Der TSV 1860 München hat am gestrigen Dienstag gegen den Karlsruher SC verloren. Ohne Unterstützung von Fans. Die Westkurve blieb “fast” leer.

Es ist ein heimlicher Lieblingsort von 1860-Vizepräsident Hans Sitzberger – die Westkurve. Zu Regionalligazeiten war er noch etwas unsicher. Er ging in der Halbzeit nur durch die Ränge und dann wieder zurück auf die Haupttribüne. In der Regel wurde er schon damals freundlich von Fans begrüßt. Mittlerweile steht er gerne auch mal eine komplette Halbzeit in der Westkurve. Und genießt die dortige Atmosphäre. Oft mit dabei in der vergangenen Saison auch Marc-Nicolai Pfeifer, Finanz-Geschäftsführer bei der TSV 1860 München KGaA.

Und auch beim gestrigen Spiel ließ es sich Hans Sitzberger nicht nehmen. Sicherlich mit ein wenig Wehmut, denn Fans waren nicht zugelassen. Wieder begleitet von 1860-Geschäftsführer Pfeifer stand der Vize-Präsident in der West. Die er im Winter auch mal persönlich hegt und pflegt, wenn sie von Schnee oder Eis befreit werden muss.

Wann Sitzberger und Pfeifer wieder in der Westkurve eine Masse an Fans um sich haben, ist nicht bekannt. Eine Entscheidung fällt vermutlich am kommenden Montag. Die Inzidenz steigt zwar weiter an und München bleibt mit aktuell einer Inzidenz von 948,9 der Hotspot Nummer 1 in Bayern. Am Montag wird jedoch mit Lockerungen gerechnet. Dann findet die nächste Bund-Länder-Runde statt. Schon jetzt hat Staatskanzleichef Florian Hermann eine “klare Perspektive” verkündet. Es soll wohl Kapazitätenerweiterungen bei Zuschauerzahlen im Sport und im Kulturbereich geben. Geht es nach Bayern, sollte man am Montag bundesweit auch darüber sprechen, wieder Zuschauer ins Stadion zu lassen. Das haben übrigens einige Bundesländer längst wieder in Angriff genommen.

Was ist eure Meinung? Sollten Fans im Stadion wieder zugelassen werden? Wenn ja, in welchem Umfang?

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Titelbild: IMAGO / Ulrich Wagner

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lustiger_hans

Da man derzeit Konzerte in geschlossenen Räumen ausrichten darf, ist es nicht verständlich, dass man Fußball im Freien nicht zumindest unter den gleichen Voraussetzungen besuchen darf.

Persönlich wüsste ich keinen sinnvollen Grund, warum man nicht mit mindestens 5.000, eher 7.500 belegen sollte (auch das wären nicht 50%, da das GWS tatsächlich ja mehr als 15.000 fasst). Natürlich nur Getestete.

anteater

Vermutlich ist zumindest eine Teilauslastung derzeit vertretbar. 5.000 vielleicht?

Allerdings sollte dann auch mal in aller Klarheit kommuniziert werden, dass das temporär ist und durch eine kurzfristige Verschlechterung der Lage auch wieder gekippt werden kann.

Last edited 4 Monate her by anteater
alexander-schlegel

Die Omicron-Variante verursacht immer weniger schwere Covid-Fälle. Man wollte doch jetzt schon länger von den Inzidenz-Zahlen abkehren und vor allem die Lage auf den Intensivstationen als Maßstab nehmen. Und da nehmen die Belegung durch Covid-Fälle stark ab. In München sind wir gerade mal bei einer Auslastung von 12 % (Zahlen von heute von Zeit-Online). Was spricht denn dagegen geboosterte Fans rein zu lassen? Meinetwegen noch mit frischem Test. Selbst der vorsichtige Virologe Drosten sieht uns langsam auf dem Wege von der Pandemie zu einer endemischen Gesamtlage.

Klar, ich bin auch ein Verfechter der Vorsicht, aber das gestrige leere Grünwalder Stadion war maßlos übertrieben in meinen Augen.

anteater

Die allermeisten relevanten Wissenschaftler gehen bei der Verharmlosung bzw. dem “ist ja mild” nicht so ganz mit. Ein “mildes” schweres akutes Atemswegssyndrom bleibt ein schweres akutes Atemwegssyndrom.

Beispielsweise gehen jetzt die Sterbezahlen in Südafrika deutlich nach oben, gestern las ich von einer Übersterblichkeit von 30%. Kommt halt immer verzögert, das mit dem Sterben. Dabei ist Südafrika von der Bevölkerung her viel jünger als wir es sind und wohl weitgehend durchseucht. Auch in den USA gehen die Sterbezahlen jetzt hoch, wobei die natürlich eine geringere Impfquote haben als Deutschland.

