Das Präsidium des TSV 1860 München hat einen Antrag zu einer Kapitalerhöhung für das Tochterunternehmen TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA gestellt. Eine ausführliche Begründung möchte Präsident Robert Reisinger bei der Mitgliederversammlung geben.

Der Antrag

Hiermit stellen wir den Antrag an die Mitgliederversammlung des Turn- und Sportvereins München von 1860 e.V. auf Zustimmung, eine Kapitalerhöhung bei der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA durchzuführen. An der Kapitalerhöhung soll eine Beteiligungsgesellschaft teilnehmen, die dann ein weiterer, dritter Gesellschafter wird. Der Turn- und Sportverein München von 1860 e.V. nimmt an der Kapitalerhöhung nicht teil, so dass sich seine Beteiligungsquote an der Gesellschaft vermindert. Eine ausführliche Begründung des Antrags und Details zu der geplanten Kapitalmaßnahme erfolgen auf der Mitgliederversammlung.

Original: Kapitalerhöhung – Präsidium

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)

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Chemieloewe
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Naja, vielleicht u. hoffentlich gehört das doch zum Plan von unserem Robert Reisinger&Co., um mit Ismaik fertig zu werden!? Irgendwie kann ich mir das auch nicht anders bei Robert vorstellen, da bin ich jetzt doch mal optimistisch und vertraue auf die Intelligenz u. Schlauheit von RR&Co., auch, weil RR mich bisher noch nie enttäuscht hat!
Schauen wir mal, was dazu noch von ihnen ausgeführt u. begründet wird, wie es funktioniert u. was passiert! Robert, bitte enttäusche uns nicht!!!

Alexander Schlegel
Leser

Ich kann mir da eigentlich auch nur eine irgendwie geartete Lösung vorstellen, in der der e.V. weiter eigene Anteile an einen Dritten veräußert. Denn eigentlich ist es wurscht, ob man 40% der Anteile an der KGaA hält oder nur 1%. Bestimmen kann man im Ernstfall sowieso nur über „50+1“. Zudem kann ich mir nicht vorstellen, dass HAM Anteile verkaufen wird noch dass die überhaupt Interesse haben weiteres Geld in den Verein zu pumpen. Das war ja dieses Jahr schon mal der Vorgeschmack auf die nächsten Jahre: eine reine Zermürbungstaktik, in der Hoffnung, dass man wieder mal einen unliebsamen Präsidenten stürzt oder irgendwann „50+1“ fällt. Eine Zusammenarbeit mit dem e.V. ist derzeit nicht mehr möglich.

Doch was könnte ein weiterer Verkauf von Anteilen dem Verein bringen? Natürlich erst mal Geld, aber auch die Möglichkeit mehr politischen Druck aufzubauen. Denn in einem Gremium, in dem immer zwei gegen einen stimmen, ist der schwarze Peter schnell bei dem Blockierer. Eigentlich hat die HAM diesen Titel schon längst verdient, aber der Boulevard verkauft das natürlich lieber unter dem Stichwort „Chaos“ und „gegenseitige Blockade“. Was natürlich kompletter Blödsinn ist. Denn Chaos und Blockade hat dieses Jahr nur eine Seite veranstaltet und das ist die HAM bzw. Herr Ismaik.

Bine1860
Leser

Hab da grad was auf fb gesehen. interessant könnte so möglich sein https://www.haufe.de/compliance/management-praxis/treuepflicht-des-gesellschafters-sanieren-oder-ausscheiden_230130_456628.html?fbclid=IwAR17PTwaL8eN9-22lQAr2cGkmYcc0cB9P5Nv0MyyVSKTx8ItD8XYSSOAHkY
zumal HI ja auch Sponsoring abgelehnt hat, könnte man sagen er erfüllt die Treuepflicht in keinster Weise

Bine1860
Leser
Bine1860
Leser

Warum so spät? Ich denke da musste ja auch erstmal wer gefunden werden, der als 3. Gesellschafter einsteigen würde. Das erfordert doch einiges an Klärung, Rechtsberatung, etc…
Bin gespannt auf die MV und die Erklärung von RR

