Der moderne Fußballfan: Hetzen in der Anonymität

Ich diskutiere nicht mit einem Rindvieh

Es ist nicht noch gar nicht allzu lange her. Ich schreibe einen Kommentar in den sozialen Medien über den TSV München von 1860. Als einfacher Fan. Mit durchaus kritischen Worten, aber meines Erachtens wohl überlegt. Grundsätzlich überlege ich mir, bevor ich auf „senden“ drücke zwei Dinge: 1. Steht dort nun wirklich, was ich denke und 2. Kann ich davon ausgehen, dass es andere User im Netz verstehen. Denn das ist das Problem im sozialen Netzwerk. Mimik und Gestik fallen weg. Das, was ich „sagen möchte“, wird auf einen reinen kurzen Text beschränkt. Soweit so gut. Ich drücke auf senden und prompt kommt eine Reaktion. Ich lehne mich zurück. Sehe wie die „Daumen hoch“ mehr werden und lese mir Kommentare zu meinem Beitrag durch. Einige Kommentatoren kenne ich, andere nicht. Und schließlich kommt ein Kommentar von einem Rindvieh.

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Interims-Präsident Reisinger: Sind auf einem guten Weg

Das aktuelle Löwenoberhaupt spricht über Informationspolitik

Mit der Hoffnung ist das ja so eine Sache bei 1860. Als Fan steht man oft da und weiß nicht wirklich was abgeht. Oft sind wir davon abhängig, was die Presse uns erzählt oder auf Blogs und Foren geschrieben wird. In meinem letzten Beitrag über die Münchner Löwen wünschte ich mir deshalb eine bessere Informationspolitik vonseiten des Vereins. Gerade die Absage der Mitgliederversammlung sorgt für Unruhe. Der Verein hat nicht allzu viel dazu gesagt oder geschrieben. Stattfinden wird sie definitiv, wenn auch zu einem späteren Zeitpunkt. Nun hat sich Präsident Reisinger bei mir gemeldet. (mehr …)

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1860: Klare Informationspolitik muss her

Der Löwe irrt verloren durch die Savanne

Im sozialen Netzwerk, in der Presse und bei den Bloggern: Egal wohin man schaut, alle wollen vor allem eines, eine klare Informationspolitik. Die ist jetzt wichtiger denn je. Doch der richtige Mann für so eine Aufgabe fehlt. Der Verein versucht sich nach außen so zu präsentieren, als wäre man in der Regionalliga angekommen und man müsse nur noch ein paar Dinge sortieren. In Wirklichkeit allerdings fallen viele markanten Sprüche, Durchhalteparolen und mutmachende Phrasen. Mehr nicht. Noch nie war die Informationspolitik schlechter. Noch nie waren Fans verunsicherter als jetzt. Klarheit schaffen. Das ist im Moment das Wichtigste. Keiner verlangt, dass von heute auf morgen alles gut geworden ist. Aber wir Fans wollen wissen, woran wir sind. (mehr …)

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Mitgliederversammlung verschoben

Münchner Löwen verschieben Wahl der vakanten Verwaltungsräte

Es ist kein gutes Zeichen. Die Mitgliederversammlung, die für den 2. Juli 2017 vorgesehen war, wird verschoben (Quelle: tsv1860.de). Als Gründe nennt der Verein aktuell laufende Gespräche des Geschäftsführers Markus Fauser, vor allem zwischen den Gesellschaftern, aber auch mit weiteren Partnern. Einen neuen Termin gibt es bislang noch nicht. Es müssen erst die möglichen Örtlichkeiten geprüft werden. (mehr …)

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Kandidaten für Verwaltungsrat bei 1860: Große sportliche Namen fehlen

Verwaltungsrat für Sechzig? Wie eine Schülersprecherwahl …

„Werner Lorant, übernehmen Sie.“, wie oft habe ich das in den vergangenen Jahren gehört. „Lorant zurück als Trainer.“ Oder Sprüche wie „… der würde den kleinen Kätzchen schon Beine machen. Und sie wieder zu Löwen formen.“ Das ist natürlich Quatsch. Die Zeit ist vorbei. Dennoch könnte aus meiner Sicht Lorant eine wichtige Position übernehmen. Und er steht nur stellvertretend für viele Legenden und Helden der alten Zeit. Alleine bringt uns ein Lorant zweifelsohne nichts. (mehr …)

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