Miteinander soll es zukünftig gehen. Das Lagerdenken soll überwunden werden. Das sind nicht nur die Worte des Team Profifußball sondern auch von Saki Stimoniaris, der sich für ein starkes Sechzig einsetzen möchte. Der ein Präsident sein möchte, der von Tür zu Tür geht. Der aber vor allem eines tut: jeder Frage über die Ziele von Hasan Ismaik geschickt aus dem Weg zu gehen. Man erlebt einen emotionalen Aufsichtsrat, der das Publikum aufzupeitschen versucht, aber wenig Argumente liefert. Mit zahlreichen Schachtelsätzen, bei denen es schwer fällt, seinen Worten zu folgen.

Die Gründe für seine Bewerbung

Der TSV München von 1860 e.V. hat seit dem Zwangsabstieg einen neuen Kurs eingeschlagen. Einen Sparkurs unter Präsident Robert Reisinger. Bereits zweimal haben die Mitglieder diesen Kurs bestätigt. Im Dezember 2018 hatte Reisinger den Kurs noch einmal bestätigt und in einer Stellungnahme gefestigt. „Ich bin mit diesem Kurs nicht einverstanden und darum kandidiere ich“, sagt Saki Stimoniaris. „Und ich hoffe, dass man mir eine Chance gibt und mich nicht zum zweiten Mal ablehnt!“ Es ist der Auftakt des offensiven Wahlkampfes von Ismaiks „Stadt“halter, der aktuell auch im Aufsichtsrat sitzt. „Sie kennen ja die Satzung“, erklärt Stimoniaris zu seiner Chance: „Der Verwaltungsrat schlägt laut Satzung den Präsidenten vor. Wie gesagt, ich würde mich freuen, wenn ich dieses mal die Chance bekomme.“ Er wollte bereits 2015 als Präsident kandidieren. Der Verwaltungsrat hatte sich jedoch für Peter Cassalette entschieden. Stimoniaris wird emotionaler: „Ich sage auch gleichzeitig: und die Satzung ist nicht mehr Gesetz. Und mit Demokratie kann man immer leben, wenn die Mitglieder und die Sechzger das wollen. Und ich würde mir wünschen, wenn man zwei Kandidaten oder auch drei vorschlägt. Und dann sollen die Mitglieder entscheiden, was das Beste für Sechzig ist.“

Zur Umfrage der Abendzeitung, bei dem die Leserinnen und Leser des Boulevardblattes sich aktuell mit knapper Mehrheit Saki Stimonaris als Präsident wünschen, sagt Stimoniaris selbst: „Ich glaub, die Menschen haben Recht. Es können nicht so viele Menschen nicht Recht haben.“ Er kenne alle Umfragen und die sind alle für „Saki“. Das wäre ein Zeichen, dass er mit seiner Bewerbung das Richtige getan habe. Bekannt sind aktuell eine Umfrage auf db24 und eben von der genannten Abendzeitung.

Mobilisierung von Mitgliedern

24.000 Mitglieder habe der Verein, sagt der Moderator (es sind 23.000 / die Redaktion). Nur wenige würden zur Wahl gehen. Und das Ergebnis der wenigen Menschen sei auch stets eindeutig. Auch das Team Profifußball habe diese Erfahrung bereits gemacht. Wie also möchte Stimoniaris die Mitglieder mobilisieren? Er glaubt, „wenn der Verwaltungsrat es sich noch einmal überlegt und einen Kandidaten mehr zulässt, dann werden vielleicht ein paar Menschen mehr dort hingehen.“ Aus dem Publikum kommt der Einwand, dass hierfür die Satzung geändert werden müsse. Stimoniaris nickt: „Richtig, das weiß ich. Aber die Satzung ändern auch die Mitglieder und wenn man sie nicht ändert, dann bleibt es halt ein Leben lang so. Und dann kann man ein Leben lang sagen, das ist die Satzung. Ich sage, zur Demokratie gehört auch, wenn man zwei Kurse hat, dass man zwei Kandidaten vorschlägt, und wenn die Mitglieder sagen, nein das wollen wir nicht, dann ist das so. Und dann liegt es selbstverständlich, und ich stehe ja zur Satzung, beim Verwaltungsrat, den vorzuschlagen, an die Mitgliederversammlung, wo sie meinen, dass er Sechzig, gemeinsam mit uns allen übrigens, weiterbringt.“

Was sagt Hasan Ismaik zum aktuellen Vereinskurs?