Serkan
Leser

Ich kann mir noch keinen rechten Reim darauf machen und warte die Erläuterung auf der Versammlung ab. Wobei ich mir gut vorstellen kann, dass das Präsidium ein positives Votum der Mitglieder braucht, um überhaupt mit HI in ernsthafte Verhandlungen über eine Kapitalerhöhung treten zu können? Sonst lnimmt er sie nicht ernst. Angenommen, aber das ist rein meine Vermutung, der Verein bietet eine Kapitalerhöhung (von wem auch immer das Geld kommt), um die KGaA wieder flott zu bekommen, dann müsste HI doch im Verhältnis 40 (Verein) zu 60 (HAM) mitziehen? Hat er das finanziell im Kreuz? Was passiert, wenn er nicht mitzieht, könnte er dann alternativ Anteile abgeben und würde damit unter 50% fallen? Was sind die Anteile einer völlig überschuldeten Gesellschaft überhaupt wert? Hasans Mondpreise werden eher nicht die Grundlage dafür bilden. Spannend.

Reinhard Friedl
Leser

Ich bin sehr gespannt, welche Argumente das Präsidium des e.V. auf der Mitgliederversammlung für eine Kapitalerhöhung bringen wird. Eines ist jedenfalls klar, dass ein positives Votum der Mitgliederversammlung nur bedeutet, dass bei der Hauptversammlung der KGaA ein Gesellschafter (und zwar der e.V. mit 40 %) für eine Kapitalerhöhung votieren darf. Es müssen einer Kapitalerhöhung 75 % der stimmberechtigten Anteile der Hauptversammlung der KGaA zustimmen. Was die 60 % der HAM-Seite wohl bewegen sollte hier zu zustimmen? Jedenfalls wird HAM seine Stimmen nicht hergeben, wenn für HAM negative Folgen zu erwarten wären. Von daher kann ich mir momentan nicht vorstellen, wie der Plan des Präsidium hierzu aussehen könnte.
Der Normalfall einer Kapitalerhöhung sieht vor, dass die bisherigen Anteilseigner Bezugsrechte bekommen, dass diese an der Kapitalerhöhung im Verhältnis ihrer bisherigen Beteiligung teilnehmen können. Da der e.V. wohl auch aus vereinsrechtlichen Gründen gar keine Gelder aus der Gemeinnützigkeit in die KGaA stecken darf, werden wohl nur die Bezugsrechte des e.V. für einen neuen Investor zur Verfügung stehen.
Für mich schwer vorstellbar, dass HAM einer Kapitalerhöhung zustimmen würde, wo das Bezugsrecht der Altanteilseigner ausgeschlossen wird.
Von daher sehe ich derzeit nur, dass der e.V. seine prozentuale Beteiligung vermindern wird.
Aber wir werden am Sonntag erfahren, was das Präsidium bewegt hat, relativ kurzfristig vor der Mitgliederversammlung einen entsprechenden Antrag einzubringen.

Serkan
Leser

Danke für deine Erläuterungen. („Der Normalfall einer Kapitalerhöhung sieht vor, dass die bisherigen Anteilseigner Bezugsrechte bekommen, dass diese an der Kapitalerhöhung im Verhältnis ihrer bisherigen Beteiligung teilnehmen können.“) Um seine Bezugsrechte wahrnehmen zu können, muss er aber auch einlegen können? Hat er die Kohle? Oder ersatzweise Schulden streichen?

Chemieloewe
Leser

Die KGaA erhalten, mit Ismaik, um (jeden???) Preis, um alles irgendwie von Jahr zu Jahr weiterzuhiefen und durchzuschieben??? Robert, das kann nicht dein Ernst sein!? So sind wir weiterhin den Erpressungen u. Katastrophenexzessen des Hasan Ismaik bis zum St. Nimmerleinstag ausgesetzt! Es muß nach dem ganzen Psychoterror der letzten Jahre u. der gelungenen Wiedergeburt in Giesing nach dem Doppelabstieg endlich u. unausweichlich ein Schnitt mit Ismaik gemacht werden, der keinerlei Verantwortungsbewusstsein u. Respekt gegenüber unserem Verein, wie jüngst wiederholt bewiesen, zeigt! Nein, liebe Löwen, diesen Antrag zur Kapitalerhöhung, indem wir als e.V. weitere Anteile abgeben, kann u. will ich auf keinen Fall zustimmen, auch so nicht, nicht in einer Gesellschaft mit Ismaik! Unser ganzer Neubeginn ist nur etwas wert, hat nur einen nachhaltigen Sinn, wenn wir uns von Ismaik befreien! Keine faulen Kompromisse u. kein weiteres Herumwursteln mit Ismaik! Entweder Ismaik verkauft zu einem wertkonformen Preis seine Anteile o. Insolvenz ohne wenn u. aber! Dann müssen wir eben in den sauren Apfel beißen, immer noch besser als weiter mit Ismaik!!! Dann muss vielleicht die jetzige KGaA aufgegeben werden u. eine neue Gesellschaft gegründet werden o. bis zur 1. Herrenmannschaft alles unter dem e.V. laufen!? Haben wir denn aus 2011 u. danach, gipfelnd im Doppelabstieg u. den Eskapaden Ismaiks bis heute immer noch nichts gelernt??? Nein, ich stimme dem Vorhaben in keinster Weise zu!!!

