Vor der Mitgliederversammlung wurde von diversen Medien immer wieder von einem schlechten Verhältnis von Präsident Robert Reisinger zu Daniel Bierofka gesprochen. Das stimmt nicht, betonte Reisinger bereits im Vorfeld in einem Interview mit dem Löwenmagazin. Nun hat er gegenüber der Presse nach der Jahreshauptversammlung des TSV München von 1860 noch ein einmal Klartext gesprochen.

„Ich weiß nicht, wer mir ein schlechtes Verhältnis mit Bierofka andichten will, auch das ist für mich Politik. Wir haben einen sachlichen, normalen Umgang miteinander, wenn wir uns sehen, unterhalten wir uns über ein paar Dinge. Erst in Wehen hab ich mit ihm 20 Minuten nach dem Spiel gesprochen. Ich bin schon öfters mit dem Bus mitgefahren, da haben wir miteinander gesprochen. Das ist von Sachlichkeit geprägt. Er muss ja nicht mein bester Freund sein, weil er der Trainer von Sechzig ist“, sagt Präsident Robert Reisinger. „Ich schätze ihn und ich habe es ja oft genug gesagt, ich bin auch der Meinung, dass wir mit Daniel Bierofka den richtigen Trainer haben, diesen schweren Kurs jetzt auch durchzustehen. Das habe ich immer schon gesagt. Nur ich bin halt nicht der Mensch, der jedem um den Hals fällt zum Abbusserln. Und auf Facebook halte ich mich auch ein bisschen zurück.“

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Serkan
Leser

Die Behauptung war doch gut erkennbarer Wahlkrampf. Ziemlich unappetitlich finde ich wie Ismaik in der politischen Auseinandersetzung Bierofka immer wieder für seine Zwecke benutzt. Wie ein Handtuch zum Händeabputzen und Biero das mit sich geschehen lässt. Das Präsidium macht das bewusst nicht, versucht den Trainer aus der Politik herauszuhalten und wird dann genau dafür beschimpft. Unglaublich eigentlich!

Snoopy.
Leser

Wobei ein Bierofka im Grunde gar nicht in das Beuteschema eines Ismaiks passt, nach Pereira, Ayre, Erikson und ähnlich.

einsZWEIbrei
Gast
einsZWEIbrei

Du sprichst da einen guten Punkt an…die eine Sache ist es, wenn jemand wen anderes versucht zu benutzen…die andere Seite ist die, wenn man sich benutzen lässt…Bierofka kommt mir da viel zu unkritisch weg…er ist auch keine 18 mehr…

anteater
Leser

Na ja, dass Biero sich da raushält bzw. nichts sagt, das kann ich aus seiner Position heraus schon nachvollziehen. Würde er jetzt öffentlich sagen, dass Herr Ismaik ihn nicht für seine Zwecke missbrauchen soll, dann sinken die Chancen, dass Herr Ismaik in irgendeiner Form mehr Geld zur Verfügung stellt (z.B. jenes, das derzeit für Strafen zurückgestellt ist) auf Null.

anteater
Leser

Manche kennen halt keine Grenze der Blödheit, wenn es darum geht, Herrn Reisinger zu diskreditieren.

„Robert, schaff die Pyrotechnik ab.“

Warum nicht gleich fordern, dass er den Weltfrieden ausruft und durchsetzt?

SchorschMetzgerBGL
Leser

Sehr gut, Löwenmagazin, dass ihr das nochmal ganz klar und deutlich heraushebt. Sogar mit Audiodatei, damit es jeder selbst anhören kann. So sollte Journalismus eigentlich funktionieren! Großes Lob!!!