„Ich hab vor einem Menschen, der 70 Millionen für meinen Verein ausgegeben hat, egal ob er Fehler gemacht hat oder nicht, in erster Linie Respekt“, sagt Saki Stimoniaris auf die Frage, ob es eine Reaktion von Hasan Ismaik im Hinblick auf den von Robert Reisinger angekündigten Sparkus gibt. Er sei auch nicht mit allem einverstanden, was „Hasan die letzten Jahre gemacht hat“. Das habe er ihm auch persönlich schon gesagt. Er sei seit längerer Zeit mit ihm in Kontakt. Hasan Ismaik habe auch Emotionen und sei „auch ein Mensch.“ In weiteren Worten zeigt er sich begeistert von der Wildmoser-Zeit. „Man brauche ein starkes Duo“, sagt Stimoniaris. Er meint Werner Lorant und Karl-Heinz Wildmoser. Ein Präsident, der von Tür zur Tür geht, brauche Sechzig. So einer wolle er sein. „Sechzig gehört in die Bundesliga. Nicht um jeden Preis, aber mit einem Plan. So einfach ist das!“ Die Ausgangsfrage beantwortet er nicht. Und auch nicht den Plan, von dem er spricht, den Sechzig benötigt. Man müsse zulassen, dass in den Nachwuchs investiert wird. Dazu brauche es Investitionen, betont er.

Saki Stimoniaris‘ Worte sind überraschend emotional. Ein Konzept erkennt man nicht.  Immer wieder merkt man, dass er vor allem Hasan Ismaik ausklammert, wenn es um die Frage nach den Investitionen und einem möglichen Plan geht. Stimoniaris präsentiert sich auf der einen Seite als demütiger Arbeiter für den Verein, auf der anderen Seite als begeisterter Fan des Profifußballs. Die Argumente für eine Kandidatur als oberster Repräsentant eines Mehrspartenvereins fehlen gänzlich.

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Banana Joe
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Persönlich würde ich es durchaus begrüßen, wenn bei einer Präsidentenwahl 2 oder mehrere Kandidaten aufgestellt werden dürften, die sich dann basisdemokratisch zur Wahl stellen. Natürlich nur von den anwesenden Mitgliedern, denn was soll einer aus Kiel, Saarbrücken oder Leipzig über die Breitensport-Ausrichtung eines lokalen Vereins mitbestimmen, wenn er’s nicht für nötig hält, selbst auf eine MV zu fahren?

Dann würden wir ja sehen, wie’s um Saki und evtl. Mitbewerber stünde. Bessere Karten hätten sie vermutlich auch nicht, aber es gäbe hinterher keinen Grund für die Grissmaiks, zu jammern, zu nörgeln und zu beleidigen. Würden sie zwar trotzdem tun, aber es nimmt halt keiner mehr ernst!

Und wenn einer wie Saki gewänne? Ja mei, dann können sie beweisen, was sie drauf haben… WIEDER! Am Ende stünde wieder eine „4“ und der ganze Spaß beginnt von vorne! Ich glaub, der Großteil der Mitglieder ist einfach nicht so bescheuert, dass sie so etwas jemals wieder zulassen würden. Die Ismaikseite bekommt eh den Arsch nicht hoch und die Kandidaten haben irre Phantasien aber keine Konzepte, außer Schulden beim großen Hasan.

Man kann von Reisinger halten, was man will. Sein größter Fan bin ich zwar auch nicht, habe aber einen Riesen-Respekt vor ihm, was er nach der „4“ geleistet hat und dass er sich dieses Himmelfahrtskommando angetan hat und antut und sich immer und immer wieder den wahnsinnigsten Verschwörungstheorien und Beleidigungen aussetzen muss, nur weil ein kleiner, dicker Blogger mal aus der 3. Mannschaft aussortiert wurde und seitdem einen persönlichen öffentlichen Rachefeldzug führt!