anteater
Leser

Bislang hatte ich es zudem so verstanden, dass die Genussscheine bedient werden, wenn die KGaA Gewinn erwirtschaftet. Ich frage mich, wie da eine Kapitalerhöhung gewertet wird.

Chemieloewe
Leser

anteater , das ist eine der vielen Fragen, die die ohnehin schon äußerst megakomplizierten u. sensiblen Gesellschaftervertrags-u. Finanzierungsregularien in der KGaA höchstwahrscheinlich weiter verkomplizieren u. noch unklarer machen!? Ich denke, daß das in Zukunft weiter für zusätzliche Spannungen u. Lähmungen führt, statt zu mehr Klarheit, Entspannung u. positiv wirtschaftlicher Fortentwicklung u. Gesundung! Ich habe langsam das Gefühl, unsere e.V.-Führung scheut die offene u. dringend erforderliche, notwendige u. konsequente Auseinandersetzung mit Ismaik bis zur Trennung!? Fällt z.B. in den nächsten 2-5 Jahren 50+1(hoffe ich nicht!!!), dann sind wir mit Ismaik erschossen u. als e.V. im Profifußball mausetot, nur noch ein Traditionsetikett eines unberechenbaren Investordespoten! Diese Gefahr sollten u. müssten Robert Reisinger u. seine Mitstreiter schon wissen!? Etwas Eile, uns von Ismaik zu trennen, ist m.M.n. schon geboten, sonst ist es vielleicht endgültig vorbei, das Problem lösen zu können! Wann, wenn nicht jetzt, in den nächsten Monaten, das ist längst überfällig! Hasan Ismaik selbst wird sich schon sehr erfreut gewundert haben, daß vom e.V. Richtung Trennung noch kaum was passiert ist(nur der geprüfte u. abgewiesene Hoppenantrag auf Kooperationsvertragskündigung). Raus mit Ismaik!!!
ELIL!!!

anteater
Leser

Der Antrag auf Auflösung des Kooperationsvertrages wurde nicht abgelehnt, sondern war zu dem Zeitpunkt nicht umsetzbar. Wie die Sachlage da jetzt ist, vgl. Bines Recherchen, kann man nur schwer beurteilen.

Sicher bin ich mir dabei, dass ich eine Lösung von Herrn Ismaik einer Kapitalerhöhung vorziehe.

Rolandoz
Leser

anteater
Die Gesellschafter werden i. d. R. erst nach genusscheinen am Gewinn beteiligt (den es bei sechzge in der dritten Liga aber nicht geben wird)

Chemieloewe
Ich würde mir auch eine Gesellschaft ohne Ismaik wünschen – und wenn das gehen würde, hätte man das auch schon gemacht.
Aber Reisinger ist bestimmt für Lösungen offen, das ganze mit Ismaik zu beenden ohne dass der eV insolvent ist
Eine neue Mannschaft auf den eV anmelden geht nicht, da hat sich der eV verträglich gegenüber Ismaik verpflichtet im eV nur Amateurmannschaften zu melden
Ich finde den Antrag gut