Der realistische Virologe Drosten sieht die endemische Lage nach dem nächsten Winter, da wir eine noch zu große Impflücke haben. Zumindest stellte er das im Podcast von vor zwei Wochen so dar.

Was Herr Drosten (und andere) auch annehmen das ist, dass durch die vermehrte Replikation in den oberen Atemwegen diese Variante eben viel ansteckender ist. Es heißt, dass dadurch schlichtweg viel mehr Viren ausgeschieden werden, als bei Replikation in der Lunge. Das in Kombination mit singen und schreien im Stadion ist vielleicht nicht so optimal.

Von leerem Sechzgerstadion schrieb ich ja auch nicht. Was jedenfalls eher blöd ist, das ist, wie man es anderswo macht. Wenig Zuschauer, die aber alle eng beisammen, dafür 90% der Blöcke geschlossen.

Ich bin nur ein Verfechter der naturwissenschaftlichen Erkenntnis.

alexander-schlegel

Also, das hat Herr Drosten gestern im Tagesspiegel gesagt:

Was bedeutet das für Deutschland? Können wir bald die Pandemie für beendet erklären und die endemische Phase ausrufen?

Wir sind jetzt in diesem Prozess. Aber wegen des hohen Anteils Älterer in der Bevölkerung müssen wir das in Deutschland über Impfungen machen. Über natürliche Infektionen würden viel zu viele Menschen sterben. Wir haben jetzt schon ein ganzes Stück dieses Weges geschafft über Impfungen. Den müssen wir jetzt zu Ende gehen, damit wir im Laufe des Jahres 2022 in die endemische Phase kommen und den pandemischen Zustand für beendet erklären können.

Ich will da jetzt auch nicht um ein paar Monate hin oder her feilschen. Und Südafrika ist halt auch schwer mit Deutschland vergleichbar, weil da die Impfquote wesentlich niedriger ist. Deswegen habe ich ja auch für mehr Lockerheit bei bereits Geboosterten mit aktuellem Test geschrieben. Die naturwissenschaftliche Sichtweise halte ich auch für eminent wichtig, aber wir müssen schon auch die Gesellschaft im Auge behalten, die laut neuesten Umfragen extrem müde gegenüber diesen ganzen Verordnungen wird. Und wenn dann in dem einen Stadion tausende von Menschen jubeln und im anderen die Fans in die Röhre schauen, dann ist das halt auch nicht gut. Und wie gesagt, einer der für mich wichtigsten Parameter ist einfach die Anzahl der belegten Betten auf den Intensivstationen. Und die ist ja momentan erfreulich niedrig.

anteater

Joah, wir gehen den Weg aber nicht über Impfungen zu Ende, siehe auch die ausbleibende Impfpflicht. Das ist doch der Knackpunkt.

Keine Ahnung, wie es in Greiz aussieht, aber Chemnitz hat die zweithöchste Impfquote in Sachsen und ist noch immer hinter dem Bundesschnitt. Die Nachbarkreise haben 48,6%, 56% und 63,8%. Auch in Bayern ist die Impfquote recht ungleichmäßig, würde ich mal meinen, allerdings fand ich da bislang keine Aufschlüsselung nach Kreisen.

“weil da die Impfquote wesentlich niedriger ist”

Eben. Deutlich höhere Durchseuchung, auch Herr Drosten geht davon aus, dass da praktisch jeder schon mit dem Virus in Kontakt kam, und eine jüngere Bevölkerung. Spricht beides dafür, dass es da weniger Tote gibt in der x-ten Welle (weiß nicht, ob die bei der 4. oder 5. sind).

“einer der für mich wichtigsten Parameter ist einfach die Anzahl der belegten Betten auf den Intensivstationen”

Das fand ich von Anfang an einen sehr schlechten Parameter, denn wir fahren die ganze Zeit das medizinische Personal komplett auf Verschleiß.

Noch ein wichtiger Punkt ist, und als ZON-Leser wirst Du da die Meldung aus Finnland mitbekommen haben, Long Covid. Die Finnen gehen davon aus, dass das massive Probleme ab der näheren Zukunft geben wird. Die Amis und Briten werden sich vielleicht im Nachhinein wünschen, dass sie es so gemacht hätten wie wir oder wie die Norweger, also lieber wenige Infizierte und Tote.