Nein, der jetzt eingeschlagene Weg ist und bleibt ALTERNATIVLOS!

Thomas-HH
Gast
Thomas-HH

Herzlichen Dank für die Berichterstattung,

ich bin seit vielen Jahren Fan. Ich bin froh, dass es mal Berichterstattung von Fans und für Fans gibt. Das ist Klasse. Anfänglich war ich durchaus skeptisch. In der Zwischenzeit gefällt es mir richtig gut. Zwar komme ich meist nur ein oder zwei Mal in der Woche zum Lesen, aber das reicht auch um informiert zu sein. Ein wöchentliches Update sozusagen. Ansonsten interessieren mich vor allem die Spiele.

Zur Präsidentenwahl:

Bei Saki Stimoniaris weiß man woher der Wind weht. Im Grunde ist klar, dass er Vertreter von HAM International ist. Man möchte wie beim KFC Uerdingen das Amt des Präsidenten von einem Vertreter des Investors bekleidet wissen. Beim KFC ist es ja sogar der Investor selbst. Das ist die Taktik, die man leider fährt, um 50+1 auszuhebeln. Es ist auch ganz klar was passieren wird. Er wird nicht aufgestellt und wird dem VR die Schuld in die Schuhe schieben (undemokratisch). Würde er aufgestellt und nicht gewählt, dann würde er das Fehlen der Online- und Briewahl anführen. Egal wie man es dreht, er wird einen Strick drehen. Sechzig darf sich den nur nicht umlegen lassen.

Beim Team Profifußball habe ich das Gefühl, dass da viele einzelne Männer und vielleicht immer noch eine Frau sind, die vor allem von Sechzig wirtschaftlich profitieren wollen. Ich kann mir nicht helfen, aber ich finde keine Argumente für den Verein, für den e.V. und für die Mitglieder. Nur leere Worthülsen. Die Kandidaten haben sich während dem letzten Wahlkampf wenig mit den eigentlichen Themen beschäftigt sondern gemeinsam ein paar Punkte zusammengestellt und diese gebetsmühlenartig wiederholt. Und das tun sie jetzt wieder.

Auch bei Hubertus Reich habe ich ein ungutes Gefühl. Auf seiner Unternehmen-Seite auf https://www.agentur-reich.de ist zu sehen, dass er bei 1860-news.de für die „Textgestaltung von Artikeln“ und für „PR-Aktionen zur Steigerung des Bekanntheitsgrades 1860 news“ verantwortlich ist oder von denen beauftragt wurde. Das hat für mich einen faden Beigeschmack. Ja, es klingt schon fast ironisch.

Warum können wir nicht Gegenkandidaten haben, die klare Ziele haben, einen Plan haben, eine Ideologie haben? Das Präsidium aktuell ist unterstützenswert. Aber ich würde mir schon wünschen, dass neben den drei, die ich alle sehr schätze, auch Alternativen gibt. Team Profifußball, Saki oder Hubertus Reich sind es nicht.

Löwengrüße aus Hamburg

Thomas

Loewenfan66
Leser

schöner Kommentar Thomas
kann dir nur zustimmen
hoffe wir lesen jetzt öfter mal was von dir.

HHeinz
Leser

Ich will das jetzt gar nicht werten aber die Satzung lässt meiner Meinung nach schon eine Hintertür offen. Der Verwaltungsrat nominiert ein Präsidium und könnte gleichzeitig/danach Stellung zu einer Art „Ersatzpräsidium“ im Falle einer Nichtbestätigung nehmen. Dann wäre zumindest die Alternative bekannt.

Wenn ein Präsidium nicht bestätigt wird dann liegt es ja am Verwaltungsrat sofort oder auf einer neuen (außerordentlichen) MV ein neues Präsidium vorzuschlagen.

Allerdings würde eine Nichtbestätigung dann wohl zur Folge haben dass ein erheblicher Teil des Verwaltungsrates zurücktreten könnte. Ich war damals für eine Satzungsänderung bin aber immer wieder unangenehm überrascht wie viele Mitglieder es doch gibt welche den e.V. in seiner Struktur schlichtweg zerstören wollen.