Chemieloewe
Leser

Rolandoz. Du hast Recht, daß der e.V. gemäß gegenwärtigem KGaA-Vertrag keine Teams im Profibereich melden u. an den Start bringen darf. So habe ich es aber auch nicht gemeint, sondern, wie es mit den Profiteams nach dem Bruch u. der Trennung von Ismaik u. dementsprechend mit der vertragsveränderten (z.B. Kooperationsvertragsneuordnung u.-fassung…usw.) KGaA o. nach deren Ende weitergehen sollte o. könnte! Das hast Du bestimmt nicht so herausgelesen!? Macht ja nichts, dafür tauschen wir uns ja hier aus! Juppiiii! Ich glaube, die meisten Löwen, wie ich, feiern wie den 3.-Ligaaufstieg, wenn nicht sogar mehr, wenn Ismaik endlich raus ist!? Es wäre gut u. besser gewesen, Ismaik hätte sich vor 2…3 Jahren zu einem respektablen, kooperativen u. verlässlichen Partner gewandelt, wie es Die Bayrische vormacht, dann wäre uns der ganze Zoff halbwegs erspart geblieben! Aber Ironie des Schicksal, sind wir durch seine unverbesserliche Verbortheit, Sturheit u. seinem unnachergiebigen Egoismus….nun endlich wieder in Giesing im Grünwalder u. haben dadurch paradoxerweise viel mehr gewonnen, als verloren, m.M.n.! Nun müssen wir nur noch die einzigartige Chance nutzen u. konsequent die Trennung von Ismaik realisieren!!! Erst dann haben wir alle Möglichkeiten, den Profifußball wieder neu, nachhaltig, gesund, bodenständig u. solide aufzubauen. Andernfalls geht der Ismaikpsychoterror, das ganze Katastrophenszenarium unaufhörlich weiter! Darauf habe ich keinen Bock!

Buergermeister
Leser

Beenden kann man das nur wenn man jemanden findet der ihm soviel bezahlt wie er haben will, ansonsten gibt es keine Lösung die ohne Herrn Ismaik möglich wäre.

Chemieloewe
Leser

Buergermeister Mit der KGaA wahrscheinlich nicht, aber Lösungen, uns von Ismaik zu trennen, gibt es durchaus! Wie soll es Deiner Meinung nach in 2…3 Jahren denn aussehen, wenn Ismaik immer noch dabei ist? Besser als jetzt? Wird er sich dann anders verhalten? Das glaube ich, wie höchstwahrscheinlich die meisten Löwen nicht!!!….u. Du wohl auch nicht???

BluePowerGiasing
Leser

Bravo Herr Reisinger. Endlich mal Ideen mit Substanz.
Warum nicht schon früher? Meine Stimme zum Antrag (Insofern er fristgerecht eingereicht wurde gem. unserer Satzung) bekommen Sie unter folgenden Bedingungen:
– Wer steckt genau hinter diesem Konsortium
– wie ist der Wert eines prozentualen Anteils
– was wird mit dem frischen Geld gemacht (in die Mannschaft investiert, Schulden getilgt, hohe Kante o.ä.

Sechzig
Leser

Mal ganz davon abgesehen ob pro oder contra Reisinger oder von mir aus Scharold:
Warum fallen den Herren in allerallerletzter Minute solche Maßnahmen (Sponsoring und jetzt Kapitalerhöhung) ein?

Jeder kann sich seine eigene Meinung bilden, aber das stinkt doch zum Himmel…über eine Kapitalerhöhung wurde schon vor geraumer Zeit spekuliert, warum wurde darüber nicht schon früher (beizeiten!) gesprochen/geplant? Selbstverständlich braucht man auch die Zustimmung der Mitglieder (Mv), das ist klar.
Aber eines ist sicher: Die neuen Investoren werden ihr Geld auch nicht verschenken (Darlehen/Zinsen) und Frieden ist dadurch sicher auch nicht garantiert.
Vielleicht soll es auch nur eine Absicherung sein, falls Ismaik seine Darlehen auf fällig stellt? Ich weiß es nicht, aber ich stehe der Kapitalerhöhung eher skeptisch gegenüber.

Naja, und die Sache mir dem Hauptsponsor wenn man zur Winterpause schon eingefädelt hätte, hätte man sich „wahrscheinlich“ auch einiges sparen können…zu diesem Zeitpunkt dürfet man ja schon bemerkt haben, dass man sich verrechnet hat.

Bei einem normalen Unternehmen mit diesem Jahresumsatz hätten die dafür Verantwortlichen ihren Hut nehmen müssen…aber bei Sechzig bekommen sie noch Bedenkzeit.

Das hat was, ganz ehrlich….wenn’s nicht so traurig wäre könnt ich mich noch den ganzen Abend schieflachen, einfach unglaublich.

