Muss ja jemand sein, der oder die nicht auf der MV war.

tomandcherry
Leser

anteater

*grins*

Ja, welcher geistige Tiefflieger schreibt wohl für den Herrn Ismaik so einen Müll?

Lass uns mal scharf nachdenken…

anteater
Leser

Hm… wink
Muss auf jeden Fall ein Amateur sein. Und jemand, der oder die Kausalzusammenhänge nicht erfassen kann.

tomandcherry
Leser

anteater

„Amateur“ meinst Du?

Also nach meiner ganz persönlichen Einschätzung sind die „Amateure“ rund um den TSV eigentlich die bodenständigen Realisten, während die „Profis“ m.E. nach wie vor irgendwelchen wachsweichen Absichtserklärungen auf den Leim gehen und im „Wolkenkuckucksheim“ residieren.

Damit möchte ich jedoch nicht zum Ausdruck bringen, dass ich die Profi-Mannschaft nicht wieder in der 2. Liga oder sogar in der Bundesliga spielen sehen möchte.

Nur eben nicht um einen derart hohen Preis, der nur aus Schulden machen und jedes Jahr noch mehr Schulden anhäufen besteht.

anteater
Leser

Ein Propagandaamateur! Besser?

BruckbergerLoewe
Leser

Wenn schon ein Blogger mit 2 Bodyguards auf einer MV erscheint , dann kann etwas nicht stimmen.

Kranzberg
Leser

Er ist und bleibt ein Wichtigtuer. Wenn den einer umhauen wollen würde, dann helfen ihm zwei Bodyguards auch nix. Und die letzten Male hat ihn ja auch keiner angerührt.

tomandcherry
Leser

BruckbergerLoewe

Im Ernst? OG braucht Personenschutz?

anteater
Leser

Ja, und zwar mit dem Bild, das er vermitteln will, der Blogger.

Alexander Schlegel
Leser

Dann kann vor allem mit diesem Blogger was nicht stimmen … So was Lächerliches …
Das kommt davon, wenn man den ganzen Tag Grütze schreibt: irgendwann siehst Du nur noch Bedrohungen … wink

Sportfan
Gast
Sportfan

Ismaik sollte vielleicht OG zurückpfeifen oder mit ihm brechen. OG hat bereits angekündigt einfach im gleichen Ton weiterzumachen.Schrecklich wie man sich für Geld so verkaufen kann

tomandcherry
Leser

Sportfan

Ja, Geld verdirbt häufig den Charakter.

Vorausgesetzt, man hat jemals Charakter besessen…

Alexander Schlegel
Leser

Ne, lass mal, das ist doch schon ok so. Stell Dir mal vor HI engagiert stattdessen intelligente Leute … wink

tomandcherry
Leser

@Alexander Schlegel

Fies… 😉

Banana Joe
Leser

lol

Banana Joe
Leser

Sehr geehrter Herr Reisinger,

Raus mit Oliver Marc Griss!

Mit freundlichen Grüßen,
ein Wähler

Thrueblue
Leser

Der schlechteste Lobbyist des Landes war doch einer der Sieggaranten für Robert Reisinger. Wäre es ihm um die Sache und eigene Überzeugungen gegangen, hätte er sich um die Inhalte der eigenen Partei gekümmert. Es ging zu jederzeit nur um das erzeugen von Klickzahlen. Parasitärlöwe….

Baum
Leser

Herr Banana,
diesem Wunsch schließe ich mich gerne an, jedoch habe ich mittlerweile den Eindruck das der Herr OMG dem Herrn Reisinger am Allerwertesten vorbeigeht und der Mehrheit der Mitglieder scheinbar auch. Und ich gelange mittlerweile mehr und mehr zur Einsicht, dass dies vielleicht gar nicht so falsch ist. wink

