Am morgigen Mittwoch findet die DFB-Jahreskonferenz der Gesellschaftlichen Verantwortung statt. Dabei soll Rassismus im Fußball das Kernthema sein. Rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Landesverbänden, sowie Experten aus den DFB-Gremien nehmen an der digital durchgeführten Konferenz teil.

Günther Distelrath ist im DFB-Präsidium für die Bereiche Integration, Vielfalt und Anti-Diskriminierung zuständig. Der 71-Jährige hat für die morgige DFB-Jahreskonferenz eine Podiumsdiskussion mit Cacau, Jimmy Hartwig und Dr. Riem Hussein angeregt. Rassistische Anfeindungen im Fußball seien unerträglich und inakzeptabel. Distelrath dazu: „Hier muss sich der Fußball immer wieder klar dagegen stellen. Und das macht er auch. Gleichzeitig verzeichnen wir in den vergangenen vier Spielzeiten vergleichsweise wenige diskriminierende Vorfälle im Amateurfußball. Der Wert lag bei rund 0,20 Prozent. Doch wenn wir über Rassismus im Fußball reden, über Anfeindungen gegen junge Spieler, können und dürfen wir uns nicht damit zufrieden geben, dass so etwas recht selten passiert. Es geht eben nicht um Zahlen und Statistiken, sondern um Menschen und Werte. Mich stimmt positiv, dass immer mehr gegen Rassismus aufstehen. Ich denke an den Stadionbesucher, der, als die Schweigeminute für die Opfer des Anschlags in Halle unterbrochen wurde, den Störer sehr klar zurechtwies.“

Das komplette Interview mit Günther Distelrath findet Ihr hier: https://www.dfb.de/news/detail/distelrath-aus-staerke-erwaechst-verantwortung-222115/

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