Pepi
Leser

HI wird dem niemals zustimmen.

Rolandoz
Leser

Denke ich auch – aber vielleicht ist das genau der Plan.
Wie ich schon weiter unter geschrieben habe, könnte man Ismaik dann vielleicht eine grobe Pflichtverletzung oder/und eine vorsätzliche Herbeiführung einer Überschuldung nachweisen und den Kooperationsvertrag kündigen
Ich denke nicht dass unsere Leute die letzten Jahre untätig waren – vielleicht hat man einen Plan für den „Isxit“(Ismaik Exit) entworfen
Vielleicht ist aber auch nur der Wunsch Vater meiner Gedanken 😉

Chemieloewe
Leser

Ein Plan, um Ismaik damit loszuwerden, wenn er nicht zustimmt? Könnte zwar sein, glaube ich aber nicht. Warum sollte Ismaik so vehement dagegen sein, wenn er doch dadurch keine Anteile abgeben braucht, dagegen aber der e.V. weitere Anteile verliert? Seine Kapitalmehrheit an der KGaA bleibt damit unangetastet u. er kann weiter abwarten, was passiert, z.B. darauf spekulieren, daß 50+1fällt o. er nach 10 Investorjahren mehr Entscheidungsmacht erhält, daß der Wert der Anteile wieder steigt, wenn die 2.BL wieder erreicht wird…usw.. Wenn Robert u. unsere Vereinsführung Angst vor den notwendigen Konsequenzen haben u. den Bruch mit Ismaik nicht bald durchziehen, ist uns nicht mehr zu helfen, so eine Chance bekommen wir nicht noch einmal! Machen wir jetzt wieder so einen Fehler wie 2011??? Robert, bitte, bloß nicht, dann war der ganze Riesenaufwand seit 2017 umsonst! Macht besser erst mal eine Mitgliederbefragung o.-abstimmung, wer weiter mit Ismaik will u. wer nicht! Damit hätte man erst einmal eine Legitimation für den weiteren Weg, was Ismaik betrifft! Diese demokratische Grundsatzentscheidung muss jetzt endlich mal gewagt werden!!!

Rolandoz
Leser

Bin da voll dafür
Um wieder nach oben zu kommen brauchen wir Investoren, die auch investieren
Mir stellen sich nur 2 große Fragen
1. Warum sollte Ismaik dem zustimmen. Es kommt einem Machtverlust gleich – selbst wenn er weitere Anteile kauft und seine 60% hält. Weil wenn alle (eV und Investorengruppe aus regionalen Firmen/Persönlichkeiten) einer Meinung sind und Ismaik mit seiner Meinung alleine da steht, werden ihm auch die letzten Ismaik-Freunde unter den Fans den Rücken zuwenden.
Fraglich ist ob er Lust und Geld hat um neue Anteile zu kaufen damit sein Anteil nicht verwässert wird. Oder werden Darlehen in Anteile umgewandelt? Würde ihm ein Druckmittel nehmen und die KGaA entschulden
2. Wem wieviel Prozent der Anteile gehören ist doch im Prinzip egal.
Nach 50+1 muss der eV immer die Entscheidungsgewalt haben.
Und die hat sie nicht durch Anteile sondern dadurch, dass sie Eigentümer der Geschäftsführungs-GmbH ist.
Diese kann Ismaik bei Fall von 50+1 für ca. 25.000 Euro übernehmen.
Diese Vereinbarung müsste doch weg, sonst steigt doch niemand ein.
Weil angenommen Ismaik nimmt wie der eV nicht an der Kapitalerhöhung teil – bei 100% Erhöhung hätte dann der eV 20%,Ismaik 30% und die neuen Investoren 50%.
Aber wenn 50+1 fallen würde hätte Ismaik dann doch mit 30% der Anteile das alleinige sagen
Kompliziert

Chemieloewe
Leser

Der e.V. gibt von dem 100%-Kuchen weitere Anteile an zusätzliche Gesellschafter ab, so habe ich das verstanden!

anteater
Leser

Herr Ismaik hat nur für den Anteil ein Vorkaufsrecht, dass ihn bei 60% halten würde? Da hätten wir nicht wirklich was gewonnen, wenn er mehr kauft sogar noch was verloren.