Ich kenne absolut niemanden, der von dem ganzen Scheiß nicht genervt und ermüdet ist. Ich war vor der Pandemie bei jedem Heimspiel und bei bestimmt der Hälfte der Auswärtsspiele. Da fällt nicht nur die Freizeitaktivität weg, sondern auch ein großer Teil der sozialen Interaktion. Eine Hand voll Leute habe ich auch in Sachsen, aber mein Freundeskreis ist bundesweit verteilt. Ginge es nach mir, ist die Pandemie eher heute vorbei als morgen, aber Wünschen hilft da nix, das Virus bestimmt die Regeln.

alexander-schlegel

Ich spreche ja auch nur von Geboosterten mit aktuellem Testnachweis. Also, mehr an Sicherheitsvorkehrungen geht doch gar nicht. Und sollte sich – im Freien – da immer noch jemand anstecken, dann sind hier die Folgen im Zusammenhang mit einem schweren Verlauf sehr, sehr gering. Und wem das trotzdem zu gefährlich ist, der soll natürlich zuhause bleiben.

Warum soll eigentlich die Belegung der Intensivbetten ein schlechter Parameter sein? Darum ging es doch bei der Pandemie immer in der Hauptsache: Dass das Gesundheitssystem nicht an seine Grenzen kommt. Man könnte übrigens noch viel schreiben, warum wir im Sommer so erbärmlich gescheitert sind bei dem Versuch die Zahl der Intensivbetten zu erhöhen. Oder warum es auch erbärmlich ist, dass ein Herr Söder die Verdopplung der Gehälter für Pflegekräfte erst nach der Abwahl der CDU/CSU einfällt. Warum China es schafft in Rekordzeit Spezialkliniken aus dem Boden zu stampfen, während bei uns mit viel Geld gekauftes Inventar für Notfallbetten verpackt im Keller vermodert, weil man es nicht schafft Personal dafür zu engagieren. Die 100 reichsten Personen der Welt haben in der Pandemiezeit ihr Vermögen verdoppelt, aber wir schaffen es nicht Krankenhauspersonal vernünftig zu bezahlen und Perspektiven zu geben. Und zwar so, dass die nicht innerhalb von einem halben Jahr wieder ausgebrannt aufgeben. Das ganze System stinkt so zum Himmel … Ach, was rege ich mich wieder auf. Ändern tut sich eh nichts … 😉

anteater

Ah, ein Nachtrag, Du weißt es wahrscheinlich auch, aber dank der Masse an Informationen, hat man ja nicht immer alles parat.

“Warum China es schafft”

China hat gleich zu Beginn der Pandemie 60 Millionen Menschen in einen Lockdown versetzt. Einen, der auch dem Namen entspricht.

Dann haben sie dort (Wuhan) die Kliniken aus dem Boden gestampft und das Personal aus dem ganzen Land (und vom Militär) zwangsverpflichtet, dort zu arbeiten. Das können wir hier nicht und das finde ich auch gut so, dass wir das nicht können. Das ist dort halt ein diktatorisches System, brauch ich persönlich so dringend wie ein Loch im Kopf.

alexander-schlegel

Natürlich sollen wir hier keine diktatorischen Verhältnisse einführen, aber die Bundeswehr ist eigentlich auch für Inlandseinsätze im Katastrophenfall gedacht. Ein Bundeswehrgeneral koordiniert übrigens derzeit auch die Impfkampagnen.

Ansonsten müssten wir mehr mit Anreizen arbeiten. Es muss ja nicht immer Geld sein: Studenten kann man ja für später eine Bevorzugung bei der Jobsuche versprechen. Wenn man etwas die Bürokratie beiseite schiebt und die Phantasie spielen lässt, gibt es sicher auch ohne Diktatur viele Möglichkeiten.

Übrigens läuft in China auch nicht immer alles nur diktatorisch ab. Im Gegensatz zu hier, sind die Menschen dort viel sozialer eingestellt und befürworten die meisten Maßnahmen. Aber das ist ein anderes Thema.

anteater

Na ja, die Bundeswehrkrankenhäuser nehmen ja immer auch Zivilisten auf. Wenn man auf der ITS liegt, dann möchte man aber nicht von einem Panzergrenadier versorgt werden.

Als Medizinstudent haste eigentlich keine Jobsorgen. Mediziner fehlen überall.

Oh, ja, in Asien herrscht eine gemeinschaftlichere Einstellung vor. Übrigens sind die Skandinavier auch sozialer drauf als wir 😉 Wir sind schon sehr speziell, wir Deutschen.

lustiger_hans

Die Intensivbetten waren solange ein guter Parameter, bis sie nicht so dauerbelegt waren, dass man damit Politik machen konnte. Jetzt müssen halt wieder andere Daten herhalten, damit diese asozialen Fußballfans gefälligst daheim bleiben! Sollens doch in die Oper gehen, das ist erlaubt. Schließlich sind Opernbesucher doch bessere und kultiviertere Menschen. Und die dauerdefizitären Opernhäuser müssen doch bezahlt werden. Und Schulen bleiben ja auch trotz der mit Abstand höchsten Ansteckungsrate offen.