Weiss-Blau
Leser

Stimoniaris unterstreicht seine Kandidatur also durch ein Abstimmungsergebnis in der AZ. Dem Boulevard-Blatt, wo häufig die Probleme bei 1860 thematisiert, hochpuscht und vor allem wahrscheinlich 80 Prozent rote Leser hat. Genau!

anteater
Leser

Und wo man durch Löschen der Cookies unendlich häufig abstimmen kann. Ebenso auch auf DB24. Sehe ich mir den Diskussionston vieler Leser insbesondere des Blogs an, dann erkenne ich da schon einen Antrieb, eben genau das zu machen: So lange abstimmen, bis das Ergebnis stimmt.

Bine1860
Leser

„Ich glaub, die Menschen haben Recht. Es können nicht so viele Menschen nicht Recht haben.“
Esst Scheiße! Milliarden Fliegen können nicht irren…

Weiss-Blau
Leser

Der Satz ist saublöd. Deine Antwort witzig. Aber ich denke, dass die Mehrheit durchaus sehr vernünftig denkt.

K. Meier
Leser

Mich überzeugt Robert Reisiners Art als Präsident nicht, wohl aber seine vereinspolitische Ausrichtung. Ich halte diese Ausrichtung für alternativlos. Im Moment sehe ich keinen anderen Kandidaten, der den Kurs in dieser Weise fortführen könnte und deshalb hoffe ich, dass der VR wieder auf das Dreierteam Reisinger / Sitzberger / Schmidt setzt.

Weiss-Blau
Leser

Ich schätze die Art durchaus von ihm. Ruhig und besonnen. Aber wir bräuchten an irgendeiner Stelle halt doch jemand, der Offensiver ist. Ich wünsch mir das beim Geschäftsführer. Da muss einer mit Charisma her.

1860Solution
Leser

Ich würde mir auf der einen Seite ja wünschen, dass man Saki nicht so viel mediale Aufmerksamkeit schenkt. Nachdem OG das Video erst ins Netz gestellt hat und dann wieder runtergenommen hat, muss man leider gegenargumentieren. Denn so behält er die mediale Hoheit. Er kann ja selbst reininterpretieren was er möchte. Ich versteht überhaupt nicht warum er das Video ins Netz gestellt hat. Das war aus seiner Sicht doch ein großer Fehler. Ich habe reingeschaut und es deckt sich sehr viel mit den Aussagen des Löwenmagazins. Hirschberger war deutlich besser, wenn mir auch seine Richtung nicht gefällt und es gefährliche Ansätze gibt (z.B. Arena, 50+1), die ich gar nicht tragen kann und die ihn für mich für jedes Amt unwählbar machen. Saki war einfach nur dilletantisch. Leeres Gerede. Als würde er tatsächlich am Stammtisch sitzen und hätte fünf Hoibe schon intus. Keine Frage wird richtig beantwortet. Kein Konzept geliefert. Damit hat er sich keinen Gefallen getan.

tomandcherry
Leser

Unabhängig davon, wie man als halbwegs neutraler Beobachter des Ganzen zu den Personen R. Reisinger und S. Stimoniaris steht, fällt zumindest ganz klar auf, dass R. Reisinger relativ zurückhaltend agiert. Speziell in seiner Medien- bzw. Öffentlichkeitsarbeit. Ich persönlich bewerte das grundsätzlich positiv, denn von medial omnipräsenten „Rock N Roll-Präsidenten“ und „Bilder auf Yachten-Präsidenten“ hatten wir wahrlich mehr als genug.

Dass „Präsdenten-Bewerber“ Stimoniaris sich durch solche Auftritte und Kampfansagen in Stellung bringt, ist für mich nachvollziehbar und durchaus legitim. Letzten Endes muss er ja erst dieses „VR-Casting“ erfolgreich absolvieren, um überhaupt ernsthafte Chancen auf das Amt des obersten Repräsentanten des TSV 1860 München e.V. zu haben.

Ich wäre sogar dafür, dass zukünftig tatsächlich zwei oder drei Kandidaten zur Wahl gestellt werden, um durch die wahlberechtigten Mitglieder den Vereins-Präsidenten bestimmen zu lassen. Das hätte durchaus eine basisdemokratische Komponente, die m.M. nach ein Verein mit mehr als 20.000 Mitgliedern einführen sollte.