Rolandoz
Leser

Ja, rein rechtlich darf er nicht „enteignet“ werden in dem sein prozentualer Anteil sinkt. Alles anderes ist verhandlungssache.
Wir gewinnen mMn auf jeden Fall: Wenn die regionalen Investoren kaufen, wenn ismaik gegen Barzahlung mehr Anteile kauft oder gegen Umwandlung von Darlehen.
Am besten wäre eigentlich wenn die neuen Investoren Anteile kaufen und ismaik gegen Umwandlung investiert.
Dann hätten wir von Ismaik kein /weniger Fremdkapital sonderm Eigenkapital.
Dann kann er uns nicht mehr mit der Kündigung der Darlehen erpressen sondern muss seine Anteile verkaufen wenn ihm was nicht passt.
Und mit dem Geld der neuen Investoren können wir uns zukunftsfähig aufstellen

anteater
Leser

Warum sollte ich dem nächsten Investor noch über den Weg trauen? Wo, außer bei RB Leipzig, funktioniert das Investorenmodell?

Ich sehe durch einen weiteren Investor nur noch mehr Potential für Unstimmigkeiten und noch mehr Machtansprüche.

Wichtig ist auf jeden Fall auch der Preis. 10% für 10 Mio? Hm. Weniger? Keine Chance.

Und: Kann Herr Ismaik nicht alle Anteile kaufen, also alle neuen? Er braucht ja nur die anderen Interessenten überbieten. Dann hat er plötzlich 80%.

Dein Konstrukt mit der Umwandlung, das will mir nicht ganz einleuchten. Über welche Darlehenshöhe sprechen wir aktuell eigentlich noch? Ist er nicht sowieso zur Umwandlung gezwungen?

Chemieloewe
Leser

Sehe ich ganz genauso, anteater , noch mehr Investorenchaos in dieser KGaA ist dann die Fortsetzung der schlimmen Fehler der Vergangenheit, eben auch dem von 2011, Aufwachen Robert&Co.!!!

BluePowerGiasing
Leser

Wo funktioniert das Investorenmodell noch:
BVB, TSG Hoffenheim….

anteater
Leser

Der BVB ist eine AG mit viel Streuaktien. Der Vergleich hinkt schon mal. Und bei Herrn Hopp würde man tatsächlich eher von einem Mäzen sprechen.

Rolandoz
Leser

Investorenmodell funktioniert überall (Bayern, Hoffenheim, Augsburg, Wolfsburg, Dortmund,…)
Ob Ismaik jetzt 60%, 80% oder 99% hat ist doch vom Prinzip her Wurst solange dem eV die Geschäftsführung-GmbH gehört.
Und selbst wenn Ismaik 30% und der eV 70% hätten kann er beim Fall von 50+1 die Geschäftsführung übernehmen.
Der eV hätte trotz 70% nix zu melden.
Deshalb muss diese Klausel weg – und mit dieser Klausel wird es keine neuen Investoren geben.

Mein Konstrukt mit der Umwandlung ist ein Gedankemspiel, nachdem Ismaik kein neues Geld investieren kann und will.
Um seine 60% zu halten könnte er die Darlehen in Anteile umwandeln.
Dann würden Ismaik weiterhin 60%gehören aber die KGaA wäre einen Teil der Darlehen oder alle Darlehen (je nachdem wie groß die Kapitalerhöhung ausfällt) los, der eV hat weniger Anteile aber er ist immer noch Eigentümer der Geschäftsführung-GmbH und hat somit das sagen und der Rest neuen Geldgebern

anteater
Leser

Wie es bei Augsburg ist, das weiß ich nicht, die anderen Beispiele hinken gewaltig. Fröttmaning hält mind. 70%, BVB ist AG mit vielen Streuaktien, Hoffenheim ein Mäzen.

Dann war es das aber mit der Idee der Insolvenz, über die man sich des Herrn Ismaik entledigt.

Tami Tes
Redakteur

Ich weiß es nicht… ich werde mir Gedanken machen und die Erklärung auf der MV anhören. Bin dagegen, dass der e.V. noch mehr verscherbelt (50+1 hin oder her). Im Moment sind wir der Willkür eines ausgeliefert, dann wären es sogar zwei.