Ansonsten ist es ja nicht so, dass das Personal im KKH auf Grundsicherung wäre. Die Arbeitsbedingungen sind das eigentliche Problem.

Und wenn du jeder Schwester 6.000 € im Monat zahlen würdest, es würde die Situation wahrscheinlich kaum verbessern. Denn dann findet sich irgendein geldgieriger Klinikinvestor, der dann statt der notwendigen 5 Personen auf der Station nur 3 einsetzt. Wovon dann 1 recht schnell wegen der Dauerüberlastung ausfällt. Bleiben also 2 für die Arbeit von 5. Kein Planspiel, Realität in vielen Kliniken. Die sollen schließlich ordentlich Gewinn machen!

anteater

Stimmt. Die Leute, die ich in der Pflege kennen, wünschen sich allesamt mehr Personal anstatt mehr Geld.

alexander-schlegel

Ja, stimmt absolut. Geld ist nicht die Lösung. Ein anderer Personalschlüssel muss her. Und den wirds in diesem System nicht geben. Die Krankenhäuser müssen darum alle verstaatlicht werden, auch die kirchlichen.

anteater

Joah, das habe ich gelesen. Wie unzuverlässig die Schnelltests gerade bei Geboosteten sind, das weißt Du bestimmt auch, wir lesen ja offenbar die gleichen Zeitungen. Deshalb würde ich das Stadion jetzt nicht voll machen, denn auch Leute mit drei Impfungen können den nächsten im beruflichen oder privaten Umfeld oder im Alltag anstecken. Es geht nicht nur um einen selbst, das sollte sich eigentlich auch herumgesprochen haben.

“Warum soll eigentlich die Belegung der Intensivbetten ein schlechter Parameter sein?”

Das habe ich oben geschrieben.

“Dass das Gesundheitssystem nicht an seine Grenzen kommt.”

Ist es aber, und das schon längst. Ich lese auch fast täglich die Berichte von Intensivpflegern und Ärzten. Die kotzen schon sehr lange im Strahl.

“warum wir im Sommer so erbärmlich gescheitert sind bei dem Versuch die Zahl der Intensivbetten zu erhöhen”

Die Zahl der Betten ist nicht das Problem. In Berlin haben sie eine Notklinik aufgebaut, mit allem, Beatmungsgeräten, was man halt braucht. Personal kann man sich nicht aus den Rippen schneiden.

“Die 100 reichsten Personen der Welt haben in der Pandemiezeit ihr Vermögen verdoppelt, aber wir schaffen es nicht Krankenhauspersonal vernünftig zu bezahlen und Perspektiven zu geben.”

Der Markt regelt das *kotz*. Ich bin nicht der Meinung, dass der Betrieb von Krankenhäusern Renditen abwerfen muss. Das gehört für mich zu so etwas wie Wasserversorgung, also Grundversorgung. Aber Du und ich, wir werden da die Zeit nicht zurück drehen können.

Schön, dass wir an diesem Endpunkt wieder zusammenkommen!

alexander-schlegel

Der Markt regelt das *kotz*. Ich bin nicht der Meinung, dass der Betrieb von Krankenhäusern Renditen abwerfen muss. Das gehört für mich zu so etwas wie Wasserversorgung, also Grundversorgung. Aber Du und ich, wir werden da die Zeit nicht zurück drehen können.

Ja, die berühmten Fallpauschalen mit denen man die Büchse der Pandora im Gesundheitssystem geöffnet hat. Natürlich kann man das wieder zurücknehmen und muss man auch, sonst wird die Kacke immer am Dampfen bleiben. Denn es ist ja eine Märchenstunde, dass das Krankenhaussystem nur durch Corona an seine Grenzen gekommen ist. Das Fass war schon längst vorher übervoll. Ich hatte eine schwer kranke Tochter, die regelmäßig ins Krankenhaus musste. In der Zeit haben sich entweder meine Frau und ich immer frei genommen, weil es lebensgefährlich war unsere Tochter dort alleine zu lassen, weil sich Stunden lang keine Krankenschwester blicken ließ und Ärzte nahezu nie auffindbar waren. Wenn man meint, das ist alles nur ein Corona-Problem und danach ist wieder alles prima, hat noch nicht mal im Ansatz die Problematik im Gesundheitssystem verstanden.

anteater

Jetzt bekommen nur mehr Leute mit, wie kaputt das System ist. Leider noch nicht genug Leute.

alexander-schlegel

Das ist ja das Schlimme: es bekommt keiner mit, weil alle es nur Corona in die Schuhe schieben …