Letzten Endes wird es im Falle des Scheiterns von Stimoniaris beim „Casting“ reflexhafte Reaktionen seiner Sympathisanten hervorrufen, die das als „abgekartetes Spiel der e.V.-Amateure“ bezeichnen werden.

Und das wird die nächste Runde im Kampf der beiden konträren Lager eröffnen, was wiederum das Gegenteil von Einigung der Kontrahenten bedeuten würde.

blau91
Redakteur

Ja, bei Sechzig herrscht wieder große Unruhe. Nach außen besteht weiterhin ein Bild der inneren Zerrissenheit in diesem Verein. Und warum ist das so?
Weil die aktuelle Vereinsführung aus Fehlern der Vergangenheit gelernt hat und mit einer klaren und für den Fan nachvollziehbaren Politik (nicht mehr ausgeben, als man einnimmt) versucht den Verein wirtschaftlich, wie sportlich voran zu bringen? Dabei hat man schon sportliche Erfolge (Aufstieg) vorzuweisen. Auch die Stadionfrage ist in Planung. Unaufgeregt und klar in den Aussagen geht es bei Sechzig mit dieser Führung stetig voran.
Auf der anderen Seite gibt es immer wieder Leute, die diesen von den Mitgliedern gewählten Kurs in Frage stellen. Von dieser Seiten kommen aber keine klaren Aussagen. Gut, man will die „Lager“ einen. Geht aber immer wieder an die Presse und redet öffentlich über die Vereinsführung. Kaum anzunehmen, dass dies der richtige Weg ist, um Einheit zu schaffen. Das Gegenteil ist der Fall. Zudem kann ich mich nicht dem Eindruck erwehren, dass es von dieser Seite aus, um ein weiter so wie bisher geht. Man scheint aus den Fehlern der Vergangenheit nicht gelernt zu haben. Fehlt nur noch, dass einer sagt:“ we go to the top“.
Als Fazit und nur mal so. Man möge sich an dieser Stelle die einfache Frage stellen. Was wäre, wenn seit dem Doppelabstieg kein Investor auf FB gepostet hätte, kein Saki an die Presse gegangen wäre, kein Saki sich als Präsidentschaftskandidat ins Spiel gebracht hätte, kein Team „Profifußball“ verlautbaren gelassen hätte wieder en block für den VR kandidieren zu wollen? 🤔
Richtig, es wäre Ruhe im Verein.
Und, oh mein Gott, was wäre wenn sich ein Invester hingestellt hätte und und dem Verein 2 Millionen per Sponsoring geschenkt hätte ( ob Genussscheine oder Sponsoring, die Wahrscheinlichkeit das Geld wieder zurück zubekommen ist wohl gleich gering)?
Ja, wir wären ein Traditionsverein mit positiver Prognose und positiver Außendarstellung.
Aber wir wissen ja, möchte man den Pallisadenschreiern Glauben schenken, an allem Schuld hat das aktuelle Präsidium. Halleluja.
P.S. Wenn ich mich in meinem Beitrag nicht um den Unterschied e.V. und KG a.A. kümmere, hat das einen Grund. Was Innenpolitisch wichtig ist, nämlich den Unterschied genau zu kennen, ist dies in der Wahrnehmung nach Außen völlig belanglos. Hier geht es nur um die Marke Sechzig und was darauß gemacht wird. Wäre wünschenswert, wenn das jeder der handelnden Personen verinnerlichen würde und nicht nur mündlich für das Wohl von Sechzig eintreten sondern auch danach handeln würde.

DonZapata
Leser

Guten Morgen. Es heißt „Statthalter“.

bluwe
Leser

Das die MV 2018 bei der VR-Wahl so ein eindeutiges Ergebnis ergab, konnte man während der Versammlung überhaupt nicht erwarten.
Und ich auch gehe davon aus, dass die MV in 2019 kein Selbstläufer wird.
Hingehen und wählen!

peter69
Gast
peter69

Typisch bei unserem Verein ,viel Geschwätz und Populismus und Träumerreien fernab jeglicher Realität ,da waren wir schon immer championsleague reif .An Taten gemessen sieht man ja wo wir gelandet sind.

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