Bin überzeugt, dass sich das Präsidium das gut überlegt hat und alle Pros und Kontras abgewogen hat und dies nun macht, um eben ans Geld zu kommen, um die Profis wieder hochzubekommen… vielleicht auch eine Insolvenz zu umgehen. Keine Ahnung… die Entscheidung finde ich sehr sehr schwer.

Chemieloewe
Leser

Ja, Tami Tes , sehr schwer, aber vom e.V. weitere Anteile zu verscherbeln u. Ismaik bleibt, halte ich genauso unsinnig!!! Bin voll dagegen, der Kooperationsvertrag u. das ganze hyperkomplizierte Vertragswerk von 2011 der KGaA mit Ismaik hat ja gezeigt, wie weit uns das gebracht hat. Auch davon müssen wir uns befreien. Das ist eine der wichtigsten Aufgaben unseres e.V. im Profifußball!!! Davor dürfen wir uns jetzt nicht scheuen!

Rolandoz
Leser

Ich denke es ist gut überlegt
Vielleicht ist das die Möglichkeit Ismaik hinaus zu kegeln:
Entweder er stimmt zu und verliert an Macht oder muss Geld nachschiesen/Darlehen umwandeln
Und wen er nicht zustimmt (wovon ich ausgehe) ergibt sich daraus vielleicht die Möglichkeit den Kooperationsvertrag zu kündigen.
Also nach dem Motto „Die KGaA steht vor der Pleite, von unserem Mitgesellschafter kommen weder Geld noch Lösungsvorschläge. Und wir der eV haben jetzt neue Investoren an Land gezogen, die Ismaik wieder ablehnt. Der will mutwillig eine Insolvenz / Überschuldung herbeiführen – eine Zusammenarbeit ist nicht mehr zumutbar, deshalb kündigen wir den Kooperationsvertrag“
Aber ist natürlich reine Spekulationen – muss ich mir auf der MV anhören

HHeinz
Leser

Herr Ismaik wird einer Kapitalerhöhung zustimmen müssen.

Prinzipiell widerstrebt es mir dass man Dritte dazu motiviert noch mehr Geld in eine völlig kranke KGaA zu stecken, andererseits werden die Verantwortlichen schon wissen was sie tun.

Vor allem könnte uns das im Winter helfen wenn es um die Verbesserung der Eigenkapitalsituation geht. Trotzdem, eigentlich wäre es mir lieber wir hätten Geldgeber in der Hinterhand für einen Neuanfang, ich empfinde Herrn Ismaik inzwischen als unzumutbare Belastung.

Chemieloewe
Leser

Deshalb fliegt uns die ganze KGaA, wenn man das so weiterführen will, irgendwann um die Ohren!!!

jürgen (jr1860)
Leser

Eigentlich sehe ich als Mitglied eher das Ziel, dass der eV auch kapitalmässig auf 51% kommt, dann ist nicht jedesmal gezeter wenn 50+1 gezogen wird, bzw kein need dafür…

Prinzipiell müsste uns eine Kapitalerhöhung nachhaltig aus dem Schuldensumpf befreien und nicht nur kurzfristig Löcher stopfen. Und das Konzept und der Businessplan hierzu würde mich brennend interessieren…

Nachdem ich glaube, dass es sowas nicht gibt, bin ich dagegen. Ausser der Mitgesellschafter gibt seine Anteile her, was ich auch nicht glaube…

OHNE HASAN!!
Freiheit für 60!

Chemieloewe
Leser

Genau so jürgen (jr1860) !!! 1860% Zustimmung!!!

anteater
Leser

Bin auch dagegen.

jürgen (jr1860)
Leser

Wobei sich das mit der Beteilgungsgesellschaft eher nach Streukapital anhört und nicht nach nem 3. Starken Mann/Frau/Divers. Vielleicht kann man da als Mitglied oder Fan auch partizipieren?
Trotzdem sollte es das Ziel des eV sein, die 51% zu bekommen und zu halten

anteater
Leser

Wenn das stimmt, was andere hier schreiben, dann hat Herr Ismaik ein Vorkaufsrecht. Warum sollte ich dafür stimmen, dass Herr Ismaik prozentual noch mehr und der e.V. weniger Anteile hält?

BluePowerGiasing
Leser

Weil wir dann dadurch „geschenktes“ Geld bekommen.
Ob HI 60% oder 90% hat, was spielt es für eine Rolle?
50+1!

