Necat Aygün spielte für den TSV 1860 München und übernahm im Jahr 2015 auch interimsmäßig als Sportdirektor bei den Löwen. AZ-Reporter Matthias Eicher hatte Agyün zum Interview geladen.

Mit dem aktuell geplanten Budget bekommst du „keine aufstiegsreife Mannschaft zusammen“, meint Aygün auf die Frage nach dem Spieleretat der Löwen. „Das ist für die Planung eine Katastrophe. Wenn du Spieler hast, mit denen du planst, die du weiterentwickeln kannst und die vor allem auch bleiben wollen, das ist ganz wichtig. Es ist das Schlimmste, was einem Trainer oder Sportdirektor passieren kann: Du baust dir eine Mannschaft auf und statt sie jetzt weiter zu entwickeln, kannst du zusehen, wie sie auseinandergerissen wird.“ Aygün hofft, dass sich das Verhältnis zwischen dem e.V. und Ismaik irgendwie verbessert. Man müsse kompromissbereit sein, aber da müssten beide Seiten mitspielen und an einem Strang ziehen.

Die TSV München von 1860 e.V. hat zwei Vorschläge gemacht. Zum einen die temporäre Rückführung der U21 und U19 in den e.V., um den Nachwuchs dort zu finanzieren und für die Profis mehr Geld zur Verfügung zu haben. Zum anderen ein finanzielles Engagement von Hasan Ismaik in Form einer Genussschein-Sofortzahlung und einem Sponsoring. Eine Einigung hat man in beiden Vorschlägen zumindest bislang nicht erzielt.

Das komplette Interview der Abendzeitung:

AZ vom 10. April 2019: So denkt Ex-Löwe Necat Aygün über den Sparplan

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Baum
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Wieder ein Ehemaliger der den Schuss noch nicht gehört hat.

Banana Joe
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Der Reporter hätte ihn noch fragen können, ob er neben Ankara und München auch Osnabrück kennt!

anteater
Leser

Ziemlich doofes Interview von jemandem, der keine Folgenabschätzung beherrscht und Ereignisse der jüngeren Geschichte komplett ausblendet.

jürgen (jr1860)
Leser

naja, gute Fußballer haben ihre Vorzüge ja vor allem in den Beinen und nicht im Kopf…
Nur manche meinen dann, dass ihre geistigen Ergüsse auch von allgemeinem Interesse ist…
Beispiele gibt’s genug (Loddar, BW, usw), dies besser sein lassen sollten

Uno2dres
Gast
Uno2dres

Sieht man an Osnabrück, wie es die mit ihrem Sparkurs auseinanderreißt…ähnlich bei Halle, die in der letzten Saison schwierigkeiten mit ihrem Budget hatten…Umgekehrt ziehen die drei Teams mit den größten Budgets (Uerdingen, Lautern, Braunschweig) oben einsam ihre Kreise….oh wait…

HHeinz
Leser

Vorsicht bei Halle. Die haben einen der höchsten Spieleretats der 3. Liga weil sie einen unglaublich hohen Prozentsatz des Gesamtetats in den Kader investieren.
Die Quote ist so außergewöhnlich hoch dass ich befürchte dass da nicht sauber gearbeitet wird.
Mit Osnabrück hast Du recht, aber hier hat der Trainer auch voll mitgezogen. Es wäre auch bei uns wichtig dass die sportlich Verantwortlichen 100 % dahinterstehen. In der aktuellen Diskussion um Herbert Paul merke ich aber selbst wie schwierig das ist.

Ich gehe allerdings davon aus dass wir uns bis zur neuen Saison noch auf irgendetwas einigen um den Etat aufzustocken (reines Bauchgefühl).

anteater
Leser

Solidaritätszuschlagshinterziehung vielleicht?

Banana Joe
Leser

Ja die Weigl Millionen wird’s wohl noch geben. Und nächstes Jahr verscherbeln wir dann den Biero für 7 Mio an Leverkusen und holen Pereira zurück. Alles paletti smile

Konterhoibe
Leser

Gerade Aygün sollte wissen wie schwer es ist mit Ismaik zu Arbeiten. Sorry, aber diese Durchhalteparolen von wegen „die müssen sich zusammenreißen für 60“ sind nur noch Peinlich. Vor allem: der e.V. hat klar gesagt was die Grundlage für eine Sinnvolle Arbeit sein kann, aber das will HI nicht. Kann man nix machen.

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