Beim TSV 1860 München gehen die Gesellschafter und die Geschäftsführung eigentlich einen gemeinsamen Weg. Ex-Löwe Peter Pacult sieht allerdings Unruhen. Er ist nach eigenen Aussagen über interne Vorgänge weiterhin gut informiert. Gegenüber dem Kicker spricht er über seine Trainertätigkeit, aber auch über die Löwen.

Das Interview des Fachmagazin Kicker mit Peter Pacult dreht sich überwiegend um seine aktuelle Tätigkeit. Der 61-jährige ist Trainer beim österreichischen Aufsteiger Austria Klagenfurt. Doch auch über die Löwen wird gesprochen.

Viel Druck sei 2004 bei den Löwen da gewesen, so Pacult, ab diesem Zeitpunkt ging es dann bergab. Förderlich sei dabei das neue Stadion nicht gewesen. Den damaligen Präsidenten Karl-Heinz Wildmoser für den Abstieg verantwortlich zu machen, dürfe man jedoch nicht: ” Es stehen immer noch die Spieler auf dem Platz”.

Es habe dann einige Zeit wieder besser ausgesehen, “aber jetzt ist erneut Unruhe drin”, so Pacult gegenüber dem Kicker. Und er verrät: “Ich bin noch sehr nah dran an diesem Verein und auch über die internen Vorgänge gut informiert”.

Die Leute müssten bedenken, dass Ismaik den Verein nach wie vor am Leben hält. Er habe zwar Fehler gemacht, er sei jedoch “der Mann, der die finanzielle Basis stellt”. Pacult findet es deshalb nicht in Ordnung, “dass immer gegen ihn geschossen wird”.

Pacult ist der Meinung, dass man sich mit Ismaik arrangieren sollte, um 1860 wieder “dorthin zu bekommen, wo sie in puncto Fanpotential hingehören”. In die 1. Bundesliga. Das wird allerdings schwer, wenn “einige Herren ihr eigenes Spielchen spielen”.

Wie ist Peter Pacult nah dran an Sechzig, fragt der Kicker den 61-jährigen. Es gäbe Kontakte, so Pacult lachend. Auf Nachfrage, wie man das zu verstehen habe , meint der Ex-Löwe: “So, wie ich es sage: Es gibt Kontakte!”.

Das komplette Interview: Der 61-Jährige im exklusiven kicker-Interview

Titelbild: GEPA pictures/ Wolfgang Jannach/ imago

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