Tami Tes
Redakteur

Ok. Mein Verständnis… HAM hat 60%, e.V. hat 40%. Bei einer Kapitalerhöhung um z.B. 100% hätte HAM noch 30% und e.V. noch 20%. 50% gäbe es dann neu zu verteilen. Richtig?
ABER nach allen Regeln haben bestehende Gesellschafter das Kauf-Vorrecht. E.V. verzichtet wohl drauf, um neuen Gesellschafter reinzubekommen. HAM aber kann/könnte kaufen. Die Frage ist wie viel? Alles? Nur 30%?
Für wieviel?

Fuck… schwere Entscheidung.

banche
Gast
banche

Der Meinung bin ich auch,schwere Entscheidung

anteater
Leser

Hab schon entschieden. War einfach.

Landshuter Löwe
Leser

Sicher? Es sollte unsere Aufgabe sein, dem Präsidium Handlungsfähigkeit zur Verfügung zu stellen. Ich höre mir die Diskussion an und entscheide dann. Eine Schwächung darf niicht erfolgen. Ich bin gespannt auf die Begründung.

anteater
Leser

Wie das ohne Schwächung gehen soll, das kann nur ein Politiker erklären. Der e.V. wird weniger Anteile haben, Punkt. Das ist aus meiner Sicht eine Schwächung.

Konterhoibe
Leser

Verstehe ich das richtig das man dadurch quasi die Anteile der HAM „verwässern“ würde? Oder denke ich da falsch?

hv0190
Gast
hv0190

Denke schon, dass es genau das bedeutet:
aktueller Stand der Anteile: eV 40; HI 60: Summe 100
Wenn erhöht wird und der eV seine Anteile behält, müsste das dann so aussehen (also annahmeweise):
eV 40, HI 60, 3. Partner 20: Summe 120, ergo HI hält nur noch 50% der Gesamtanteile!
Da ist Ärger vorprogrammiert, werde aber zustimmen – das wird interessant!

Tami Tes
Redakteur

hv0190 es kann keine 120% eines Unternehmens geben, so weit ich das weiß. Immer nur 100.

hv0190
Gast
hv0190

Die 40/60/20 und 120 waren nicht mehr auf % bezogen, Tami, sondern nur zur theoretischen Verdeutlichung, dass der Prozentanteil HIs sich da tatsächlich verringern müsste … aber war dumm fornuleirt – KlausTSV hat das da unten besser gemacht, Danke dafür!

KlausTSV
Leser

Hallo Konterhoibe, das ist wie bei einer Kapitalerhöhung bei einer AG an der Börse. Damit die HAM ihre 60% behält, muss sie entsprechend bei der Kapitalerhöhung mitmachen, d.h. Es würde frisches Geld von zwei Anteilseignern kommen. Macht die HAM nicht mit, reduzieren sich die 60% anteilig. Die eV. will nicht mitmachen, so dass sich automatisch die 40% Anteile reduzieren. So kann man Druck auf die HAM machen: Entweder frisches Geld oder Reduktion der 60%. Keine Ahnung ob das mit 50+1 entschieden werden kann oder Hr. Scharold in seinem Stillen Kämmerchen, aber normalerweise sollte eine Übereinkunft über die Kapitalerhöhung herrschen, was ich mir nicht vorstellen kann. Vielleicht will man den Antrag nur stellen, dass man grundsätzlich das OK der Mitgliederversammlung hat, wenn man ….. damit man keine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen muss, wenn Fa. X, Y;Z mit einer Kapitalerhöhung einsteigen will.

BluePowerGiasing
Leser

Bei der Frage einer Kapitalerhöhung MÜSSEN alle Gesellschafter zustimmen. Da hilft auch kein 50+1.

anteater
Leser

Dann kann man es eh knicken.

anteater
Leser

Dann hätte der e.V. also weniger Anteile, die KGaA aber mehr Geld. Und was, wenn es mit dem mehr Geld noch immer nicht nach oben geht (siehe z.B. Uerdingen)? Die nächste Kapitalerhöhung, so lange, bis der e.V. noch 1% hält?

Ich mag nix an den Roten, aber dass sie in Ihrer Satzung stehen haben, dass nie mehr als 30% der Anteile einem Investor gehören dürfen, das finde ich eine gute Idee. Folglich bin ich nicht begeistert davon, dass unser e.V. weniger Anteile als eh schon haben soll.