Rolandoz
Leser

Bin auch zufrieden mit der Wahl – nur Schade dass in Sachen dritter Gesellschafter nicht abgestimmt werden konnte.
Sehr positiv sehe ich Reisinger’s Aussagen zu einer möglichen Insolvenz.
Zwar sehr diplomatisch formuliert („wollen keine Insolvenz… Gemeinsam….“) aber die Massage die ich daraus höre, findet hoffentlich bei Ismaik Gehör: Ismaik, uns ist eine Insolvenz im Prinzip Wurst – wir müssen halt 600.000 Euro abschreiben und den Erbpachtvertrag für das Vereinsgelände kriegen wir mit dem neuen Investoren schon hin. Da diese parat stehen, verlieren wir nicht mal die Drittligalizenz. Du musst 80 Mio (?) abschreiben und der neue Investor kauft deine Anteile für ein paar Euro aus der Insolvenzmasse. Also entweder du stimmst einem dritten Gesellschafter zu, verkaufst deine Anteile oder stellst uns Geld zu unseren Bedingungen zur Verfügung.
Fortan spielen wir nur noch nach unseren Regeln
Bin ja gespannt wie sich das alles entwickelt – und v. a. wie lang Ismaik’s Aussage „werde niemals verkaufen“ noch gilt

Baum
Leser

Naja, jetzt wird wohl erstmal PRO 1860 in die Mangel genommen. Aber das halten wir auch aus. Mir wäre ein „Hardliner“ als Präsident auch lieber aber jetzt hat Reisinger erstmal 3 Jahre Zeit um uns zu zeigen für was wir ihn gewählt haben. Dafür wünsche ich ihm alles Gute und ein dickes Fell, das er ja definitiv zu haben scheint.
Und danke nochmals an das Löwenmagazin für eure Arbeit. Das kann man gar nicht oft genug erwähnen.

Tami Tes
Redakteur

Ich gratuliere dem Präsidium zur erneuten Wahl und wünsche Ihnen viel Erfolg in den weiteren drei Jahren Amtszeit. Es sind wahrlich keine leichte Aufgaben und Herausforderungen, die auf sie warten.

Snoopy.
Leser

Mit der Betätigung des Präsidiums Reisinger sind die Probleme ja nicht vom Tisch. Auch nicht mit der Stunden von Ismaik – nur nach hinten verschoben. Ist auch nicht das erste Mal, dass Reisinger per Interview sagt, dass er Ismaik die Hand reicht, hat man auch schon mehrfach gehört.

Reisinger wird auch am Erfolg der 1. Mannschaft festgemacht werden, besonders dann, sollte es in Richtung Abstieg gehen. Dann würde das Geschrei nach dem Geld von Ismaik wieder losgehen, um den Kader zu verstärken, gerade zur eigentlich besinnlichen Adventszeit.

Allerdings wird auch ein Ismaik mal über die Ergebnisse der letzten beide Jahre nachdenken. Beide Versuche, über den e.V. die Kontrolle zurück zu bekommen, gingen in die Hose. Sowohl mit „Team Profifußball“ als auch mit seinem (noch?) aktuellen Stadthalter Stimoniaris. Trotz einer finalen Wahlkampfwoche, die eher an trumpsche Eigenarten erinnert und von der Realität her an Fox News schon fast übertrifft. Schade, dass sich das eine oder andere Medium dem auch noch hingibt, aber so ist das halt, im bezahlten Journalismus.

Im Falle einer Insolvenz wären die Schäden, die den e.V. betreffen, nicht ganz so extrem. Ismaik muss erkennen, dass der e.V. nicht an die KGaA gebunden ist, auch wenn das bedeutet, dass man irgendwo mit der 3. / 4. Mannschaft irgendwo ganz unten einen wirklichen Neubeginn machen müsste. Und was will ein Investor mit einer insolventen Fußball Gesellschaft, die nicht Fußball spielt? Er wird sich aktiv an dem Konsolidierungskurs beteiligen müssen, Kapitalerhöhung in welcher Form auch immer (Anteilsverkauf e.V. / Neuausgabe Anteilsscheine) mit eingeschlossen, denn sonst hat er komplett das Spiel verloren.